Península Valdés

by Janine on 9. April 2012

Seeelefanten

Seeelefanten / Staatssekretariat für Tourismus der Republik Argentinien

“Die Arche Noah Argentiniens“, so wird die an der Atlantikküste im argentinischen Teil Patagoniens gelegene Halbinsel Valdés auch oft genannt.

1999 wurde das Naturreservat von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt. Denn obwohl  die Halbinsel hauptsächlich aus trockener Steppenlandschaft mit Sträuchern und verbrannten Grasbüscheln sowie ein paar kleinen Salzseen besteht, bietet sie einen Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Dazu gehören u.a. Nandu, Guanaco, Pampashase und Gürteltier.

Bekannt ist Valdés, deren einziger bewohnter Ort das Dorf Puerto Pirámides ist, aber vor allem wegen den dort zu findenden Meeressäugetieren. So können Besucher ganze Kolonien von Seelöwen und Seeelefanten beim Sonnenbaden bestaunen. Auch gibt es an den Küsten mehrere Kolonien der kleineren Magellan Pinguine zu sehen. Das Besondere an diesen Pinguinen ist, dass sie gegenüber Menschen kaum Scheu zeigen und man sich so bis auf Armlänge annähern kann.

Walbeobachtung

Walbeobachtung / Rechteinhaber: Hic et nunc (wikipedia.de)

Das Highlight jedes Besuches auf der Halbinsel ist aber unumstritten die Walbeobachtung. Denn die Wale ruhen im Winter im windgeschützten, warmen Wasser der patagonischen Küste. Dort paaren sie sich auch und säugen ihre Jungen, bis diese groß genug sind um weiter durch den Atlantik zu ziehen. In der Bucht von Puerto Pirámides  starten regelmäßig Boote. So haben Besucher die Möglichkeit etwas Unvergessliches zu erleben: Einmal einen Wal aus der Nähe zu sehen!

Auch Delfine werden des Öfteren gesichtet. Darunter sogar eine neue Spezies, die bislang noch nicht mal einen Namen besitzt.

Die Halbinsel Valdés besuchen Sie u.a. auf folgenden Reisen: Große Argentinien-Rundreise (kürzere Version), Höhepunkte Argentiniens (längere Version), Faszination Argentinien, Argentinien – Chile (kürzere Version), Patagonien aktiv erleben, …

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