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Faszinierende Orte Mittelamerika Panama

Besuch bei den Emberá-Indianern in Panama

Die Begeisterung steigt schon während der Einbaumkanu-Fahrt auf dem Rio Chagrés. Denn rechts und links des Flusses bietet sich eine atemberaubende Urwaldkulisse.  Nach ca. 30 Minuten sieht man erstmals Rauchschwaden über den Baumkronen und kurz drauf erkennt man noch viel mehr: zwischen Palmen und Bananenbäumen kommen einige Hütten, mit Palmdächern und auf Stelzen gebaut, zum Vorschein – Willkommen im Dorf der Emberá-Indianer!

Mit traditioneller Musik wird man herzlich von den mit bunten Röcken, Schmuck und Blumen bekleideten Indianern begrüßt. Nun hat man die einmalige Gelegenheit aktiv am Leben der Embera Indianer teilzunehmen und kann somit hautnahe Einblicke in die jahrtausend alte Kultur bekommen. Man kann helfen das Mittagessen vorzubereiten oder auch zum Fischen gehen. Nach der gemeinsam eingenommenen Mahlzeit,  bei der einem oft Fisch mit gebackenen Bananen in einem  Bananenblatt angeboten wird, hat man die Möglichkeit mit einem Medizinmann umherzulaufen und sich die Heilkräuter der Natur zeigen und erklären zu lassen. Den Nachmittag verbringt man mit Tanz und Musik. Dabei sind die Gäste gerne eingeladen an den traditionellen Tänzen teilzunehmen.

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Faszinierende Orte Peru Südamerika

Arequipa – Eine Reise nach Peru

Die „weiße Stadt“ Arequipa, welche im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, befindet sich im Süden von Peru und liegt mit ihren ca. 750.000 Einwohnern auf einer Höhe von 2300 m. Die für ihre ausgezeichnete Gastronomie und ihr sonniges Klima bekannte Stadt ist umgeben von Vulkanen wie dem Misti (5.822 m), dem Chachani (6.057 m) und dem kleineren Pichu Pichu. Auch die faszinierende, bis zu 3000 m tiefe Schlucht des Colca Canon ist in der Nähe zu finden.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

Der Cañon del Coyote – Reittour

Umgeben von Bergen, Schluchten und der entsprechenden Vegetation der Sierra Central und der Bergkette „Los Altos“ bietet San Miguel de Allende (Bundesstaat Guanajuato) seinen Touristen hervorragende Bedingungen für verschiedene sportliche Betätigungen an, während man großartige Landschaften betrachten kann.

Der Cañon del Coyote ist eine der Stadt nahe liegende Möglichkeit, um die Natur und das Abenteuer zu genießen – Spaziergänge, Ausritte, Mountainbike oder Abseilen sind hier möglich.

Die Ranch, von wo aus die Reittouren starten, liegt nur 30 Autominuten von San Miguel de Allende entfernt. Der kürzeste Ausritt in den Coyote Canyon dauert ca. 2 ½ Stunden. Zu Anfang der Tour wird die Hochebene überquert, die die Schlucht begrenzt. Die von Kakteen geprägte Landschaft ist atemberaubend. Reitend kann man die Flora und Fauna genießen und unter anderen folgende Tierarten beobachten: Adler, Falken, Bussarde, Krähen, Kaninchen, Eulen und einige Eidechsen. Nach ca. 40 min Abstieg gelangt man zum Fluss. Hier bieten sich aufregende Galoppaden sowie Wanderungen an.

Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit an einer Felswand von 50 Meter Höhe abgeseilt zu werden.

Das Essen auf der Ranch - einfach aber lecker
Das Essen auf der Ranch – einfach aber lecker (© Neviana Peneva)

Der krönende Abschluss der Reittour ist das hausgemachte Essen auf der Ranch – ofenfrische Tortillas, Frischkäse, Bohnen, Reise, Quesadillas, Guacamole und Salat.

Es gibt die Möglichkeit, die Dauer der Reittouren bis zu 3-4 Tagen inklusive Zeltlager zu verlängern.

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

Vogelbeobachtung im Biotopo del Quetzal, Guatemala

Als das im Baja Verapaz liegende Naturschutzgebiet 1977 von Mario Dary Rivera, dem ehemaligen Direktor der San Carlos Universität, 160 km von Guatemala City entfernt gegründet wurde, war sein Hauptmotiv die Erhaltung des dort lebenden Nationalvogels Guatemalas und eines der spektakulärsten Vögel Lateinamerikas überhaupt – des Quetzals.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

San Miguel de Allende – Eine Reise nach Mexiko

San Miguel de Allende liegt im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato, südöstlich von der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Die Stadt zählt ca. 120.000 Einwohner und gehört zu den Pueblos Mágicos („Magischen Orten“), die sich durch ein besonders reiches kulturelles und geschichtliches Erbe auszeichnen. Darüber hinaus gehört die Stadt seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe.

