Unser Kunde Jörg Rausch aus Göttingen hat uns nach seiner Individualreise durch Brasilien folgenden tollen Foto-Reisebericht zugeschickt, den wir Euch gerne zeigen möchten:
Erstes Ziel auf unserer Reise war Paraty. In Paraty lockt die Altstadt mit einer Architektur aus dem 17. Jahrhundert. Wunderschöne kleine, holprige Gassen laden zum Rundgang ein. Der Hafen ist voller Ausflugsboote, die Rundfahrten durch das Inselmeer zu den schönen Badestränden anbietet.
Der Itaipú Staudamm ist mit 7,8 km Länge, 196 m Höhe, einer Stromerzeugung von 89.237 gwh/ Jahr, einem 390m breiten Überlauf, der 62.200m³ Wasser pro Sekunde durchlässt, eines der größten Bauwerke, das von Menschenhand geschaffen wurde. Bis 2006 war Itaipú das größte Kraftwerk der Welt, dessen Titel nun der Drei-Schluchten-Staudamm in der Volksrepublik China trägt. Aufgrund seiner hohen Turbinenauslastung ist die Jahresenergieproduktion des Itaipú-Wasserkraftwerks nach wie vor bedeutend höher. Itaipú deckt seit der Einweihung am 05.11.1982 20 Prozent des brasilianischen und 100 Prozent des paraguayischen Elektrizitätsbedarfs.
Im Nordosten Brasiliens liegt der Ort Jericoacoara, der Kern eines Dünengebietes. Bis zu 20 km erstrecken sich die Wanderdünen ins Landesinnere. Jericoacoara bedeutet in etwa “Höhle der Schildkröten”, was aller Voraussicht nach aus dem Sprachgebrauch der Tupi-Indianer stammt, die einst dieses Gebiet bewohnten. Es ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern „Yuruco“ für Höhle und „Cuara“ für Schildkröte.
Die Probe des merkwürdigen schwarzen Steines aus Brasilienergab einen überraschenden Befund: Nach Aussage der Spezialisten am portugiesischen Hof handelte es sich um Gold, das sich durch Eisenoxid schwarz gefärbt hatte. Die 1701 gegründete Siedlung Vila Rica, in deren Nähe man den spektakulären Fund gemacht hatte, wurde daraufhin in Ouro Preto – schwarzes Gold – umbenannt. So jedenfalls ist die Enstehung des Namens im Volksmund überliefert.
In nur fünf Jahren solle Brasilien den Fortschritt von fünf Jahrzehnten erleben, prophezeite Juscelino Kubitschek seinen Landsleuten. Zum Symbol des rasanten Aufstiegs wähle Kubitschek, der das Amt des Staatspräsidenten anstrebte, die geplante HauptstadtBrasilia, deren zügiger Bau zum zentralen Wahlkampfthema aufrückte. Als die neue Kapitale am 21. April 1960 eingeweiht wurde, blickte die Welt mit ungläubigem Staunen auf den lateinamerikanischen Staat, der unter beträchtlichen Anstrengungen in kurzer Zeit eine Meisterleistung vollbracht hatte.
Am 16. Juli 2007 war es endlich soweit – ich durfte dank eines Stipendiums der deutschen Post nach Südamerika fliegen. Mit meinen damals erst 16 Jahren war ich sehr aufgeregt, was mich in diesem exotischen Land alles erwarten würde. Also machte ich mich auf die Reise…
Einst badete sich die kleine Stadt Lençois, ca.460km westlich von Salvador (Brasilien) gelegen, im Reichtum und Ruhm ihrer Diamantenmine. Doch als diese schloss, geriet Lençois mehr und mehr in Vergessenheit. Die Rettung kam, als man die wunderschöne Gegend um das Städtchen wahrnahm und diese vor über 25 Jahren zum Nationalpark erklärte. Dieser erhielt dem Namen Chapada Diamantina, also übersetzt: Diamanten-Gebirge.
