Last Updated on 29. April 2026 by Südamerika Reiseportal
Verschiedene Regionen Chiles sollte ich auf meiner Inforeise kennen lernen. Das war nicht zu viel versprochen, die Gegensätze und die Vielfältigkeit, die sich in diesem langgestreckten Land verbinden, sind unglaublich. Somit hatte ich eine spannende Reise mit vielen neuen Eindrücken, von denen ich Euch erzählen möchte.
Start in der Atacama
Los ging es in der Atacama-Wüste ganz im Norden. Untergebracht war ich im Explora Hotel in San Pedro de Atacama, das leider kurz nach meinem Aufenthalt abgebrannt ist. Es wurde aber wieder aufgebaut und wiedereröffnet – das freut mich sehr, denn ich war begeistert von dem Service, den dieses Hotel bietet.
Tipp: Im Explora Atacama kannst Du aus über 40 exklusiven Expeditionen wählen - egal ob mit dem Pferd, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Nachts kannst Du der hoteleigenen Sternwarte einen Besuch abstatten.
Außerdem gibt es einen Wellnessbereich mit 4 Pools, 4 Whirlpools im Freien und Saunen.
Termas de Puritama
Ich konnte mich jeden Tag für Wanderungen oder Ausflüge entscheiden, die ich dann mit meinem persönlichen Guide oder in einer kleinen Gruppe durchgeführt habe. Die erste Wanderung führte mich durch einen Canyon, an dessen Ende die Termas de Puritama warteten. Dort konnte ich im warmen Wasser baden, ein gelungener Abschluss nach der leichten Wanderung! Am Nachmittag ging es dann ins berühmte Valle de la Luna, wo ich den Sonnenuntergang bewundern konnte. Zufällig war das dann die Nacht des Blutmondes, den ich von der hoteleigenen Sternwarte optimal beobachten konnte.

El Tatio Geysire und Cerro Toco
Die weiteren Tage verbrachte ich unter anderem an den El Tatio Geysiren, einem der berühmtesten Ziele der Atacama. Fehlen durfte natürlich auch ein Abstecher zum Salar de Atacama nicht! Für mich der absolute Höhepunkt war die Besteigung des 5400m hohen Cerro Toco, einem Vulkan, der einen tollen Blick auf die Andenkette und bis nach Bolivien und Argentinien erlaubt – absolut grandios!

Für mich überraschend war die Fahrt zum Flughafen auch noch ein Erlebnis für sich, da ich gebeten hatte, das Regenbogental zu durchfahren. Wow! Eine Farbenpracht im Gestein, die ich nicht für möglich gehalten hätte!
Weiter auf die Osterinsel
Nun ging es weiter auf die Osterinsel, die nach all der Kargheit und Trockenheit der Wüste mit tropischem Grün wartete. Von herzlichen Menschen empfangen und begleitet, konnte ich die Besonderheiten der Insel, die eigentlich nichts mit dem chilenischen Festland gemeinsam hat, erleben.

Nicht nur einen traditionellen Tanz, Kochen im Erdofen und polynesisches Barbecue, sondern natürlich auch die berühmten Moais – die riesigen Steinfiguren – , die Steilküste und die drei Vulkane der Insel. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit, die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden – groß ist sie ja nicht! Der Abschied fiel schwer!

Auf ins Seengebiet
Aber nun ging es ins chilenische Seengebiet, zurück auf dem Festland. Hier sieht die Landschaft ein bisschen aus wie in der Schweiz, aber die Vulkane sind ein klarer Hinweis darauf, dass man doch in Chile ist!

Einer der schönsten ist der Osorno, den ich dann auch besteigen durfte. Beim ersten Mal mussten wir noch abbrechen, weil ein Schneesturm die Besteigung zum Gipfel unmöglich machte. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt und wir wurden mit einem gigantischen Blick über die Seen, Vulkane und Berge der Umgebung belohnt. Hier lasse ich einfach mal das Foto für sich sprechen.

Wirklich ein Land, in dem man so Vieles entdecken kann, zwischen meinen Stopps hätte es ja noch so viel mehr an Sehenswürdigkeiten und Landschaftszonen gegeben. Es bleibt dabei, dass Chile zu einem meiner absoluten Lieblingsländern zählt!
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