San Miguel wurde 1542 vom Franziskanermönch Juan de San Miguel gegründet und zunächst nach ihm benannt. Eine wichtige Station am Camino Real, dem alten königlichen Weg und der Silberroute ins Landesinnere ist die Stadt schon damals gewesen. Auch im Kampf um die Unabhängigkeit Mexikos hatte San Miguel eine Schlüsselrolle eingenommen. Ihrem Nationalhelden zu Ehren benannte sich die Stadt 1826 in San Miguel de Allende um.

Noch heute zeugen viele barocken und neoklassizistischen Gebäude und Kirchen von der kulturellen Blüte, die vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 18. Jahrhundert andauerte.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

Guanajuato in Mexiko

Der Bundesstaat Guanajuato ist einer der 31 mexikanischen Bundesstaaten und liegt im nördlichen zentralen Hochland Mexikos. Im Süden grenzt Guanajuato an den Bundesstaat Michoacán, im Westen an Jalisco, im Norden an San Luís Potosí, und im Osten an Querétaro. Mit einer Fläche von 30.491 km² ist Guanajuato ungefähr so groß wie Brandenburg. Die Einwohnerzahl beträgt 4.855.000.

Aufgrund zahlreicher Silber- und Goldvorkommen war Guanajuato während der Kolonialzeit, nach Zentralmexiko und der Küste des Golfs von Mexiko, eines der ersten Gebiete, die von den Spaniern in den 1520ern kolonisiert wurden.

Der Bundesstaat Guanajuato gilt als Wiege der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Von dem kleinen Ort Dolores Hidalgo nahm die Befreiung Mexikos von den Spaniern ihren Anfang. Hier rief Miguel Hidalgo in der Nacht vom 15. auf den 16. September 1810 zur Befreiung von den Spaniern auf.

Guanajuato-Stadt – die schönste Kolonialstadt Mexikos

Mitten im Herzen von Mexiko, ca. 4 Autostunden von Mexico City entfernt, liegt Guanajuato-Stadt. Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, deren Namen sich vom taraskischen Wort Cuanax-huato ableitet, was soviel wie „hügeliger Ort der Frösche” bedeutet, liegt in einem engen Talkessel. Frösche kann man noch heute haufenweise sehen, aber nur als Souvenirs aus Stein oder Keramik.

Panoramablick über die Universität und die Basilika „Nuestra Señora de Guanajuato“
Panoramablick über die Universität und die Basilika „Nuestra Señora de Guanajuato“ (© Neviana Peneva)

Guanajuato bezaubert mit den wunderschönen Gebäuden aus der Kolonialzeit, den unzähligen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen, die sich bergauf, bergab quer durch die Stadt ziehen, mit seiner entspannten Atmosphäre und den malerischen Plätzen, wo man einer der vielen Mariachi– oder anderen Musikgruppen zuhören oder einfach das bunte Treiben der Mexikaner beobachten kann.

Außerdem ist die Minenstadt ein Paradies für Fußgänger, da ein großer Teil des Autoverkehrs in einem Tunnelsystem (ausgenutzt werden alte Flussbetten und Bergwerkschächte) unterirdisch geführt wird. Das historische Zentrum und die Bergwerksanlagen der Stadt wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die reichste Silberstadt Mexikos seinerzeit, bietet das heutige Guanajuato eine Vielzahl an Attraktionen, historischen und modernen Sehenswürdigkeiten, hervorragenden Restaurants sowie Einkaufsmöglichkeiten.

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Argentinien Faszinierende Orte Südamerika

Tucumán – Argentiniens zweitkleinste Provinz ganz groß

Im Nordwesten Argentiniens liegt die zweitkleinste Provinz des Landes, deren Hauptstadt offiziell “San Miguel de Tucumán” heißt. Auch wenn die Fläche der Provinz Tucumán kleiner ist, als die der anderen, so ist sie doch am dichtesten besiedelt. Außerdem ist die Provinz der größte Produzent von Zucker und Zitronen und vor allem von letzterem das Hauptherkunftsland von nach Deutschland importierten gelben Zitrusfrüchten.

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

Rio Dulce in Guatemala

Der Rio Dulce verbindet den größten See Guatemalas, den Izabal-See, mit dem Atlantik. Der Izabal-See ist ca. 45 Kilometer lang und erstreckt sich über eine Fläche von 590 Quadratkilometern. Er wird von vielen Zuflüssen gespeist. Der größte ist der Río Polochíc. Im See leben Süßwasser-Seekühe, die bis zu einer Tonne wiegen können.

Machen Sie einen kurzen Abstecher zum Rio Dulce, wenn Sie z. B. Tikal, Quirigua in Guatemala oder Copán in Honduras besuchen.

Entdecken Sie: Den alten Handelsweg der Maya über das Meer, die Route, die die spanischen Konquistadoren einschlugen, um Guatemala zu durchqueren, die einzigartige Hydrographie und die atemberaubende Schönheit der Natur, die enorme Vielfalt der Tierwelt in einem der beliebtesten Zielgebiete zur Vogelbeobachtung.

Nicht verpassen sollten Sie El Canyon, eine Schlucht unweit von Livingston. Dort verjüngt sich der Fluss auf einmal: Links und rechts des Flussbettes erheben sich 300 bis 400 Meter hohe Steilwände. Dieses Naturschauspiel werden Sie nie vergessen.

