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Costa Rica Faszinierende Orte Mittelamerika

Reisetipp: San José in Costa Rica

Heute möchten wir Ihnen San José vorstellen, die  Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes Costa Rica und auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz San José.

Costa Rica ist neben Mexiko das beliebteste Touristenziel in Mittelamerika. Kein Wunder! Das Land ist nicht groß, hat aber unglaublich viel zu bieten! Und durch seine geringe Größe den Vorteil, dass alle Ziele in relativ kurzer Zeit zu erreichen sind. Die Menschen habe ich als sehr freundlich und lebenslustig erlebt, wobei ich erstaunt war, wie groß die Unterschiede in der Mentalität zwischen der karibischen Ostküste und der pazifischen Westküste sind. 

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Farbenfroh und manchmal scharf: Mexikanisches Essen

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von mehreren kulinarischen Traditionen aus. Die farbenfrohe Küche hat ihren Ursprung noch in der Aztekenzeit, hinzu kamen auf die ohnehin schon fruchtbare Grundlage europäische und nordamerikanische Einflüsse, womit die mexikanische Küche, so wie sie jetzt in allen Teilen der Welt beliebt ist, entstanden ist.

Die Küche ist regional sehr unterschiedlich, der südliche Teil  des Landes, der von der Indio-Küche beeinflusst ist, unterscheidet sich deutlich von dem spanisch beeinflussten nördlichen Teil.

Die Basis der mexikanischen Küche bilden einheimische Lebensmittel (Mais, Schokolade, Bohnen, Chili, Flaschenkürbis/Kalebasse, Tomaten, Erdnüsse, Truthahn und Fisch) kombiniert mit neuen Lebensmitteln, die nach der Eroberung und Kolonialisierung durch die Spanier aufkamen (Schweinefleisch und Schmalz, Rindfleisch, Reis und Zucker).

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Mexiko Mittelamerika

16.12.2015 – Eine kleine Geschichte zur „Piñata“

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Das Weihnachtfest steht vor der Tür, doch irgendwas fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine geliebte Person handelt oder um eine altehrwürdige Tradition, die man im Weihnachtsstress komplett vergessen hat. Ohne diese Personen oder Dinge ist das Weihnachtsfest schlichtweg nicht das, was es ist.
Auch auf unserer Suche nach den verschiedensten Weihnachtsbräuchen in Lateinamerika sind wir auf eine Tradition gestoßen, ohne die das Weihnachtfest in Mexiko nicht komplett ist.

Bei diesem besonderen Brauch handelt es sich um das Schlagen der Piñata, der schon zu Zeiten der Azteken existierte und bis heute noch existiert. Zu Zeiten der Azteken wurde das Gefäß, das in ähnlicher Form von dem Entdecker Marco Polo aus China nach Europa gebracht wurde, am Geburtstag des Kriegsgottes Huitzilopochtil an einem Pfosten aufgehängt. In dem Gefäß waren Gaben, die dem Gott durch das Zerschlagen durch menschliche Hand zu seinen Füßen fielen.

Wie sieht eine traditionelle Piñata überhaupt aus?

Traditionell handelt es sich bei der Piñata um ein rundes Gefäß mit sieben hornartigen Ausbeulungen. Diese Hörner sollen der Legende nach die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Heutzutage werden die Piñatas aber nicht mehr aus Ton hergestellt, sondern aus Pappmaché.
So schlagen die Menschen aus Mexiko jedes Jahr an Weihnachten eine Piñata, um das Böse, das das Gefäß verkörpern soll, zu zerschlagen und zunichte zu machen. So beginnt für die Bevölkerung Mexikos am Heiligen Abend eine Zeit ohne Böses. Mit verbundenen Augen, was den Glauben symbolisieren soll, wird mit einem Stock, der die Kraft symbolisiert, die Gott gibt, auf die Piñata eingeschlagen, bis sie aufbricht und die enthaltenen Süßigkeiten herabregnen.

