Während bei uns Anfang November dunkle Tage und Gedenken im Vordergrund stehen, leuchtet Mexiko in all seinen Farben. Der Día de los Muertos – der „Tag der Toten“ – ist eines der bedeutendsten Feste Lateinamerikas. Doch anstatt Trauer steht das Feiern des Lebens im Mittelpunkt.
Für alle, die Kultur lieben und in das Leben in Mexiko eintauchen wollen, ist dieses Fest ein eindrucksvolles Reiseerlebnis – weit mehr als ein folkloristisches Spektakel. Hier verbinden sich Jahrhunderte alte Rituale mit moderner Lebensfreude.
Im Nordwesten Argentiniens liegt die zweitkleinste Provinz des Landes, deren Hauptstadt offiziell “San Miguel de Tucumán” heißt. Auch wenn die Fläche der Provinz Tucumán kleiner ist, als die der anderen, so ist sie doch am dichtesten besiedelt. Außerdem ist die Provinz der größte Produzent von Zucker und Zitronen und vor allem von letzterem das Hauptherkunftsland von nach Deutschland importierten gelben Zitrusfrüchten.
Der Rio Dulce verbindet den größten See Guatemalas, den Izabal-See, mit dem Atlantik. Der Izabal-See ist ca. 45 Kilometer lang und erstreckt sich über eine Fläche von 590 Quadratkilometern. Er wird von vielen Zuflüssen gespeist. Der größte ist der Río Polochíc. Im See leben Süßwasser-Seekühe, die bis zu einer Tonne wiegen können.
Machen Sie einen kurzen Abstecher zum Rio Dulce, wenn Sie z. B. Tikal, Quirigua in Guatemala oder Copán in Honduras besuchen.
Entdecken Sie: Den alten Handelsweg der Maya über das Meer, die Route, die die spanischen Konquistadoren einschlugen, um Guatemala zu durchqueren, die einzigartige Hydrographie und die atemberaubende Schönheit der Natur, die enorme Vielfalt der Tierwelt in einem der beliebtesten Zielgebiete zur Vogelbeobachtung.
Nicht verpassen sollten Sie El Canyon, eine Schlucht unweit von Livingston. Dort verjüngt sich der Fluss auf einmal: Links und rechts des Flussbettes erheben sich 300 bis 400 Meter hohe Steilwände. Dieses Naturschauspiel werden Sie nie vergessen.
Rio Dulce
Auch die Bahía de Amatique (Bucht von Amatique) sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Dort erwarten Sie nämlich weiße Sandstrände und eine wunderbare Flora und Fauna. Genießen Sie die Stille und Ruhe, wenn Sie sich durch die Bucht, die übrigens zum UNESCO–Weltkulturerbe gehört, bewegen. Kleinere Buchten sind Santo Thomas und La Graciosa.
Wenn Sie sich für die Mythen, die sich um die Maya-Kultur winden, interessieren, sollten Sie den Fluss Sarstún, der die Grenze zwischen Guatemala und Belize bildet, hinauffahren. Sarstún bedeutet nämlich „heilender Stein“ in der Sprache der Maya. Die Heiler der Maya benutzen diese Steine, um mit Geistern zu kommunizieren und zu heilen.
Die Provinz Córdoba, eine der eher dicht besiedelten und wirtschaftlich wichtigen Gegenden des Landes, gilt als das „Herz Argentiniens“. In der Provinz-Hauptstadt (ebenfalls Córdoba), der zweitgrößten Stadt in Argentiniens, leben in etwa zwei Millionen Menschen. Der Westen der Provinz ist sehr dünn besiedelt, im Osten hingegen gibt es einige kleinere und mittlere Städte.
Die Stadt Córdoba, liegt am Río Suquía, am Fuße der Sierras Chicas, etwa 700 km nordwestlich von Buenos Aires. Die Sierras werden auch Sierras de Córdoba genannt. In Anlehnung an das andalusische Córdoba gab Jerónimo Luis de Cabrera der Stadt 1573 den vollständigen Namen Córdoba de la Nueva Andalucía („Córdoba Neu-Andalusiens“).
Manchmal bekommt Córdoba auch Beinamen, wie z. B. Ciudad de las Campanas („Stadt der Glocken“) – wegen ihrer vielen Kirchen – oder La Docta („die Gelehrte“) – der Hochschulen und Universitäten wegen. Die Universidad Nacional de Córdoba, 1613 von den Jesuiten gegründet, ist die älteste Universität Südamerikas. Mit heute insgesamt sieben Universitäten ist Córdoba das Bildungszentrum des Landes. Dank zehntausender Studenten verfügt die Stadt über eine sehr lebendige Kulturszene.
Nachfolgend finden Sie einen Reisebericht unserer Kundin E.W., die mit uns im Mai 2011 auf der Reise Mythos Amazonien die Dschungelgebiete Perus, Boliviens und Brasiliens erkundet hat.