Auf einer Reise durch den Westen Kolumbiens ist Salento ein idealer Anlaufpunkt für Kaffeeliebhaber und Freunde von Outdoor-Aktivitäten. Die kleine Stadt liegt umgeben von grünen Weiten auf knapp 2000 m Höhe. Salento hat sich bis heute die traditionelle Architektur der Kaffeezone behalten. So sind die Straßen nach dem Prinzip des Schachbrettmusters angeordnet. Im Zentrum von Salento befindet sich der Plaza Bolívar mit der Kirche Nuestra Señora del Carmen. Von dem Platz zweigt die Calle Real ab, auf der sich uralte Häuser, kleine Restaurants und zahlreiche Artesanía-Geschäfte tummeln. Ein Geheimtipp ist das Restaurant „Alegra“, in dem man fabelhaften Schokokuchen bekommen kann. Eine andere Spezialität des Ortes sind die frischen Bachforellen („trucha“), die auf allerlei Arten zubereitet werden.
Taganga ist kleines typisches von grünen Hügeln, Kakteen und großen Sandstränden umgebenes Fischerdorf des Departamento Magdalena an der karibischen Küste Kolumbiens zwischen der Stadt Santa Marta und dem Naturpark Tayrona und hat nur 3.000 Einwohner.
Wer die mexikanische Halbinsel Yucatán nur mit dem kulturellen Erbe der Maya und karibischen Traumstränden in Verbindung bringt, hat weit gefehlt. Das Urlaubsparadies hat auch für den Naturliebhaber und Tierbeobachter etwas zu bieten – und zwar den Celestún Nationalpark. Der eigentliche Name des Biosphärenreservats ist “Reserva de la Biosfera Ría Celestún“. Es wird aber oft von dem gleichnamigen kleinen Fischerdorf Celestún gesprochen, welches gleichzeitig Ausgangspunkt eines Ausflugs in das Biosphärenreservat ist.

Durch seine bizarre Fels- und Erosionslandschaft beeindruckt der Talampaya Nationalpark im Nordwesten Argentiniens. Er liegt in der Provinz La Rioja im Mittelgebirge der Sierra los Colorados und der Sierra Sañogasta, nahe der Kleinstadt Villa Unión und umfasst circa 215.000 Hektar. Neben der außergewöhnlichen Wüstenlandschaft enthält der Talampaya Nationalpark zudem noch archäologische Fundstätten und eine faszinierende Flora und Fauna. Aufgrund seiner bedeutenden Tragweite für die Wissenschaft wurde er gemeinsam mit dem Nationalpark Ischigualasto im Jahre 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt.
Olinda kommt aus dem Portugiesischen “Ô que linda”, was zu Deutsch so viel wie “Oh wie schön!” bedeutet. Das fanden wir auch – und so wurde die Kolonialstadt auf meiner Rucksackreise mit zwei Freunden durch den Nordosten Brasiliens zu einem meiner persönlichen Favoriten. Am Morgen kamen wir in Recife am Busbahnhof an. Doch wir passierten die Hauptstadt Pernambucos nur, um die kleine sympathische Nachbarsstadt Olinda kennenzulernen. Sie liegt an der Atlantikküste, circa 6 Kilometer nördlich von Recife entfernt. Als wir an der Strandpromenade aus dem Linienbus ausstiegen, fiel uns zuerst das Warnschild “Ataque de Tubarão” auf. Die Strände bei Recife gehören zu den gefährlichsten der Welt aufgrund von häufigen Haiattacken. Also entschieden wir uns lieber gegen ein Strandbad. Olinda sollte auch genug anderes zu bieten haben.
Nach seinem letzten tosenden Aufbegehren in Form eines Ausbruchs der Stufe 6 im Jahre 1280, erlosch der Quilotoa Vulkan, und es sammelte sich über Jahrhunderte hinweg mineralhaltiges Regenwasser in seinem Krater. Das Ergebnis kann sich heute sehen lassen. Der Quilotoa Vulkan mit seinem Kratersee liegt in Ecuador mitten in den Anden, etwa 175 Kilometer südöstlich von Quito entfernt. So befindet sich auf einer Höhe von 3.800 Metern eine Ruheoase der besonderen Art.
Traumstrände und türkisfarbenes Meerwasser gibt es nur in der Karibik? – Falsch gedacht. Etwa 350 Kilometer östlich der Küste Brasiliens auf der Höhe von Recife, der Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, liegen die “Ilhas de Fernando de Noronha”. Die Inselgruppe im Atlantik ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus 21 einzelnen Landflächen. Insgesamt umfassen diese eine Fläche von 17 Quadratkilometern. Der höchste Punkt der Inseln ist der Morro do Pico mit 323 Metern.

Die Stadt Cholula liegt im mexikanischen Bundesstaat Puebla am Fuße des 5.462 Meter hohen Vulkans Popocatépetl. Vor der spanischen Eroberung galt die Stadt als beliebter Pilgerort, da sie über zahlreiche Tempel, Klöster und Pyramiden verfügt. Auch heute gilt sie noch als heilige Stätte. Die Stadt birgt 38 Kirchen die vermeintlich insgesamt 365 Kuppeln zählen. Zudem ist Cholula berühmt für ihre Hauptattraktion, die “Gran Pirámide de Cholula“.
Der Name verrät schon einiges über die vermeintlich schönsten Wasserfälle Mexikos. “Agua Azul” bedeutet zu Deutsch “Blaues Wasser” – und genauso findet man sie etwas versteckt im Bundesstaat Chiapas im südlichen Mexiko auf. Sie liegen etwa 60 Kilometer entfernt von der berühmten Mayastätte Palenque. So können gleich zwei der tollsten Sehenswürdigkeiten Mexikos auf einen Schlag besichtigt werden. Inmitten einer wuchernden Tropenvegetation bahnt sich das Wasser stufenweise seinen Weg über das Kalkgestein durch das Grün. Der höchste Wasserfall ist nur 6 Meter hoch, allerdings fasziniert das Naturwunder durch seine Ausdehnung. Die Wassermassen rauschen weiß schäumend, in einer Art breitem Flussbett die zahlreichen Felstreppen hinunter. Sie sammeln sich in den Becken, die sich auf jeder Terassenebene befinden, um dann wieder die nächste Stufe hinunterzustürzen.
Wilde Tiere, unzählige Vogelarten, Reptilien, Insekten und eine exotische Pflanzenwelt bilden eine unberührte Biodiversität im Herzen Guyanas. Das Rupununi-Gebiet umfasst den Fluss mit demselben Namen, den Iwokrama-Regenwald, Hügel und Savannen. Es liegt im Südwesten Guyanas an der Grenze zu Brasilien und ist nur wenig bevölkert.
