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Faszinierende Orte Mittelamerika Panama

Der Panamakanal

Panamakanal ©Julius Haider

Die Idee einer Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik am Isthmus von Panama ist so alt wie die Entdeckung der Landenge durch Vasco Núñez de Balboa; doch erst die technischen Möglichkeiten des 19. Jahrhunderts ließen eine Realisierung dieses Traums in greifbare Nähe rücken. Nachdem eine amerikanische Gesellschaft 1855 die erste Eisenbahnverbindung zwischen Colón und Panama-City eingerichtet hatte, nahmen auch die Pläne für den Kanalbau konkrete Formen an. Bestärkt durch den Erfolg des 1869 fertiggestellten Sueskanals gelang es dem französischen Ingenieur Ferdinand de Lesseps, mit Hilfe einer neugegründeten Aktiengesellschaft ein Kapital von umgerechnet 240 Millionen Goldmark für den Bau des Panamakanals zusammenzubringen. Der erste Spatenstich erfolgte 1879. Doch hatte Lesseps die technischen Probleme und den enormen Aufwand an Zeit, Geld und Arbeitskräften unterschätzt. 1889 musste die Kanalgesellschaft Konkurs anmelden. Noch gab Lesseps aber nicht auf. Er setzte eigenes Kapital ein, um das Projekt weiterzuführen. Doch als er 1894 starb, galt das Unternehmen als gescheitert; vier Jahre später wurden die Arbeiten schließlich eingestellt.

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

Nationalpark Tikal

“Wer Bäume absägt, wie es ihm gefällt, der sägt an seinem eigenen Lebensbaum.” Nirgendwo bewahrheitet sich das Sprichwort der Maya heute mehr als in Guatemalas Nordbezirk El Petén, dem einstigen Kernland der Maya. Das ausgedehnte Tropenwaldgebiet an der Grenze zu Mexiko und Belize birgt mit den Ruinen von Tikal die größte und bedeutendste archäologische Stätte dieser Kultur. Da ist es nur konsequent, dass weite Teile des Tropenwaldes 1990 zum Biosphärenreservat erklärt wurden.

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Aktuelles

Fotobildband Mittel- und Südamerika – die Natur-Highlights

Unendliche Weiten und hohe Berge, überbordender Dschungel und ewiges Eis – die Gegensätze des südamerikanischen Kontinents ziehen Reisende seit Jahrhunderten an. Der TiPP 4 Verlag hat in seiner Reihe Fotografeneditionen nun den faszinierenden Bildband Mittel- und Südamerika – die Natur-Highlights veröffentlicht, in dem diese Großlandschaften vereinigt sind.

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Karibik Mittelamerika Reiseberichte Südamerika

Fahrradreisen in Lateinamerika

Fahrradreisen sind mit Sicherheit kein neues Thema, ganz im Gegenteil, sie sind sehr bekannt und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Eher selten wird diese Reiseart aber mit Fernreisen nach Lateinamerika in Verbindung gebracht. Dabei bietet sich das Rad als Verkehrsmittel für überwältigende Strecken in der Wildnis, die Bergmassive der Anden oder aber auch traumhaft gelegene Küstenstraßen geradezu an.

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Costa Rica Faszinierende Orte Mittelamerika

Der Nebelwald von Monteverde

Tauchen Sie ein in einen Traum aus majestätischen Bäumen, Moosen, Farnen und wunderschönen Orchideen soweit das Auge reicht. Begleitet von Vogelgezwitscher versetzt diese einzigartige Atmosphäre Sie in eine andere Welt. Willkommen im Nebelwald von Monteverde!

Das private Nebelwaldreservat Monteverde in Costa Rica wurde 1972 gegründet und umfasst eine ca. 10.000 Hektar große Fläche mit einer Höhenlage zwischen 1.330 und 1.550 m.
Das ganze Jahr über herrschen hier Temperaturen zwischen 13 und 24°C, was im Vergleich zum Rest des Landes eher kühl ist. Dazu sind die Niederschlagsrate und die Luftfeuchtigkeit ziemlich hoch und bieten so die ideale Grundlage für den Nebelwald, welcher zu den ursprünglichsten des Landes zählt.

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Faszinierende Orte Honduras Mittelamerika

Die Ruinen von Copán

Copán war einst eine bedeutende Stadt der Maya. Sie liegt im Westen von Honduras, nahe an der Grenze zu Guatemala. Sie erlebte ihre Blütezeit im 8. Jh., kurz darauf wurde sie jedoch, wie die meisten anderen Mayastätten auch, verlassen und verfiel. Seit Mitte des 19.Jh. wird sie erforscht und im Jahr 1980 wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hieroglyphentreppe mit Stele
Hieroglyphentreppe mit Stele

In Copán lebten zu Spitzenzeiten rund 20.000 Menschen, so gehörte sie zu den wichtigsten Stadtstaaten. Heute kann man sich beim Gang durch die Ruinen nur noch das geschäftige Leben der Maya vorstellen.

