Kategorien
Peru Südamerika

Alpamayo – Einer der schönsten Berge der Welt

Der 5947 m hohe Alpamayo ist ein Berg im Norden der peruanischen Cordillera Blanca. Das “weiße Gebirge” mit seinen steilen, charismatischen und weiß glänzenden Bergen ist eines der faszinierendsten Gebirge der Welt.  Der Alpamayo, einer dieser vielen Berge, wurde von der UNESCO als schönster Berg der Welt bezeichnet. Für Bergsteiger ein wahrer Traum in weiß.

Kategorien
Peru Südamerika

Das Naturreservat Marasha

Urwald in Marasha, Peru © Diana QuinteroUrwald in Marasha, Peru (© Diana Quintero)
Urwald in Marasha, Peru © Diana QuinteroUrwald in Marasha, Peru (© Diana Quintero)

Marasha ist ein Naturreservat, das sich am Amazonas Fluss in der Nähe der Stadt Puerto Alegría, Peru befindet. Der Name Marasha kommt von einer kleinen stachligen Palme, die rund um den See im Reservat wächst. Ihre Früchte werden von Fischen und Vögeln des Naturreservats gefressen.

Kategorien
Peru Südamerika

Ollantaytambo, Peru

Auf dem Weg von Cusco nach Machu Picchu liegt die kleine Stadt Ollantaytambo (zu Deutsch “Speicher meines Gottes”) auf einer Höhe von ca. 2.792 m. Sollte man das Glück haben in Peru zu reisen, ist ein Halt hier ein absolutes Muss. Der Legende nach entstand die Stadt auf Befehl des Inkagottes Viracocha, die Festung galt somit auch als Heiligtum für die Inkas. Genutzt wurde sie als Zugang zu dem Urubambatal und als wichtige Zuflucht, insbesondere als die Schlacht gegen die Spanier verloren wurde. Da die Anlage mit ihren Terrassen zwischen zwei Berghängen liegt, war das ein optimaler Zufluchtsort. Das Besondere an den Ruinen ist, dass sich alles noch in seinem ursprünglichem Zustand befindet und somit wunderbar anzusehen ist.

Kategorien
Peru Reiseberichte Südamerika

Valle Huaylla Belén nach Congón – eine Wanderung in den nordperuanischen Anden

Unsere abenteuerliche Wanderung durch die nordperuanischen Anden führt uns heute vom malerisch gelegenen Valle Huaylla Belén in das kleine Andendorf Congón.

Aus der Hauptstadt der Region Chachapoyas geht es an einem verregneten Morgen in einem alten klapprigen Minibus los in Richtung Valle Huaylla Belén. Aufgrund der andauernden Regenfälle ist die zu Beginn noch asphaltierte Strasse an vielen Stellen von Geröllmassen versperrt, die in der vorangegangenen Nacht von den Hängen herabgefallen sind. Straßenarbeiter bemühen sich, den teilweise riesigen Felsbrocken Herr zu werden. Wir malen uns aus, was im Falle eines Zusammenstoßes mit so einem Brocken von oben mit uns passieren würde. Besser wir denken an etwas anderes. Schon bald verschwindet der Asphalt von der Straße und wir finden uns auf einem schlammigen Weg aus roter Erde wieder. Teile des Weges sind weggebrochen. Unseren Fahrer scheint die Beschaffenheit des Untergrundes nicht zu beeindrucken. Mit stoischer Gelassenheit lenkt er das Gefährt um tiefe Schlammlöcher herum oder gibt Vollgas, um die Schlammmassen zu bewältigen. Der Wagen ächzt unter unserer Last, Stoßdämpfer scheint es keine zu geben, was auch unsere Wirbelsäulen zu spüren bekommen. Wegen der unglaublich schlechten Wetterverhältnisse benötigen wir für eine Strecke von 150 km fast sechs Stunden.

Kategorien
Peru Südamerika

Huaraz – der Bergsteigerort

Schneebedeckter Gipfel des Huascarán
Schneebedeckter Gipfel des Huascarán © Inigo Maneiro/ PROMPERU

Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash in Peru und liegt auf 3.100 m Höhe in den Anden. Die Stadt beherbergt 55.000 Einwohner bzw. zählt man die Anwohner des dicht besiedelten Umlandgebietes dazu, so sind es sogar 119.000 Einwohner. Die angenehmsten Temperaturen herrschen in dieser Region zwischen Mai und September. Es gibt kaum Niederschlag, sondern meist blauen Himmel und Sonne.

Kategorien
Peru Südamerika

Ruinenstadt Chan Chan

Zitadelle von Chan Chan
Zitadelle von Chan Chan (© Walter Silvera, PromPeru)

Chan Chan, die einstige Hauptstadt der Chimú, war eine der größten präkolumbischen Städte Amerikas und befand sich an der Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo. Ihre Bauten sind fast ausschließlich aus luftgetrockneten Lehmziegeln, der sogenannten Adobe-Bauweise, errichtet worden. Die vollständig von reichverzierten Mauern umgebene Anlage beeindruckt nicht nur durch ihre Bauweise, sondern auch durch ihre Aufteilung in “Ciudadelas” – abgeschlossene Unterbezirke in der alten Metropole.

