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Brasilien Faszinierende Orte Südamerika

Salvador da Bahia

Stadtteil Pelourinho (© J.Rausch)

Salvador da Bahia ist eine Stadt im Nordosten Brasiliens, im gleichnamigen Bundesstaat, direkt an der Atlantikküste, an der Allerheiligen Bucht gelegen. Oft wird die Stadt als das schwarze Herz Brasiliens bezeichnet. Warum? Ein Großteil der dortigen Bevölkerung sind Nachfahren der afrikanischen Sklaven, die zu Kolonialzeiten nach Brasilien verschleppt wurden.
Bahia ist bekannt für seine Samba-Rhythmen, für die Tänze und Trommeln, eine Tradition, die auf eine traurige Zeit zurückreichen: die Sklaverei. Um nicht völlig zu verzweifeln und die alten Bräuche der weit entfernten afrikanischen Heimat weiterleben zu lassen, nutzten die Sklaven das, was ihnen noch geblieben war: ihre Hände und Füße, Stimmen und ein paar einfache Werkzeuge. Musik und Tanz gaben den Menschen Hoffnung. Heute stellt dieses Erbe einen unvorstellbaren Schatz dar. (Erfahren Sie mehr über Capoeira und dessen afrikanische Wurzeln.)

das Innerere der Kathedrale von Salvador de Bahia (© J.Rausch)

Nicht verpassen sollte man im „schwarzen Rom“, wie die Stadt wegen ihrer vielen Kirchen, 76 an der Zahl, auch genannt wird, die über und über mit Gold verzierte Kirche des São Francesco. Über die Zeit haben sich afrikanische Bräuche mit indianischen Ritualen und dem katholischen Glauben vermischt. So ist eine ganz besondere, eigene Kultur, eine Art Synkretismus, entstanden.
Beim Fest der “Lavagens” zum Beispiel werden sowohl katholische Heilige verehrt, als auch afrikanische Götter angesprochen, indem die Stufen vor den Kirchenportalen gereinigt werden.

bunte Hausfassaden (© J.Rausch)

Eine steile Klippe teilt Salvador da Bahia in zwei Teile: Wie so oft in der Geschichte befindet sich die Altstadt, mit den einst bedeutendsten Gebäuden, Herrenhäusern und Kirchen, hoch oben und wurde auf hügeligem Gelände erbaut, um diese natürliche Schutzfunktion wahrzunehmen.
Die „Cidade Alta“ (Bahias Oberstadt) ist die Altstadt und gilt als ein Paradies für Liebhaber Barocker Baukunst. Noch heute aus kolonialen Zeiten erhalten sind die die Stadtteile Terreiro de Jesus, Pelourinho und Anchieta. Die Altstadt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt, ist mit der „Cidade Baixa“, der Unterstadt, wo man Märkte und Hafenanlagen findet, über einen Aufzug (Elevador Lacerda) bzw. eine Schrägseilbahn (die Plano-Inclinado-Drahtseilbahn) verbunden. Wer sich sportlich betätigen will, steigt auf einer der sehr steilen Straßen (Ladeiras) hinauf.

LINKS:
http://www.bahia-online.net/

Salvador da Bahia (Stadtrundgang – englisch)
Capoeira

Salvador da Bahia können Sie unter anderem auf folgenden Reisen besuchen:
Amazonas-Boots-Expedition, Brasiliens – Zwischen Amazonas und Zuckerhut, Höhepunkte Brasiliens.

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Argentinien Faszinierende Orte Südamerika

Die Stadt Humahuaca und seine Schlucht

Humahuaca ist eine Stadt in der Provinz Jujuy in Argentinien und liegt am Río Grande de Jujuy in der Schlucht “Quebrada de Humahuaca”. Die im wüstenhaften Klima liegende Stadt ist insbesondere wegen seiner gut erhaltenen Bauten im Kolonialstil ein beliebtes Ziel für Reisende.

Aber vor allem die 150 Kilometer lange Schlucht, die von der Gebirgsstadt San Salvador de Jujuy auf 1.200 Metern Höhe auf beinahe 3.000 Meter bei Humahuaca ansteigt und damit eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten ist, die Argentinien vorzuweisen hat, hat es den Urlaubern angetan.

Farbige Berge Jujuy
Farbige Berge Jujuy ©visitargentina

Die vielen dort lebenden Indios haben jeden Tag den einmaligen Ausblick auf die verschiedenfarbigen Gesteinsschichten, die weit in den Himmel ragen.  Zwischen San Salvador de Jujuy und Humahuaca stehen dann zur Krönung die “Cerro de los Siete Colores“, die Berge der sieben Farben. Diesen Namen haben sie zurecht, denn die Berge erstrahlen nur so mit ihren gelben, weißen, roten, türkisen, blauen, orangen und lilanen Gesteinsschichten und sind in jedem Falle einen Besuch wert.

Natürlich führen auch einige unserer Reisen nach Humahuaca, z.B. Mietwagentour Atacama-Wüste & Nordwest-Argentinien, Andendreieck: Argentinien – Bolivien – Chile oder Argentinien/Bolivien/Chile – Wüste, Salz & Gletscherwelten.

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Ecuador Faszinierende Orte Südamerika

Mindo – Schmetterlinge, Kolibris und Orchideen

Jeder der sich gerne auf Entdeckungsreise in der freien Natur begibt sollte unbedingt einen Ausflug nach Mindo unternehmen!

