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Das Sonnenfest der Inka: Inti Raymi in Cusco erleben

Lust auf eine Reise in die wunderbare Welt der Inka beim Inti Raymi Fest in Cusco?
Dieses außergewöhnliche Spektakel ist eines der bedeutendsten Volksfeste in der „Inka-Hauptstadt“ Cusco und somit ein Großereignis im Andenstaat Peru. Weiterhin glauben einige Historiker, dass es von dem legendären Inka Pachacutec gegründet wurde. Die Inka bitten dabei die Sonnengottheit um ertragreiche Ernten für das kommende Jahr und Schutz.

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Rundreise durch Perus Süden: Diese Traumziele erwarten Euch

Von Naturspektakeln bis hin zu kulturellen Schätzen: Peru bietet eine enorme Vielfalt und besonders im Süden des Landes folgt ein Highlight dem anderen. Von der Küste bei der Hauptstadt Lima über eine Wüstenoase bis hin zu Kolonialstädten, die Anden und – natürlich – Machu Picchu. Wir beschreiben Euch die einzelnen Stationen und was Euch jeweils erwartet bei einer Rundreise durch den wunderschönen Süden Perus von Lima bis Cusco.

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Reisehighlights Peru

Pass Abra La Raya
Pass Abra La Raya

Denkt man an Peru, so hat man sofort ein Bild vor Augen – richtig, den Machu Picchu. Natürlich ist die weltberühmte Ruinenstadt der Inkas mit ihrer beeindruckenden Lage zwischen den Bergen ein Highlight jeder Südamerikarundreise und absoluter Besuchermagnet. Nicht umsonst zählt die “Verlorene Stadt der Inkas” zu den neuen sieben Weltwundern. Doch das vielfältige Reiseland hat noch viel mehr zu bieten. Hier lernen Sie weitere Kulturstätten kennen, tauchen ein in die wunderbare Naturwelt und erfahren mehr über die hübschen kolonialen Städte Perus.

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Aktuelles Peru Südamerika

Route des Andinen Barock in Peru

Für Reisende vom Titicacasee nach Cusco sind die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke oft unentdeckt geblieben. Dies möchte das peruanische Ministerium für Außenhandel und Tourismus nun ändern und hat die “Ruta del Baroco Andino” ins Leben gerufen.

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Ollantaytambo, Peru

Auf dem Weg von Cusco nach Machu Picchu liegt die kleine Stadt Ollantaytambo (zu Deutsch “Speicher meines Gottes”) auf einer Höhe von ca. 2.792 m. Sollte man das Glück haben in Peru zu reisen, ist ein Halt hier ein absolutes Muss. Der Legende nach entstand die Stadt auf Befehl des Inkagottes Viracocha, die Festung galt somit auch als Heiligtum für die Inkas. Genutzt wurde sie als Zugang zu dem Urubambatal und als wichtige Zuflucht, insbesondere als die Schlacht gegen die Spanier verloren wurde. Da die Anlage mit ihren Terrassen zwischen zwei Berghängen liegt, war das ein optimaler Zufluchtsort. Das Besondere an den Ruinen ist, dass sich alles noch in seinem ursprünglichem Zustand befindet und somit wunderbar anzusehen ist.

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Faszinierende Orte Peru Südamerika

Die Hauptstadt der Inka: Cuzco

Die frühere Hauptstadt der Inka, Cuzco, welche im Jahr 1983 von der UNESCO in  die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde, liegt im Zentrum  des peruanischen Andenhochlandes auf einer Höhe von etwa 3.400 und hat ca. 350.00o Einwohner. Auf Grund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und ihrer traumhaften Lage inmitten der Anden ist die Stadt eines der meistbesuchten Reiseziele des Landes und Ausgangspunkt für nahezu jede Reise zur weltberühmten Inkastadt Machu Picchu hoch oben in den Bergen.

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Aktuelles Bolivien Peru Südamerika

Willakakuti und Inti Raymi – Traditionelle Feste in den Anden

In den Anden gibt es zwei große Feste, die zu den schönsten und wichtigsten in ganz Südamerika zählen: Das Fest zur Sonnenwende in Bolivien und das Inti Raymi Fest in Peru.

