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15.12.2015 – Bolo de maca – brasilianischer Apfelkuchen

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Weihnachten bedeutet unter anderem Kerzenlicht, Glühwein und vielerlei Schleckereien. Doch nicht alle Menschen lieben die unzähligen Plätzchen. Für diese Menschen haben wir eine leckere Alternative. Denn der brasilianische Apfelkuchen ist fruchtig und saftig.

Zutaten:

• 3 Tassen Mehl
• 1 Tasse Zucker
• 4 EL Rosinen
• 1 Prise Salz
• 5 mittelgroße Äpfel (gehackt)
• 4 EL Nüsse
• 1 EL Zimt
• 3 EL Margarine
• 1 EL Backpulver
• 4 Eier
• ½ Tasse Milch

Margarine auf kleiner Hitze zerlaufen lassen. Anschließend die zerlassene Margarine mit den anderen Zutaten vermischen, in eine gefettete Kastenform geben und für 30 – 40 Minuten bei 180 – 200°C backen.
Am Schluss können Sie den Apfelkuchen noch mit Puderzucker bestreuen und die brasilianische Leckerei genießen.

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07.12.2015 – Hausgemachter Weihnachtszauber

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„Alle Jahre wieder…“ Weihnachten steht vor der Tür und man weiß nicht, was man Schönes verschenken soll. Doch das ist ab heute vorbei, denn mit folgendem Rezept verschenken Sie Samba aus dem Glas!
Bei diesem hausgemachten Weihnachtszauber handelt es sich um einen brasilianischen Kaffeelikör, der mit seiner Mischung jeden umhaut!

Zutaten:
• 4 Esslöffel brasilianische Kaffeebohnen
• 350 gr. extrafeinen Zucker
• 0,5 Stück Vanilleschotenschale
• 2 Stück Orangen/ Apfelsinen
• 750 ml trockenen Rotwein
• 125 ml weißen Rum

Zunächst müssen Sie die Orangen hauchdünn schälen und anschließend geben Sie alle Zutaten inklusive der Orangenschalen in ein Gefäß und lassen das Gemisch 2 Tage unter regelmäßigem Umrühren stehen. Nach den 2 Tagen füllen Sie den Likör in schöne Flaschen ab und fertig ist der hausgemachte Weihnachtszauber.

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06.12.2015 – Eine Weihnachtswerkstatt der anderen Art

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Nein, bei dieser Weihnachtswerkstatt handelt es sich nicht um die Weihnachtswerkstatt des Weihnachtsmannes, die man aus vielen Geschichten kennt und in der die vielen Weihnachtselfen die Wünsche der Kinder aus aller Welt herstellen und verpacken.
Bei dieser Weihnachtswerkstatt handelt es sich um die Schule „ Colégro de Nossa Sentiora dos Anjos“ im Nordosten Brasiliens, die sich jedes Jahr und mit großer Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest vorbereitet. In diesem Sinne wird das komplette Schulgebäude von Schülern und Lehrern weihnachtlich dekoriert. Im Eingangsbereich gibt es einen großen Adventskranz, es gibt musikalische Einlagen und sogar der Unterricht wird auf die Adventszeit ausgerichtet. So beschäftigen die Lehrer ihr Schützlinge mit Aufgaben wie beispielsweise dem Schreiben von Weihnachtsbotschaften.
Mit diesen Aufgaben wollen die Lehrer der “Colégro de Nossa Sentiora dos Anjos”-Schule ihre Schüler zum Nachdenken, Vorbereiten und Orientieren ermutigen. Denn wie eine Lehrerin erklärt, geht es bei der Vertiefung des Advents nicht nur um die Freude der Vorweihnachtszeit, sondern vor allem um die Symbolik der Steigerung. Eine Steigerung, die weltweit gerne mit einem Adventskalender verbildlicht wird. Doch mit der Vertiefung des Advents will die Schule ihren Schützlingen verdeutlichen, dass auch das Leben immer wieder Steigungen, Höhepunkte und eventuell ein kleines Wunder haben kann.
Wir finden die brasilianische Weihnachtswerkstatt einfach zauberhaft und hoffen, dass diese schöne Weise, die Kinder aufs Leben vorzubereiten, noch lange so existiert.

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04.12.2015 – Ein schwimmender Weihnachtsbaum

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Egal auf welchem Kontinent der Erde man lebt, das Schmücken des Weihnachtsbaums ist ein wichtiges Ritual, auf das fast keiner verzichten will.
So ist es auch in Brasilien, dem bevölkerungsreichsten Land Südamerikas, wo Weihnachten in den Hochsommer fällt. So findet man in vielen brasilianischen Städten, wie beispielsweise in Rio, verschiedenste und sehr kreative Varianten des geschmückten Baumes. In Rio wird auf dem Stadtsee, dem Lagoa Rodrigo de Freitas, jährlich der größte schwimmende Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieser ist mit bunten Lichtern geschmückt und ragt 80 Meter in die Höhe. Es handelt sich allerdings nicht um einen echten Baum, sondern um eine geschmückte Stahlkonstruktion. Am Weihnachtsabend wird hier sowie in vielen Städten Brasiliens ein großartiges Feuerwerk gezündet.
Das traditionelle Festmahl in Brasilien an Heiligabend findet, wie in so vielen Ländern Südamerikas, um Mitternacht im Kreise der Familie statt. Doch vor dem festlichen Essen gehen viele Einheimische noch in die Christ- und insbesondere Mitternachtsmesse. Das Weihnachtsessen besteht aus gebratener Pute, die mit Kastanien, Innereien und Maniokmehl gefüllt ist. Aber auch Brathähnchen, Gerichte aus Kabeljau und Schweinelende werden häufig serviert. Die Beilagen bestehen meist aus Kartoffeln, Reis und Salaten. Als krönender Abschluss ist der “Arme Ritter” sehr beliebt. Bei dieser Nachspeise handelt es sich um Weißbrotscheiben, die in einer Mischung aus Milch, Eier, Zucker und Vanille eingeweicht und in Butterschmalz gebacken wird. Zudem gibt es häufig Feigen, Süßigkeiten, Rosinen, Mandeln und vieles mehr. Dazu wird Bier, Champagner oder Wein getrunken.
Erst nach Mitternacht folgt dann die Bescherung. Die Brasilianer besitzen einen ähnlichen Glauben an den Weihnachtsmann wie die Nordamerikaner. Viele Kinder stellen deshalb Schuhe bereit, in die Papai Noel (der brasilianische Weihnachtsmann) die Geschenke legt.
Am nächsten Tag werden üblicherweise Freunde und Verwandte besucht. Gereicht werden dann die Reste des Weihnachtsessens und es wird fröhlich weiter gefeiert.

