Honduras – Reiseziel für Entdecker

by Andrea on 21. Dezember 2012

Die grüne Seite Roatáns

Die grüne Seite Roatáns

Während meines ersten Besuchs in Honduras im Oktober dieses Jahres entpuppte sich das zweitgrößte Land Mittelamerikas als wahre Schatzkammer für Entdecker. Noch recht unbekannt und bisher vom Massentourismus verschont geblieben, bietet Honduras einen einzigartigen Mix aus großer landschaftlicher Vielfalt, der Herzlichkeit der Einheimischen und einer guten Infrastruktur, der einen echten Geheimtipp aus Honduras macht.

Am meisten haben mich der Reichtum und die Vielfältigkeit der oft unberührten Natur beeindruckt. Es hört sich klischeehaft an, aber Honduras hat wirklich alles.

Ein wunderschönes und leicht erreichbares Riffsystem auf den Bay Islands – das zweitgrößte der Erde – lockt Schnorchler und Taucher. Die Delfine auf der Insel Roatán (im Anthony’s Key Resort) lassen sich in den Arm nehmen, und beim großen Angebot an frischem Fisch und Meeresfrüchten kommen Feinschmecker und Freunde der Meerestiere voll auf ihren Kosten.

Garífuna-Frau backt das traditionelle Casabe-Brot

Garífuna-Frau backt das traditionelle Casabe-Brot

Die Karibikküste überzeugt nicht nur mit weiten, mit Palmen umsäumten Sandstränden, sondern auch mit afrokaribischem Flair in den Garífuna-Dörfern. Ganz viel erfährt man über die Garífunas beim Besuch einer Frauenkooperative (AHPROCASABE) in La Unión (nahe La Ceiba), die sich auf die Produktion von Casabe spezialisiert hat. Hier lernt man nicht nur den Prozess der Casabe-Herstellung kennen, sondern man kann vom noch warmen Fladenbrot und den leckeren Keksen probieren.

Die umfangreichen Regen- und Nebelwälder sind die besten Reviere für ausgedehnte Dschungelwanderungen, Tierbeobachtungen, Rafting- und Canopy-Touren und für echtes Abenteuer sorgt im Osten das größte noch zusammenhängende Regenwaldgebiet Mittelamerikas, die Moskitia.

Die Maya-Ruinen von Copan stehen denen in Guatemala um nichts nach, die Guacamayas rojas, die Hellroten Aras begrüßen einen auf der Ruinen-Stätte nicht aus dem Käfig und die herumliegenden Berge bieten sich für Ausritte und Trekking-Touren an. Im nahe gelegenen Städtchen Copán Ruinas kann man sich mit einem Bier, das nach deutschem Reinheits­gebot hergestellt wird, erfrischen.

Hellrote Aras in Copán-Ruinas

Hellrote Aras in Copán-Ruinas

Wer sich auf das Erlebnis Honduras voll und ganz einlässt, fühlt sich wie in eine andere Welt versetzt, nicht nur wegen der Fülle und Pracht der Natur, sondern wegen der Gelassenheit und Ursprünglichkeit der Honduraner.

Was die Sicherheit angeht, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass bei normalen Sicherheitsvorkehrungen ein Spaziergang durch San Pedro Sula tagsüber problemlos möglich ist. Wer sich dann doch nicht traut privat zu reisen, ist in einer Reisegruppe mit Guide bestens aufgehoben in Honduras.

Mein Tipp: Erholung & Abenteuer inmitten üppiger Natur – The Lodge at Pico Bonito

Die Lodge Pico Bonito, gelegen im Regenwald des Pico-Bonito-Nationalparks, ca. 20 Fahrminuten vom Flughafen La Ceiba entfernt, bietet eine einzigartige Kombination aus Abenteuer, Natur und Komfort. Inmitten tropischer Vegetation, Kaffee- und Kakaobäumen befinden sich 22 luxuriös ausgestattete Bungalows.

Die Umgebung bietet Möglichkeiten für Aktivitäten wie Wanderungen, Mountainbike- oder Raftingtouren, Vogel- und Tierbeobachtungen. Ein kurzer Spaziergang führt zur lodgeeigenen Schmetterlingsfarm sowie zum Reptilienhaus.

Unsere Hondurasreisen finden Sie hier http://www.suedamerika-reiseportal.de/laender/honduras/

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