Wer die mexikanische Halbinsel Yucatán nur mit dem kulturellen Erbe der Maya und karibischen Traumstränden in Verbindung bringt, hat weit gefehlt. Das Urlaubsparadies hat auch für den Naturliebhaber und Tierbeobachter etwas zu bieten – und zwar den Celestún Nationalpark. Der eigentliche Name des Biosphärenreservats ist “Reserva de la Biosfera Ría Celestún“. Es wird aber oft von dem gleichnamigen kleinen Fischerdorf Celestún gesprochen, welches gleichzeitig Ausgangspunkt eines Ausflugs in das Biosphärenreservat ist.
Kategorie: Mittelamerika

Die Stadt Cholula liegt im mexikanischen Bundesstaat Puebla am Fuße des 5.462 Meter hohen Vulkans Popocatépetl. Vor der spanischen Eroberung galt die Stadt als beliebter Pilgerort, da sie über zahlreiche Tempel, Klöster und Pyramiden verfügt. Auch heute gilt sie noch als heilige Stätte. Die Stadt birgt 38 Kirchen die vermeintlich insgesamt 365 Kuppeln zählen. Zudem ist Cholula berühmt für ihre Hauptattraktion, die “Gran Pirámide de Cholula“.
Der Name verrät schon einiges über die vermeintlich schönsten Wasserfälle Mexikos. “Agua Azul” bedeutet zu Deutsch “Blaues Wasser” – und genauso findet man sie etwas versteckt im Bundesstaat Chiapas im südlichen Mexiko auf. Sie liegen etwa 60 Kilometer entfernt von der berühmten Mayastätte Palenque. So können gleich zwei der tollsten Sehenswürdigkeiten Mexikos auf einen Schlag besichtigt werden. Inmitten einer wuchernden Tropenvegetation bahnt sich das Wasser stufenweise seinen Weg über das Kalkgestein durch das Grün. Der höchste Wasserfall ist nur 6 Meter hoch, allerdings fasziniert das Naturwunder durch seine Ausdehnung. Die Wassermassen rauschen weiß schäumend, in einer Art breitem Flussbett die zahlreichen Felstreppen hinunter. Sie sammeln sich in den Becken, die sich auf jeder Terassenebene befinden, um dann wieder die nächste Stufe hinunterzustürzen.
Semuc Champey liegt im Norden Guatemalas, im Departement Alta Verapaz. Es ist ein Naturdenkmal der besonderen Art und gehört zur Kommune San Agustin Lanquin. In der Gegend gibt es nur wenig Zivilisation und eine nur sehr schlechte Infrastruktur. Das liegt daran, dass in die Natur von Semuc Champey von Menschenhand erst wenig eingegriffen wurde und der Ort somit in seiner ursprünglichen Gestalt vorzufinden ist. Kurz gesagt, Semuc Champey liegt inmitten der Natur, in der tiefsten Vegetation Guatemalas und ist deshalb ohne Allradantrieb im Fahrzeug nicht zu erreichen. Gerade dies macht diesen Ort jedoch so magisch und er ist vom Tourismus noch weitgehend unentdeckt.
Portobelo – Piraten in Panama
Wer Pirat hört, denkt wohl am ehesten an Jack Sparrow. Verzeihung – Captain Jack Sparrow. Doch lange bevor die Geschichte des “Karibik-Piraten” zum Leben erweckt wurde, machte sich ein anderer Freibeuter einen Namen: Francis Drake. Nach seinen glorreichen Streifzügen durch die Weltmeere, führte er 1596 seine letzte Schlacht, gezeichnet von Krankheit. Der Legende nach soll er in einem bleiernen Sarg auf dem Grund vor der Küste Panamas liegen, vor: Portobelo.
Ob die älteste Uhr Lateinamerikas, die erste Universität Zentralamerikas, Jahrhunderte lang die Hauptstadt und das größte Gotteshaus Honduras: Comayagua überrascht. Inmitten von fruchtbaren Tälern, angereichert mit Geschichte, ist die Stadt mit 100.000 Einwohner garantiert einen Besuch wert.

„It´s all here in Honduras“ – dieser Slogan empfängt uns in dem ja touristisch noch eher unbekannten Land. Was uns erwartet, wird dem Slogan dann aber auch vollkommen gerecht: wunderbare Bewohner, die uns jederzeit freundlich und offen begegnen; mit Copán eine beeindruckende und traumhaft gelegene Mayastätte; üppiger Regenwald und karibische Strände. Bei einer Schnorcheltour erleben wir die farbenfrohe Unterwasserwelt rund um Cayos Cochinos, einem wunderbaren Inselparadies. Auf den Inseln selbst kann man sich auf die spannende Suche nach einer endemischen Boa-Unterart machen. Natürlich kann man auch an einem der herrlichen Strände einfach entspannen!
Das Vulkanfeld San Jacinto

Wasserspuckende Geysire kennt jeder. Doch in San Jacinto sind die heißen Quellen anders – hier kocht die Erde. Die Löcher mögen nicht groß sein, sind aber mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind nicht nur heiß, sondern schleudern auch Steine in die Luft. Umgeben von gleich drei Vulkanen und zeitweise grünen Wiesen bietet sich jedoch eine wunderschöne Szenerie, die es wert es, ein kleines Risiko einzugehen.
Maya Trek in Guatemala

Seit Anfang des Jahres bietet das mittelamerikanische Land Guatemala eine neue Tour durch den tropischen Regenwald an. Auf dem Maya Trek erleben Teilnehmer eine abenteuerliche dreitätige Exkursion durch die Natur und Kultur und stoßen auf archäologische Schätze, während sie durch das Maya Biosphärenreservat wandern. Zudem wird es ermöglicht mit der indigenen Gemeinde, die dort lebt, gemeinsam Zeit zu verbringen. Da die indigenen Völker in Guatemala eine große Rolle spielen, unterstützt das Tourismusinstitut INGUAT solche Initiativen wie den Maya Trek besonders. Es wird nicht nur der starke Glauben an den Gemeindetourismus demonstriert, sondern auch der wirtschaftliche Faktor in abgelegenen Regionen gestärkt. Ferner wird es ermöglicht, dass Touristen und Interessierte sicher durch das Land reisen können und somit positive Erfahrungen und Eindrücke machen.

Grün bewachsene Hügel und ein Strand, der von feinem hellen Sand geprägt ist – das ist das Aushängeschild von San Juan del Sur. Hier zeigt sich Nicaragua von seiner schönsten und europäisch anmutenden Seite.