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13.12.2015 – Die Geschichten der Weihnachtsmolas

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Kennen Sie folgendes Szenario: man schlendert in der Vorweihnachtszeit durch die Geschäfte der Einkaufsstraßen und Shoppingmalls und in jedem zweiten Geschäft sind die Kleiderstanden voll mit den kitschigsten Weihnachtsklamotten, die mit Rentieren oder Schneemännern geschmückt sind.
Auch auf unserer Suche nach den schönsten Weihnachtstraditionen in Lateinamerika sind wir an dem Phänomen Weihnachtsmode nicht vorbeigekommen. Doch im Gegensatz zu der Mode, die wir bei uns in den Geschäften finden, handelt es sich bei folgendem Modebrauch um eine traditionelle und sehr tiefgründige Variante der Weihnachtsbekleidung.

Aber von was ist überhaupt die Rede? Die Rede ist von dem Brauch der „Weihnachtsmola“. Doch was ist überhaupt eine „Mola“? Im Allgemeinen wird als Mola die Nähkunst der Kuna-Indianer aus Panama bezeichnet. Dabei handelt es sich vor allem um ein meist rechteckiges Motivbild, das die traditionelle Welt mit der modernen Welt verbindet und nach Fertigstellung die Blusen der Indianerfrauen schmückt.
Doch an Fest- und Feiertagen werden ganz besondere Molas angefertigt. So beispielsweise auch zur Weihnachtszeit. Denn zu dieser besinnlichen Zeit stellen die Kuna-Frauen ausschließlich Molakunstwerke her, die die Geschichte von Maria und Joseph nach Bethlehem darstellen. So wollen die Kuna-Indianer die Offenheit und Empfänglichkeit der heutigen Menschheit versinnlichen.
Wir finden diesen Brauch aus Panama einfach wunderbar, denn die Symbolik der Kunstwerke lässt die Menschen nachdenken und prägt uns den eigentlichen Grund von Weihnachten ein.

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Allgemein Mexiko Mittelamerika

11.12.2015 – Luminaria – Anleitung zum Gestalten einer Weihnachtslaterne

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„Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit, durchbricht die Nacht und erhellt die Zeit…“. In diesem Sinne möchten wir ihnen eine Anleitung zur Gestaltung einer mexikanischen Weihnachtslaterne geben, die Maria und Joseph auf ihrer Herbergssuche den Weg erhellen soll.

Für eine „Luminaria“, eine mexikanische Weihnachtslaterne, brauchen Sie folgende Materialien:

Materialien:

• 1 große dunkle Papiertüte
• spitze Schere
• Bleistift
• farbiges Transparentpapier
• Klebstoff
• Sand
• 1 Kerze
• Streichhölzer

Anleitung:
Zuerst müssen Sie den Henkel der Papiertüte abschneiden und auf die oberen zwei Drittel der Tüte weihnachtliche Formen wie beispielsweise Sterne oder anderes aufmalen und ausschneiden. Im zweiten Schritt müssen Sie von innen farbiges Transparentpapier auf die zuvor ausgeschnittenen Löcher kleben und den Sand zum Beschweren in die Tüte füllen. Nun eine Kerze in die Laterne stellen und fertig ist das Meisterwerk, das Maria und Joseph ihren Weg leuchtet.

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Mexiko Mittelamerika

03.12.2015 – Ojo de Dios – das Auge Gottes

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Heute wollen wir Ihnen etwas ganz Besonderes vorstellen, was nach dem Glauben indigener Völker Mittelamerikas seinen Besitzer vor bösen Geistern beschützen soll.
Bei dieser Besonderheit handelt es sich um einen gewebten Stern, dem sogenannten Ojo de Dios, was übersetzt so viel wie „das Auge Gottes“ bedeutet, und das bis heute von den Huichol Indianern aus Mexiko hergestellt wird.
Doch um so ein Gottes Auge verschenken zu können, müssen Sie nicht erst nach Mexiko reisen und eines kaufen. Denn dieses kleine Kunstwerk ist einfach selbst gemacht und gibt ein schönes und farbenfrohes Weihnachtsgeschenk ab.
Mit folgender Anleitung wird ihr Zuhause im Nu zu einer Ojo de Dios – Werkstatt.

