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Capirotada – Osterrezept aus Mexiko

Auch in Mexiko finden wir eine spezielle kulinarische Tradition zu Ostern, bzw. zum Karfreitag: ein Brotauflauf namens Capirotada. Außerdem stellen wir Euch in weiteren Artikeln andere Oster- oder Karfreitagsspeisen vor: aus Peru die Chupe de viernes Santo, aus Ecuador die Fanesca und aus Brasilien die Lammrippe mit Reis.

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Salsa Mexicana aus Mexiko

Zutaten:

4-5 Tomaten
1 Zwiebel
1-2 Serrano Chilis
1 Bund Koriander
Salz

Zubereitung:

Tomaten häuten, entkernen und in Würfel schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden, Serrano Chilis entkernen und in feine Streifen schneiden, Koriander fein hacken.

Alles zusammen gut mischen und mit Salz abschmecken. Mindestens eine halbe Stunde kühl stellen, damit alles gut durchziehen kann.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.cuisimonde.com

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Farbenfroh und manchmal scharf: Mexikanisches Essen

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von mehreren kulinarischen Traditionen aus. Die farbenfrohe Küche hat ihren Ursprung noch in der Aztekenzeit, hinzu kamen auf die ohnehin schon fruchtbare Grundlage europäische und nordamerikanische Einflüsse, womit die mexikanische Küche, so wie sie jetzt in allen Teilen der Welt beliebt ist, entstanden ist.

Die Küche ist regional sehr unterschiedlich, der südliche Teil  des Landes, der von der Indio-Küche beeinflusst ist, unterscheidet sich deutlich von dem spanisch beeinflussten nördlichen Teil.

Die Basis der mexikanischen Küche bilden einheimische Lebensmittel (Mais, Schokolade, Bohnen, Chili, Flaschenkürbis/Kalebasse, Tomaten, Erdnüsse, Truthahn und Fisch) kombiniert mit neuen Lebensmitteln, die nach der Eroberung und Kolonialisierung durch die Spanier aufkamen (Schweinefleisch und Schmalz, Rindfleisch, Reis und Zucker).

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16.12.2015 – Eine kleine Geschichte zur „Piñata“

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Das Weihnachtfest steht vor der Tür, doch irgendwas fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine geliebte Person handelt oder um eine altehrwürdige Tradition, die man im Weihnachtsstress komplett vergessen hat. Ohne diese Personen oder Dinge ist das Weihnachtsfest schlichtweg nicht das, was es ist.
Auch auf unserer Suche nach den verschiedensten Weihnachtsbräuchen in Lateinamerika sind wir auf eine Tradition gestoßen, ohne die das Weihnachtfest in Mexiko nicht komplett ist.

Bei diesem besonderen Brauch handelt es sich um das Schlagen der Piñata, der schon zu Zeiten der Azteken existierte und bis heute noch existiert. Zu Zeiten der Azteken wurde das Gefäß, das in ähnlicher Form von dem Entdecker Marco Polo aus China nach Europa gebracht wurde, am Geburtstag des Kriegsgottes Huitzilopochtil an einem Pfosten aufgehängt. In dem Gefäß waren Gaben, die dem Gott durch das Zerschlagen durch menschliche Hand zu seinen Füßen fielen.

Wie sieht eine traditionelle Piñata überhaupt aus?

Traditionell handelt es sich bei der Piñata um ein rundes Gefäß mit sieben hornartigen Ausbeulungen. Diese Hörner sollen der Legende nach die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Heutzutage werden die Piñatas aber nicht mehr aus Ton hergestellt, sondern aus Pappmaché.
So schlagen die Menschen aus Mexiko jedes Jahr an Weihnachten eine Piñata, um das Böse, das das Gefäß verkörpern soll, zu zerschlagen und zunichte zu machen. So beginnt für die Bevölkerung Mexikos am Heiligen Abend eine Zeit ohne Böses. Mit verbundenen Augen, was den Glauben symbolisieren soll, wird mit einem Stock, der die Kraft symbolisiert, die Gott gibt, auf die Piñata eingeschlagen, bis sie aufbricht und die enthaltenen Süßigkeiten herabregnen.

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11.12.2015 – Luminaria – Anleitung zum Gestalten einer Weihnachtslaterne

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„Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit, durchbricht die Nacht und erhellt die Zeit…“. In diesem Sinne möchten wir ihnen eine Anleitung zur Gestaltung einer mexikanischen Weihnachtslaterne geben, die Maria und Joseph auf ihrer Herbergssuche den Weg erhellen soll.

Für eine „Luminaria“, eine mexikanische Weihnachtslaterne, brauchen Sie folgende Materialien:

Materialien:

• 1 große dunkle Papiertüte
• spitze Schere
• Bleistift
• farbiges Transparentpapier
• Klebstoff
• Sand
• 1 Kerze
• Streichhölzer

Anleitung:
Zuerst müssen Sie den Henkel der Papiertüte abschneiden und auf die oberen zwei Drittel der Tüte weihnachtliche Formen wie beispielsweise Sterne oder anderes aufmalen und ausschneiden. Im zweiten Schritt müssen Sie von innen farbiges Transparentpapier auf die zuvor ausgeschnittenen Löcher kleben und den Sand zum Beschweren in die Tüte füllen. Nun eine Kerze in die Laterne stellen und fertig ist das Meisterwerk, das Maria und Joseph ihren Weg leuchtet.

