Paraguay, das subtropische Land zwischen Argentinien, Brasilien und Bolivien, ist einer der kleineren Staaten Südamerikas. Da es keinen Zugang zum Meer hat, liegt es abseits der üblichen Touristenpfade. Seine Besucher finden dort unvergleichliche Natur, interessante Kulturschätze und überaus gastfreundliche Menschen.
Der Inkatrail ist das absolute non plus ultra für alle Trekkingfans, die in Peru unterwegs sind. Aber er ist auch stark frequentiert und darf nur von maximal 500 Personen pro Tag begangen werden. Da dabei auch die Träger mitgezählt werden, sind es noch deutlich weniger Touristen, die eine Erlaubnis bekommen. Für alle, die zu spät dran sind, um ein Permit für den Inkatrail zu ergattern (für die Hauptsaison, ist es empfehlenswert, spätestens 6 Monate vorher zu buchen), gibt es einige schöne Trekkingalternativen. Eine davon ist der Lares Trek, der allerdings von Cuzco nur nach Ollantaytambo führt, man hat also nicht das Erlebnis, Machu Picchu wirklich zu erwandern. Aber das Erlebnis, einer mehrtägigen Wanderung durch das Inkagebiet, vorbei an Bergen und Tälern, hat man hier auch.
Einen kleinen Anblick in das Erlebnis “Lares Trek” gibt das Video.
Zur Reisevorbereitung lesen die meisten Menschen mindestens einen Reiseführer. Um in das Reiseland „einzutauchen“ sind aber auch Reiseberichte und Romane eine tolle Alternative. Meistens viel leichter zu lesen, vermitteln sie eher die Atmosphäre des Landes, die Kultur und Besonderheiten.
Weihnachten ist auch in Südamerika das wichtigste Familienfest des Jahres. Das Festtagsessen findet in den meisten Ländern am Abend des 24. Dezember statt. Während in Deutschland eher die Weihnachtsgans das traditionelle Festmahl ist, gibt es in vielen Familien in Südamerika die Weihnachtspute.
Nach dem Kirchenbesuch warten alle Familienmitglieder sehnsüchtig darauf, dass der Truthahn endlich fertig ist. Meistens gibt es die Geschenke erst nach einem ausgiebigen Essen gegen Mitternacht. Falls auch bei Ihnen jedes Weihnachten die Gans auf dem Tisch steht und Sie mal etwas Neues versuchen wollen, haben wir hier das Rezept für die leckere Weihnachtspute:
In “Mein erfundenes Land” entführt uns Isabel Allende, 1942 geboren, in ihre Vergangenheit und nach Chile, in das langgestreckte Land am Rand der Welt, in dem sie aufwuchs und das sie unter Pinochets Militärdiktatur verlassen musste. Chile ist das Land ihrer Sehnsucht […]. Ihre früheste Erinnerung an Chile ist die an ein Haus, das sie nie gesehen hat: das “große Eckhaus”, in dem ihre Mutter geboren wurde und von dem ihr Großvater so oft erzählte, dass ihr ist, als hätte sie darin gelebt. Es spielt die Hauptrolle in ihrem Roman “Das Geisterhaus”. Und es begegnet uns wieder zu Beginn dieses Erinnerungsbuches, das uns mit leichter Hand mitten hineinführt in die Welt der großen Geschichtenerzählerin.
