Pinar del Río ist die Tabakhauptstadt Kubas und gilt als die wohlhabendste, westlichste Provinz Kubas. Der Name hat die schöne Stadt und gleichnamige Provinz aufgrund des nahegelegenen Flusses Río Guamá und der umgebenden Pinienwälder. 80 Prozent der Gesamtproduktion der Tabakwaren, von denen auch die weltbekannten Zigarren hervorgehen, stammen aus dieser Region.
Kategorie: Reiseziele
Cartagena de Indias
Cartagenas de Indias ist die Hauptstadt des Departements Bolívar und liegt im Norden Kolumbiens an der Karibikküste.
1533 wurde die Stadt Cartagena de Indias als eine der ersten spanischen Städte im Norden Südamerikas gegründet und wurde bereits nach kurzer Zeit ein wichtiger Hafen für die Schifffahrt und somit für den Warenhandel zwischen Spanien und Südamerika. Die Hafenstadt wurde oft von Piraten attackiert, da hier Schätze gelagerten wurden, die nach Spanien transportiert werden sollten.
Orinoco Delta – Venezuela
Das weitverzweigte Orinoco Delta, auch Delta Amacuro genannt, hat eine Fläche von 35.000 km². Die 375 Flussarme bringen die Wassermassen des Orinocos zum Atlantik. Das Flussdelta zählt zum zweitgrössten Strom Südamerikas und befindet sich im Nordwesten Venezuelas. Die ortskundigen Einheimischen sind geübt und kennen sich im Irrgarten von kleinen Flussläufen mit ihren Booten gut aus. Der Orinoco bildet im Mündungsbereich ein unübersehbares Delta, in dem sich unzählige grosse und kleine Inseln befinden. Im Inneren dieser Landflächen wächst dichter, sumpfiger Dschungel. Das tropisch feuchte Klima lässt eine üppige Vegetation gedeihen und eine vielfältige Tierwelt findet beste Lebensbedingungen vor. Das Delta ist sehr reich an Papageien, gesellige Spechtvögel (Tukane), Affen und Termitenstämme. Überall dort wo sich das Salzwasser des Atlantik mit dem Süsswasserzuläufen des Orinocos vermischt gibt es Mangroven. Die Pflanzen haben Stelzwurzeln, die fest im Boden verankert sind und damit die Uferzone gut befestigt.

Die Ureinwohner welche in diesem artenreichen Gebiet leben, nennen sich Warao (d.h. der Mann mit Boot). Da es im Orinoco Delta fast keine Strassen gibt, leben die Warao-Indiander in Pfahlbauten. Mit einem Boot kann stundenlang durch die grossen und kleinen Kanäle gefahren werden ohne einer Menschenseele zu begegnen. Dies begünstigt auch die Chance noch mehr von den faszinierenden, teils scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Das Leben der naturverbundenen Warao – Indianer mit ihren Bräuchen inspiriert jeden Besucher. Sie gehören zur zweitgrössten indianischen Ethnie in Venezuela und wurden bis heute nie besiegt oder kolonialisiert.
Ciudad del Este – Paraguay
“Die Stadt im Osten” ist mit über 320‘000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Paraguays und eine paraguayische Grenzstadt im Dreiländereck von Paraguay, Argentinien und Brasilien. Sie ist vor allem als Einkaufs- und Handelszentrum bekannt.
Naturreservat Juan Venado
Die atemberaubende und einmalige Schönheit des Naturreservats Juan Venado in Nicaragua begeistert jeden Besucher mit phantastischen Aussichten und Naturerlebnissen. Das Reservat befindet sich im Department Léon in der Nähe des Strandstädtchen Las Peñitas. Das Naturreservat Juan Venado gilt als einer der Höhepunkte von Nicaragua. Die sogenannte Barriere – Insel liegt sehr nah an der Küste, und ist praktisch nichts anderes als ein schmaler, langer Streifen aus Sand. Die Natur aber ist spektakulär.
Costa Rica gilt als eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas. Umweltschutz wird hier großgeschrieben – etwa ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz, die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt ist erklärtes Ziel der Regierung.
Auch in Sachen Bildung und Gesundheit hat Costa Rica eine Vorreiterrolle: Nur 4 % der Bevölkerung sind Analphabeten, fast 40 % der Staatsausgaben entfallen auf diese beiden Sektoren. Tourismus gehört zu den großen Wachstumsbranchen des Landes – es war sicher eine kluge Entscheidung, auf den sanften Tourismus zu setzen.

Santo Domingo stellt mit ihren 2.987.013 Einwohnern die Hauptstadt und zugleich die größte Metropole der Dominikanischen Republik dar. Sie liegt an der Mündung des Río Ozama an der Südküste der Insel Hispaniola, welche aus den Staaten Haiti und der Dominikanischen Republik besteht.
Das etwa 7000 Hektar große Naturschutzgebiet “Lagunas de Montebello” liegt nahe an der Grenze zu Guatemala im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. 2009 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Biosphärenreservat ausgezeichnet. Er liegt zwischen 1.300 und 1.500 Metern über dem Meeresspiegel.
Die 52 Seen des Nationalparks befinden sich eingebettet in Pinienwäldern und schimmern in den unterschiedlichsten Blautönen, was an den in ihnen lebenden Algen liegt. Angefangen von einem fast schon schwarzem Blau, über Dunkelgrün bis zu türkis glänzen die Seen in der Hügellandschaft.

Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash in Peru und liegt auf 3.100 m Höhe in den Anden. Die Stadt beherbergt 55.000 Einwohner bzw. zählt man die Anwohner des dicht besiedelten Umlandgebietes dazu, so sind es sogar 119.000 Einwohner. Die angenehmsten Temperaturen herrschen in dieser Region zwischen Mai und September. Es gibt kaum Niederschlag, sondern meist blauen Himmel und Sonne.
Im Nordosten Brasiliens liegt der Ort Jericoacoara, der Kern eines Dünengebietes. Bis zu 20 km erstrecken sich die Wanderdünen ins Landesinnere. Jericoacoara bedeutet in etwa “Höhle der Schildkröten”, was aller Voraussicht nach aus dem Sprachgebrauch der Tupi-Indianer stammt, die einst dieses Gebiet bewohnten. Es ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern „Yuruco“ für Höhle und „Cuara“ für Schildkröte.
