Last Updated on 10. Februar 2025 by Südamerika Reiseportal
Unsere Reise nach Peru begann mit einer fast zwanzigstündigen Anreise mit dem Flugzeug. Am frühen Abend erreichten wir die Hauptstadt Lima, am Fuße der Anden an der Pazifikküste des südamerikanischen Landes gelegen. Für die ersten beiden Nächte hatten wir dort bereits eine Unterkunft in Miraflores, einem an der Küste gelegenen Vorort, gebucht, um nach dem Flug einen angenehmen Urlaubsbeginn zu haben.
Nach den ersten zwei Tagen, in denen wir in Miraflores und im Zentrum von Lima unsere erste peruanische Luft schnupperten und uns einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die Kathedrale San Francisco mit ihren Katakomben an der zentral gelegenen Plaza de Armas anschauten, brachen wir auf, um mehr von Land und Leuten zu entdecken.
Weiter nach Süden
Von Lima aus hatten wir uns für eine Route entlang der Küste in Richtung Süden entschieden. Der Pan American Highway führte uns durch eine trockene, wüstenähnliche Landschaft. In den Dörfern auf der Strecke bieten die Bewohner in ihrer traditionellen Kleidung von kleinen Ständen am Straßenrand aus ihre Waren an, ein großer Kontrast zu den modernen Vierteln der Hauptstadt Lima.
Vom Hafen in Paracas aus unternahmen wir eine Bootsfahrt zu den sogenannten Ballestas Inseln, eine Ansammlung von unzähligen Felsen, die einen ungestörten Lebensraum für Seehunde, Pinguine, Pelikane und Wasservögel darstellen. Anschließend ging es weiter nach Arequipa, einer auf 2300 Metern Höhe gelegenen und im Kolonialstil errichteten Stadt, von der aus wir das Colcatal mit seinem gleichnamigen Canyon besuchen wollten.
Trekkingtour
Eine dreitägige Tour führte uns von Arequipa nach Cabanaconde, einem kleines Dorf am anderen Ende des Colca Canyon. Auf dem Weg passierten wir bereits von den Inka angelegte Landbauterrassen und immer wieder kreuzte eine Herde Lamas den Weg. Für die Trekkingtouren, die uns an den nächsten beiden Tagen entlang des Colca Flusses zu immer imposanteren Aussichtspunkten im Canyon führten, arrangierte uns unser Hotel einen Führer aus dem Ort.
Wie sich herausstellte eine sehr gute Wahl, denn ohne diesen ortskundigen netten Mann hätten wir die meisten der schönsten Plätze nicht gefunden und auch viele der recht steilen Anstiege nicht zu bewältigen gewusst. Bevor wir am letzten Tag von Chivay aus wieder in Richtung Arequipa aufbrachen, besuchten wir noch einmal den dortigen Markt, auf dem uns ein buntes Treiben voller lebenslustiger Menschen erwartete.
Inka-Stätte Machu Picchu
Für die letzten Tage unseres Aufenthaltes hatten wir uns den Besuch der zum Weltkulturerbe zählenden Inkastadt Machu Picchu aufgespart. Nach einer Fahrt über eine schwindelerregende Straße, an der sich Serpentine an Serpentine reihte, erreichten wir die sagenumwobene Stadt der Anden, in der die einstige Hochkultur unzählige Tempel, Paläste und Terrassen errichtete, die es heute in der faszinierenden Stadt zu besichtigen gibt.
Der Ort empfing uns mit atemberaubenden Ausblicken auf den von den hoch aufragenden Gipfeln der Anden umgebenden Bereich der freigelegten Siedlungsstätten. Auch in dem benachbarten Urubambatal, dem sogenannten Heiligen Tal der Inka, fanden wir antike Stätten, kleine, farbenfrohe Dörfer mit liebenswerten Menschen und eine abwechslungsreiche, beeindruckende Natur.

Mit frischen Erinnerungen an diesen beeindruckenden Ort traten wir unsere Rückreise an. Mit einem weiteren zweitägigen Aufenthalt in Lima endete unser Aufenthalt in Peru dort, wo er vor nur wenigen Tagen begonnen hatte. Diese Tage aber waren ausgefüllt von einer Vielzahl an neuen Eindrücken und unvergesslichen Begegnungen mit einer Vielzahl an liebenswerten, freundlichen Menschen, die Gäste ihres Landes mit offenen Armen empfangen.
Haben wir Deine Lust auf Peru geweckt? Wir empfehlen beispielsweise folgende Reisen: Magie der Anden, Auf den Spuren der Inkas oder Glanzlichter.

