Im Golf von Chiriqui an der Pazifikküste Panamas befindet sich der Nationalpark Coiba. Er ist nach der gleichnamigen Insel benannt, die Teil des Nationalparks ist. Mit 2.701 km² Fläche, 38 weiteren Inseln und einem großen Korallenriff im Gebiet des Pazifiks zählt der Nationalpark Coiba zu den größten maritimen Nationalparks weltweit. Seit 2005 ist er in die Liste der UNESCO-Welterben zu finden.
Schlagwort: Panama
Colón liegt an der Karibischen Küste des mittelamerikanischen Staates Panama. Mit 241.928 Einwohnern liegt die Hafenstadt am atlantischen Zugang zum Panamakanal.
Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist die zweitgrößte Stadt in Panama und nach Hong Kong die zweitgrößte Freihandelszone der Welt.
Mit dem Bau des Panamakanals 1914 entstand durch Aufstauung eine künstliche Insel, mit 15 km² die größte im Gatúnsee. Der See ist Teil des Kanals und befindet sich im zentralen Landesinneren von Panama.
Der Name Barro Colorado bedeutet so viel wie Roter Ton, er beschreibt Bodenfarbe und Bodenart auf der Insel.
Anfangs war Barro Colorado ein kleiner Hügel namens West Hill und lag im Chagres-Flusstal. Als 1914 der Panamakanal errichtet wurde, entstandt dort der Gatúnsee. Durch Aufstauung
wurde der Fuß des West Hügels überschwemmt, zurück blieb die Spitze, die zu Barro Colorado wurde.
Seit 1946 wird die Insel von der Smithsonian Institution verwaltet. Da sie vollständig von tropischen Regenwald bedeckt ist, gilt Barro Colorado heutzutage als besterforschtes tropisches Ökosystem auf der Welt, ist als Naturdenkmal geschützt und beherbergt lediglich einen Polizeiposten und eine Forschungsstation des Smithsonian Tropical Research Institution, die wöchentlich Touren zur Insel anbietet.
Guna Yala, Panama

Ca. 45 Flugminuten von Panama Stadt entfernt, liegt im Nordosten das wunderschöne, einzigartige Inselparadies Guna Yala (früher “San Blas”), wo der Stamm der Guna beheimatet ist. Vor der Küste liegen ungefähr 365 palmenbedeckte Karibikinseln. Nach Guna Yala gelangt man über zwei Wege: Entweder über eine asphaltierte, sehr hügelige Straße und anschließend mit dem Boot weiter oder mit dem Flugzeug zur Hauptinsel El Porvenir. Wer in diesem Karibiktraum allerdings Luxushotels und Resorts erwartet, liegt falsch. Alle touristischen Einrichtungen werden hier ausschließlich von den Guna-Indios betrieben, weshalb der Stil der Unterkünfte stets traditionell gehalten wird. Neben den Aktivitäten, wie z.B. am Strand sonnen oder einfach in der Hängematte liegen, kann man also Natur und Kultur hautnah miterleben.
Panama City
Panama Stadt ist die Hauptstadt des gleichnamigen Landes in Mittelamerika und gleichzeitig auch die größte Stadt in Panama mit ca. 800.000 Einwohnern. Die Stadt liegt östlich des berühmten Panamakanals an der Pazifikküste.
Die Stadt stellt eine interessante Mischung von Historischem und sehr Modernen dar.

Die San Blas Inseln befinden sich im karibischen Meer östlich des Panama-Kanals direkt der Küste vorgelagert und erstrecken sich vom Hauptort El Porvenir bis nahezu nach Kolumbien. Zur Inselgruppe gehören 365 Inseln und Inselchen, von denen jedoch längst nicht alle bewohnt sind.
Der Panamakanal

Die Idee einer Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik am Isthmus von Panama ist so alt wie die Entdeckung der Landenge durch Vasco Núñez de Balboa; doch erst die technischen Möglichkeiten des 19. Jahrhunderts ließen eine Realisierung dieses Traums in greifbare Nähe rücken. Nachdem eine amerikanische Gesellschaft 1855 die erste Eisenbahnverbindung zwischen Colón und Panama-City eingerichtet hatte, nahmen auch die Pläne für den Kanalbau konkrete Formen an. Bestärkt durch den Erfolg des 1869 fertiggestellten Sueskanals gelang es dem französischen Ingenieur Ferdinand de Lesseps, mit Hilfe einer neugegründeten Aktiengesellschaft ein Kapital von umgerechnet 240 Millionen Goldmark für den Bau des Panamakanals zusammenzubringen. Der erste Spatenstich erfolgte 1879. Doch hatte Lesseps die technischen Probleme und den enormen Aufwand an Zeit, Geld und Arbeitskräften unterschätzt. 1889 musste die Kanalgesellschaft Konkurs anmelden. Noch gab Lesseps aber nicht auf. Er setzte eigenes Kapital ein, um das Projekt weiterzuführen. Doch als er 1894 starb, galt das Unternehmen als gescheitert; vier Jahre später wurden die Arbeiten schließlich eingestellt.
Die Begeisterung steigt schon während der Einbaumkanu-Fahrt auf dem Rio Chagrés. Denn rechts und links des Flusses bietet sich eine atemberaubende Urwaldkulisse. Nach ca. 30 Minuten sieht man erstmals Rauchschwaden über den Baumkronen und kurz drauf erkennt man noch viel mehr: zwischen Palmen und Bananenbäumen kommen einige Hütten, mit Palmdächern und auf Stelzen gebaut, zum Vorschein – Willkommen im Dorf der Emberá-Indianer!
Mit traditioneller Musik wird man herzlich von den mit bunten Röcken, Schmuck und Blumen bekleideten Indianern begrüßt. Nun hat man die einmalige Gelegenheit aktiv am Leben der Embera Indianer teilzunehmen und kann somit hautnahe Einblicke in die jahrtausend alte Kultur bekommen. Man kann helfen das Mittagessen vorzubereiten oder auch zum Fischen gehen. Nach der gemeinsam eingenommenen Mahlzeit, bei der einem oft Fisch mit gebackenen Bananen in einem Bananenblatt angeboten wird, hat man die Möglichkeit mit einem Medizinmann umherzulaufen und sich die Heilkräuter der Natur zeigen und erklären zu lassen. Den Nachmittag verbringt man mit Tanz und Musik. Dabei sind die Gäste gerne eingeladen an den traditionellen Tänzen teilzunehmen.
Mein 19-jähriges Ich ist so idealistisch wie karrierebewusst und dabei ein wenig orientierungslos. Ich stehe aus diesem Grund auf einer Praktikumsmesse in Köln und fahre mit dem Zeigefinger über die Länder, in denen Praktika angeboten werden.
Und da steht zwischen vielen all zu oft gehörten Orten ein magisch lautmalerisches Wort: Panamá.
Ein halbes Jahr später sitze ich im Flieger.