Rio Dulce

Auch die Bahía de Amatique (Bucht von Amatique) sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Dort erwarten Sie nämlich weiße Sandstrände und eine wunderbare Flora und Fauna. Genießen Sie die Stille und Ruhe, wenn Sie sich durch die Bucht, die übrigens zum UNESCOWeltkulturerbe gehört, bewegen. Kleinere Buchten sind Santo Thomas und La Graciosa.

Wenn Sie sich für die Mythen, die sich um die Maya-Kultur winden, interessieren, sollten Sie den Fluss Sarstún, der die Grenze zwischen Guatemala und Belize bildet, hinauffahren. Sarstún bedeutet nämlich „heilender Stein“ in der Sprache der Maya. Die Heiler der Maya benutzen diese Steine, um mit Geistern zu kommunizieren und zu heilen.

Weitere Infos:
http://www.guatemala-reisefuehrer.de/rio_dulce.htm
Reisebericht

Den Rio Dulce besuchen Sie auf folgender Reise: Guatemala/Belize/Mexiko – Wunderwelt der Maya

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Argentinien Faszinierende Orte Südamerika

Córdoba – Eine Reise nach Argentinien

Die Provinz Córdoba, eine der eher dicht besiedelten und wirtschaftlich wichtigen Gegenden des Landes, gilt als das „Herz Argentiniens“. In der Provinz-Hauptstadt (ebenfalls Córdoba), der  zweitgrößten Stadt in Argentiniens, leben in etwa zwei Millionen Menschen. Der Westen der Provinz ist sehr dünn besiedelt, im Osten hingegen gibt es einige kleinere und mittlere Städte.

Die Stadt Córdoba, liegt am Río Suquía, am Fuße der Sierras Chicas, etwa 700 km nordwestlich von Buenos Aires. Die Sierras werden auch Sierras de Córdoba genannt. In Anlehnung an das andalusische Córdoba gab Jerónimo Luis de Cabrera der Stadt 1573 den vollständigen Namen Córdoba de la Nueva Andalucía („Córdoba Neu-Andalusiens“).

Manchmal bekommt Córdoba auch Beinamen, wie z. B. Ciudad de las Campanas („Stadt der Glocken“) – wegen ihrer vielen Kirchen –  oder La Docta („die Gelehrte“) – der Hochschulen und Universitäten wegen. Die Universidad Nacional de Córdoba, 1613 von den Jesuiten gegründet, ist die älteste Universität Südamerikas. Mit heute insgesamt sieben Universitäten ist Córdoba das Bildungszentrum des Landes. Dank zehntausender Studenten verfügt die Stadt über eine sehr lebendige Kulturszene.

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Faszinierende Orte Kolumbien Südamerika

Eine Reise nach Kolumbien: Santa Marta

Santa Marta, das Tor zur Sierra Nevada, wurde 1525 von Rodrigo de Bastidas gegründet. Es ist eine der ältesten Siedlungen auf dem südamerikanischen Kontinent und die älteste hispanische Stadt Kolumbiens, deren koloniale Vergangenheit allgegenwärtig ist.

Die Tayrona-Indianer, die in der Gegend um Santa Marta lebten, als die Spanier dort landeten, waren bekannte Goldschmiede. Einige der Stücke, die die Kolonialherren nicht in die Alte Welt mitgenommen hatten, sind heute im Goldmuseum in Bogotá zu sehen.

Santa Marta ist nach Cartagena das zweitbeliebteste Ausflugsziel an der Karibikküste Kolumbiens. Touristische Attraktionen der Stadt sind die Kathedrale, das Fort San Fernando, das Tayrona-Museum im Zollhaus und die Quinta de San Pedro Alejandrino, wo Simón Bolivar die letzten Tage seines Lebens verbracht hat, bevor er dort am 17. Dezember 1830 starb. Rund um den Parque de los Novios in der Altstadt hat sich eine Musik- und Tanzszene mit regem Nachtleben etabliert.

Kristallklares Wasser, kilometerlange weiße Sandstrände, tolle Tauchgelegenheiten tun außerdem ihr übriges, dass Santa Marta eine so beliebte Touristen-Destination ist.

Tayrona Park (© Diana Quintero)
Tayrona Park (© Diana Quintero)

Außerdem eignet sich Santa Marta sehr gut als Ausgangspunkt für Touren zu den präkolumbischen Ruinen der Verlorenen Stadt (La Ciudad Perdida), in den Tayrona-Nationalpark, den Nationalpark Sierra Nevada de Santa Marta mit den höchsten Gipfeln Kolumbiens. Die Sierra Nevada de Santa Marta ist das höchste Küstengebirge der Welt. Auch ein Besuch des Schutzgebiets Ciénaga Grande de Santa Marta ist sehr zu empfehlen. In diesem geschützten Feuchtgebiet an der Küste kann man zur richtigen Jahreszeit Flamingos beobachten.

Santa Marta besuchen Sie u.a. auf dieser Reise: Kolumbien-Rundreise