Die Probe des merkwürdigen schwarzen Steines aus Brasilien ergab einen überraschenden Befund: Nach Aussage der Spezialisten am portugiesischen Hof handelte es sich um Gold, das sich durch Eisenoxid schwarz gefärbt hatte. Die 1701 gegründete Siedlung Vila Rica, in deren Nähe man den spektakulären Fund gemacht hatte, wurde daraufhin in Ouro Preto – schwarzes Gold – umbenannt. So jedenfalls ist die Enstehung des Namens im Volksmund überliefert.
Kategorie: Südamerika
Die Stadt La Paz
Die Stadt La Paz, welche ursprünglich „Nuestra Señora de La Paz“ hieß, was übersetzt „Unsere liebe Frau des Friedens“ bedeutet, liegt im Westen von Bolivien und ist mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m der höchstgelegene Regierungssitz der Welt.
Tierradentro – das “Land, das drinnen liegt” – ist eine zerklüftete, unwegsame Berglandschaft zwischen dem Río Magdalena und Río Cauca. Sie birgt eines der bedeutendsten archäologischen Zentren von Kolumbien. Hier erstrecken sich auf einer Fläche von 19.000 m² die Reste einer untergegangenen Indio-Kultur, die man ungefähr auf das 8. bis 14. Jahrhundert datieren kann. Insbesondere verdienen die sonst in Amerika kaum irgendwo so zahlreichen unterirdischen Grab- und Kultstätten mit ihrem Schmuck besondere Aufmerksamkeit.
Isla Margarita
Die Isla Margarita liegt nordöstlich der venezuelanischen Küste und ist die größte Insel des venezuelanischen Staatsgebietes. Sie befindet sich nur dreißig Flugminuten vom venezuelanischen Festland entfernt. Außerdem liegt sie in unmittelbarer Nähe zu Trinidad & Tobago. Für Touristen ist die Isla Margarita insofern interessant, da sich dort wie kaum anderswo die karibische und die südamerikanische Kultur treffen. Diese kulturelle Vielfalt macht die Isla Margarita besonders attraktiv.
“Ciudad blanca” – weiße Stadt – wird Sucre, die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens, von seinen Bewohnern stolz genannt. Diesem Anspruch wird zumindest das historische Zentrum mit seinen weißen Fassaden gerecht, ein barockes Schmuckstück aus der Kolonialzeit. Das Silber aus den Minen von Potosí brachte der mehrfach umbenannten Stadt beträchtlichen Wohlstand. Hier hielt man sich an traditionelle Werte und gründete eine der ältesten Universitäten Südamerikas, die Universidad de San Francisco Javier, die zu den bedeutendsten Hochschulen des Landes zählt.
Argentinien ist mit 5,3 Millionen Touristen im Jahr das meistbesuchte Land Südamerikas und zählt zu den beliebtesten Reisezielen in ganz Lateinamerika. Aber was macht den Charme aus, den dieses Land auf Touristen aus aller Welt ausübt? Wer diesem Geheimnis auf den Grund gehen möchte, sollte sich vielleicht über einen längeren Sprachaufenthalt in Argentinien Gedanken machen, der es erlaubt, Spanisch zu lernen und gleichzeitig in die Kultur des Landes einzutauchen.
40 Kilometer südwestlich von Cartagena liegt das zu Kolumbien gehörende Archipel Islas del Rosario. Es besteht aus 28 kleinen Inseln im karibischen Meer. Die Islas del Rosario entstanden vor etwa 5000 Jahren durch Vulkanismus. Schon vor der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus waren die Islas del Rosario besiedelt. Dort lebten karibische Ureinwohner.
Rio de Janeiro ist eine der bekanntesten Städte Brasiliens – und das nicht ohne Grund. Zwischen Atlantik, grünen Hügeln und tropischer Vegetation vereint die Stadt spektakuläre Natur mit lebendiger Kultur. Weltberühmt für ihre Strände, Musik und ikonischen Wahrzeichen vermittelt die Stadt ein unverwechselbares Lebensgefühl. Gleichzeitig zeigt die Metropole, dass sie weit mehr ist als ihre Postkartenmotive: eine Stadt mit Geschichte, Rhythmus und überraschend vielfältigen Stadtvierteln.
Ruinenstadt Chan Chan

Chan Chan, die einstige Hauptstadt der Chimú, war eine der größten präkolumbischen Städte Amerikas und befand sich an der Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo. Ihre Bauten sind fast ausschließlich aus luftgetrockneten Lehmziegeln, der sogenannten Adobe-Bauweise, errichtet worden. Die vollständig von reichverzierten Mauern umgebene Anlage beeindruckt nicht nur durch ihre Bauweise, sondern auch durch ihre Aufteilung in “Ciudadelas” – abgeschlossene Unterbezirke in der alten Metropole.
Am südlichen Ende Argentiniens liegt ein Ort, der allein durch seine Lage fasziniert: Ushuaia. Das Ende der Welt und doch der Anfang von Allem.
Eigebettet zwischen schneebedeckten Bergen und dem rauen Beagle-Kanal entsteht hier eine ganz eigene Atmosphäre. Der Name Ushuaia geht auf die Sprache der Yámana, die Ureinwohner Feuerlands, zurück und bedeutet so viel wie “Die zum Sonnenaufgang hin gewandte Bucht”.
Die Stadt ist für viele Reisende ein idealer Endpunkt ihrer Tour durch Chile oder Argentinien, gleichzeitig aber ein Ausgangspunkt für neue Abenteuer.
Es ist einer der wenigen Orte, an denen Natur unmittelbar spürbar wird.
