Was könnte es Schöneres geben, als alleine, mit Freunden oder dem Partner zwischen tausend kleinen Inseln herumzufahren, das türkisblaue Meer und die weißen Strände zu genießen? Eigentlich gar nichts!
Kategorie: Faszinierende Orte
Santa Clara auf Kuba

Kuba, die größte Insel der Großen Antillen, verzeichnet in seiner Tierwelt über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon oder Tocororo, ein in den Tropenwäldern lebender, bunt gefiederter Vogel, ist der “Nationalvogel” der Insel. Die Farben des Tocororo Rot, Blau und Weiß spiegeln sich in der kubanischen Nationalflagge wieder. Bei einer Wanderung durch den Nationalpark Guanayara im Escambray-Gebirge ist der ein oder andere Tocororo mit Sicherheit zu entdecken. Der Nationalpark mit seinen von Dschungel bedeckten Kalksteinfelsen mit Wasserfällen und Höhlen ist ein interessantes Ausflugsziel. Der höchste Berg ist der Pico de San Juan mit 1150 m Höhe. Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist der Hanabanilla-Stausee und der Wasserfall El Nicho. Der Stausee versorgt die Wirtschaftszentren Santa Clara, Cienfuegos und Trinidad mit Energie. Auf der Route über Manicaragua und Mataguá kommt man nach Santa Clara, die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist Verkehrsknoten, Wirtschafts- und Agrarzentrum und liegt am westlichen Fuß des Escambray-Gebirges im inneren Kubas.
Puno – Titicacasee, Peru

Puno oder auch “Ciudad de la Plata” (die Stadt des Silbers) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos in Peru. Puno liegt in einer Höhe von 3820 m im Süden von Peru am Westufer des Titicacasees und ist wichtigster Hafen des “Andenmeeres”. Titicaca ist in der Sprache der Aymara aus zwei Wörtern zusammengesetzt. Titi heißt Puma und Caca Fels, zusammengesetzt bedeutet der Name Pumafels. Für die einheimische Bevölkerung sieht der Titicacasee auf der Landkarte von oben betrachtet wie ein Puma, der einen Hasen jagt, aus. Der Titicacasee gehört zu zwei Dritteln zu Peru und zu einem Drittel zu Bolivien. Er ist mit 8300 km2 nach dem Maracaibosee der zweitgrößte Süßwassersee Südamerikas und erreicht eine Tiefe bis zu 280 m.
Insel St. Lucia
St. Lucia (oder auch Saint Lucia) ist ein Inselstaat der zu den kleinen Antillen gehört und somit in der Karibik liegt. Der nördliche Teil der kleinen Antillen, zu dem auch St. Lucia gehört, trägt den geheimnisvollen Namen „Inseln über dem Winde“. Die Erklärung für die Herleitung des Namens ist allerdings weniger geheimnisvoller, als vielmehr naturwissenschaftlicher Art: und zwar kommt der Name von der vorherrschenden Windrichtung. Im Bereich der „Inseln über dem Winde“ weht der Nordost Passatwind der für ein leicht feuchtes Klima sorgt. Der südliche Teil der kleinen Antillen heißt „Inseln unter dem Winde“. Diese befinden sich nicht „unter“ dem Einfluss des Passatwindes.
Trujillo in Peru

Trujillo liegt im Nordosten Perus, nahe der Pazifik Küste. Sie ist Hauptstadt der Region „la Libertad“ und mit mehr als 700.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt in Peru. Durch ihre Nähe zu der archäologischen Stätte Chan Chan und dem beliebten Badeort Huanchaco ist Trujillo idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.
Die Stadt belegt mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern den 7. Platz auf der Liste der großen Städte Brasiliens. Curitiba liegt im Südosten des Landes, 90 km entfernt von der Hafenstadt Paranaguá. Der Name „Curitiba“ kommt von „Cure Tuba“ aus der Tubi-Sprache und bezieht sich auf die für die Region typischen Araukarien. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Baumart der brasilianischen Regenwälder, die bis 40m hoch werden können. Die Tubi, aus deren Sprache der Begriff entstammt, waren eine Ethnie, die vor der portugiesischen Kolonialzeit an der Küste Brasiliens siedelte.
Die Insel Awarradam
Lokale Leute sprechen den Namen „Awaadan“ aus. „Awara“ ist eine kleine, orange, essbare Frucht. „Dam“ ist das Wort für „Stromschnelle“. Awarradam liegt im Fluss „Gran Río“, in Suriname. Die kleine Insel ist ca. 225 km von der Hauptstadt Paramaribo entfernt. Die Region rund um Awarradam gehört zum Saramaccaner Gebiet. Die Saramaccaner sind die älteste Gemeinschaft von geflüchteten Sklaven, die ehemals aus Afrika stammten und nach Suriname verschleppt wurden. 2009 bekamen die Saramaccaner den Umweltschutzpreis „Goldmann Environmental Prize“. Der Grund: die Saramaccaner waren 1997 in einen jahrelangen Kampf mit ausländischen Unternehmen getreten, die groß angelegte Tropenholz-Einschläge im Wohngebiet der Saramaccaner vornehmen wollten. 2007 entschied der Internationale Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten der Saramaccaner.

Izabal ist zugleich Bundesstaat und See. Der Bundesstaat, bzw. das „Departamento“, wie es in Lateinamerika heißt, liegt im Nordosten von Guatemala. Das Departamento grenzt im Osten an die karibische See und den Atlantik. In der Mitte der Region befindet sich der See „Izabal“, sein spanischer Name lautet „Lago Izabal“. Dieser See ist 48 km lang, 20 km breit und damit der größte See Guatemalas. Er ist umgeben von mehreren Gebirgsketten wie der „Sierra Santa Cruz“ im Nordwesten, den Ausläufern der „Sierra de las Minas“ im Südwesten und den „Moñtanas de Mico“ im Osten. So ergibt sich ein atemberaubender Anblick vom See auf die Berge.
Bacalar in Mexiko

Bacalar liegt im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo. Der Name “Bacalar” stammt von dem Wort <Bakhalal> aus der Sprache der Maya. Übersetzt bedeutet es so viel wie: „von Schilf umgeben“. Die kleine Stadt ist vor allem bekannt für ihre Lage. Sie befindet sich an der „Lagune der sieben Farben“. Der Name rührt von den sieben verschiedenen Blautönen des Wassers her. Die Lagune ist aus einem Zusammenschluss von sieben Kalksteinlöchern entstanden, durch diese Fügung kam es auch zu der unterschiedlichen Färbung des Wassers. In der Regenzeit verbindet sich die Lagune mit benachbarten Lagunen: dem „Río Hondo“ und der „Bucht von Chetumal“.
Isla Mocha in Chile
Die winzige „Isla Mocha“ liegt 32km von der chilenischen Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Die sagenumwobene Insel war früher ein Versteck und Anlaufpunkt für Piraten. Der berüchtigte Pirat Francis Drake hat sich in einer Schlacht auf der Insel einer seiner berühmten Narben im Gesicht zugezogen. Die Insel bezaubert mit schneeweißen Sandstränden und unberührten Naturwäldern.
Den Namen „Mocha“ erhielt die Insel von den Ureinwohnern. Es handelte sich bei ihnen um einen Mapuchestamm, der die Insel „amuchra“ nannte. Das bedeutet soviel wie „Auferstehung der Seelen“. Nach Glaubensvorstellung des Mapuchevolkes stellt die Insel das Nirwana der Verstorbenen dar.

