Es ist noch dunkel in Salta, als wir zum Bahnhof aufbrechen. Die Straßenlaternen werfen lange Schatten auf das Kopfsteinpflaster der Altstadt, irgendwo riecht es nach frisch gebackenem Brot. Wir sind früh auf den Beinen – aber nicht allein. Schon am Bahnhofsvorplatz herrscht eine seltsam aufgeregte Stimmung: Familien mit Kindern, Rucksackreisende, ältere Paare, ein paar Einheimische aus den Bergdörfern, die den Zug als reguläres Transportmittel nutzen. Alle warten auf dasselbe: den Tren a las Nubes, den Zug in die Wolken.
Was dann folgt, ist eine der eindrucksvollsten Bahnreisen der Welt.
