Managua – das bedeutet, “dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt”. Durch die Lage am gleichnamigen See und anderen Gewässern, wie auch Lagunen, ist die Hauptstadt Nicaraguas so benannt worden. Mit 1,5 Millionen Menschen, die hier leben, macht das ein Drittel der gesamten Bevölkerung dieses mittelamerikanischen Landes aus.
Ein neues Angebot gesellt sich zu den bereits bekannten touristischen Routen Nicaraguas, der Kolonialroute, der Route der Vulkane und der Route des Wassers. Mit der Route des Kaffees möchte Nicaragua seinen Besuchern den wahren Norden des Landes vorstellen.
Kaffeebohnen am Strauch
Die Route des Kaffees verläuft durch fünf Departments, Estelí, Jinotega, Madriz, Matagalpa und Nueva Segovia, und soll das große Angebot der Gegend an Kultur, Gastronomie und Natur in den Fokus stellen. Entlang der Route erstrecken sich Kaffee- und Tabakplantagen, die Palette an Übernachtungsmöglichkeiten reicht von charmanten Landhotels bis zu typischen Gasthöfen – Einblicke ins echte Landleben inklusive.
Eine Entdeckungstour durch die zahlreichen Naturreservate lohnt sich ebenso wie ein Blick über die Schulter der Handwerker, die Marmor oder Ton kunstvoll bearbeiten. Neben den malerischen Ortschaften wird das touristische Angebot des Nordens Nicaraguas ergänzt durch die ausgezeichnete Küche, meist auf Basis von Mais.
Die atemberaubende und einmalige Schönheit des Naturreservats Juan Venado in Nicaragua begeistert jeden Besucher mit phantastischen Aussichten und Naturerlebnissen. Das Reservat befindet sich im Department Léon in der Nähe des Strandstädtchen Las Peñitas. Das Naturreservat Juan Venado gilt als einer der Höhepunkte von Nicaragua. Die sogenannte Barriere – Insel liegt sehr nah an der Küste, und ist praktisch nichts anderes als ein schmaler, langer Streifen aus Sand. Die Natur aber ist spektakulär.
Granada besticht mit kolonialem Charme. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Granada ist eine der ältesten Stadtgründungen im heutigen Staatsgebiet Nicaraguas.
Die Insel Ometepe liegt im Nicaragua See und ist ein wirklich interessantes Ziel für Nicaragua-Besucher. Mit einer Größe von ca. 270 km² ist sie die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee, auf der ungefähr 30.000 Menschen leben.
Der Name Ometepe bedeutet “zwei Hügel”, was sich auf die beiden Vukane Concepción und Maderas bezieht, die die Insel kennzeichnen. Sie bieten auch die größten Attraktionen auf der Insel: Einen Kratersee sowie einen riesigen Wasserfall am Vulkan Maderas und eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Affen hangeln sich über die Köpfe hinweg, während man Schmetterlinge, Kolibris und Orchideen bewundert.
Wer die Faszination der Insel Ometepe selbst erleben möchte, erreicht diese dann am besten mit dem Boot oder der Fähre von Grenada, San Jorge oder San Carlos aus.
Nicaragua ist ein tolles Land, das sich durch eine interessante Geschichte und unterschiedliche Kulturen auszeichnet. Es hat ein tropisches Klima, Trocken- und Regenzeiten und atemberaubende Landschaften. Hier findet man eine reiche Flora und Fauna sowie mehr als 40 zum Teil noch aktive Vulkane.
An der karibischen Küste steht ein Regenwald, wo Mandel-, Walnuss-, Eisenholz- und Guajak-Bäume wachsen. In den Bergen wird der tropische Regenwald durch Mischwald mit Kiefern und Eichen abgelöst. In diesen Wäldern gibt es noch häufig Affen, Nabelschweine, Schildkröten und Schlangen. Auch Papageien und Pelikane kann man häufig beobachten.