Kategorien
Peru Südamerika

Die Hauptstadt der Inka: Cuzco

Die frühere Hauptstadt der Inka, Cuzco, welche im Jahr 1983 von der UNESCO in  die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde, liegt im Zentrum  des peruanischen Andenhochlandes auf einer Höhe von etwa 3.400 und hat ca. 350.00o Einwohner. Auf Grund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und ihrer traumhaften Lage inmitten der Anden ist die Stadt eines der meistbesuchten Reiseziele des Landes und Ausgangspunkt für nahezu jede Reise zur weltberühmten Inkastadt Machu Picchu hoch oben in den Bergen.

Kategorien
Peru Südamerika

Arequipa – Eine Reise nach Peru

Die „weiße Stadt“ Arequipa, welche im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, befindet sich im Süden von Peru und liegt mit ihren ca. 750.000 Einwohnern auf einer Höhe von 2300 m. Die für ihre ausgezeichnete Gastronomie und ihr sonniges Klima bekannte Stadt ist umgeben von Vulkanen wie dem Misti (5.822 m), dem Chachani (6.057 m) und dem kleineren Pichu Pichu. Auch die faszinierende, bis zu 3000 m tiefe Schlucht des Colca Canon ist in der Nähe zu finden.

Kategorien
Bolivien Brasilien Peru Reiseberichte Südamerika

Reisebericht: Mythos Amazonien

Nachfolgend finden Sie einen Reisebericht unserer Kundin E.W., die mit uns im Mai 2011 auf der Reise Mythos Amazonien die Dschungelgebiete Perus, Boliviens und Brasiliens erkundet hat.

Botanikgarten Orchideenfarm
Botanikgarten Orchideenfarm

Kategorien
Mittelamerika Südamerika

Mariä Himmelfahrt in Lateinamerika

Mit rund 80% der Bevölkerung ist der größte Teil der in Lateinamerika lebenden Menschen katholisch. Anlässlich des Mariä Himmelfahrt Feiertags am 15. August verwandeln sich die belebten Straßen Südamerikas und werden zu farbenfrohen Schauplätzen für zahlreiche Paraden, Umzüge und Festlichkeiten.

Mexiko

Gefeiert wird im ganzen Land – Mariä Himmelfahrt stellt einen beliebten religiösen Feiertag dar, der ganze Massen aus allen Regionen anzieht. Auffällig groß sind dabei die Feierlichkeiten in Huamantla, in der Nähe von Puebla, südlich von Mexiko City.
Besonders beliebt sind während der Fiestas in Mexiko die aufwendigen Werke einheimischer Künstler, die bis zu 7 km lange Straßen mit Blumen und bunt gefärbtem Sägemehl verzieren und daraus Bilder oder geometrische Formen zaubern. Auf diesen Straßen finden dann Prozessionen zu Ehren der Heiligen Maria statt.
Die Feierlichkeiten dauern etwa zwei Wochen und beinhalten ein breites Spektrum an Musik, Tanz und traditionellen Speisen. Das Finale stellt das Freilassen der Stiere dar, bei denen Läufer versuchen, die durch die Straßen rennenden Tiere zu überholen.

Peru

Um die Heilige Jungfrau zu ehren, wird ihr Abbild an Mariä Himmelfahrt durch die Straßen der Provinz Chachapoyas in Peru getragen. Auch hier sind die Straßen, ähnlich wie in Mexiko, mit regelrechten Teppichen aus kunstvollen Blumenarrangements ausgelegt. Verschiedene kulturelle Aktivitäten, Tänze, Darbietungen der „Paso Peruano“ (südamerikanische Pferderasse) und Märkte mit Kunsthandwerk und Essensständen sorgen für die Unterhaltung und das leibliche Wohl der Besucher.

Die Legende um die heilige Jungfrau von Chacas

Im Dorf Chacas in der Provinz Asunción wird die heilige Jungfrau bis heute noch„Mama Ashu“ genannt, und eine interessante Legende rankt sich um diesen Namen. Man erzählt sich, dass sich die erste Siedlung von Chacas an einem Ort namens Mushoj Marca („kleines Dorf“) befand, ca. 2 km von dem heutigen, von den Spaniern gegründeten Ort entfernt. Eine alte Hirtin Namens Ashu, die in einer unweit von Mushoj Marca entfernten Hochebene lebte, wurde eines erstaunlich warmen Morgens von der Erscheinung einer schönen Frau überrascht, die sich zurechtmachte, mit schneeweißer Haut und feinen Händen. Sie hatte ein Kind auf ihrem Schoss und saß am Ufer eines kleinen Sees. Die schöne Frau sagte Ashu, sie möchte, dass man ihr an diesem Ort einen Tempel errichte. Jeden Morgen machte sich die schöne Frau, die heute mit der Jungfrau Maria gleichgesetzt wird, auf dem Weg zum kleinen See, und nachdem sie an den Weizen- und Kartoffelfeldern vorbei geschritten war, ruhte sie sich in der Anhöhe des Chucpin aus – diese Stelle bekam dadurch den Namen Mamita Hamanan („wo die Jungfrau sich hinsetzte“). Jeden Abend fanden die Bewohner von Mushoj Marca die schöne Jungfrau am See. Als die Hirtin Ashu ihnen vom Wunsch der Jungfrau erzählte, ihr hier einen Tempel zu errichten, entwässerten sie den kleinen See und über das Seebett legten sie den Grundstein für den Tempel. Später gaben sie der Jungfrau den Namen Mama Ashu, man vermutet zu Ehren der Hirtin. Bis heute wird sie – vor allem an Mariä Himmelfahrt – verehrt. Wie so oft in Lateinamerika, vermischen sich im Glauben der Menschen alte Legenden mit dem Katholizismus.