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Guatemala Reiseberichte

Faszination Guatemala

Die landschaftliche, architektonische und kulturelle Vielfalt Guatemalas ist unumstritten, seine Faszination liegt jedoch in der einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Architektur – majestätische Bauwerke vergangener Epochen verborgen im dichten Regenwald, koloniale Architektur vor den Kulissen traumhafter Vulkanlandschaft, traditionell gekleidete Indígenas auf den Mais- und Kartoffelfeldern. Unvergesslich ist der Augenblick, wenn man auf dem höchsten Tempel IV stehend, einst ein nur für Hohepriester reservierter Platz, den Blick über den üppigen Dschungel von Tikal schweifen lassen kann, oder sich bei einem Rundgang durch das quirlige Städtchen Antigua wie in einem Museum unter freiem Himmel fühlt, umgeben von imposanten, zum Teil noch aktiven Vulkanen.

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Aktuelles Mittelamerika Reisen Südamerika

Tag des Baumes: ein Streifzug zu den Bäumen Lateinamerikas

Zum “Tag des Baumes” machen wir mit Euch einen Streifzug durch die Wälder und Landschaften Lateinamerikas mit ihrer unglaublichen Vielzahl an Bäumen:

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Mexiko Mittelamerika Rezepte

Conejo enchillado aus Mexiko (Chili-Kaninchen)

Zutaten:

1 Kaninchen (ca. 2kg) in Portionsstücke geteilt
ca. 85 gr. getrocknete Chile pasilla (ersatzweise Chiles anchos)
10 Knoblauchzehen
1 große Fleischtomate
1 Bund glatte Petersilie
Öl
1 EL Essig
1 TL Kümmel
Salz
Pfeffer

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Mexiko Mittelamerika Rezepte

Capirotada – Osterrezept aus Mexiko

Auch in Mexiko finden wir eine spezielle kulinarische Tradition zu Ostern, bzw. zum Karfreitag: ein Brotauflauf namens Capirotada. Außerdem stellen wir Euch in weiteren Artikeln andere Oster- oder Karfreitagsspeisen vor: aus Peru die Chupe de viernes Santo, aus Ecuador die Fanesca und aus Brasilien die Lammrippe mit Reis.

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Mexiko Mittelamerika Rezepte

Salsa Mexicana aus Mexiko

Zutaten:

4-5 Tomaten
1 Zwiebel
1-2 Serrano Chilis
1 Bund Koriander
Salz

Zubereitung:

Tomaten häuten, entkernen und in Würfel schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden, Serrano Chilis entkernen und in feine Streifen schneiden, Koriander fein hacken.

Alles zusammen gut mischen und mit Salz abschmecken. Mindestens eine halbe Stunde kühl stellen, damit alles gut durchziehen kann.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.cuisimonde.com

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Mittelamerika Südamerika Tiere Lateinamerikas

Der Tagschläfer

Die Tagschläfer (Nyctibius) gehören zu einer Vogelgattung, die ihr Zuhause in den Wäldern und offenen Waldgebieten in Mittel- und Südamerika und auf den Antillen gefunden haben. Sie haben eine neotropische Verbreitung von Mexiko bis Argentinien, mit der größten Vielfalt im Amazonasbecken. Sie werden in jedem mittel- und südamerikanischen Land außer Chile gefunden, kommen aber auch auf drei Karibischen Inseln vor: Jamaika, Hispaniola und Tobago.

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Costa Rica Faszinierende Orte Mittelamerika

Reisetipp: San José in Costa Rica

Heute möchten wir Ihnen San José vorstellen, die  Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes Costa Rica und auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz San José.

Costa Rica ist neben Mexiko das beliebteste Touristenziel in Mittelamerika. Kein Wunder! Das Land ist nicht groß, hat aber unglaublich viel zu bieten! Und durch seine geringe Größe den Vorteil, dass alle Ziele in relativ kurzer Zeit zu erreichen sind. Die Menschen habe ich als sehr freundlich und lebenslustig erlebt, wobei ich erstaunt war, wie groß die Unterschiede in der Mentalität zwischen der karibischen Ostküste und der pazifischen Westküste sind. 

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Allgemein Mexiko Mittelamerika Reiseziele

Farbenfroh und manchmal scharf: Mexikanisches Essen

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von mehreren kulinarischen Traditionen aus. Die farbenfrohe Küche hat ihren Ursprung noch in der Aztekenzeit, hinzu kamen auf die ohnehin schon fruchtbare Grundlage europäische und nordamerikanische Einflüsse, womit die mexikanische Küche, so wie sie jetzt in allen Teilen der Welt beliebt ist, entstanden ist.