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03.12.2015 – Ojo de Dios – das Auge Gottes

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Heute wollen wir Ihnen etwas ganz Besonderes vorstellen, was nach dem Glauben indigener Völker Mittelamerikas seinen Besitzer vor bösen Geistern beschützen soll.
Bei dieser Besonderheit handelt es sich um einen gewebten Stern, dem sogenannten Ojo de Dios, was übersetzt so viel wie „das Auge Gottes“ bedeutet, und das bis heute von den Huichol Indianern aus Mexiko hergestellt wird.
Doch um so ein Gottes Auge verschenken zu können, müssen Sie nicht erst nach Mexiko reisen und eines kaufen. Denn dieses kleine Kunstwerk ist einfach selbst gemacht und gibt ein schönes und farbenfrohes Weihnachtsgeschenk ab.
Mit folgender Anleitung wird ihr Zuhause im Nu zu einer Ojo de Dios – Werkstatt.

Materialien:

• 2 gleich lange, flache Stöckchen
• Klebstoff
• Garn- oder Wollfäden in verschiedenen Farben
• Schere
• evtl. vier kleine Glöckchen

Anleitung:
• Die Hölzer werden in der Mitte als Kreuz zusammengeklebt.
• Der erste Wollfaden wird um das Kreuz gelegt und verknotet.
• Anschließend lassen Sie den Faden im Uhrzeigersinn vom einen Holz zum anderen Holz gleiten, bis dieser zu Ende ist.
• Den letzten Faden am Ende an einem Holz verknoten, noch eine kleine Schlaufe an das Auge anbringen und die Enden mit Glöckchen verzieren.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Gestalten ihres persönlichen „Auge Gottes“.

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01.12. 2015 – Die Legende des Christsterns

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Seit vielen Jahren ist der Weihnachtsstern ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration und darf in vielen Haushalten nicht fehlen. Doch wie wurde die Pflanze mit ihren tiefroten Blättern überhaupt zum Weihnachtssymbol?
Einer Legende aus Mexiko nach gab es einmal einen kleinen, indigenen Jungen, der dem Christkind etwas schenken wollte. Doch der Junge war zu arm um ein Geschenk zu kaufen. So entschied er sich zu beten und kniete sich an die Wand einer Kirche. Als sich der Junge wieder aufrichtete, wuchs zu seinen Füßen eine kleine Pflanze mit roten Blättern, die die winzigen gelben Blüten wie ein Stern umrahmten. Glücklich beobachtete er Kleine das Wunder, das sich vor seinen Augen abspielte und entschied, dass diese Pflanze sein Geschenk für das Christuskind sein soll.
Ob der Christstern wirklich das Ergebnis dieser Legende ist, weiß niemand. Doch was man weiß ist, dass diese Pflanze, die zu den Wolfsgewächsen gehört, ihren Ursprung in Mexiko hat. Dort wurde die weiße Milch der „Cuetlaxóchitl“, was übersetzt so viel „Gute Nacht“ bedeutet, von den Azteken als Medizin verwendet.
Heutzutage ist der Weihnachtsstern auf vielen Kontinenten beheimatet, was vor allem den nordamerikanischen Gesandten Joel Poinsett zu verdanken ist, der den Christstern 1833 nach Nordamerika brachte, von wo aus sich die rotblättrige Pflanze in der ganzen Welt einen Namen machte.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika Reiseziele

San Cristóbal de las Casas, Mexiko

San Cristóbal de las Casas in Mexiko ist die älteste spanische Siedlung und wurde 1528 von Diego de Mazariego unter dem Namen Chiapa de Españoles gegründet. Die Stadt liegt auf über 2000 Metern im zentralen Hochland von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos. San Cristóbal hat ca. 100.000 Einwohner und gilt als das Handelszentrum für die benachbarten Maya-Dörfer.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

Taxco in Mexiko

Taxco, oder auch „Taxco de Alarcón“ ist eine kleine Stadt im südlichen Teil Mexikos. Es gibt drei gute Gründe, die Stadt auf einer Reise durch Mexiko zu besuchen: Mendoza, Santa Prisca und „la Plata“; doch dazu später mehr.
50.000 Menschen wohnen hier im Norden des Bundesstaates Guerrero, in der Sierra Madre del Sur. Bei letzterer handelt es sich um einen Gebirgszug, der sich über 1000 km erstreckt. Er bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen Schutz und ist für seine Artenvielfalt bekannt.

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Celestún – Rosarote Flamingos in Mexiko

Wer die mexikanische Halbinsel Yucatán nur mit dem kulturellen Erbe der Maya und karibischen Traumstränden in Verbindung bringt, hat weit gefehlt. Das Urlaubsparadies hat auch für den Naturliebhaber und Tierbeobachter etwas zu bieten – und zwar den Celestún Nationalpark. Der eigentliche Name des Biosphärenreservats ist “Reserva de la Biosfera Ría Celestún“. Es wird aber oft von dem gleichnamigen kleinen Fischerdorf Celestún gesprochen, welches gleichzeitig Ausgangspunkt eines Ausflugs in das Biosphärenreservat ist.