Vier Stunden südlich von Bogota liegt die kolumbianische Kleinstadt Villa de Leyva. Obwohl Villa de Leyva gerade einmal 12.000 Einwohner hat, ist die Stadt doch ein begehrtes Ziel bei ausländischen Touristen und mutet sogar ein wenig andalusisch an. Das liegt daran, dass Villa de Leyva schon früh zum nationalen Denkmal erklärt wurde und somit von modernen Hochhäusern verschont geblieben ist. Insofern findet man nur an wenigen Orten Kolumbiens ein besseres Beispiel für Kolonialarchitektur.
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Die Probe des merkwürdigen schwarzen Steines aus Brasilien ergab einen überraschenden Befund: Nach Aussage der Spezialisten am portugiesischen Hof handelte es sich um Gold, das sich durch Eisenoxid schwarz gefärbt hatte. Die 1701 gegründete Siedlung Vila Rica, in deren Nähe man den spektakulären Fund gemacht hatte, wurde daraufhin in Ouro Preto – schwarzes Gold – umbenannt. So jedenfalls ist die Enstehung des Namens im Volksmund überliefert.
Die Stadt La Paz
Die Stadt La Paz, welche ursprünglich „Nuestra Señora de La Paz“ hieß, was übersetzt „Unsere liebe Frau des Friedens“ bedeutet, liegt im Westen von Bolivien und ist mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m der höchstgelegene Regierungssitz der Welt.
“Ciudad blanca” – weiße Stadt – wird Sucre, die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens, von seinen Bewohnern stolz genannt. Diesem Anspruch wird zumindest das historische Zentrum mit seinen weißen Fassaden gerecht, ein barockes Schmuckstück aus der Kolonialzeit. Das Silber aus den Minen von Potosí brachte der mehrfach umbenannten Stadt beträchtlichen Wohlstand. Hier hielt man sich an traditionelle Werte und gründete eine der ältesten Universitäten Südamerikas, die Universidad de San Francisco Javier, die zu den bedeutendsten Hochschulen des Landes zählt.
Die Stadt Brasilia

In nur fünf Jahren solle Brasilien den Fortschritt von fünf Jahrzehnten erleben, prophezeite Juscelino Kubitschek seinen Landsleuten. Zum Symbol des rasanten Aufstiegs wähle Kubitschek, der das Amt des Staatspräsidenten anstrebte, die geplante Hauptstadt Brasilia, deren zügiger Bau zum zentralen Wahlkampfthema aufrückte. Als die neue Kapitale am 21. April 1960 eingeweiht wurde, blickte die Welt mit ungläubigem Staunen auf den lateinamerikanischen Staat, der unter beträchtlichen Anstrengungen in kurzer Zeit eine Meisterleistung vollbracht hatte.
Unendliche Weiten und hohe Berge, überbordender Dschungel und ewiges Eis – die Gegensätze des südamerikanischen Kontinents ziehen Reisende seit Jahrhunderten an. Der TiPP 4 Verlag hat in seiner Reihe Fotografeneditionen nun den faszinierenden Bildband Mittel- und Südamerika – die Natur-Highlights veröffentlicht, in dem diese Großlandschaften vereinigt sind.
Am 16. Juli 2007 war es endlich soweit – ich durfte dank eines Stipendiums der deutschen Post nach Südamerika fliegen. Mit meinen damals erst 16 Jahren war ich sehr aufgeregt, was mich in diesem exotischen Land alles erwarten würde. Also machte ich mich auf die Reise…
Fahrradreisen sind mit Sicherheit kein neues Thema, ganz im Gegenteil, sie sind sehr bekannt und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Eher selten wird diese Reiseart aber mit Fernreisen nach Lateinamerika in Verbindung gebracht. Dabei bietet sich das Rad als Verkehrsmittel für überwältigende Strecken in der Wildnis, die Bergmassive der Anden oder aber auch traumhaft gelegene Küstenstraßen geradezu an.
Die frühere Hauptstadt der Inka, Cuzco, welche im Jahr 1983 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde, liegt im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes auf einer Höhe von etwa 3.400 und hat ca. 350.00o Einwohner. Auf Grund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und ihrer traumhaften Lage inmitten der Anden ist die Stadt eines der meistbesuchten Reiseziele des Landes und Ausgangspunkt für nahezu jede Reise zur weltberühmten Inkastadt Machu Picchu hoch oben in den Bergen.
Chapada Diamantina

Einst badete sich die kleine Stadt Lençois, ca.460km westlich von Salvador (Brasilien) gelegen, im Reichtum und Ruhm ihrer Diamantenmine. Doch als diese schloss, geriet Lençois mehr und mehr in Vergessenheit. Die Rettung kam, als man die wunderschöne Gegend um das Städtchen wahrnahm und diese vor über 25 Jahren zum Nationalpark erklärte. Dieser erhielt dem Namen Chapada Diamantina, also übersetzt: Diamanten-Gebirge.
