Visuelle Einordnung von Landschaft, Lage und kulturellen Bezügen der Atacama Region
Die Atacama Wüste in Chile gilt als eines der trockensten Gebiete der Welt und erstreckt sich über weite Teile des chilenischen Nordens im Andenhochland. Ihre klimatischen Bedingungen, geologischen Strukturen und außergewöhnliche Klarheit der Atmosphäre machen sie zu einem der ungewöhnlichsten Naturräume Südamerikas. Die Region ist nicht nur ein bedeutendes Forschungsgebiet für die Astronomie, sondern auch ein Ziel für Reisende, die Landschaften in ihrer extremsten Form erleben möchten.
Unsere abenteuerliche Wanderung durch die nordperuanischen Anden führt uns heute vom malerisch gelegenen Valle Huaylla Belén in das kleine Andendorf Congón.
Aus der Hauptstadt der Region Chachapoyas geht es an einem verregneten Morgen in einem alten klapprigen Minibus los in Richtung Valle Huaylla Belén. Aufgrund der andauernden Regenfälle ist die zu Beginn noch asphaltierte Strasse an vielen Stellen von Geröllmassen versperrt, die in der vorangegangenen Nacht von den Hängen herabgefallen sind. Straßenarbeiter bemühen sich, den teilweise riesigen Felsbrocken Herr zu werden. Wir malen uns aus, was im Falle eines Zusammenstoßes mit so einem Brocken von oben mit uns passieren würde. Besser wir denken an etwas anderes. Schon bald verschwindet der Asphalt von der Straße und wir finden uns auf einem schlammigen Weg aus roter Erde wieder. Teile des Weges sind weggebrochen. Unseren Fahrer scheint die Beschaffenheit des Untergrundes nicht zu beeindrucken. Mit stoischer Gelassenheit lenkt er das Gefährt um tiefe Schlammlöcher herum oder gibt Vollgas, um die Schlammmassen zu bewältigen. Der Wagen ächzt unter unserer Last, Stoßdämpfer scheint es keine zu geben, was auch unsere Wirbelsäulen zu spüren bekommen. Wegen der unglaublich schlechten Wetterverhältnisse benötigen wir für eine Strecke von 150 km fast sechs Stunden.
Santiago de Chile wird von vielen Reisenden zunächst unterschätzt. Die chilenische Hauptstadt gilt oft nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Patagonien, in die Atacama-Wüste oder ins Seengebiet. Doch wer sich Zeit nimmt, entdeckt eine Stadt voller Kontraste: moderne Hochhäuser vor schneebedeckten Anden, historische Plätze neben kreativer Street Art, elegante Viertel und lebendige Märkte.
Santiago ist vielleicht nicht die klassische Postkartenstadt Südamerikas – aber die Metropole vermittelt einen spannenden Einblick in das moderne Chile und verbindet Kultur, Geschichte, Kulinarik und urbanes Leben auf ganz eigene Weise.
Cartagenas de Indias ist die Hauptstadt des Departements Bolívar und liegt im Norden Kolumbiens an der Karibikküste.
1533 wurde die Stadt Cartagena de Indias als eine der ersten spanischen Städte im Norden Südamerikas gegründet und wurde bereits nach kurzer Zeit ein wichtiger Hafen für die Schifffahrt und somit für den Warenhandel zwischen Spanien und Südamerika. Die Hafenstadt wurde oft von Piraten attackiert, da hier Schätze gelagerten wurden, die nach Spanien transportiert werden sollten.
Obwohl eine Reise nach Chile eine lange Anreise mit sich bringt, reisen immer mehr Familien in die südamerikanische Destination. Sicherheit, europäischer Einfluss und eine ausgezeichnete Infrastruktur in dem wohl längsten und schmalsten Land der Welt sprechen dafür.
Eine Stiftung hat eine Internetseite für Familienreisen in Chile erstellt. Hier finden Familien zahlreiche Tipps und Empfehlungen zur Planung, Unterkunft und zu Touren für Reisen mit Babys und Kleinkindern in Chile. Touristische Leistungsträger können mit dem Siegel „Bienvenidos Niños“ ihre Angebote als kinderfreundlich auszeichnen.
