Die frühere Hauptstadt der Inka, Cuzco, welche im Jahr 1983 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde, liegt im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes auf einer Höhe von etwa 3.400 und hat ca. 350.00o Einwohner. Auf Grund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und ihrer traumhaften Lage inmitten der Anden ist die Stadt eines der meistbesuchten Reiseziele des Landes und Ausgangspunkt für nahezu jede Reise zur weltberühmten InkastadtMachu Picchuhoch oben in den Bergen.
Es ist die kleine Schwester von Buenos Aires, eine Stadt mit unwiderstehlichem Charme und ein Ort, an dem der Tango immer noch lebt – Montevideo.
Die Hauptstadt von Uruguay liegt im Süden des Landes am Mündungstrichter Río de la Plata und zählt ca. 1,3 Millionen Einwohner. Auch der Haupthafen Uruguays befindet sich in dieser Stadt, die ursprünglich aus eigenständigen Ansiedlungen bestand, die sich jedoch im Laufe der Zeit durch das zunehmende Wachstum eingliederten. So zählt Montevideo heute 62 Stadtteile, die „barrios“.
In den letzten Jahren zeichnet sich der Trend ab, dass Länder, die in der Ferne liegen gerne bei einer Kreuzfahrt besucht werden. Gerade für die südamerikanischen Länder gilt dies besonders, da bei einer Kreuzfahrt auch mehrere Länder angefahren werden können. Allerdings fahren einige Kreuzfahrtschiffe auch nur ein Land an, so wie die Vision of the Seas die das wunderschöne und faszinierende Land Brasilien anfährt.
Die „weiße Stadt“ Arequipa, welche im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, befindet sich im Süden von Peru und liegt mit ihren ca. 750.000 Einwohnern auf einer Höhe von 2300 m. Die für ihre ausgezeichnete Gastronomie und ihr sonniges Klima bekannte Stadt ist umgeben von Vulkanen wie dem Misti (5.822 m), dem Chachani (6.057 m) und dem kleineren Pichu Pichu. Auch die faszinierende, bis zu 3000 m tiefe Schlucht des Colca Canon ist in der Nähe zu finden.
Der Bundesstaat Guanajuato ist einer der 31 mexikanischen Bundesstaaten und liegt im nördlichen zentralen Hochland Mexikos. Im Süden grenzt Guanajuato an den Bundesstaat Michoacán, im Westen an Jalisco, im Norden an San Luís Potosí, und im Osten an Querétaro. Mit einer Fläche von 30.491 km² ist Guanajuato ungefähr so groß wie Brandenburg. Die Einwohnerzahl beträgt 4.855.000.
Aufgrund zahlreicher Silber- und Goldvorkommen war Guanajuato während der Kolonialzeit, nach Zentralmexiko und der Küste des Golfs von Mexiko, eines der ersten Gebiete, die von den Spaniern in den 1520ern kolonisiert wurden.
Der Bundesstaat Guanajuato gilt als Wiege der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Von dem kleinen Ort Dolores Hidalgo nahm die Befreiung Mexikos von den Spaniern ihren Anfang. Hier rief Miguel Hidalgo in der Nacht vom 15. auf den 16. September 1810 zur Befreiung von den Spaniern auf.
Guanajuato-Stadt – die schönste Kolonialstadt Mexikos
Mitten im Herzen von Mexiko, ca. 4 Autostunden von Mexico City entfernt, liegt Guanajuato-Stadt. Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, deren Namen sich vom taraskischen Wort Cuanax-huato ableitet, was soviel wie „hügeliger Ort der Frösche” bedeutet, liegt in einem engen Talkessel. Frösche kann man noch heute haufenweise sehen, aber nur als Souvenirs aus Stein oder Keramik.
Guanajuato bezaubert mit den wunderschönen Gebäuden aus der Kolonialzeit, den unzähligen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen, die sich bergauf, bergab quer durch die Stadt ziehen, mit seiner entspannten Atmosphäre und den malerischen Plätzen, wo man einer der vielen Mariachi– oder anderen Musikgruppen zuhören oder einfach das bunte Treiben der Mexikaner beobachten kann.