Materialien:

• 2 gleich lange, flache Stöckchen
• Klebstoff
• Garn- oder Wollfäden in verschiedenen Farben
• Schere
• evtl. vier kleine Glöckchen

Anleitung:
• Die Hölzer werden in der Mitte als Kreuz zusammengeklebt.
• Der erste Wollfaden wird um das Kreuz gelegt und verknotet.
• Anschließend lassen Sie den Faden im Uhrzeigersinn vom einen Holz zum anderen Holz gleiten, bis dieser zu Ende ist.
• Den letzten Faden am Ende an einem Holz verknoten, noch eine kleine Schlaufe an das Auge anbringen und die Enden mit Glöckchen verzieren.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Gestalten ihres persönlichen „Auge Gottes“.

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Allgemein Mexiko Mittelamerika

01.12. 2015 – Die Legende des Christsterns

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Seit vielen Jahren ist der Weihnachtsstern ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration und darf in vielen Haushalten nicht fehlen. Doch wie wurde die Pflanze mit ihren tiefroten Blättern überhaupt zum Weihnachtssymbol?
Einer Legende aus Mexiko nach gab es einmal einen kleinen, indigenen Jungen, der dem Christkind etwas schenken wollte. Doch der Junge war zu arm um ein Geschenk zu kaufen. So entschied er sich zu beten und kniete sich an die Wand einer Kirche. Als sich der Junge wieder aufrichtete, wuchs zu seinen Füßen eine kleine Pflanze mit roten Blättern, die die winzigen gelben Blüten wie ein Stern umrahmten. Glücklich beobachtete er Kleine das Wunder, das sich vor seinen Augen abspielte und entschied, dass diese Pflanze sein Geschenk für das Christuskind sein soll.
Ob der Christstern wirklich das Ergebnis dieser Legende ist, weiß niemand. Doch was man weiß ist, dass diese Pflanze, die zu den Wolfsgewächsen gehört, ihren Ursprung in Mexiko hat. Dort wurde die weiße Milch der „Cuetlaxóchitl“, was übersetzt so viel „Gute Nacht“ bedeutet, von den Azteken als Medizin verwendet.
Heutzutage ist der Weihnachtsstern auf vielen Kontinenten beheimatet, was vor allem den nordamerikanischen Gesandten Joel Poinsett zu verdanken ist, der den Christstern 1833 nach Nordamerika brachte, von wo aus sich die rotblättrige Pflanze in der ganzen Welt einen Namen machte.

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Faszinierende Orte Mittelamerika Nicaragua

Masaya – die Stadt der Blumen

Blick auf die Laguna Apoyo in Masasya, Nicaragua
Blick auf die Laguna Apoyo in Masasya, Nicaragua

Masaya, auch bekannt als die Stadt der Blumen, ist ein hübsches kleines Städtchen im Südwesten von Nicaragua. Die Stadt mit ca.120.000 Einwohnern liegt am östlichen Hang eines der aktivsten Vulkane unserer Erde und lockt seine Besucher vor allem mit dem Charme seiner Kolonialarchitektur.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika Reiseziele

San Cristóbal de las Casas, Mexiko

San Cristóbal de las Casas in Mexiko ist die älteste spanische Siedlung und wurde 1528 von Diego de Mazariego unter dem Namen Chiapa de Españoles gegründet. Die Stadt liegt auf über 2000 Metern im zentralen Hochland von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos. San Cristóbal hat ca. 100.000 Einwohner und gilt als das Handelszentrum für die benachbarten Maya-Dörfer.

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Faszinierende Orte Mittelamerika Panama

Portobelo – Piraten in Panama

Wer Pirat hört, denkt wohl am ehesten an Jack Sparrow. Verzeihung – Captain Jack Sparrow. Doch lange bevor die Geschichte des “Karibik-Piraten” zum Leben erweckt wurde, machte sich ein anderer Freibeuter einen Namen: Francis Drake. Nach seinen glorreichen Streifzügen durch die Weltmeere, führte er 1596 seine letzte Schlacht, gezeichnet von Krankheit. Der Legende nach soll er in einem bleiernen Sarg auf dem Grund vor der Küste Panamas liegen, vor: Portobelo.