Obwohl eine Reise nach Chile eine lange Anreise mit sich bringt, reisen immer mehr Familien in die südamerikanische Destination. Sicherheit, europäischer Einfluss und eine ausgezeichnete Infrastruktur in dem wohl längsten und schmalsten Land der Welt sprechen dafür.
Eine Stiftung hat eine Internetseite für Familienreisen in Chile erstellt. Hier finden Familien zahlreiche Tipps und Empfehlungen zur Planung, Unterkunft und zu Touren für Reisen mit Babys und Kleinkindern in Chile. Touristische Leistungsträger können mit dem Siegel „Bienvenidos Niños“ ihre Angebote als kinderfreundlich auszeichnen.
Das neue, zentral und ruhig gelegene Boutique-Hotel Luz de Luna befindet sich auf der ehemaligen Straße La Luz. Der Stadtteil San Josés in Costa Rica ist geprägt durch ruhige Straßen, neokoloniale Villen und grüne Plätze und ist heute bevorzugter Ort für Galerien, Cafés und Restaurants mit einem vielfältigen gastronomischen Angebot, und nur 10 Gehminuten vom Zentrum der Hauptstadt mit seinen Kulturzentren, Parks, Museen und Einkaufsstraßen entfernt.
Beim Umbau des Gebäudes und dem Neubau des Restaurants wurden so weit wie möglich natürliche Bau- und Ausstattungsmaterialien verwandt. Dazu gehören auch natürliche Beleuchtung und Belüftung, Warmwasser-Erzeugung mit Sonnenkollektoren, Vermeidung von schädlichen Reinigungsmitteln und Abfall sowie ein Recyclingsystem.
Das kulturelle und künstlerische Konzept soll die vorkolumbianischen Kulturen ehren, indem es Respekt gegenüber der Urbevölkerung und ihrer Weltanschauung repräsentiert.
In den Zimmer-Designs findet man präkolumbianische Stilisierung von wichtigen rituellen Tieren wie Affen, Leguanen und der gefiederten Schlange. Ausstellungen von Kunsthandwerk im Restaurant sind fester Bestandteil des künstlerischen Konzeptes. Das Hotel Luz de Luna bietet 12 individuell eingerichtete Zimmer.
Unendliche Weiten und hohe Berge, überbordender Dschungel und ewiges Eis – die Gegensätze des südamerikanischen Kontinents ziehen Reisende seit Jahrhunderten an. Der TiPP 4 Verlag hat in seiner Reihe Fotografeneditionen nun den faszinierenden Bildband Mittel- und Südamerika – die Natur-Highlights veröffentlicht, in dem diese Großlandschaften vereinigt sind.
Ein guter Wein aus Argentinien sollte in keinem Weinkeller fehlen, denn immerhin ist Argentinien das bedeutendste Weinbauland Südamerikas und belegt auch weltweit den 5. Platz.
Linde Waidhofer, die im US-Bundesstaat Colorado lebt, ist eine leidenschaftliche Landschafts-Fotografin. Sie ist fasziniert von ursprünglichen, mysteriösen Landschaften und weiß diese, mit Licht und den Farben der Natur, auf ihren Fotografien perfekt in Szene zu setzten.
Jahr für Jahr besuchen von Juni bis Oktober Tausende Buckelwale die warme Pazifikküste von Ecuador. Die Walbeobachtung ist in den letzten Jahren im kleinen Andenstaat zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Denn es gibt ja etwas zu sehen: Rund viertausend Buckelwale tummeln sich jährlich zwischen Juni und Oktober an der ecuadorianischen Pazifikküste. Während der Sommermonate können sogar persönliche Begegnungen mit den Meeressäugern garantiert werden.
Die Tiere reisen über rund 7000 Kilometer aus der Antarktis an, um im warmen Wasser vor Ecuador ihre Paarungsrituale zu vollführen und hier nach zwölfmonatiger Schwangerschaft auch ihre Jungen zur Welt zu bringen. Bei Bootsausflügen können Touristen die bis zu 17 Meter langen und 30 Tonnen schweren Tiere hautnah erleben, bspw. wenn die Männchen aus dem Wasser springen, um den Weibchen anzulocken und dabei ungewöhnliche Geräusche machen.