Das überschaubare Dorf liegt nur etwa 80 km von der ecuadorianischen Hauptstadt entfernt und befindet sich inmitten der Nebelwälder des Mindo-Nambillo Naturschutzgebietes.

Diese Nebelwälder rund um Mindo werden von den verschiedensten und einzigartigsten Arten der Tier- und Pflanzenwelt bewohnt. So gibt es in dieser Gegend nahezu 400 verschiedene Arten von Orchideen, 300 unterschiedliche Schmetterlingsarten, zahlreiche Säugetiere und eine Vielzahl an Vögeln, insbesondere Kolibris.

Schmetterlingsfarm, Mindo

Diese bunte Vielfalt der Natur können Besucher auch im Orchideengarten oder auf einer nahegelegenen Schmetterlingsfarm bewundern.

Zusätzlich zu der paradiesischen Artenvielfalt der Nebelwälder ziehen auch die Flüsse Mindo und Blanco, sowie mehrere Wasserfälle, die die Landschaft um Mindo prägen und verschiedene Wassersportarten, wie beispielsweise Raftig, ermöglichen, die Besucher an.

Auf einer Wandertour oder einem gemütlichen Spaziergang durch die Wälder um Mindo lernt man also die Naturschönheit und deren Vielfalt kennen und kann sich zugleich von einem lokalen Führer von der Kultur und der Geschichte Mindos und dessen Einwohnern, die trotz des Anstiegs des hiesigen Tourismus ihre Natur schützen wollen, berichten lassen.

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Faszinierende Orte Südamerika Venezuela

Canaima – Paradies aus Wasserfällen und Wäldern

Der Nationalpark Canaima ist ein verstecktes Paradies im Südosten Venezuelas, das nur darauf wartet von seinen Besuchern entdeckt zu werden. Den Namen „Canaima“ hat diese Gegend von der indianischen Gottheit des Bösen, aber wer durch diese traumhafte Gegend streift und die unglaubliche Schönheit der Natur genießt, würde hier keinerlei Bösartigkeit vermuten!

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Faszinierende Orte Südamerika Venezuela

Mérida – touristisches und universitäres Zentrum im Westen Venezuelas

Mérida, die Hauptstadt des gleichnamigen venezolanischen Bundesstaates im Westen des Landes, wurde bereits 1558 von Capitán Suárez erstmals gegründet, konnte jedoch den indianischen Angriffen nicht lange standhalten und wurde so von Juan de Maldonado 1560 neu gegründet und „La Ciudad de Santiago de los Caballeros de Mérida“ getauft.

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

Chichicastenango, Farbenzauber und die Quiché-Maya

Santo Tomás Chichicastenango liegt im Bezirk Quiché im Hochland von Guatemala, ca. 150 km von der Hauptstadt Ciudad de Guatemala entfernt. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt „Ort der Nesseln“.

Gegründet wurde sie von Quiché-Indianern, die während der Zerstörung von Utatlán flüchteten und sich hier niederließen. Die Bewohner Chichicastenangos werden “Maxeños” genannt, eine Bezeichnung die aus der Sprache der Quiché von dem Wort “Max“ stammt und “Tomás“ bedeutet.

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Faszinierende Orte Reiseberichte Südamerika Venezuela

Reisebericht Nationalpark Canaima – Wasserfälle und Tafelberge

Eines der Highlights unseres Venezuela-Aufenthaltes war unser Besuch im Nationalpark Canaima – traumhafte Natur und ein wenig Abenteuer…genau das, was wir in unserem Lateinamerikaurlaub gesucht hatten, fanden wir hier.

Etwas abenteuerlich war schon die Anreise: mit einem kleinen Flieger mit nur 6 Sitzen (inkl. der Sitze für Pilot und Copilot) ging es von Ciudad Bolivar aus nach Canaima, zum kleinen Flugplatz direkt an der gleichnamigen Lagune. Wir überflogen Ausläufer des riesigen und beeindruckenden Guri-Stausee, einen der größten Stauseen des amerikanischen Kontinents. Das zugehörige Wasserkraftwerk gehört zu den 10 leistungsfähigsten Wasserkraftwerken der Welt, und versorgt 80 % des Landes mit Strom.

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Faszinierende Orte Länderinformationen Mittelamerika Nicaragua Reiseberichte Reiseziele

Reisebericht: Nicaragua – das “Land der tausend Vulkane”

Nicaragua ist ein tolles Land, das sich durch eine interessante Geschichte und unterschiedliche Kulturen auszeichnet. Es hat ein tropisches Klima, Trocken- und Regenzeiten und atemberaubende Landschaften. Hier findet man eine reiche Flora und Fauna sowie mehr als 40 zum Teil noch aktive Vulkane

An der karibischen Küste steht ein Regenwald, wo Mandel-, Walnuss-, Eisenholz- und Guajak-Bäume wachsen. In den Bergen wird der tropische Regenwald durch Mischwald mit Kiefern und Eichen abgelöst. In diesen Wäldern gibt es noch häufig Affen, Nabelschweine, Schildkröten und Schlangen. Auch Papageien und Pelikane kann man häufig beobachten.

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Costa Rica Faszinierende Orte Reiseberichte Reiseziele

Reisebericht: Besuch im Tortuguero Nationalpark

Nach unserer Ankunft in San José führte uns unsere selbst gewählte Reiseroute Richtung Tortuguero Nationalpark. Die Fahrt mit dem öffentlichen Bus war schon grandios, weil wir die meiste Zeit durch bergigen Regenwald fuhren. Nach kurzem Warten ging es mit einem klapprigen Kleinbus zur Bootsanlegestelle.