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Brasilien Faszinierende Orte Südamerika

Curitiba in Brasilien

Die Stadt belegt mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern den 7. Platz auf der Liste der großen Städte Brasiliens. Curitiba liegt im Südosten des Landes, 90 km entfernt von der Hafenstadt Paranaguá. Der Name „Curitiba“ kommt von „Cure Tuba“ aus der Tubi-Sprache und bezieht sich auf die für die Region typischen Araukarien. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Baumart der brasilianischen Regenwälder, die bis 40m hoch werden können. Die Tubi, aus deren Sprache der Begriff entstammt, waren eine Ethnie, die vor der portugiesischen Kolonialzeit an der Küste Brasiliens siedelte.

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Olinda – Ô que linda – Oh wie schön!

Olinda kommt aus dem Portugiesischen “Ô que linda”, was zu Deutsch so viel wie “Oh wie schön!” bedeutet. Das fanden wir auch – und so wurde die Kolonialstadt auf meiner Rucksackreise mit zwei Freunden durch den Nordosten Brasiliens zu einem meiner persönlichen Favoriten. Am Morgen kamen wir in Recife am Busbahnhof an. Doch wir passierten die Hauptstadt Pernambucos nur, um die kleine sympathische Nachbarsstadt Olinda kennenzulernen. Sie liegt an der Atlantikküste, circa 6 Kilometer nördlich von Recife entfernt. Als wir an der Strandpromenade aus dem Linienbus ausstiegen, fiel uns zuerst das Warnschild “Ataque de Tubarão” auf. Die Strände bei Recife gehören zu den gefährlichsten der Welt aufgrund von häufigen Haiattacken. Also entschieden wir uns lieber gegen ein Strandbad. Olinda sollte auch genug anderes zu bieten haben.

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Allgemein Brasilien Faszinierende Orte Südamerika

Tauchen und Schnorcheln auf Fernando de Noronha

Traumstrände und türkisfarbenes Meerwasser gibt es nur in der Karibik? – Falsch gedacht. Etwa 350 Kilometer östlich der Küste Brasiliens auf der Höhe von Recife, der Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, liegen die “Ilhas de Fernando de Noronha”. Die Inselgruppe im Atlantik ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus 21 einzelnen Landflächen. Insgesamt umfassen diese eine Fläche von 17 Quadratkilometern. Der höchste Punkt der Inseln ist der Morro do Pico mit 323 Metern.

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Belém – Stadt der Mangobäume

Belém Brasilien ist eine lebendige Hafenstadt am Amazonas und gleichzeitig das natürliche Tor in eine der faszinierendsten Regionen Südamerikas. Tausende Mangobäume, koloniale Architektur und der Duft exotischer Früchte verleihen der Metropole einen Charakter, der sich sofort einprägt. Wer Amazonien verstehen möchte, beginnt häufig in Belém – hier treffen Handel, Geschichte und Natur direkt aufeinander.

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Brasilien Faszinierende Orte Südamerika

Ilha Grande: Von Strafgefangenen zu Strandliebhabern

Ilha Grande (© J. Rausch)
Ilha Grande (© J. Rausch)

Etwa 150 Kilometer südwestlich von Rio de Janeiro, liegt ein Juwel vor der Küste Brasiliens: Die Ilha Grande. Eine Insel im atlantischen Ozean, die mit 193 Quadratkilometern nicht wirklich groß ist, aber auf einer Fläche – etwa fünfmal so klein wie Rügen – eine Menge zu bieten hat.

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Recife – Brasiliens Venedig

Praia de Boa Viagem Recife
Praia de Boa Viagem Recife (Embratur Image Bank)

Etliche Brücken und Kanäle lassen die Hauptstadt Pernambucos im Nordosten Brasiliens an Venedig erinnern. Nur dass die italienische Stadt keine 1,5 Millionen Einwohner hat, nicht ganzjährig heißes und trockenes Klima vorweisen kann und die Besucher der Strände keine häufigen Haiattacken zu befürchten haben, wenn sie ins Wasser gehen. Recife erstreckt sich auf drei Inseln, eingerahmt von den Flüssen Capibaribe und Beberibe. Zahlreiche Bauwerke der Stadt stammen noch aus der Zeit der holländischen Kolonalisierung, die 1654 mit der Vertreibung der Niederländer endete. Die Stadt verdankt ihren Namen den vor der Küste befindlichen Riffen, die die Wellen abbremsen und im Hafen und an den Stränden für ruhiges Wasser sorgen.