Die Küche ist regional sehr unterschiedlich, der südliche Teil  des Landes, der von der Indio-Küche beeinflusst ist, unterscheidet sich deutlich von dem spanisch beeinflussten nördlichen Teil.

Die Basis der mexikanischen Küche bilden einheimische Lebensmittel (Mais, Schokolade, Bohnen, Chili, Flaschenkürbis/Kalebasse, Tomaten, Erdnüsse, Truthahn und Fisch) kombiniert mit neuen Lebensmitteln, die nach der Eroberung und Kolonialisierung durch die Spanier aufkamen (Schweinefleisch und Schmalz, Rindfleisch, Reis und Zucker).

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Mexiko Mittelamerika

16.12.2015 – Eine kleine Geschichte zur „Piñata“

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Das Weihnachtfest steht vor der Tür, doch irgendwas fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine geliebte Person handelt oder um eine altehrwürdige Tradition, die man im Weihnachtsstress komplett vergessen hat. Ohne diese Personen oder Dinge ist das Weihnachtsfest schlichtweg nicht das, was es ist.
Auch auf unserer Suche nach den verschiedensten Weihnachtsbräuchen in Lateinamerika sind wir auf eine Tradition gestoßen, ohne die das Weihnachtfest in Mexiko nicht komplett ist.

Bei diesem besonderen Brauch handelt es sich um das Schlagen der Piñata, der schon zu Zeiten der Azteken existierte und bis heute noch existiert. Zu Zeiten der Azteken wurde das Gefäß, das in ähnlicher Form von dem Entdecker Marco Polo aus China nach Europa gebracht wurde, am Geburtstag des Kriegsgottes Huitzilopochtil an einem Pfosten aufgehängt. In dem Gefäß waren Gaben, die dem Gott durch das Zerschlagen durch menschliche Hand zu seinen Füßen fielen.

Wie sieht eine traditionelle Piñata überhaupt aus?

Traditionell handelt es sich bei der Piñata um ein rundes Gefäß mit sieben hornartigen Ausbeulungen. Diese Hörner sollen der Legende nach die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Heutzutage werden die Piñatas aber nicht mehr aus Ton hergestellt, sondern aus Pappmaché.
So schlagen die Menschen aus Mexiko jedes Jahr an Weihnachten eine Piñata, um das Böse, das das Gefäß verkörpern soll, zu zerschlagen und zunichte zu machen. So beginnt für die Bevölkerung Mexikos am Heiligen Abend eine Zeit ohne Böses. Mit verbundenen Augen, was den Glauben symbolisieren soll, wird mit einem Stock, der die Kraft symbolisiert, die Gott gibt, auf die Piñata eingeschlagen, bis sie aufbricht und die enthaltenen Süßigkeiten herabregnen.

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Mittelamerika Panama

13.12.2015 – Die Geschichten der Weihnachtsmolas

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Kennen Sie folgendes Szenario: man schlendert in der Vorweihnachtszeit durch die Geschäfte der Einkaufsstraßen und Shoppingmalls und in jedem zweiten Geschäft sind die Kleiderstanden voll mit den kitschigsten Weihnachtsklamotten, die mit Rentieren oder Schneemännern geschmückt sind.
Auch auf unserer Suche nach den schönsten Weihnachtstraditionen in Lateinamerika sind wir an dem Phänomen Weihnachtsmode nicht vorbeigekommen. Doch im Gegensatz zu der Mode, die wir bei uns in den Geschäften finden, handelt es sich bei folgendem Modebrauch um eine traditionelle und sehr tiefgründige Variante der Weihnachtsbekleidung.

Aber von was ist überhaupt die Rede? Die Rede ist von dem Brauch der „Weihnachtsmola“. Doch was ist überhaupt eine „Mola“? Im Allgemeinen wird als Mola die Nähkunst der Kuna-Indianer aus Panama bezeichnet. Dabei handelt es sich vor allem um ein meist rechteckiges Motivbild, das die traditionelle Welt mit der modernen Welt verbindet und nach Fertigstellung die Blusen der Indianerfrauen schmückt.
Doch an Fest- und Feiertagen werden ganz besondere Molas angefertigt. So beispielsweise auch zur Weihnachtszeit. Denn zu dieser besinnlichen Zeit stellen die Kuna-Frauen ausschließlich Molakunstwerke her, die die Geschichte von Maria und Joseph nach Bethlehem darstellen. So wollen die Kuna-Indianer die Offenheit und Empfänglichkeit der heutigen Menschheit versinnlichen.
Wir finden diesen Brauch aus Panama einfach wunderbar, denn die Symbolik der Kunstwerke lässt die Menschen nachdenken und prägt uns den eigentlichen Grund von Weihnachten ein.