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Faszinierende Orte Mittelamerika Nicaragua

Granada in Nicaragua

Granada besticht mit kolonialem Charme. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Granada ist eine der ältesten Stadtgründungen im heutigen Staatsgebiet Nicaraguas.

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Faszinierende Orte Mittelamerika Panama

Besuch bei den Emberá-Indianern in Panama

Die Begeisterung steigt schon während der Einbaumkanu-Fahrt auf dem Rio Chagrés. Denn rechts und links des Flusses bietet sich eine atemberaubende Urwaldkulisse.  Nach ca. 30 Minuten sieht man erstmals Rauchschwaden über den Baumkronen und kurz drauf erkennt man noch viel mehr: zwischen Palmen und Bananenbäumen kommen einige Hütten, mit Palmdächern und auf Stelzen gebaut, zum Vorschein – Willkommen im Dorf der Emberá-Indianer!

Mit traditioneller Musik wird man herzlich von den mit bunten Röcken, Schmuck und Blumen bekleideten Indianern begrüßt. Nun hat man die einmalige Gelegenheit aktiv am Leben der Embera Indianer teilzunehmen und kann somit hautnahe Einblicke in die jahrtausend alte Kultur bekommen. Man kann helfen das Mittagessen vorzubereiten oder auch zum Fischen gehen. Nach der gemeinsam eingenommenen Mahlzeit,  bei der einem oft Fisch mit gebackenen Bananen in einem  Bananenblatt angeboten wird, hat man die Möglichkeit mit einem Medizinmann umherzulaufen und sich die Heilkräuter der Natur zeigen und erklären zu lassen. Den Nachmittag verbringt man mit Tanz und Musik. Dabei sind die Gäste gerne eingeladen an den traditionellen Tänzen teilzunehmen.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

Der Cañon del Coyote – Reittour

Umgeben von Bergen, Schluchten und der entsprechenden Vegetation der Sierra Central und der Bergkette „Los Altos“ bietet San Miguel de Allende (Bundesstaat Guanajuato) seinen Touristen hervorragende Bedingungen für verschiedene sportliche Betätigungen an, während man großartige Landschaften betrachten kann.

Der Cañon del Coyote ist eine der Stadt nahe liegende Möglichkeit, um die Natur und das Abenteuer zu genießen – Spaziergänge, Ausritte, Mountainbike oder Abseilen sind hier möglich.

Die Ranch, von wo aus die Reittouren starten, liegt nur 30 Autominuten von San Miguel de Allende entfernt. Der kürzeste Ausritt in den Coyote Canyon dauert ca. 2 ½ Stunden. Zu Anfang der Tour wird die Hochebene überquert, die die Schlucht begrenzt. Die von Kakteen geprägte Landschaft ist atemberaubend. Reitend kann man die Flora und Fauna genießen und unter anderen folgende Tierarten beobachten: Adler, Falken, Bussarde, Krähen, Kaninchen, Eulen und einige Eidechsen. Nach ca. 40 min Abstieg gelangt man zum Fluss. Hier bieten sich aufregende Galoppaden sowie Wanderungen an.

Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit an einer Felswand von 50 Meter Höhe abgeseilt zu werden.

Das Essen auf der Ranch - einfach aber lecker
Das Essen auf der Ranch – einfach aber lecker (© Neviana Peneva)

Der krönende Abschluss der Reittour ist das hausgemachte Essen auf der Ranch – ofenfrische Tortillas, Frischkäse, Bohnen, Reise, Quesadillas, Guacamole und Salat.

Es gibt die Möglichkeit, die Dauer der Reittouren bis zu 3-4 Tagen inklusive Zeltlager zu verlängern.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

San Miguel de Allende – Eine Reise nach Mexiko

San Miguel de Allende liegt im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato, südöstlich von der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Die Stadt zählt ca. 120.000 Einwohner und gehört zu den Pueblos Mágicos („Magischen Orten“), die sich durch ein besonders reiches kulturelles und geschichtliches Erbe auszeichnen. Darüber hinaus gehört die Stadt seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe.

San Miguel wurde 1542 vom Franziskanermönch Juan de San Miguel gegründet und zunächst nach ihm benannt. Eine wichtige Station am Camino Real, dem alten königlichen Weg und der Silberroute ins Landesinnere ist die Stadt schon damals gewesen. Auch im Kampf um die Unabhängigkeit Mexikos hatte San Miguel eine Schlüsselrolle eingenommen. Ihrem Nationalhelden zu Ehren benannte sich die Stadt 1826 in San Miguel de Allende um.

Noch heute zeugen viele barocken und neoklassizistischen Gebäude und Kirchen von der kulturellen Blüte, die vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 18. Jahrhundert andauerte.