Wasserfälle faszinieren uns. Nicht umsonst gehören die Iguazú-Wasserfälle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Allerdings hat der Kontinent in diesem Bereich noch viel mehr zu bieten.
Wasserfälle faszinieren uns. Nicht umsonst gehören die Iguazú-Wasserfälle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Allerdings hat der Kontinent in diesem Bereich noch viel mehr zu bieten.
Wenn wir an urbanes Radfahren oder Sightseeing mit dem Fahrrad denken, dann normalerweise an Städte wie Amsterdam und Kopenhagen. Aber was passiert in einigen lateinamerikanischen Hauptstädten, die sich schnell als “Fahrradhauptstädte der Welt” bezeichnen? Eine Behauptung, die in der Regel mit verschiedenen öffentlichen Maßnahmen und Investitionen einhergeht, die die tägliche Mobilität mit dem Fahrrad begünstigen.
Flüsse prägen und gestalten Landschaften, bringen Wasser und beeinflussen so die Flora und Fauna in ihrer Umgebung, sind Handelsstraße und Stromlieferant und bilden manchmal auch noch wunderschöne Wasserfälle… nicht zuletzt sind sie oft einfach auch nur schön oder beeindruckend!
Der längste Fluss Mittelamerikas ist der Rio Coco, der 750km lang ist und durch Honduras und Nicaragua fließt. Die längsten Flüsse Südamerikas haben da schon weit höhere Kilometerangaben zu bieten.

Wer über den Amazonas schreiben will, kommt um eine Häufung von Superlativen einfach nicht drum herum:
Die Acai-Palme (euterpe oleracea) ist in Südamerika beheimatet und insbesondere in tropischen Gebieten, wie dem Amazonas in Brasilien, sehr verbreitet.
Sie wächst in der Nähe des Meeres, an Flussufern und in sumpfigen Gebieten. Oftmals steht sie direkt im Wasser. Die Acai-Palme hat mehrere Stämme und kann bis zu 25 Meter hoch werden. Aus den hunderten gelb-roten Blüten entwickeln sich essbare blau-schwarze Steinfrüchte, die ähnlich wie Heidelbeeren aussehen und deshalb auch häufig als Beeren bezeichnet werden. Man kann die Acai-Frucht roh essen oder Getränke, Eiscreme und Mus daraus herstellen. Auch die Palmherzen werden als Gemüse gekocht und sind insbesondere in Brasilien als Nahrungsmittel verbreitet.
Amazonas ist der größte Staat Brasiliens mit einer Fläche von ca. 1.560.000 km² und etwas mehr als 4 Mio. Einwohnern. Im Westen des Staates liegt die Hauptstadt Manaus, welche vor allem durch den enormen Export von Kautschuk Ende des 19. Jahrhunderts an Bekanntheit gewonnen hat.
Der Amazonasregenwald ist mit einer Ausdehnung von 6,7 Mio. km² über 8 Staaten der größte zusammenhängende Regenwald der Erde. Er erstreckt sich über ein weites Gebiet in Südamerika, wobei in Brasilien 67% des Amazonasbeckens liegen. Knapp 80% sind von tropischen Wäldern bedeckt, wobei man auch Savannenlandschaften und Sümpfe entdecken kann.
Die Mata Atlântica (“atlantischer Wald”) ist ein Gürtel verschiedenster Waldtypen, der sich über die Berge und Hochlagen im Landesinneren des Südostens und entlang der Atlantikküste zieht. Das Gebiet erstreckt sich von der Ostküste Brasiliens von Rio Grande do Norte bis Rio Grande do Sul und auch ins Innere des Kontinents bis Goiás, Mato Grosso do Sul, Argentinien und Paraguay.
„Wer einmal von den Wassern Amazoniens getrunken hat, der kehrt immer wieder hierher zurück“, so sagt der brasilianische Volksmund. Als unsere Kollegin Corinna Villegas 2003 erstmals eine dreitägige Dschungeltour in Ecuador unternahm, um „einmal das Amazonasgebiet zu sehen“ ahnte sie noch nicht, wie sehr sich diese Weisheit für sie bewahrheiten sollte. Heute, 15 Jahre später, hat sie nicht nur das Amazonasgebiet von Ecuador sondern auch von Venezuela, Peru, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Suriname – teilweise auch mehrfach – bereist. Bei jeder einzelnen Reise ins Amazonasgebiet ist Corinna immer wieder aufs Neue selbst überrascht, welch unheimliche faszinierende Wirkung diese gigantische Regenwaldlandschaft auf sie ausübt. Heute stellt sie Euch 7 spannende Gruppenreisen ins Amazonasgebiet vor, sodass Ihr ganz einfach die Amazonasreise finden könnt, die genau zu Euch passt. Viel Spaß!
Was auch immer mit einem Land im Laufe der Geschichte passiert, von Kriegen, militärischen und politischen Allianzen, Revolutionen, bis zu klimatischen und demografischen Veränderungen, schlägt sich in der Küche des Landes nieder. In diesem Sinne ist Brasilien keine Ausnahme.
Der erste Schritt zu der einzigartigen brasilianischen Küche war, als sich die durch die portugiesischen Kolonisten mitgebrachte Küche mit der der indigenen Stämme vermischte. Diese kochten vor allem mit Maniok, Kartoffeln und Obst. In der Mitte des 17. Jahrhunderts kamen Sklaven aus Afrika an und mit ihnen Lebensmittel wie Kaffee, Bananen und Palmöl.
Im 19. Jahrhundert kamen die Deutschen und mit ihnen die Kultur des Räucherns und Trocken von Fleisch sowie das Bier, die Italiener brachten ihre Backwerke mit.

In Lateinamerika gibt es eine Vielzahl indigener Völker, die auch heute noch ihre Tradtitionen ausleben und die indigene Lebensweise fortführen. Die einzelnen Stämme haben sich den natürlichen Umgang mit der Natur bewahrt und achten und schätzen Mutter Erde als ein kostbares Gut. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die Guarani vorstellen, die vorallem in Paraguay und den angrenzenden Ländern leben und die Yanomamis, die im Amazonasgebiet beheimatet sind.
Wüste? Nichts als Sand, Trockenheit und Hitze… – Das ist die typische Vorstellung. Doch eine Wüste hat noch viel mehr zu bieten als das. Deshalb möchten wir Ihnen die vielseitigen Wüsten Lateinamerikas vorstellen. Allgemein wird ein Gebiet, bei dem die Vegetation weniger als 5% der Oberfläche bedeckt, aufgrund von fehlender Wärme, Überweidung oder Wassermangel, als Wüste bezeichnet.