Last Updated on 28. April 2025 by Südamerika Reiseportal
Weitläufige Hochebenen, eindrucksvolles Bergland und dichter Urwald kennzeichnen die einmalige Naturlandschaft Perus. Das Land im Westen Südamerikas gilt als eines der 10 vielfältigsten Länder der Welt und beeindruckt vor allem mit seiner traditionsreichen Kultur, die inmitten der natürlichen Vielfalt zum Entdecken einlädt.
Besonders nah kommen Sie der spannenden Vielfalt Perus auf einem der zahlreichen Wanderwege des Landes, deshalb haben wir 10 einmalige und eindrucksstarke Wanderrouten, die bei einer Wanderreise in Peru auf keinen Fall fehlen dürfen, zusammengefasst.
1. Inka Trail
Der Inka Trail ist eine der beliebtesten und bekanntesten Wanderungen in Peru. Beginnend im Heiligen Tal führt der Weg auf alten, von den Inka angelegten Stufen und Wegen bis nach Machu Picchu. Hierbei werden wechselnde Klimazonen durchquert – durch das Tal Urubamba und über die kühlen Andenpässe geht es beim Wandern hinauf in den Hochnebelwald, bevor man die Heilige Stadt schließlich durch das „Sonnentor“ betritt.

2. Salkantay Trail
Der Salkantay-Trail endet in der faszinierenden Inka-Stätte Machu Picchu und bietet damit eine ebenso beeindruckende Alternative zum beliebten Inka-Trail. Bei der 7-tägigen Wanderung werden die faszinierenden Berglandschaften der peruanischen Anden durchwandert und die wärmeren Nebel- und Regenwälder durchquert. Die Wanderung bietet, auf ihren insgesamt 71 km, einzigartige Aussichten auf schimmernde Gletscherseen und dicht bewachsene Täler.

3. Huayhuash-Rundwanderweg
Unter geübten Wanderern ist besonders der abwechslungsreiche Huayhuash-Rundwanderweg beliebt. Die Route umrundet den Gebirgszug Cordillera Huayhuash in einer 12-tägigen Wanderung. Von der beschaulichen Bergstadt Chiquián ausgehend, führt der Weg an verschneiten Berggipfeln, Flüssen und Höhlen vorbei und bietet weite Blicke auf tiefblaue Lagunen und Gletscherseen.
4. Alpamayo-Rundweg
Der Alpamayo-Rundweg umrundet den 5947m hohen, schneebedeckten Alpamayo, einen Berg im Norden der peruanischen Cordillera Blanca, in einer mehrtägigen Wanderung. Der Gipfel gilt nicht umsonst als einer der schönsten Berge der Welt und bietet einzigartige Einblicke in die Schönheit der Anden. Besonders einmalig an dieser Route ist, neben der atemberaubenden Sicht auf das beeindruckende Gebirgspanorama, auch der faszinierende Einblick in die Tierwelt Perus. Alpakas, Lamas, Andenfüchse und zahlreiche Greifvögel begleiten den abwechslungsreichen Weg durch die dicht bewachsenen Täler und kühlen Höhen der Anden.
5. Santa Cruz-Trek
Der Santa Cruz Trek gilt als eine der beliebtesten und zugleich schönsten Wanderrouten der peruanischen Anden. Die 4-tägige Wanderung durch die Cordillera Blanca bietet einmalige Blicke auf die schönsten Gipfel der Bergkette. Der Weg beginnt im bekannten Bergsteigerort Huaraz und führt die Reisenden durch weite Täler, entlang zahlreicher tiefblauer Bergseen und Lagunen und durch die kleinen Bergdörfer der Anden. Die Atmosphäre der Dörfer und die Nähe zu den Einheimischen machen die Wanderroute zu einem einmaligen und eindrucksvollen Erlebnis. Der Huascarán UNESCO-Nationalpark, den der Santa Cruz Trek durchläuft, beheimatet Pumas, Hirsche und Kondore und mit etwas Glück lassen sich Wildtiere wie Adler und Brillenbären von Weitem bestaunen.