Tierschutz
Als Mitglied in der Internationalen Walfangorganisation IWC setzt sich Ecuador für den Fortbestand und den Schutz der wundervollen Tiere ein. Die Kommission ist weltweit für die Regelung der Großwalbestände zuständig. Zudem werden in Ecuador geregelte Fangquoten und Schutzzonen festgesetzt. Patenschaften sind ein weiteres Zeichen dafür, dass die imposanten Tiere ihren ecuadorianischen Gastgebern sehr ans Herz gewachsen sind. So sind Wale nach Staatsbürgern benannt, die sich im Tourismus oder im Umweltschutz besonders hervorgetan haben.
Die Walbeobachtung hat in Ecuador gewissermaßen Tradition. Schon in den achtziger Jahren nahmen Fischer abenteuerlustige Touristen und Naturliebhaber in ihren Booten mit aufs Meer. Heute werden die beliebten Ausflüge überall in der Küstenregion angeboten. Mittlerweile finden sich entlang des gesamten Pazifikstrands Agenturen, die Ausflüge und Programme rund um die Buckelwale anbieten.
Hochburgen der Walbeobachtung
Hochburgen der Walbeobachtung sind neben dem ecuadorianischen Fischerdorf Puerto López auch Salinas, Bahía de Caraquez, Puerto Cayo und Súa. In der Region um Puerto López haben die Buckelwale innerhalb des vergangenen Jahrzehnts ein kleines Wirtschaftswunder ermöglicht, der dortige Tourismus ist heute eine absolute Boom-Branche. Ab Puerto López können zudem Ausflüge zur Isla de la Plata, dem „kleinen Galápagos“, oder zum Nationalpark Machalilla unternommen werden. Von Quito aus ist Puerto Lopez mit einem Inlandsflug nach Manta erreichbar oder in zehn Stunden mit dem Bus. Salinas, ein weiterer Hotspot für die Walbeobachtung, ist mit einer 4-stündigen Busfahrt an die Hafenmetropole Guayaquil angebunden. Der Flug von Quito nach Guayaquil dauert 35 Minuten.
Jedes Jahr findet am neunten Donnerstag nach Gründonnerstag in dem kleinen Städtchen San Francisco de Yare in Venezuela das Fronleichnamsfest statt. Seine Ursprünge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Dabei feiert der ganze Ort ein rauschendes Fest, das regelmäßig Hunderte von Touristen anzieht.
Die Männer von Yare verwandeln sich in die Diablos Danzantes, die Tanzenden Teufel. Sie kleiden sich dazu komplett in Rot: sie tragen rote Hemden und Hosen, Socken und sogar rote Schuhe. Auf ihren Köpfen sitzen kunstvolle Teufelsmasken, die in bunten Farben bemalt sind, oft die Zähne blecken und Furcht einflößend auf die Zuschauer hinabblicken. Der Oberteufel, „diablo mayor“ genannt, darf auf seiner Maske vier Hörner tragen, seine Hilfsaufseher drei, und die einfachen Teufel ohne Rang nur zwei. Diese Teufel heißen „promeseros“ und sind Männer, die sich für einige Jahre oder sogar für ihr ganzes Leben verpflichten, zu Ehren Gottes mit den Teufeln zu tanzen. Meist tun sie das, um Gott für den guten Ausgang einer Sache zu danken. Zum Schutz gegen das Böse hängen sich die Männer Kruzifixe, Rosenkränze und Medaillons von Heiligen um. Außerdem tragen sie in der rechten Hand die so genannte Maraca, eine Art Rassel, die oft die Form eines Teufelskopfes hat, und in der linken eine Peitsche.
So ziehen sie am Tag vor Fronleichnam tanzend durch die Straßen und schütteln ihre Rasseln im Takt. Sie werden vom Bischof gesegnet und klopfen an die Türen, wo sie kleine Gaben erhalten. Die Frauen dürfen nicht an diesem Umzug teilnehmen, sondern die Männer nur mit Getränken oder Essen versorgen. Dabei tragen sie traditionell eine weiße Bluse und einen roten Rock, sowie ein rotes oder weißes Kopftuch. Lediglich die „Capataz“, die höchste der Frauen, ist komplett in rot gekleidet, besitzt jedoch keine Maske.