Außerdem ist die Minenstadt ein Paradies für Fußgänger, da ein großer Teil des Autoverkehrs in einem Tunnelsystem (ausgenutzt werden alte Flussbetten und Bergwerkschächte) unterirdisch geführt wird. Das historische Zentrum und die Bergwerksanlagen der Stadt wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die reichste Silberstadt Mexikos seinerzeit, bietet das heutige Guanajuato eine Vielzahl an Attraktionen, historischen und modernen Sehenswürdigkeiten, hervorragenden Restaurants sowie Einkaufsmöglichkeiten.
Bei der Entscheidung für eine Kreuzfahrt nach Südamerika können Sie entweder zwischen einer Schifffahrt auf dem Atlantischen Ozean oder dem Pazifischen Ozean wählen, oder Sie suchen sich eine Kreuzfahrt, die in beiden Meeren unterwegs ist. Eine Kreuzfahrt in Südamerika ist eine sehr kontrastreiche Reise und geht vom schier endlosen Regenwald über den subtropischen Norden mit seinen traumhaften Stränden bis runter zum kühlen Süden. Auch eine Fluss-Kreuzfahrt könnte für Sie eine tolle Alternative – oder eine Ergänzung – sein. Südamerika lässt Sie eine unglaubliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben, die Sie nirgendwo anders auf der Welt zu sehen bekommen.
Hafenstädte
Metropolen wie das brasilianische Rio de Janerio, bekannt durch seinen berühmten Karneval, die argentinische Hauptstadt Buenos Aires oder Montevideo, die Hauptstadt Uruguays, werden Sie bei Landausflügen von Ihrer Kreuzfahrt faszinieren.
Rio de Janeiro
Galapagos Inseln
Oder Sie fahren zu den verzauberten Inseln, wie die Galapagos Inselngenannt werden, weil sie so weit draußen im Ozean liegen. Man dachte früher, dass dort niemand leben würde, weil zu der Entfernung noch starke Strömungen hinzukommen, die damals die Seefahrer glauben ließen, die Inseln würden ihre Position ständig ändern. Die Galapagos Inseln wurden von den Spaniern entdeckt und gehören heute zu Ecuador. Sie liegen über 1000 km westlich von Lateinamerika im Pazifik. Eine Kreuzfahrt zu den Galapagos Inseln wird Sie umwerfen.
Seelöwen Galapagos
Die Gruppe besteht aus über 100 kleinen Inseln und 14 größeren, auf denen insgesamt etwa 25.000 Einwohner leben. Besonders beliebt bei Kreuzfahrern sind die Inseln wegen ihrer atemberaubenden Tierwelt. Die wichtigen Häfen, die von den Kreuzfahrtschiffen angefahren werden, sind Santa Cruz, Baltra und San Cristobal. Baltra allerdings ist weniger attraktiv – der Hafen Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz ist sicher das touristische Zentrum, hier finden Sie die beste Infrastruktur und können auf Ihrem Landausflug beispielsweise den riesigen Fischreichtum bei einem Tauch- oder Schnorchelausflug bewundern. Insbesondere Haie können Sie dort bewundern und Seegurken dürfen sogar gefangen werden.
Jahr für Jahr besuchen von Juni bis Oktober Tausende Buckelwale die warme Pazifikküste von Ecuador. Die Walbeobachtung ist in den letzten Jahren im kleinen Andenstaat zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Denn es gibt ja etwas zu sehen: Rund viertausend Buckelwale tummeln sich jährlich zwischen Juni und Oktober an der ecuadorianischen Pazifikküste. Während der Sommermonate können sogar persönliche Begegnungen mit den Meeressäugern garantiert werden.
