Encarnación, wegen ihres milden Klimas auch die „Perle des Südens“ genannt, ist Paraguays attraktivster Ort. Nur wenige Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt, südlich der Iguazú-Wasserfälle, hat sie sich ihr Kleinstadtflair bewahrt und ist das Tor zu den nahegelegenen Jesuitenruinen in Trinidad und Jesús, die 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Am bekanntesten ist Encarnación aber als „ Capital de Carneval“. Jedes Jahr im Februar findet hier, ähnlich wie im Nachbarland Brasilien, der Karneval statt. Er zählt zu einem der berühmtesten Feste Paraguays und lockt jährlich viele Menschen aus fernen Ländern und der näheren Umgebung an.
Eine der schönsten Routen in ganz Argentinien führt von der Stadt Tucumán durch eine 300km lange Reihe von Tälern, die sogenannten Valles Calchaquíes, gen Norden bis nach San Antonio de los Cobres. Auf dieser Strecke liegt auch Cachi, ein kleines verschlafenes Dorf am Fuße des schneegekrönten Berges Nevado de Cachi, der 6380m hoch ist. Der Name Cachi bedeutet in der Sprache der Quechua “Salz”. Diese Bezeichnung wurde darauf zurückgeführt, dass die glänzenden Gipfel des nahe gelegenen Berges mit einem Salzlager verwechselt wurden.
Etliche Brücken und Kanäle lassen die Hauptstadt Pernambucos im Nordosten Brasiliens an Venedig erinnern. Nur dass die italienische Stadt keine 1,5 Millionen Einwohner hat, nicht ganzjährig heißes und trockenes Klima vorweisen kann und die Besucher der Strände keine häufigen Haiattacken zu befürchten haben, wenn sie ins Wasser gehen. Recife erstreckt sich auf drei Inseln, eingerahmt von den Flüssen Capibaribe und Beberibe. Zahlreiche Bauwerke der Stadt stammen noch aus der Zeit der holländischen Kolonalisierung, die 1654 mit der Vertreibung der Niederländer endete. Die Stadt verdankt ihren Namen den vor der Küste befindlichen Riffen, die die Wellen abbremsen und im Hafen und an den Stränden für ruhiges Wasser sorgen.
Florianópolis ist das Tor zur Ilha de Santa Catarina. Wunderschön gelegen, schmiegt sich die Stadt an die Baía Sul und bietet tolle Ausblicke auf die Berge im Westen der Insel. Hierher zieht es jedes Jahr viele Besucher aus den Nachbarländern Argentinien und Uruguay und auch viele Einheimische, da die Ilha de Santa Catarina nur unweit der Metropole Curitiba entfernt liegt. Mit 42 Strände und malerische Nationalparks ist „Floripa“, wie die Stadt liebevoll von Einheimischen genannt wird, eine der beliebtesten Urlaubsziele Südbrasiliens.
Antofagasta erstreckt sich auf einem rund 20 Kilometer langen Küstenstreifen am Fuß der rasch aufsteigenden, braungoldenen Küstenkordillere. 1970 gegründet, gewann die Stadt schnell an Bedeutung. So wurden hier wegen der optimalen Lage mehr Frachten verschifft als in jeder anderen südamerikanischen Hafenstadt im Pazifik.
Torres del Paine (Mit freundlicher Genehmigung unseres Kunden H.M.)
Spanisch ist mit 500 Millionen Sprechern nach Mandarin und Englisch die meistgesprochene Sprache der Welt und die Muttersprache von ca. 350 Millionen Menschen in 21 Ländern. Tendenz steigend. So befinden sich auch die lateinamerikanischen Länder in einem starken Wirtschaftswachstum und werden zu wichtigen globalen Handelspartnern. Damit steigt natürlich auch in Deutschland im privaten sowie beruflichen Leben die Nachfrage und das Interesse an der Sprache und an spanischsprechenden Menschen. Zahlreiche überlaufene VHS-Kurse, die am Abend einen Fremdsprachenkurs anbieten, sind meist nur von geringem Erfolg. Die besseren Ergebnisse erbringt ein Sprachkurs beispielsweise bei don Quijote in einem spanischsprachigen Land. Hier reist man für einige Wochen nach Spanien oder Lateinamerika, um von und mit Muttersprachlern Spanisch zu lernen. Denn eine Sprache ist mehr als nur Grammatik und Vokabeln, vielmehr geht es darum Land, Kultur und die Menschen kennen zu lernen, um dann die Sprache auch besser verstehen zu können. Mit einem Sprachkurs im Ausland hat man die Gelegenheit am Alltagsleben teilzunehmen und durch das tägliche Sprechen, Lesen und Zuhören, die Denkart und Gewohnheiten der Einheimischen kennen zu lernen. Besonders in Lateinamerika unterscheiden sich diese sehr, sodass ein Einblick für uns Europäer sicher spannend und aufregend ist. Hier bietet don Quijote 24 Städte in 11 Ländern an jeweils mit Unterkunft in einer Gastfamilie, die sich alle in der Nähe von Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants und anderen wichtigen Punkten befinden.