Aufgrund der faszinierenden Metropolen, der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt sowie der vielfältigen Landschaften des Kontinents bietet eine Reise nach Südamerika ein unvergessliches Erlebnis. Ob eine Reise in das beeindruckende Reich der Inkas, eine Expedition in den Regenwald von Kolumbien oder ein Badeurlaub an den wundervollen Stränden Brasiliens, Südamerika bietet für jeden Geschmack eine Vielzahl eindrucksvoller Reiseziele. Neben Peru und Argentinien gilt vor allem Brasilien als Top Reiseziel Südamerika 2012.
In den letzten Jahren zeichnet sich der Trend ab, dass Länder, die in der Ferne liegen gerne bei einer Kreuzfahrt besucht werden. Gerade für die südamerikanischen Länder gilt dies besonders, da bei einer Kreuzfahrt auch mehrere Länder angefahren werden können. Allerdings fahren einige Kreuzfahrtschiffe auch nur ein Land an, so wie die Vision of the Seas die das wunderschöne und faszinierende Land Brasilien anfährt.
Salvador da Bahia ist eine Stadt im Nordosten Brasiliens, im gleichnamigen Bundesstaat, direkt an der Atlantikküste, an der Allerheiligen Bucht gelegen. Oft wird die Stadt als das schwarze Herz Brasiliens bezeichnet. Warum? Ein Großteil der dortigen Bevölkerung sind Nachfahren der afrikanischen Sklaven, die zu Kolonialzeiten nach Brasilien verschleppt wurden.
Bahia ist bekannt für seine Samba-Rhythmen, für die Tänze und Trommeln, eine Tradition, die auf eine traurige Zeit zurückreichen: die Sklaverei. Um nicht völlig zu verzweifeln und die alten Bräuche der weit entfernten afrikanischen Heimat weiterleben zu lassen, nutzten die Sklaven das, was ihnen noch geblieben war: ihre Hände und Füße, Stimmen und ein paar einfache Werkzeuge. Musik und Tanz gaben den Menschen Hoffnung. Heute stellt dieses Erbe einen unvorstellbaren Schatz dar. (Erfahren Sie mehr über Capoeira und dessen afrikanische Wurzeln.)
Nicht verpassen sollte man im „schwarzen Rom“, wie die Stadt wegen ihrer vielen Kirchen, 76 an der Zahl, auch genannt wird, die über und über mit Gold verzierte Kirche des São Francesco. Über die Zeit haben sich afrikanische Bräuche mit indianischen Ritualen und dem katholischen Glauben vermischt. So ist eine ganz besondere, eigene Kultur, eine Art Synkretismus, entstanden.
Beim Fest der “Lavagens” zum Beispiel werden sowohl katholische Heilige verehrt, als auch afrikanische Götter angesprochen, indem die Stufen vor den Kirchenportalen gereinigt werden.
Eine steile Klippe teilt Salvador da Bahia in zwei Teile: Wie so oft in der Geschichte befindet sich die Altstadt, mit den einst bedeutendsten Gebäuden, Herrenhäusern und Kirchen, hoch oben und wurde auf hügeligem Gelände erbaut, um diese natürliche Schutzfunktion wahrzunehmen.
Die „Cidade Alta“ (Bahias Oberstadt) ist die Altstadt und gilt als ein Paradies für Liebhaber Barocker Baukunst. Noch heute aus kolonialen Zeiten erhalten sind die die Stadtteile Terreiro de Jesus, Pelourinho und Anchieta. Die Altstadt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt, ist mit der „Cidade Baixa“, der Unterstadt, wo man Märkte und Hafenanlagen findet, über einen Aufzug (Elevador Lacerda) bzw. eine Schrägseilbahn (die Plano-Inclinado-Drahtseilbahn) verbunden. Wer sich sportlich betätigen will, steigt auf einer der sehr steilen Straßen (Ladeiras) hinauf.