In den Anden gibt es zwei große Feste, die zu den schönsten und wichtigsten in ganz Südamerika zählen: Das Fest zur Sonnenwende in Bolivien und das Inti Raymi Fest in Peru.
In Bolivien wird am 21. Juni das Neujahrsfest der Aymara, einer indigenen Gruppe gefeiert. Dieses ist so wichtig, dass der Tag zu einem landesweiten Feiertag ausgerufen wurde, und bei Verstößen gegen dieses Gesetz Geldstrafen drohen. So will man die Kultur und die Traditionen dieses Volkes schützen und bewahren. Das Fest, Willakakuti genannt, findet in Tiwanaku statt. Diese antike Tempelstadt der Aymara befindet sich mitten in den Anden, auf über 4.000 Metern Höhe.
Jährlich versammeln sich hier viele Tausend Menschen, sowohl Aymara, wie auch andere Bolivianer und Besucher aus aller Welt, um an diesem magischen Spektakel teilzuhaben. Die ganze Nacht über wird gefeiert, es gibt Tänze und Zeremonien, und das bei Temperaturen zwischen -15º und -20º Celsius. Schließlich versammeln sich alle Teilnehmer kurz vor Sonnenaufgang vor der Puerta del Sol, dem „Tor zur Sonne“.
Sie strecken ihre klammen Finger in die Höhe und warten, bis die ersten Sonnenstrahlen erscheinen und durch die obere Ecke des Tores brechen. Sobald die Strahlen die Finger berühren, beginnen die durchfrorenen Körper der Besucher aufzutauen, und mit Beginn des neuen Jahres fühlt man sich tatsächlich wie neu geboren. Das Jahr 2011 wird im Kalender der Aymara das Jahr 5019 sein.
Das Inti Raymi Fest wird in der Stadt Cusco gefeiert und hat seine Ursprünge noch in der Kultur der Inka, die dieses Fest zur Wintersonnwende in der südlichen Hemisphäre zu ehren der Sonne abhielten. An diesem Tag ist die Sonne am weitesten von der Erde entfernt, und so baten die Inka durch die Feierlichkeiten um ihre Rückkehr.
Gleichzeitig war es auch ihr Neujahrsfest und dauerte damals neun Tage lang. Für die Inka galt die Sonne als der wichtigste Gott, und so errichteten sie auf dem Hauptplatz von Cuscoeinen Tempel, in dem sie den Sonnengott zu Inti Raymi mit Gebeten und Tänzen huldigten und ihm zahlreiche Opfer darbrachten. Die ersten Sonnenstrahlen nach der Sonnwende wurden durch ein Loch im Dach des Tempels empfangen, und durch einen Spiegel entzündeten sie ein Feuer, mit dem anschließend alle vorher gelöschten Feuer der Stadt von neuem entfacht wurden.
1536 wurde das Fest dann schließlich durch die Spanier verboten, und erst im Jahr 1944 wiederbelebt und in Aufführungen nachgestellt. Heute wird das Fest nicht mehr in Cusco selbst, sondern in einer ehemaligen Inkafestung nahe der Stadt, in Sacsayhuaman, zelebriert. Es dauert insgesamt sechs Tage und erreicht seinen Höhepunkt am 24. Juni.
In der vorangehenden Woche finden Folkstänze, Ausstellungen, Konzerte der besten Musiker Perus, bunte Märkte und andere Feierlichkeiten statt. Bei der Aufführung am 24. Juni gibt es eine lange Prozession der festlich und prächtig gekleideten Inkas und Priester über ein Meer aus Blumen, der oberste Priester ruft die Sonne an, es gibt rituelle Tänze und ein weißes Lama wird sehr realistisch geopfert. Die Menschen strömen nicht nur aus ganz Peru, sondern aus der ganzen Welt zu diesem einzigartigen Fest, sie versammeln sich auf Plätzen und in Straßen, essen und trinken, und feiern gemeinsam und ausgelassen das Sonnenfest.
