Der Name verrät schon einiges über die vermeintlich schönsten Wasserfälle Mexikos. “Agua Azul” bedeutet zu Deutsch “Blaues Wasser” – und genauso findet man sie etwas versteckt im Bundesstaat Chiapas im südlichen Mexiko auf. Sie liegen etwa 60 Kilometer entfernt von der berühmten Mayastätte Palenque. So können gleich zwei der tollsten Sehenswürdigkeiten Mexikos auf einen Schlag besichtigt werden. Inmitten einer wuchernden Tropenvegetation bahnt sich das Wasser stufenweise seinen Weg über das Kalkgestein durch das Grün. Der höchste Wasserfall ist nur 6 Meter hoch, allerdings fasziniert das Naturwunder durch seine Ausdehnung. Die Wassermassen rauschen weiß schäumend, in einer Art breitem Flussbett die zahlreichen Felstreppen hinunter. Sie sammeln sich in den Becken, die sich auf jeder Terassenebene befinden, um dann wieder die nächste Stufe hinunterzustürzen.
Kategorie: Mittelamerika
Wer Pirat hört, denkt wohl am ehesten an Jack Sparrow. Verzeihung – Captain Jack Sparrow. Doch lange bevor die Geschichte des “Karibik-Piraten” zum Leben erweckt wurde, machte sich ein anderer Freibeuter einen Namen: Francis Drake. Nach seinen glorreichen Streifzügen durch die Weltmeere, führte er 1596 seine letzte Schlacht, gezeichnet von Krankheit. Der Legende nach soll er in einem bleiernen Sarg auf dem Grund vor der Küste Panamas liegen, vor: Portobelo.
Ob die älteste Uhr Lateinamerikas, die erste Universität Zentralamerikas, Jahrhunderte lang die Hauptstadt und das größte Gotteshaus Honduras: Comayagua überrascht. Inmitten von fruchtbaren Tälern, angereichert mit Geschichte, ist die Stadt mit 100.000 Einwohner garantiert einen Besuch wert.

„It´s all here in Honduras“ – dieser Slogan empfängt uns in dem ja touristisch noch eher unbekannten Land. Was uns erwartet, wird dem Slogan dann aber auch vollkommen gerecht: wunderbare Bewohner, die uns jederzeit freundlich und offen begegnen; mit Copán eine beeindruckende und traumhaft gelegene Mayastätte; üppiger Regenwald und karibische Strände. Bei einer Schnorcheltour erleben wir die farbenfrohe Unterwasserwelt rund um Cayos Cochinos, einem wunderbaren Inselparadies. Auf den Inseln selbst kann man sich auf die spannende Suche nach einer endemischen Boa-Unterart machen. Natürlich kann man auch an einem der herrlichen Strände einfach entspannen!

Wasserspuckende Geysire kennt jeder. Doch in San Jacinto sind die heißen Quellen anders – hier kocht die Erde. Die Löcher mögen nicht groß sein, sind aber mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind nicht nur heiß, sondern schleudern auch Steine in die Luft. Umgeben von gleich drei Vulkanen und zeitweise grünen Wiesen bietet sich jedoch eine wunderschöne Szenerie, die es wert es, ein kleines Risiko einzugehen.
Maya Trek in Guatemala

Seit Anfang des Jahres bietet das mittelamerikanische Land Guatemala eine neue Tour durch den tropischen Regenwald an. Auf dem Maya Trek erleben Teilnehmer eine abenteuerliche dreitätige Exkursion durch die Natur und Kultur und stoßen auf archäologische Schätze, während sie durch das Maya Biosphärenreservat wandern. Zudem wird es ermöglicht mit der indigenen Gemeinde, die dort lebt, gemeinsam Zeit zu verbringen. Da die indigenen Völker in Guatemala eine große Rolle spielen, unterstützt das Tourismusinstitut INGUAT solche Initiativen wie den Maya Trek besonders. Es wird nicht nur der starke Glauben an den Gemeindetourismus demonstriert, sondern auch der wirtschaftliche Faktor in abgelegenen Regionen gestärkt. Ferner wird es ermöglicht, dass Touristen und Interessierte sicher durch das Land reisen können und somit positive Erfahrungen und Eindrücke machen.

Grün bewachsene Hügel und ein Strand, der von feinem hellen Sand geprägt ist – das ist das Aushängeschild von San Juan del Sur. Hier zeigt sich Nicaragua von seiner schönsten und europäisch anmutenden Seite.

Wohnhäuser im Kraters eines Vulkans? Das klingt eher lebensmüde als abenteuerlich, aber so einen Ort gibt es. 600 Meter über dem Meeresspiegel inmitten Panamas: El Valle de Antón. Mit seiner gewagten Lage ist es einzigartig auf der Welt. Recht unscheinbar wirken die Berge nach einer nicht ganz zweistündigen Autofahrt südwestlich von Panama-Stadt. Doch eingebettet in die Höhenzüge, wartet hier eine Siedlung, wie es sie nur einmal auf der Erde gibt. Die sanfte grüne Hügellandschaft ist Heimat eines erloschenen Vulkans. In seinem Krater, dessen Wände schützend und weniger bedrohlich erscheinen, erstreckt sich El Valle de Antón. Ein beliebtes Wochenendziel der Großstädter und ein Oase für Touristen.
Gestern Delfine und Wale, morgen Wüsten, wie sie schon im Wilden Westen vorkamen – das ist Baja California. Die Halbinsel Mexikos ist für Abenteurer, Entdeckungslustige, für Menschen, die die Natur schätzen.
Die Kontraste Baja Californias erstrecken sich auf nahezu 1.300 Kilometern von Tijuana bis Cabo San Lucas. Tijuana ist vor allem bei Touristen aus den USA ein beliebtes Reiseziel, denn es liegt nur wenige Kilometer hinter der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Cabo San Lucas hingegen liegt ganz im Süden der Halbinsel. Der hier befindliche und markante El Arco ist ein 62 Meter hoher Felsbogen, der aus dem Ozean ragt. Allerdings ist die Besiedlung in Baja sonst sehr dünn – noch jedenfalls. Der Ausbau, vor allem in touristischen Regionen, bedroht das fragile Ökosystem. Doch zur Zeit beschränkt sich die Größe der meisten Ortschaften auf kleine Dörfer. In einem jeden sollte das bekannteste Getränk des Landes zu finden sein: Tequila. Es ist eine Form des Mezcal, eine mexikanische Spirituose und wird aus Agaven gewonnen.

Managua – das bedeutet, “dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt”. Durch die Lage am gleichnamigen See und anderen Gewässern, wie auch Lagunen, ist die Hauptstadt Nicaraguas so benannt worden. Mit 1,5 Millionen Menschen, die hier leben, macht das ein Drittel der gesamten Bevölkerung dieses mittelamerikanischen Landes aus.