Die Tiere reisen über rund 7000 Kilometer aus der Antarktis an, um im warmen Wasser vor Ecuador ihre Paarungsrituale zu vollführen und hier nach zwölfmonatiger Schwangerschaft auch ihre Jungen zur Welt zu bringen. Bei Bootsausflügen können Touristen die bis zu 17 Meter langen und 30 Tonnen schweren Tiere hautnah erleben, bspw. wenn die Männchen aus dem Wasser springen, um den Weibchen anzulocken und dabei ungewöhnliche Geräusche machen.
Tierschutz
Als Mitglied in der Internationalen Walfangorganisation IWC setzt sich Ecuador für den Fortbestand und den Schutz der wundervollen Tiere ein. Die Kommission ist weltweit für die Regelung der Großwalbestände zuständig. Zudem werden in Ecuador geregelte Fangquoten und Schutzzonen festgesetzt. Patenschaften sind ein weiteres Zeichen dafür, dass die imposanten Tiere ihren ecuadorianischen Gastgebern sehr ans Herz gewachsen sind. So sind Wale nach Staatsbürgern benannt, die sich im Tourismus oder im Umweltschutz besonders hervorgetan haben.
Die Walbeobachtung hat in Ecuador gewissermaßen Tradition. Schon in den achtziger Jahren nahmen Fischer abenteuerlustige Touristen und Naturliebhaber in ihren Booten mit aufs Meer. Heute werden die beliebten Ausflüge überall in der Küstenregion angeboten. Mittlerweile finden sich entlang des gesamten Pazifikstrands Agenturen, die Ausflüge und Programme rund um die Buckelwale anbieten.
Hochburgen der Walbeobachtung
Hochburgen der Walbeobachtung sind neben dem ecuadorianischen Fischerdorf Puerto López auch Salinas, Bahía de Caraquez, Puerto Cayo und Súa. In der Region um Puerto López haben die Buckelwale innerhalb des vergangenen Jahrzehnts ein kleines Wirtschaftswunder ermöglicht, der dortige Tourismus ist heute eine absolute Boom-Branche. Ab Puerto López können zudem Ausflüge zur Isla de la Plata, dem „kleinen Galápagos“, oder zum Nationalpark Machalilla unternommen werden. Von Quito aus ist Puerto Lopez mit einem Inlandsflug nach Manta erreichbar oder in zehn Stunden mit dem Bus. Salinas, ein weiterer Hotspot für die Walbeobachtung, ist mit einer 4-stündigen Busfahrt an die Hafenmetropole Guayaquil angebunden. Der Flug von Quito nach Guayaquil dauert 35 Minuten.
Zwischen den beiden Ozeanen Pazifik und Atlantik erstreckt sich einer der schönsten Kontinente auf der Welt. Südamerika war schon zur Zeit der Entdeckungsreisen eine der Regionen auf unseren Planeten, die durch eine spannende Geschichte und facettenreiche Kultur die Menschen faszinierte und in ihren Bann zog.
Heute spiegelt sich dieses Interesse in den unternommenen Reisen wieder, die nach Südamerika durchgeführt werden. Egal ob per Flugzeug, Bahn oder Auto, jeder Urlauber möchte so viele Eindrücke wie möglich von dem riesigen Kontinent erleben. Durch die direkte Nähe zum Meer entwickelte sich in den letzten Jahren ein zunehmender Trend in Richtung Kreuzfahrten, die den gesamten Kontinent umrunden.
Kreuzfahrten bieten einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Reisevarianten; der größte darunter ist die verhältnismäßig schnelle Entdeckung der vielen, in sich unterschiedlichen Ländern innerhalb kürzester Zeit. Da die Schiffe den gesamten Kontinent einmal umfahren, besteht immer die Möglichkeit, auf eines der Schiffe aufzusteigen und die Schönheit Südamerikas von einem anderen Blickwinkel aus zu erleben.
So ist es kein Problem, sich beispielsweise sowohl in Rio de Janeiro also auch in Buenos Aires auf die Kreuzfahrtriesen zu begeben und eine atemberaubende Reise beginnen zulassen.
