Die Stadt belegt mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern den 7. Platz auf der Liste der großen Städte Brasiliens. Curitiba liegt im Südosten des Landes, 90 km entfernt von der Hafenstadt Paranaguá. Der Name „Curitiba“ kommt von „Cure Tuba“ aus der Tubi-Sprache und bezieht sich auf die für die Region typischen Araukarien. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Baumart der brasilianischen Regenwälder, die bis 40m hoch werden können. Die Tubi, aus deren Sprache der Begriff entstammt, waren eine Ethnie, die vor der portugiesischen Kolonialzeit an der Küste Brasiliens siedelte.
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Olinda kommt aus dem Portugiesischen “Ô que linda”, was zu Deutsch so viel wie “Oh wie schön!” bedeutet. Das fanden wir auch – und so wurde die Kolonialstadt auf meiner Rucksackreise mit zwei Freunden durch den Nordosten Brasiliens zu einem meiner persönlichen Favoriten. Am Morgen kamen wir in Recife am Busbahnhof an. Doch wir passierten die Hauptstadt Pernambucos nur, um die kleine sympathische Nachbarsstadt Olinda kennenzulernen. Sie liegt an der Atlantikküste, circa 6 Kilometer nördlich von Recife entfernt. Als wir an der Strandpromenade aus dem Linienbus ausstiegen, fiel uns zuerst das Warnschild “Ataque de Tubarão” auf. Die Strände bei Recife gehören zu den gefährlichsten der Welt aufgrund von häufigen Haiattacken. Also entschieden wir uns lieber gegen ein Strandbad. Olinda sollte auch genug anderes zu bieten haben.
Traumstrände und türkisfarbenes Meerwasser gibt es nur in der Karibik? – Falsch gedacht. Etwa 350 Kilometer östlich der Küste Brasiliens auf der Höhe von Recife, der Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, liegen die “Ilhas de Fernando de Noronha”. Die Inselgruppe im Atlantik ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus 21 einzelnen Landflächen. Insgesamt umfassen diese eine Fläche von 17 Quadratkilometern. Der höchste Punkt der Inseln ist der Morro do Pico mit 323 Metern.

Etwa 150 Kilometer südwestlich von Rio de Janeiro, liegt ein Juwel vor der Küste Brasiliens: Die Ilha Grande. Eine Insel im atlantischen Ozean, die mit 193 Quadratkilometern nicht wirklich groß ist, aber auf einer Fläche – etwa fünfmal so klein wie Rügen – eine Menge zu bieten hat.


Etliche Brücken und Kanäle lassen die Hauptstadt Pernambucos im Nordosten Brasiliens an Venedig erinnern. Nur dass die italienische Stadt keine 1,5 Millionen Einwohner hat, nicht ganzjährig heißes und trockenes Klima vorweisen kann und die Besucher der Strände keine häufigen Haiattacken zu befürchten haben, wenn sie ins Wasser gehen. Recife erstreckt sich auf drei Inseln, eingerahmt von den Flüssen Capibaribe und Beberibe. Zahlreiche Bauwerke der Stadt stammen noch aus der Zeit der holländischen Kolonalisierung, die 1654 mit der Vertreibung der Niederländer endete. Die Stadt verdankt ihren Namen den vor der Küste befindlichen Riffen, die die Wellen abbremsen und im Hafen und an den Stränden für ruhiges Wasser sorgen.

Florianópolis ist das Tor zur Ilha de Santa Catarina. Wunderschön gelegen, schmiegt sich die Stadt an die Baía Sul und bietet tolle Ausblicke auf die Berge im Westen der Insel. Hierher zieht es jedes Jahr viele Besucher aus den Nachbarländern Argentinien und Uruguay und auch viele Einheimische, da die Ilha de Santa Catarina nur unweit der Metropole Curitiba entfernt liegt. Mit 42 Strände und malerische Nationalparks ist „Floripa“, wie die Stadt liebevoll von Einheimischen genannt wird, eine der beliebtesten Urlaubsziele Südbrasiliens.

Salvador de Bahia ist mit rund 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Brasiliens und eine Reise wert. Angeblich wurden hier einst die ersten Sambaschritte getanzt und der berühmte Kampftanz Capoeira erfunden. Überall ertönt Musik und verbreitet eine lockere und entspannte Atmosphäre. Mit den überwiegend traumhaften Wetterbedingungen, lebensfrohen Menschen und exotischen Tieren und Pflanzen verzaubert die Stadt die Touristen. Endlos lange Palmstrände bieten ein Paradies für Wassersportler und Strandfreunde.
Die Stadt liegt mitten auf einer Bergkette und teilt sich in eine Ober- und eine Unterstadt. Diese werden mit einem großen Aufzug und mehreren Buslinien verbunden. Der obere Teil der Altstadt, rund um den sogenannten Pelourinho gilt seit 1985 als UNESCO-Weltkulturerbe. Die damals so gefährliche Stadt mit ihren verwahrlosten Häusern und Gebäuden, die eher gemieden wurde, ist heute nicht wiederzuerkennen. Sie ist sehr modern und gilt als angesehenes Viertel, in dem man sich unbesorgt frei bewegen kann.
Ein einmaliges und aufregendes Reiseerlebnis verspricht die Survival-Tour durch das Amazonasgebiet. Diese Reise ist nichts für Angsthasen! 12 Tage kämpfst Du Dich mitten durch den Dschungel und musst verschiedene Überlebenstechniken entwickeln und anwenden, um Dir eigenständig Dein Essen zu beschaffen und ein sicheres Nachtlager zu errichten.
Sao Joao da Barra ist ein kleines Fischerdorf im Bundesstaat Rio de Janeiro. Ein goldener Strand an einer malerische Flussmündung und einem alter Vulkan: ein Ziel für alle, die mehr wollen als nur ein Bild vom Zuckerhut.
Im Bundesstaat Rio de Janeiro gibt es noch viel mehr zu entdecken, als nur die große Stadt an sich. Man braucht gar nicht allzu weit zu fahren und stößt auf menschenleere Strände, verschlafene Fischerdörfchen und atemberaubende Regenwaldkulisse. Einer dieser Orte ist Barra de Sao Joao, ein Fischerdorf idyllisch an einem kleinen Fluss gelegen. Gleich hinter dem Ort liegt der Vulkan Morro de Sao Joao und eine kleine, dem Pantanal ähnliche Sumpflandschaft. Barra, wie die Einheimischen ihren Ort nennen, ist ein wunderbares Naturparadies. Es kommt sogar vor, dass man beim Schwimmen einer Schildkröte oder gar einem Pinguin, der wegen einer kalten Strömung in Brasilien landet, begegnet.
Die Gewinner des “Travellers’ Choice Awards Strände 2014” stehen fest! “TripAdvisor“, die weltweit größte Reise-Website, hat nun die Liste der Gewinner veröffentlicht, die aufgrund des Feedbacks von Millionen TripAdvisor-Reisenden ausgewählt worden sind.
