Familienreisen nach Südamerika, Mittelamerika und in die Karibik sind nicht mir einem klassischen Urlaub vergleichbar. Sie bieten gemeinsame Erlebnisse, die verbinden – intensive Naturerfahrungen, faszinierende Kulturen und Momente, die noch lange in Erinnerung bleiben.
Ob du mit deinen Kindern oder Enkeln unterwegs bist: Diese Regionen bieten ideale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche, sichere und gut planbare Fernreise mit der Familie. Von tropischen Regenwäldern über beeindruckende Berglandschaften bis hin zu traumhaften Stränden lässt sich hier Abenteuer mit Komfort verbinden.
Mexiko, das Land der Azteken, ist eines der beliebtesten amerikanischen Reiseländer. Sowohl im Westen als auch im Osten finden Urlauber wunderschöne Badestrände vor, im Landesinneren wartet die Metropole und Hauptstadt des Landes, Mexico City, mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Gebirge mit schneebedeckten Gipfeln sowie Wüstenlandschaften machen aus dem amerikanischen Staat das optimale Ziel für einen unvergesslichen Urlaub voller Abwechslung. Im Rahmen einer Rundreise bekommen Sie die Gelegenheit, alle Schönheiten dieses Landes zu entdecken.
Das etwa 7000 Hektar große Naturschutzgebiet “Lagunas de Montebello” liegt nahe an der Grenze zu Guatemala im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. 2009 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Biosphärenreservat ausgezeichnet. Er liegt zwischen 1.300 und 1.500 Metern über dem Meeresspiegel.
Die 52 Seen des Nationalparks befinden sich eingebettet in Pinienwäldern und schimmern in den unterschiedlichsten Blautönen, was an den in ihnen lebenden Algen liegt. Angefangen von einem fast schon schwarzem Blau, über Dunkelgrün bis zu türkis glänzen die Seen in der Hügellandschaft.
Mexikos Küsten sind weltberühmt – aber wer nur Cancún und Tulum kennt, hat den wildromantischen Süd-Westen des Landes noch nicht erlebt. Die Strände von Oaxaca bieten genau das, wonach viele erfahrene Reisende suchen: Ruhe, Ursprünglichkeit, Begegnungen mit Natur und Kultur – und das fernab vom Massentourismus. In diesem Artikel stellen wir dir fünf besondere Strandorte an der Pazifikküste vor, die ideal für Individualreisende geeignet sind.
Sie gilt als die größte und bedeutendste archäologische Stätte Mexikos, die geheimnisvolle Ruinenstadt von Teotihuacán – und das, obwohl man bisher erst ein Zehntel ihrer ursprünglichen Grundfläche freigelegt hat. Sie war einst die mächtigste Metropole Mittelamerikas, dennoch weiß man bis heute so gut wie nichts über die Menschen, die hier lebten. Unklar ist auch, warum deren Kultur im 8. Jahrhundert unterging, da schriftliche Zeugnisse nicht überliefert worden sind.
Um vor dem geliebten Bischof ein schmackhaftes Zeugnis ihrer Zuneigung abzulegen, kreierte eine Nonne aus Puebla einst eine Speise, die den Namen der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt machen sollte. Aus scharfem Chili, Gewürzen und Schokolade braute sie eine Sauce, die, zum Truthahn gereicht, nach der Legende den Bischof sogleich in den siebten Himmel versetze. “Mole” nannte man später die eigenwillige Kombination, deren Zubereitung nicht lange auf das Bischofspalais beschränkt blieb und seither als mexikanisches Nationalgericht gehandelt wird.
Chichén Itzá ist eine der bekanntesten Ruinenstätten der Welt. Der Name bedeutet “Mund am Rande des Brunnens der Itzá”, die Sprache ist die der Maya, die damals auf der Halbinsel Yucatan, wo sich Chichén Itzá auch befindet, heimisch waren.
Gebannt starrt die Menschenmenge auf den Balkon des Nationalpalasts in Mexiko-Stadt. Punkt elf Uhr tritt “Senor Presidente” vor das Volk und läutet wie jedes Jahr in der Nacht zum 16. September die Glocke, mit der Pater Hidalgo 1821 zum Gottesdienst rief und damit das historische Signal zum Befreiungskampf gab. Nachdem das Staatsoberhaupt mit kräftiger Stimme den “Grito” und damit symbolisch erneut die mexikanische Unabhängigkeit ausruft, antwortet die Versammlung mit dem frenetischen Ruf “Viva México, Viva la Indpendiente” und bricht in unbeschreiblichem Freudentaumel aus.
Eine Zugfahrt mit dem El Chepe ist nicht einfach eine Bahnfahrt von A nach B – sie ist ein Panorama-Abenteuer durch eine der beeindruckendsten Landschaften Nordamerikas. Tief eingeschnittene Schluchten, schwindelerregende Brücken, indigene Kultur und authentisches Mexiko fernab klassischer Routen.
Wenn Du Mexiko intensiver erleben möchtest – entschleunigt, komfortabel und mit außergewöhnlichen Ausblicken – dann gehört diese Reise unbedingt auf Deine Liste.
Umgeben von Bergen, Schluchten und der entsprechenden Vegetation der Sierra Central und der Bergkette „Los Altos“ bietet San Miguel de Allende (Bundesstaat Guanajuato) seinen Touristen hervorragende Bedingungen für verschiedene sportliche Betätigungen an, während man großartige Landschaften betrachten kann.
Der Cañon del Coyote ist eine der Stadt nahe liegende Möglichkeit, um die Natur und das Abenteuer zu genießen – Spaziergänge, Ausritte, Mountainbike oder Abseilen sind hier möglich.
Die Ranch, von wo aus die Reittouren starten, liegt nur 30 Autominuten von San Miguel de Allende entfernt. Der kürzeste Ausritt in den Coyote Canyon dauert ca. 2 ½ Stunden. Zu Anfang der Tour wird die Hochebene überquert, die die Schlucht begrenzt. Die von Kakteen geprägte Landschaft ist atemberaubend. Reitend kann man die Flora und Fauna genießen und unter anderen folgende Tierarten beobachten: Adler, Falken, Bussarde, Krähen, Kaninchen, Eulen und einige Eidechsen. Nach ca. 40 min Abstieg gelangt man zum Fluss. Hier bieten sich aufregende Galoppaden sowie Wanderungen an.
Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit an einer Felswand von 50 Meter Höhe abgeseilt zu werden.
Der krönende Abschluss der Reittour ist das hausgemachte Essen auf der Ranch – ofenfrische Tortillas, Frischkäse, Bohnen, Reise, Quesadillas, Guacamole und Salat.
Es gibt die Möglichkeit, die Dauer der Reittouren bis zu 3-4 Tagen inklusive Zeltlager zu verlängern.