Die 1781 gegründete Stadt Georgetown ist die Hauptstadt von Guyana und hat rund 33‘000 multikulturelle Einwohner. Die offizielle Sprache ist Englisch und die Einwohner haben einen sehr stark ausgeprägten „karibischen“ Akzent. Guyana ist somit das einzige Land in Lateinamerika, welches Englisch als offizielle Landessprache hat.
Verschiedene Besatzungen im Laufe der Zeit
Guyana war zuerst eine französische Kolonie, dann besetzt von den Niederlanden und später von Großbritannien, von denen Guyana dann 1966 unabhängig wurde. Georgetown ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes und liegt im Flachland an der Mündung des Flusses Demerara, der in den Atlantik fließt. Die Holländer entwässerten und befestigten damals diese Region. Die Stadt ist heute durch Dämme geschützt. Es herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima mit warmen bis heißen Temperaturen mit verhältnismäßig hoher Luftfeuchtigkeit. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von 26 Grad.
Mitten in der rauen Landschaft Patagoniens liegt eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit: die Cueva de las Manos („Höhle der Hände“). Tief in der Schlucht des Río Pinturas gelegen, begeistert sie mit hunderten von Handabdrücken, Jagdszenen und Symbolen, die vor über 9.000 Jahren entstanden sind. Die Höhle zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet einen faszinierenden Einblick in die früheste Geschichte Südamerikas.
Das weitverzweigte Orinoco Delta, auch Delta Amacuro genannt, hat eine Fläche von 35.000 km². Die 375 Flussarme bringen die Wassermassen des Orinocos zum Atlantik. Das Flussdelta zählt zum zweitgrössten Strom Südamerikas und befindet sich im Nordwesten Venezuelas. Die ortskundigen Einheimischen sind geübt und kennen sich im Irrgarten von kleinen Flussläufen mit ihren Booten gut aus. Der Orinoco bildet im Mündungsbereich ein unübersehbares Delta, in dem sich unzählige grosse und kleine Inseln befinden. Im Inneren dieser Landflächen wächst dichter, sumpfiger Dschungel. Das tropisch feuchte Klima lässt eine üppige Vegetation gedeihen und eine vielfältige Tierwelt findet beste Lebensbedingungen vor. Das Delta ist sehr reich an Papageien, gesellige Spechtvögel (Tukane), Affen und Termitenstämme. Überall dort wo sich das Salzwasser des Atlantik mit dem Süsswasserzuläufen des Orinocos vermischt gibt es Mangroven. Die Pflanzen haben Stelzwurzeln, die fest im Boden verankert sind und damit die Uferzone gut befestigt.
Orinoco Delta
Die Ureinwohner welche in diesem artenreichen Gebiet leben, nennen sich Warao (d.h. der Mann mit Boot). Da es im Orinoco Delta fast keine Strassen gibt, leben die Warao-Indiander in Pfahlbauten. Mit einem Boot kann stundenlang durch die grossen und kleinen Kanäle gefahren werden ohne einer Menschenseele zu begegnen. Dies begünstigt auch die Chance noch mehr von den faszinierenden, teils scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Das Leben der naturverbundenen Warao – Indianer mit ihren Bräuchen inspiriert jeden Besucher. Sie gehören zur zweitgrössten indianischen Ethnie in Venezuela und wurden bis heute nie besiegt oder kolonialisiert.
“Die Stadt im Osten” ist mit über 320‘000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Paraguays und eine paraguayische Grenzstadt im Dreiländereck von Paraguay, Argentinien und Brasilien. Sie ist vor allem als Einkaufs- und Handelszentrum bekannt.
Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash in Peru und liegt auf 3.100 m Höhe in den Anden. Die Stadt beherbergt 55.000 Einwohner bzw. zählt man die Anwohner des dicht besiedelten Umlandgebietes dazu, so sind es sogar 119.000 Einwohner. Die angenehmsten Temperaturen herrschen in dieser Region zwischen Mai und September. Es gibt kaum Niederschlag, sondern meist blauen Himmel und Sonne.