Sommerolympiade 2016 in Rio de Janeiro

by Baki on 27. Juni 2016

Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Gut 11,9 Millionen Menschen leben in dieser Großstadt auf etwa 6.567 Quadratkilometern (Metropolregion). Sie liegt im Südosten Brasiliens, an der Guanabara-Bucht. Der Name kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet übersetzt „Fluss des Januars“.

Eines der Wahrzeichen und sehr ikonisch ist die 38 Meter hohe Christusstatue auf dem Gipfel des Corcovado. Weitere Wahrzeichen sind der Zuckerhut und der Strand von Copacabana, einer der berühmtesten Strände der Welt. Auch ist Rio für den jährlichen Karneval sehr bekannt, innerhalb dessen eine der größten Paraden der Welt organisiert wird.

Die Olympischen Spiele werden am 5. August eröffnet und enden am 21. August mit der Schlussfeier. 187 Mannschaften werden teilnehmen, mit etwa 9.600 Athleten in 306 Wettbewerben. Die Wettkampfstätten werden sich in vier Gebieten innerhalb Rios befinden: Barra, Copacabana, Deodoro und Maracanã. Im Maracanã-Stadion wird die Eröffnung als auch die Schlussfeier stattfinden, sowie das Fußballfinale. Die Kapazität des Stadions beträgt ganze 78.600 Zuschauer. Für die Vorrundenbegegnungen im Fußball wird es zusätzlich vier Stadien in anderen brasilianischen Städten als Spielorte geben. Die Leichtathletikwettbewerbe werden im Olympiastadion Nilton Santos ausgetragen, das 60.000 Sitzplätze zur Verfügung stellen wird. Für Volleyball ist das Maracanãzinho vorhergesehen mit einer Kapazität von 11.800 Sitzplätzen.

Maracana-Stadion (Foto: Erica Ramalho, Wikimedia Commons)

Maracana-Stadion (Foto: Erica Ramalho, Wikimedia Commons)

In Barra wird die Rio Olympic Arena für Kunstturnen und rhythmische Sportgymnastik zur Verfügung stehen. Die Arena hat eine Kapazität von 12.000 Zuschauern. Die Wettbewerbe im Schwimmen und Wasserball werden im Olympic Aquatics Stadium stattfinden, die den Besuchern ganze 18.000 Sitzplätze bieten wird. Desweiteren werden die Carioca Arena (die für die verschiedenen Sportarten unterteilt wird), die Future Arena und weitere Sportstätten benutzt werden für die vielen verschiedenen Disziplinen.

In Deodoro sind vor allem das Olympic Equestrian Centre mit bis zu 20.000 Sitzplätzen für Spring- und Vielseitigskeitsreiten sowie das Olympic Hockey Centre für Hockey mit einer Kapazität von bis zu 10.000 erwähnenswert.

In Copacabana befindet sich unter anderem das Lagoa Stadion, in der die Wettkämpfe für Rudern und Kanu/Kayak Sprint ausgetragen werden und die Beach Volleyball Arena mit 12.000 Sitzplätzen, in der die Begegnungen im Beachvolleyball ausgetragen werden.

Für die Besucher der Olympischen Sommerspiele ist die Reise nach Rio natürlich gleichzeitig auch eine tolle Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt zu bestaunen und zu erkunden.  Ob sportliche, natürliche oder kulturelle Orte, Rio hat da einiges zu bieten! Allein das Maracanã-Stadion, das größte Fußballstadion Brasiliens, das als eines der Austragungsorte fungieren wird, gilt als eine Attraktion und ist allgemein einen Besuch wert.

Lageplan der Sportstätten (Foto: Felipe Menegaz, Wikimedia Commons)

Lageplan der Sportstätten (Foto: Felipe Menegaz, Wikimedia Commons)

Für Kulturinteressierte hat die brasilianische Metropole ebenfalls einiges auf Lager. Da wäre z.B. das Teatro Municipal, das Stadttheater. Ein imposantes Gebäude im Stadtteil Cinelandia, in dem sich die Oper und das Stadtorchester befinden. Die Fassade wird von Marmor, Bronze und aus Europa importierten Vitreaus geschmückt. Der Bühnenvorhang ist bemalt und zeigt Porträts von 75 berühmten Künstlern. Museen gibt es in Rio natürlich auch einige. Erwähnenswert dürften vor allem das Museu Chácara do Céu (mit Werken von Pablo Picasso und anderen berühmten Meistern) und das Museu Histórico Nacional sein, in dem es hauptsächlich um die brasilianische Vergangenheit und Geschichte geht.

Wer sich lieber Monumente und ikonische Bauwerke anschaut, sollte auf jeden Fall die Christusstatue auf dem Corcovado-Berg besichtigen. Erreichen kann man sie mit der Corcovado-Bergbahn. Die Statue ist stolze 30 Meter hoch und wiegt 1.145 Tonnen. Von hier aus kann man auch den Zuckerhut sehen. Der Zuckerhut ist ein weiteres ikonisches Wahrzeichen von Rio. Es ist ein etwa 394 Meter hoher Granitfelsen, der sich auf einer Halbinsel in der Guanabara-Bucht befindet. Mit einer Seilbahn („O Bondinho“) kann man auf den Gipfel gelangen, von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Metropole und Umgebung genießen kann.

Südlich des Zuckerhuts liegen die Strände der Stadtteile Copacabana und Ipanema. Die sehr berühmten und traumhaften Strände sind ausgezeichnete Erholungsorte. Vor allem die Kombination von gehobenem und angenehmem Großstadtviertel und Strand ist in dieser Form einmalig. An diesen Stränden kommt sofort Urlaubsstimmung auf.

Copacabana Strand (Foto: EUDOXIO, Wikimedia Commons)

Copacabana Strand (Foto: EUDOXIO, Wikimedia Commons)

Definitiv eine Überlegung wert ist auch der Nationalpark Floresta da Tijuca. Dieser Nationalpark ist der größte Stadtpark der Welt. Auf rund 3.200 Hektar gibt es hier imposante Granitberge, überwältigende Wasserfälle und urige Regenwälder zu bewundern. Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten ist immens und gut auf den Wanderwegen zu erkunden. Der Tijuca-Nationalpark befindet sich im Herzen von Rio.

Es gibt natürlich zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten und touristische Orte in dieser wundervollen Metropole, doch sie alle hier aufzuzählen und vorzustellen würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Tatsache ist jedoch, dass die zahlreichen Besucher und Gäste der Olympiade voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden in diesem Sommer.


 

Christusstatue in Rio

Christusstatue in Rio

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Salvador da Bahia

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Atlantischer Regenwald

Atlantischer Regenwald

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