„Mañana no puedo. Mañana voy a caminar a la Ciudad Perdida – morgen kann ich nicht. Da wandere ich zur Ciudad Perdida“ antworte ich meinem sichtlich verdutzten Verehrer, als er mich um eine Verabredung zum Abendessen für den nächsten Abend bittet.

Wir befinden uns mit den Schönen und Reichen – oder zumindest derer, die sich dafür halten – auf einer Dinnerparty in Santa Marta an der Nordküste Kolumbiens. Mein Verehrer ist der Sohn des Gastgebers und einer der begehrtesten Junggesellen des Stadt. Mit dem Handel von Zitronen soll die Gastgeberfamilie ihren Lebensunterhalt beschreiten – so die offizielle Version. Monate später kommen uns dann Gerüchte zu Ohren, dass es wohl eher Kokain als Zitronen waren, die der kolumbianischen Familie zu ihrem immensen Reichtum verholfen hat.