Auf den Panoramadecks kann die salzige Luft auf der Haut gespürt und von der Ferne aus auf das südamerikanische Festland eine unbeschreibliche Aussicht genossen werden. Die Reisen mit den modernen Hochseeschiffen sind so aufgebaut, dass jeweils nach einem Tag auf See an der Küste Südamerikas angelegt wird. Neben den interessanten Ausflügen in den großen Metropolen legen die Schiffe vor den schönsten Regionen Argentiniens, Perus oder auch Panamas Anker und laden zu einem Ausflug auf dem Festland ein. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, zum einen die legendäre Inka-Welt zu entdecken, oder lieber bei einem Badetag den Atlantik oder Pazifik an einem der langen Sandstrände zu genießen.
Mit einer Anzahl von rund 6,3 Millionen[1] Meerschweinchen, die in Deutschland als Haustier gehalten werden, erfreut sich der niedliche Nager einer großen Beliebtheit und gilt als liebenswerter Spielkamerad und treuer Freund für Kinder.
Auch in ihrem Ursprungsland Südamerika sind diese Kleintiere nicht weniger populär – doch während sie sich bei uns weit oben auf der Liste der gehaltenen Haustiere platziert haben, hat man in Ländern wie Peru schon lange den Nutzen erkannt, den man aus den dort als cuys bekannten Tierchen ziehen kann.
Cuys werden als unterschiedlich einsetzbares Nutztier verwendet. Die Haltung ist unaufwendig und wenig kompliziert; hinzu kommt, dass sich die Vierbeiner perfekt ihrer natürlichen Umgebung anpassen und sowohl in Wüsten oder Berglandschaften als auch auf Dachböden oder in der Küche leben können. Sie vermehren sich schnell und haben keine großen Ansprüche an ihre Nahrung.
Cuy-Fleisch gilt seit Zeiten der Inka als kulinarische Spezialität: es stellt den wichtigsten Lieferanten an Proteinen dar, gilt aber gleichzeitig als cholesterinarm und besonders schmackhaft und gehaltvoll. Geschmacklich lässt sich das cuy als eine Mischung aus Hühnchen- und Kaninchenfleisch beschreiben. Allein in Peru werden jedes Jahr etwa 65 Millionen Meerschweinchen verspeist.
In der alternativen Medizin haben sich die cuys ebenfalls –wenn auch vermutlich nicht ganz freiwillig- einen festen Platz verschaffen können. Naturheiler oder Schamanen benutzen die quirligen Kleintiere zur Diagnose verschiedener Krankheiten. Dabei werden die Vierbeiner über den Körper des Patienten bewegt; an der Stelle, wo das Tierchen zu quieken beginnt, soll die Krankheit zu finden sein. Eine genaue Diagnose wird auf den Innereien der Tiere gelesen, was manche an die Verwendung der Meerschweinchen als Opfertier für religiöse Rituale zu Inka-Zeiten erinnern mag.
Weiterhin werden cuys in manchen ländlichen Gegenden und Provinzen nach wie vor als Tausch- und Zahlungsmittel angesehen und gelten als Zeichen für ewige Fruchtbarkeit. Für viele Peruaner ist es aus diesem Grund nicht unüblich, ein Meerschweinchenpaar als Basis für eine langjährige, solide Ehe als Hochzeitsgeschenk dienen zu lassen.
Aber trotz der Multifunktionalität der cuys werden diese nicht nur mit dem Begriff „Nutzen“ assoziiert – auch in Peru ist das Meerschweinchen nach wie vor ein liebenswürdiger Spielgefährte und beliebtes Haustier.
1978 wurde Quito, die Hauptstadt Ecuadors, zum Weltkulturerbe ernannt – und war somit die erste Stadt, die von der UNESCO auf diese Liste gesetzt wurde. Das hat die Stadt ihrem wunderschönen, kolonialen Altstadtkern zu verdanken, der als der größte, best erhaltene und am wenigsten beeinträchtigte Amerikas gilt und mehr als 130 monumentale Gebäude umfasst.