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Das Naturreservat Marasha

Urwald in Marasha, Peru © Diana QuinteroUrwald in Marasha, Peru (© Diana Quintero)
Urwald in Marasha, Peru © Diana QuinteroUrwald in Marasha, Peru (© Diana Quintero)

Marasha ist ein Naturreservat, das sich am Amazonas Fluss in der Nähe der Stadt Puerto Alegría, Peru befindet. Der Name Marasha kommt von einer kleinen stachligen Palme, die rund um den See im Reservat wächst. Ihre Früchte werden von Fischen und Vögeln des Naturreservats gefressen.

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Ollantaytambo, Peru

Auf dem Weg von Cusco nach Machu Picchu liegt die kleine Stadt Ollantaytambo (zu Deutsch “Speicher meines Gottes”) auf einer Höhe von ca. 2.792 m. Sollte man das Glück haben in Peru zu reisen, ist ein Halt hier ein absolutes Muss. Der Legende nach entstand die Stadt auf Befehl des Inkagottes Viracocha, die Festung galt somit auch als Heiligtum für die Inkas. Genutzt wurde sie als Zugang zu dem Urubambatal und als wichtige Zuflucht, insbesondere als die Schlacht gegen die Spanier verloren wurde. Da die Anlage mit ihren Terrassen zwischen zwei Berghängen liegt, war das ein optimaler Zufluchtsort. Das Besondere an den Ruinen ist, dass sich alles noch in seinem ursprünglichem Zustand befindet und somit wunderbar anzusehen ist.

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Valle Huaylla Belén nach Congón – eine Wanderung in den nordperuanischen Anden

Unsere abenteuerliche Wanderung durch die nordperuanischen Anden führt uns heute vom malerisch gelegenen Valle Huaylla Belén in das kleine Andendorf Congón.

Aus der Hauptstadt der Region Chachapoyas geht es an einem verregneten Morgen in einem alten klapprigen Minibus los in Richtung Valle Huaylla Belén. Aufgrund der andauernden Regenfälle ist die zu Beginn noch asphaltierte Strasse an vielen Stellen von Geröllmassen versperrt, die in der vorangegangenen Nacht von den Hängen herabgefallen sind. Straßenarbeiter bemühen sich, den teilweise riesigen Felsbrocken Herr zu werden. Wir malen uns aus, was im Falle eines Zusammenstoßes mit so einem Brocken von oben mit uns passieren würde. Besser wir denken an etwas anderes. Schon bald verschwindet der Asphalt von der Straße und wir finden uns auf einem schlammigen Weg aus roter Erde wieder. Teile des Weges sind weggebrochen. Unseren Fahrer scheint die Beschaffenheit des Untergrundes nicht zu beeindrucken. Mit stoischer Gelassenheit lenkt er das Gefährt um tiefe Schlammlöcher herum oder gibt Vollgas, um die Schlammmassen zu bewältigen. Der Wagen ächzt unter unserer Last, Stoßdämpfer scheint es keine zu geben, was auch unsere Wirbelsäulen zu spüren bekommen. Wegen der unglaublich schlechten Wetterverhältnisse benötigen wir für eine Strecke von 150 km fast sechs Stunden.

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Huaraz – der Bergsteigerort

Schneebedeckter Gipfel des Huascarán
Schneebedeckter Gipfel des Huascarán © Inigo Maneiro/ PROMPERU

Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash in Peru und liegt auf 3.100 m Höhe in den Anden. Die Stadt beherbergt 55.000 Einwohner bzw. zählt man die Anwohner des dicht besiedelten Umlandgebietes dazu, so sind es sogar 119.000 Einwohner. Die angenehmsten Temperaturen herrschen in dieser Region zwischen Mai und September. Es gibt kaum Niederschlag, sondern meist blauen Himmel und Sonne.

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Nationalpark Manú in Peru

Der Parque Nacional del Manú liegt im peruanischen Teil des Amazonasgebietes und umfasst eine Fläche von 18.812 km². Er ist eines der ältesten Schutzgebiete im Regenwald, da er bereits 1973 gegründet wurde. Seit 1987 zählt er auch zum UNESCO Weltnaturerbe.

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Ruinenstadt Chan Chan

Zitadelle von Chan Chan
Zitadelle von Chan Chan (© Walter Silvera, PromPeru)

Chan Chan, die einstige Hauptstadt der Chimú, war eine der größten präkolumbischen Städte Amerikas und befand sich an der Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo. Ihre Bauten sind fast ausschließlich aus luftgetrockneten Lehmziegeln, der sogenannten Adobe-Bauweise, errichtet worden. Die vollständig von reichverzierten Mauern umgebene Anlage beeindruckt nicht nur durch ihre Bauweise, sondern auch durch ihre Aufteilung in “Ciudadelas” – abgeschlossene Unterbezirke in der alten Metropole.