Ähnlichkeiten
Die unvergesslichen Gestalten aus Isabel Allendes erstem Roman kehren aus der Literatur ins Leben zurück. Denn die fiktive Sippe der Truebas »gleicht in alarmierender Weise der Familie meiner Mutter: Solche Figuren hätte ich nicht erfinden können. Was ja auch nicht nötig war, denn wer eine Familie wie die meine hat, der braucht keine Phantasie.« Doch wer ein Schicksal wie das ihre hat, dem wird das Heimweh zum vertrauten Begleiter, und so erzählt sie von ihrem Land, das sie liebt und vermisst, dem sie sich dennoch nie ganz zugehörig fühlen konnte, schon vor dem Militärputsch am 11. September 1973, der sie schließlich ins Exil trieb. Vor der Kulisse der grandiosen Landschaften am Ende der Welt erzählt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und Borniertheit ihrer Landsleute, von aufgeplusterten Machos und unermüdlichen Frauen – kurz, von dem, was ihr Heimatland für sie liebenswert und unerträglich macht, von seiner gewaltsamen Geschichte und auch davon, was es heißt, als eine waschechte Hispanic in den USA ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist, denn: »Ich kann fast überall leben und schreiben. Jedes Buch trägt etwas bei zu diesem ›Ort in meinem Kopf‹, wie meine Enkel ihn nennen. In der langsamen Übung des Schreibens habe ich mit meinen Dämonen und Obsessionen gerungen, habe die Winkel der Erinnerung erforscht, Geschichten und Gestalten dem Vergessen entrissen, mir anderer Leute Leben gestohlen, und aus all diesen Rohstoffen habe ich einen Ort gebaut, den ich meine Heimat nenne. Dort komme ich her.« (Klappentext)
Regenbogen über den Iguazu-Wasserfällen auf der brasilianischen Seite
Brasilien bietet Reisenden viele Highlights– von atemberaubenden Stränden und pulsierenden Metropolen bis hin zu Wasserfällen, Dschungel und faszinierenden Pflanzen- und Tierwelten. Im Kontrast dazu steht die Armut, die in vielen Teilen des Landes trotz aufstrebender Wirtschaft herrscht, und die an vielen Stellen sichtbar ist.
Der südamerikanische Kontinent ist für seine besonderen Sehenswürdigkeiten, seine außergewöhnlichen Naturerscheinungen sowie eine Vielzahl an Traditionen bekannt. Südamerika möchte die Natur schützen und erhalten, indem ungewöhnliche Hotels und Unterkünfte aus nachhaltigem Material gebaut werden. Sie denken, Sie hätten bereits allerlei ungewöhnliche Unterkünfte erlebt? Dieser Artikel wird Sie vom Gegenteil überzeugen und Ihnen die 3 spektakulärsten Hotels in Südamerika präsentieren, die Ihre Reiselust auf Unbekanntes wecken werden.
Südamerika feiert das Oktoberfest. Ob in Brasilien, Argentinien oder Venezuela: “O’zapft is” heißt es in diesen Tagen nicht nur in München. In Südamerika leben viele Nachkommen deutscher Einwanderer. Die Kolonisten gründeten Städte, die noch heute eine deutsche Handschrift erkennen lassen. Besonders in Zeiten des Oktoberfestes besinnen sich die Bewohner ihrer deutschen Vergangenheit. In verschiedenen südamerikanischen Städten feiern die Menschen auch dieses Jahr wieder das Oktoberfest. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Nachahmungen vor.
Im Rezept von “Batata recheada” finden sich Spuren aus Deutschland, Brasilien und Italien. Die gefüllten Kartoffeln sind ein wirklich internationales Gericht. Heute leben in Brasilien etwa 5 Millionen Menschen mit deutscher Abstammung. Einen gewissen deutschen Einfluss erkennt man auch in einigen brasilianischen Gerichten. Probieren Sie “Batata recheada” auf dem Oktoberfest in Blumenau im Süden Brasiliens oder versuchen Sie sich selbst in der Küche.
Quito ist nicht nur aufgrund seines historischen Zentrums eine der schönsten Städte Lateinamerikas. Im direkten Umland der ecuadorianischen Hauptstadt befinden sich bezaubernde Orte, die schnell und bequem von Quito aus erreichbar sind. Egal in welche Richtung Sie die Stadt verlassen, überall warten spektakuläre Höhepunkte: ein aktiver Vulkan, der größte Indianermarkt Südamerikas, heiße Quellen auf über 3.000 Meter und nicht zuletzt der Äquator. Wir zeigen Ihnen die 5 schönsten Orte vor den Toren der Millionenstadt.