Im Nordosten Brasiliens liegt der Ort Jericoacoara, der Kern eines Dünengebietes. Bis zu 20 km erstrecken sich die Wanderdünen ins Landesinnere. Jericoacoara bedeutet in etwa “Höhle der Schildkröten”, was aller Voraussicht nach aus dem Sprachgebrauch der Tupi-Indianer stammt, die einst dieses Gebiet bewohnten. Es ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern „Yuruco“ für Höhle und „Cuara“ für Schildkröte.
Kategorie: Südamerika
Ciudad Bolívar
Die Kolonialstadt Ciudad Bolívar ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar in Venezuela. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und zählt geschätzte 338.250 Einwohner (2005). Mit durchschnittlichen 28°C verfügt die Stadt über die höchste Durchschnittstemperatur Venezuelas. Über die Mittagszeit ist es aufgrund der hohen Temperaturen sehr ruhig, was sich gegen Abend dann abrupt ändert. Nun erklingen Salsarhythmen aus fahrbaren Musikboxen, die Einwohner bummeln entlang der Schaufenster oder relaxen im Park am Mirador Orinoco – jener Felsvorsprung, der der Stadt ihren eigentlichen Namen gab.
Colonia del Sacramento ist die Hauptstadt des Departments Colonia und liegt am Río de la Plata. Die Kleinstadt wurde im Jahr 1680 von den Portugiesen gegründet und ist somit die älteste Stadt Uruguays. Heute zählt Colonia del Sacramento rund 26.000 Einwohner.
Eine der bedeutendsten Ruinen der Inkakultur ist neben Machu Picchu El Fuerte de Samaipata (die Festung von Samaipata). Die Ruine befindet sich auf einem Berggipfel in knapp 2000m Höhe in den östlichen Anden Boliviens. 1998 wurde die historische Inkastätte von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Der größte städtische Ballungsraum in Kolumbien ist seine Hauptstadt Bogotá mit rund 8 Millionen Einwohnern. Die Stadt zählt unter anderem auch zu den am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas. Bogotá liegt 2.640 Meter über dem Meeresspiegel in einem fruchtbaren Plateau der Anden.
Die fast kreisrunde Felseninsel, die auch unter dem Namen Île de Cavelier de Cuverville bekannt ist, liegt nördlich der antarktischen Halbinsel zwischen der Arctowski Halbinsel und der Ronge Island im Errera Kanal. Entdecker der Insel war Adrien de Gerlache während der Belgica Expedition 1897 – 1899. Benannt wurde sie allerdings nach dem Vizeadmiral der französischen Marine Cavelier de Cuverville.
Es gibt Orte, die man nicht einfach besucht, sondern die man unterwegs entdeckt. Oft ganz unerwartet werden sie dann zu einem Highlight der gesamten Reise. So geht es vielen mit dem Queulat Nationalpark.
Während man der Carretera Austral folgt, verändert sich die Landschaft plötzlich: dichter, grüner, wilder. Nebel hängt zwischen den Bäumen, Wasserfälle tauchen am Straßenrand auf und man merkt, dass man ganz alleine mit der einzigartigen Natur ist.
Hier geht es weniger um große Namen oder darum, das zu machen, was alle machen. Sondern es geht um das Gefühl, mitten in einer Landschaft zu stehen, die noch weitgehend unberührt ist. Zwischen Regenwald, Fjorden und schwebenden Gletschern eröffnet sich eine ganz neue Seite Patagoniens.

Verbreitung des Glaubens durch Predigt, Vollbringung karitativer Werke, Seelenführung und Schultätigkeit – so lautete der Auftrag, den Pabst Paul III. 1540 dem Jesuitenorden mit auf den Weg gab. Die Patres, die ihr Ideal von einer frommen, anspruchslosen Gemeinschaft ohne Privatbesitz des einzelnen verwirklichen wollten, sahen es als Herausforderung, dass ihnen 1588 die Ansiedlung in der Region Guairá in Paraguay gestattet und 1609 von Spanien das Recht zur Christianisierung der Guaraní-Indianer im gesamten Río-de-la-Plata-Becken verliehen wurde.
Villa de Leyva
Vier Stunden südlich von Bogota liegt die kolumbianische Kleinstadt Villa de Leyva. Obwohl Villa de Leyva gerade einmal 12.000 Einwohner hat, ist die Stadt doch ein begehrtes Ziel bei ausländischen Touristen und mutet sogar ein wenig andalusisch an. Das liegt daran, dass Villa de Leyva schon früh zum nationalen Denkmal erklärt wurde und somit von modernen Hochhäusern verschont geblieben ist. Insofern findet man nur an wenigen Orten Kolumbiens ein besseres Beispiel für Kolonialarchitektur.
Die Probe des merkwürdigen schwarzen Steines aus Brasilien ergab einen überraschenden Befund: Nach Aussage der Spezialisten am portugiesischen Hof handelte es sich um Gold, das sich durch Eisenoxid schwarz gefärbt hatte. Die 1701 gegründete Siedlung Vila Rica, in deren Nähe man den spektakulären Fund gemacht hatte, wurde daraufhin in Ouro Preto – schwarzes Gold – umbenannt. So jedenfalls ist die Enstehung des Namens im Volksmund überliefert.
