Südamerika feiert das Oktoberfest. Ob in Brasilien, Argentinien oder Venezuela: “O’zapft is” heißt es in diesen Tagen nicht nur in München. In Südamerika leben viele Nachkommen deutscher Einwanderer. Die Kolonisten gründeten Städte, die noch heute eine deutsche Handschrift erkennen lassen. Besonders in Zeiten des Oktoberfestes besinnen sich die Bewohner ihrer deutschen Vergangenheit. In verschiedenen südamerikanischen Städten feiern die Menschen auch dieses Jahr wieder das Oktoberfest. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Nachahmungen vor.
Kategorie: Reiseberichte
Quito ist nicht nur aufgrund seines historischen Zentrums eine der schönsten Städte Lateinamerikas. Im direkten Umland der ecuadorianischen Hauptstadt befinden sich bezaubernde Orte, die schnell und bequem von Quito aus erreichbar sind. Egal in welche Richtung Sie die Stadt verlassen, überall warten spektakuläre Höhepunkte: ein aktiver Vulkan, der größte Indianermarkt Südamerikas, heiße Quellen auf über 3.000 Meter und nicht zuletzt der Äquator. Wir zeigen Ihnen die 5 schönsten Orte vor den Toren der Millionenstadt.
Der Konkurrenzkampf ist gewaltig, wenn es darum geht, einen Topplatz in der Liste der schönsten Strände Mittelamerikas zu ergattern. Attribute wie sonnenverwöhnt, feindsandig und palmengesäumt gehören da fast schon zum Standard. In unserer Bildergalerie präsentieren wir Euch einige der ehrgeizigen Anwärter aus Belize, Costa Rica, Honduras, Mexiko, Nicaragua und Panama. Welcher Strand ist Eurer Favorit?






„Mañana no puedo. Mañana voy a caminar a la Ciudad Perdida – morgen kann ich nicht. Da wandere ich zur Ciudad Perdida“ antworte ich meinem sichtlich verdutzten Verehrer, als er mich um eine Verabredung zum Abendessen für den nächsten Abend bittet.

Wir befinden uns mit den Schönen und Reichen – oder zumindest derer, die sich dafür halten – auf einer Dinnerparty in Santa Marta an der Nordküste Kolumbiens. Mein Verehrer ist der Sohn des Gastgebers und einer der begehrtesten Junggesellen des Stadt. Mit dem Handel von Zitronen soll die Gastgeberfamilie ihren Lebensunterhalt beschreiten – so die offizielle Version. Monate später kommen uns dann Gerüchte zu Ohren, dass es wohl eher Kokain als Zitronen waren, die der kolumbianischen Familie zu ihrem immensen Reichtum verholfen hat.
Folgendes Szenario ist die erste Erinnerung, die mir immer sofort in den Kopf kommt, sobald ich an meine Kolumbienreise im vergangenen Herbst zurückdenke:
Es ist früher Abend, unser kleines Boot soll uns von einem Ausflug an einem der Flussstrände des kolumbianischen Amazonasgebietes wieder zu unserer Dschungellodge bringen. Gemächlich tuckern wir über das Wasser, das die sich allmählich herabsenkende Sonne in ein warmes Orangelicht getaucht hat. Am Horizont sind ein paar Fischerboote zu sehen. Ansonsten gibt es nur uns und diese idyllische Naturlandschaft. Verträumt schaue ich über den Fluss und genieße die wohltuende Stille. Plötzlich tauchen um unser Boot herum mehrere rosafarbene Flussdelfine auf. Graziös springen Sie immer wieder aus dem Wasser, gerade so, als seien sie nur gekommen, um das ohnehin schon wunderschöne Naturerlebnis für uns vollkommen zu machen.
Haben Sie Lust, Spanisch zu lernen? Wie wäre es mit einem Land, in dem die Sonne täglich zwölf Stunden scheint und Sie am selben Tag von einem schneebedeckten Berg ans Meer und in den Dschungel reisen können? Ecuador hat nicht nur eine atemberaubende Landschaft zu bieten, sondern auch Einwohner, die mit ihrer freundlichen und offenen Art immer gern beim Spanischlernen behilflich sind.

Das Schönste an Ecuador sind seine Bewohner. Ob in Montañita am Strand, wo der fesche Pablo cool mit seinem Surfboard von den tollen Wellen schwärmt, oder der seriöse José in Quito, der von der Geschichte der Inkas berichtet. In Ecuador erwartet Sie eine bunte Mischung von Bewohnern mit indigener Abstammung, europäischen und afrikanischen Wurzeln. In Otavalo können Sie die indigenen Einwohner des Landes treffen, die es mit viel Fleiß und Handelsgeschick geschafft haben, vieles ihrer Kultur trotz des spanischen Einflusses aufrechtzuerhalten. Und in Cuenca mischen sich indigene Frauen mit kunterbunten Trachten unter das Getümmel der katholisch geprägten Stadt und organisieren aufwendige Festzüge wie den „Pase del Niño“ zu Weihnachten.
Bei einem Sprachaufenthalt in Ecuador lernen Sie die Bevölkerung, aber auch die überragende Vielfalt der Landschaft kennen. Innerhalb von wenigen Stunden kann man aus den Anden an die Küste oder in den Dschungel fahren und eine völlig andere Klimazone mit überragender Flora und Fauna vorfinden. Die typischsten Städte für einen Spanisch Sprachkurs liegen jedoch in den Bergen.
Faszination Guatemala
Die landschaftliche, architektonische und kulturelle Vielfalt Guatemalas ist unumstritten, seine Faszination liegt jedoch in der einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Architektur – majestätische Bauwerke vergangener Epochen verborgen im dichten Regenwald, koloniale Architektur vor den Kulissen traumhafter Vulkanlandschaft, traditionell gekleidete Indígenas auf den Mais- und Kartoffelfeldern. Unvergesslich ist der Augenblick, wenn man auf dem höchsten Tempel IV stehend, einst ein nur für Hohepriester reservierter Platz, den Blick über den üppigen Dschungel von Tikal schweifen lassen kann, oder sich bei einem Rundgang durch das quirlige Städtchen Antigua wie in einem Museum unter freiem Himmel fühlt, umgeben von imposanten, zum Teil noch aktiven Vulkanen.
Vielen ist Kolumbien nur als Heimat des Kaffees bekannt, es ist aber auch die Heimat des höchsten Küstengebirges sowie der größten Untertageskathedrale der Welt und des sagenumwobenen El Dorados. “Das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst” – so wirbt Kolumbien derzeit – und das zu Recht.
Mexiko: Yucatan und Baja California
Eine alte Redewendung aus Mexiko lautet: „Wir kommen nur, um zu schlafen, wir kommen nur, um zu träumen. Es ist nicht wahr, dass wir zum Leben auf die Erde gekommen sind“. Mexiko ist also das Land der Träume? Das glaubt man gern, wenn man an den perlweißen Stränden der mexikanischen Karibik entlang flaniert, oder das Innere des Landes auf spannenden self-drive-Touren erkundet.
Verschiedene Regionen Chiles sollte ich auf meiner letzten Inforeise kennen lernen. Das war nicht zu viel versprochen, die Gegensätze und die Vielfältigkeit, die sich in diesem langgestreckten Land verbinden, sind unglaublich.