Wenn Sie diese Feierlichkeiten unbedingt einmal hautnah erleben möchten, können Sie im kommenden Jahr mit dabei sein. Wir bringen Sie gerne dorthin, fragen Sie uns einfach nach Angeboten.
Überlebende aus dem Zeitalter der Dinosaurier: In all den Millionen Jahren haben sie ihre Gestalt kaum verändert. Angetrieben von ihren mächtigen Flossen legen die Meeresschildkröten große Entfernungen zurück – oft durchqueren sie ganze Ozeane, um sich zu ernähren, zu paaren und Eier abzulegen. Die Männchen verbringen ihr ganzes Leben auf offener See, während die Weibchen in zwei- oder dreijährigem Zyklus den Niststrand ansteuern, auf dem sie einst selbst zur Welt kamen.
In Costa Rica sind einige der weltweit wichtigsten Strände der Eiablage, wo es noch möglich ist, diesen tausendjährigen Überlebensritus zu beobachten. Fünf der weltweit sieben Arten Meeresschildkröten kommen zur Eiablage an die Küstengebiete Costa Ricas. Hier eine Übersicht der Brutstrände auf der Karibik– (K) und der Pazifikseite (P):
Der Nationalpark Tortuguero (span. tortuga – Schildkröte) an der nordöstlichen Karibikküste ist weltweit einer der wichtigsten Orte für den Schutz der Meeresschildkröten. Seit den 50iger Jahren wurde in Tortuguero Forschung an den Meeresschildkröten betrieben. Der amerikanische Biologe Archie Carr gründete die Caribbean Conservation Corporation (CCC), die sich bis heute dem Überleben der Meeresschildkröten durch Forschung, Aufklärung und den Erhalt ihres natürlichen Lebensraums widmet. Nach der Eiablage kümmern sich Forscher um die Markierung und Vermessung der Schildkröten, z. T. werden DNS – Proben entnommen. Darüber hinaus werden einzelne Nester markiert, Eier gezählt und die Schlüpfrate bestimmt.
Brasilien ist mit einer Fläche groß wie Europa der fünftgrößte Staat der Erde. Dass es in solch einem großen Land viel zu sehen gibt, liegt auf der Hand.
Möchte man Brasilien auf Kreuzfahrt bereisen, so gibt es zwei generelle Möglichkeiten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum einen die, einer Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas oder aber die der Hochseekreuzfahrt entlang der Atlantikküste. Wer beides unbedingt erleben möchte, kann diese auch in Kombination mit Abstecher in die Karibik buchen.
Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas
Eine Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas ist all denjenigen empfohlen, die einmaligen Artenvielfalt und Unberührtheit der Natur live erleben möchten. Es herrscht eine einzigartige Dschungelatmosphäre im weltgrößten Süßwasser- und Sauerstoffreservoir. Riesige Urwälder, aber auch Stadtkulissen früherer Jahrhunderte säumen das Stromgebiet. Darüber hinaus erhält man auf einer Amazonaskreuzfahrt einen Einblick in das noch recht ursprüngliche Leben der hier lebenden Indianer und ihren Stammestraditionen.
Eine Hochseekreuzfahrt entlang Brasiliens 7500 Kilometer langer Küste lockt dagegen mit unzähligen Stränden und quirligen Metropolen. Beliebte Anlegepunkte auf der Schiffsreise sind Salvador da Bahia, Sao Paulo und Rio de Janeiro aber auch kleinere Städte und Inseln wie Bele, Manaus und Ilhabela werden angefahren. In den Städten lassen sich viele historische Gebäude finden, bei denen Einflüsse aus der Barock- und Kolonialzeit noch heute spürbar sind. Paradiesisch weiße Sandstrände, kristallklares Meer, fröhliche leidenschaftliche Menschen und natürlich das Wahrzeichen Rios – der Zuckerhut sind die Highlights einer solchen Kreuzfahrt. Wer sich nach einem ausgewogenen Maß an Kultur, Natur, Erholung und Entspannung sehnt, ist mit dieser Kreuzfahrt bestens beraten.