Salvador de Bahia ist mit rund 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Brasiliens und eine Reise wert. Angeblich wurden hier einst die ersten Sambaschritte getanzt und der berühmte Kampftanz Capoeira erfunden. Überall ertönt Musik und verbreitet eine lockere und entspannte Atmosphäre. Mit den überwiegend traumhaften Wetterbedingungen, lebensfrohen Menschen und exotischen Tieren und Pflanzen verzaubert die Stadt die Touristen. Endlos lange Palmstrände bieten ein Paradies für Wassersportler und Strandfreunde. Die Stadt liegt mitten auf einer Bergkette und teilt sich in eine Ober- und eine Unterstadt. Diese werden mit einem großen Aufzug und mehreren Buslinien verbunden. Der obere Teil der Altstadt, rund um den sogenannten Pelourinho gilt seit 1985 als UNESCO-Weltkulturerbe. Die damals so gefährliche Stadt mit ihren verwahrlosten Häusern und Gebäuden, die eher gemieden wurde, ist heute nicht wiederzuerkennen. Sie ist sehr modern und gilt als angesehenes Viertel, in dem man sich unbesorgt frei bewegen kann.
Sao Joao da Barra ist ein kleines Fischerdorf im Bundesstaat Rio de Janeiro. Ein goldener Strand an einer malerische Flussmündung und einem alter Vulkan: ein Ziel für alle, die mehr wollen als nur ein Bild vom Zuckerhut. Im Bundesstaat Rio de Janeiro gibt es noch viel mehr zu entdecken, als nur die große Stadt an sich. Man braucht gar nicht allzu weit zu fahren und stößt auf menschenleere Strände, verschlafene Fischerdörfchen und atemberaubende Regenwaldkulisse. Einer dieser Orte ist Barra de Sao Joao, ein Fischerdorf idyllisch an einem kleinen Fluss gelegen. Gleich hinter dem Ort liegt der Vulkan Morro de Sao Joao und eine kleine, dem Pantanal ähnliche Sumpflandschaft. Barra, wie die Einheimischen ihren Ort nennen, ist ein wunderbares Naturparadies. Es kommt sogar vor, dass man beim Schwimmen einer Schildkröte oder gar einem Pinguin, der wegen einer kalten Strömung in Brasilien landet, begegnet.
Das quirlige Städtchen Puerto Viejo befindet sich im Südosten von Costa Rica an der Karibikküste. Viele der Bewohner des Ortes sind dunkelhäutig und sprechen Spanisch und ein kreolisches Englisch. Neben der hauptsächlich schwarzen Bevölkerung wohnen auch einige Angehörige der Bribri Indianer hier. Bevor die Touristen Puerto Viejo für sich entdeckten, lebte man hauptsächlich vom Fischfang. Die Fischer benutzen kleine Boote, die sie nach getaner Arbeit auf den Strand ziehen. Einige Farmer leben heute noch vom Fischfang oder Kakao- und Bananenanbau.
Uyuni ist eine Stadt im Bundesstaat Potosí in Boliviens Westen. Sie wurde 1889 als Militärstandort gegründet. Hier liegt ein wichtiger Eisenbahnverkehrsknotenpunkt der Strecken nach Argentinien und Chile. Die Stadt selbst bietet 2 nette Sehenswürdigkeiten: das Archäologiemuseum und den Cementerio de Trenes, die letzte Ruhestätte für verrostete Loks und Zugteile.