In Bolivien wird am 21. Juni das Neujahrsfest der Aymara, einer indigenen Gruppe gefeiert. Dieses ist so wichtig, dass der Tag zu einem landesweiten Feiertag ausgerufen wurde, und bei Verstößen gegen dieses Gesetz Geldstrafen drohen. So will man die Kultur und die Traditionen dieses Volkes schützen und bewahren. Das Fest, Willakakuti genannt, findet in Tiwanaku statt. Diese antike Tempelstadt der Aymara befindet sich mitten in den Anden, auf über 4.000 Metern Höhe.

Die Festung von Sacsayhuaman (© César Vega/ PromPerú)
Die Festung von Sacsayhuaman (© César Vega/ PromPerú)

Jährlich versammeln sich hier viele Tausend Menschen, sowohl Aymara, wie auch andere Bolivianer und Besucher aus aller Welt, um an diesem magischen Spektakel teilzuhaben. Die ganze Nacht über wird gefeiert, es gibt Tänze und Zeremonien, und das bei Temperaturen zwischen -15º und -20º Celsius. Schließlich versammeln sich alle Teilnehmer kurz vor Sonnenaufgang vor der Puerta del Sol, dem „Tor zur Sonne“.

Sie strecken ihre klammen Finger in die Höhe und warten, bis die ersten Sonnenstrahlen erscheinen und durch die obere Ecke des Tores brechen. Sobald die Strahlen die Finger berühren, beginnen die durchfrorenen Körper der Besucher aufzutauen, und mit Beginn des neuen Jahres fühlt man sich tatsächlich wie neu geboren. Das Jahr 2011 wird im Kalender der Aymara das Jahr 5019 sein.

Das Inti Raymi Fest wird in der Stadt Cusco gefeiert und hat seine Ursprünge noch in der Kultur der Inka, die dieses Fest zur Wintersonnwende in der südlichen Hemisphäre zu ehren der Sonne abhielten. An diesem Tag ist die Sonne am weitesten von der Erde entfernt, und so baten die Inka durch die Feierlichkeiten um ihre Rückkehr.

Inti Raymi Festival Sacsayhuamán ©Heinz Plenge Pardo / PromPerú

Gleichzeitig war es auch ihr Neujahrsfest und dauerte damals neun Tage lang. Für die Inka galt die Sonne als der wichtigste Gott, und so errichteten sie auf dem Hauptplatz von Cusco einen Tempel, in dem sie den Sonnengott zu Inti Raymi mit Gebeten und Tänzen huldigten und ihm zahlreiche Opfer darbrachten. Die ersten Sonnenstrahlen nach der Sonnwende wurden durch ein Loch im Dach des Tempels empfangen, und durch einen Spiegel entzündeten sie ein Feuer, mit dem anschließend alle vorher gelöschten Feuer der Stadt von neuem entfacht wurden.

1536 wurde das Fest dann schließlich durch die Spanier verboten, und erst im Jahr 1944 wiederbelebt und in Aufführungen nachgestellt. Heute wird das Fest nicht mehr in Cusco selbst, sondern in einer ehemaligen Inkafestung nahe der Stadt, in Sacsayhuaman, zelebriert. Es dauert insgesamt sechs Tage und erreicht seinen Höhepunkt am 24. Juni.

In der vorangehenden Woche finden Folkstänze, Ausstellungen, Konzerte der besten Musiker Perus, bunte Märkte und andere Feierlichkeiten statt. Bei der Aufführung am 24. Juni gibt es eine lange Prozession der festlich und prächtig gekleideten Inkas und Priester über ein Meer aus Blumen, der oberste Priester ruft die Sonne an, es gibt rituelle Tänze und ein weißes Lama wird sehr realistisch geopfert. Die Menschen strömen nicht nur aus ganz Peru, sondern aus der ganzen Welt zu diesem einzigartigen Fest, sie versammeln sich auf Plätzen und in Straßen, essen und trinken, und feiern gemeinsam und ausgelassen das Sonnenfest.

Wenn Sie diese Feierlichkeiten unbedingt einmal hautnah erleben möchten, können Sie im kommenden Jahr mit dabei sein. Wir bringen Sie gerne dorthin, fragen Sie uns einfach nach Angeboten.