6. Ausangate-Weg
Schon seit mehreren hundert Jahren wird der 6-tägige Rundweg um den Berg Ausangate von Bauern und Hirten genutzt, um von Ort zu Ort zu gelangen, aber auch für Reisende hat die Wanderung einiges zu bieten. Der Weg führt an türkisblauen Lagunen, grünen Weiten und Alpakaherden vorbei und bietet Ausblicke auf verschneite Gletscherspitzen. Besonders beeindruckend ist die Aussicht auf die faszinierenden Farben der Rainbow Mountains. Die kleinen, auf dem Weg liegenden Dörfer laden zudem zu einer Begegnung mit den Einheimischen und einen Einblick in die Kultur der Quechua ein und machen die Wanderung auf dem Ausangate-Weg zu einem einmaligen Erlebnis.

7. Choquequirao Trail
Der Choquequirao Trail bietet eine ebenso eindrucksvolle Alternative für diejenigen, die den Besuchern von Machu Picchu lieber aus dem Weg gehen wollen. Ziel ist die noch nicht komplett ausgegrabene Ruinenstadt Choquequirao, die trotz ihrer eigentlichen Größe oft als die „kleine Schwester Machu Picchus“ bezeichnet wird. Übersetzt aus der Sprache der Quechua bedeutet der Name der Stadt „Wiege des Goldes“. Die Wanderung auf den steilen, steinig-sandigen Wegen dauert 4 Tage und ist besonders geübten Bergsteigern zu empfehlen. Die Mühen werden jedoch durch atemberaubende Aussichten und die vielfältige Landschaft entlang des Weges und fernab der Touristenströme belohnt.
8. Cotahuasi-Tal
Die mehrtägige Wanderung durch das Cotahuasi-Tal ist auch für Anfänger eine einzigartige Gelegenheit, die tiefen Schluchten und historischen Wege zu erkunden. Der dreistufige Sipia-Wasserfall bietet ein einmaliges Naturschauspiel und graugrüne Kaktuswälder und alte Terrassenfelder charakterisieren die Landschaft. Einem Trampelpfad folgend führt der Weg bis in das Dorf Quechualla, das gleichzeitig der Endpunkt der dreitägigen Wanderung ist.
9. Lares Trek
Der Lares Trek ist eine dreitägige Wanderroute über 33 km rund um das Heilige Tal, die den Reisenden an entlegenen Dörfern und Höfen vorbeiführt und einen Einblick in die Kultur und das lokale Leben der Einheimischen ermöglicht. Aussichten auf klare Bergseen und raue Gipfel begleiten die Wanderung bis hinauf auf die 4800 Meter des Pumawanka-Passes. Lamas und Alpakas sind ständige Begleiter auf der Trekking-Tour durch die peruanischen Anden und Schafherden, die von Einheimischen über die Berge getrieben werden, kreuzen häufig den Weg.

10. Vilcanota Trek
In der Nähe der Stadt Cusco lässt sich auf den Wegen des eher unerschlossenen Vilcanota Treks das authentische Peru entdecken. Die abgeschiedene Landschaft ist durch verschneite Gletscher und vielzählige Bergseen geprägt. Die nicht seltenen Begegnungen mit einheimischen Lamahirten und der Einblick in die einzigartige Tierwelt der scheuen Vicunas, Viscachas und Andenkondore machen die Wanderung zu einem einmaligen Erlebnis.
Bei dieser 21-tägigen Perureise stehen die Inkas und ihre Kultur im Mittelpunkt. Einige – auch mehrtägige – Wanderungen stehen auf dem Programm.

16 Tage lang geht es zu den Höhepunkten im Süden Perus, immer wieder verbunden mit Wanderungen.