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Die Hauptstadt der Inka: Cuzco

Die frühere Hauptstadt der Inka, Cuzco, welche im Jahr 1983 von der UNESCO in  die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde, liegt im Zentrum  des peruanischen Andenhochlandes auf einer Höhe von etwa 3.400 und hat ca. 350.00o Einwohner. Auf Grund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und ihrer traumhaften Lage inmitten der Anden ist die Stadt eines der meistbesuchten Reiseziele des Landes und Ausgangspunkt für nahezu jede Reise zur weltberühmten Inkastadt Machu Picchu hoch oben in den Bergen.

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Arequipa – Eine Reise nach Peru

Die „weiße Stadt“ Arequipa, welche im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, befindet sich im Süden von Peru und liegt mit ihren ca. 750.000 Einwohnern auf einer Höhe von 2300 m. Die für ihre ausgezeichnete Gastronomie und ihr sonniges Klima bekannte Stadt ist umgeben von Vulkanen wie dem Misti (5.822 m), dem Chachani (6.057 m) und dem kleineren Pichu Pichu. Auch die faszinierende, bis zu 3000 m tiefe Schlucht des Colca Canon ist in der Nähe zu finden.

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Reisebericht: Mythos Amazonien

Nachfolgend finden Sie einen Reisebericht unserer Kundin E.W., die mit uns im Mai 2011 auf der Reise Mythos Amazonien die Dschungelgebiete Perus, Boliviens und Brasiliens erkundet hat.

Botanikgarten Orchideenfarm
Botanikgarten Orchideenfarm

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Cuys – mehr als nur ein Schmusetier

Mit einer Anzahl von rund 6,3 Millionen[1] Meerschweinchen, die in Deutschland als Haustier gehalten werden, erfreut sich der niedliche Nager einer großen Beliebtheit und gilt als liebenswerter Spielkamerad und treuer Freund für Kinder.

Auch in ihrem Ursprungsland Südamerika sind diese Kleintiere nicht weniger populär – doch während sie sich bei uns weit oben auf der Liste der gehaltenen Haustiere platziert haben, hat man in Ländern wie Peru schon lange den Nutzen erkannt, den man aus den dort als cuys bekannten Tierchen ziehen kann.

Cuys werden als unterschiedlich einsetzbares Nutztier verwendet. Die Haltung ist unaufwendig und wenig kompliziert; hinzu kommt, dass sich die Vierbeiner perfekt ihrer natürlichen Umgebung anpassen und sowohl in Wüsten oder Berglandschaften als auch auf Dachböden oder in der Küche leben können. Sie vermehren sich schnell und haben keine großen Ansprüche an ihre Nahrung.

Cuy-Fleisch gilt seit Zeiten der Inka als kulinarische Spezialität: es stellt den wichtigsten Lieferanten an Proteinen dar, gilt aber gleichzeitig als cholesterinarm und besonders schmackhaft und gehaltvoll. Geschmacklich lässt sich das cuy als eine Mischung aus Hühnchen- und Kaninchenfleisch beschreiben. Allein in Peru werden jedes Jahr etwa 65 Millionen Meerschweinchen verspeist.

In der alternativen Medizin haben sich die cuys ebenfalls –wenn auch vermutlich nicht ganz freiwillig- einen festen Platz verschaffen können. Naturheiler oder Schamanen benutzen die quirligen Kleintiere zur Diagnose verschiedener Krankheiten. Dabei werden die Vierbeiner über den Körper des Patienten bewegt; an der Stelle, wo das Tierchen zu quieken beginnt, soll die Krankheit zu finden sein. Eine genaue Diagnose wird auf den Innereien der Tiere gelesen, was manche an die Verwendung der Meerschweinchen als Opfertier für religiöse Rituale zu Inka-Zeiten erinnern mag.

Weiterhin werden cuys in manchen ländlichen Gegenden und Provinzen nach wie vor als Tausch- und Zahlungsmittel angesehen und gelten als Zeichen für ewige Fruchtbarkeit. Für viele Peruaner ist es aus diesem Grund nicht unüblich, ein Meerschweinchenpaar als Basis für eine langjährige, solide Ehe als Hochzeitsgeschenk dienen zu lassen.

Aber trotz der Multifunktionalität der cuys werden diese nicht nur mit dem Begriff „Nutzen“ assoziiert – auch in Peru ist das Meerschweinchen nach wie vor ein liebenswürdiger Spielgefährte und beliebtes Haustier.


[1] http://www.sueddeutsche.de/geld/statistik-haustiere-in-zahlen-1.246805