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12.12.2015 – Cola de Mono – der weihnachtliche “Affenschwanz”

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Wie in den anderen Ländern Südamerikas, hat Weihnachten auch in Chile eine besondere Bedeutung, da der Großteil der Bevölkerung vom katholischen Glauben geprägt ist. Zur Weihnachtsdekoration gehört neben einem Christbaum, der meist in Form eines buntgeschmückter Plastikbaumes in den Wohnzimmern der Häuser steht, auch eine aufwendige Krippe, die das Christuskind in Mitten von Ochs und Eseleien darstellt. Auf den Straßen und in den Schaufenstern ist alles weihnachtlich dekoriert, Erwachsene und Kinder tragen festliche Kleidung bei 30° Grad im Hochsommer und nicht selten werden am Weihnachtstag selbst die letzten Geschenke gekauft.
Ist der letzte Stress überstanden, beginnt der gemütliche Teil des Weihnachtstages. Denn wie die meisten Menschen besuchen die Chilenen am Heiligen Abend die Mitternachtsmesse. Doch bevor es in die Mitternachtsmesse geht, gibt es ein festliches Weihnachtsmahl, das aus einer Vielzahl traditioneller Gerichte besteht. So gibt es als Süßspeise beispielsweise „Pan de Pascua“, ein Weihnachtsbrot, das unserem Christstollen ähnelt. Zu Trinken gibt es dazu zum Beispiel “Cola de Mono”, was übersetzt “Affenschwanz” heißt und aus Milch, Vanille, Zucker und Pisco hergestellt wird.
Doch wie kam das Getränk überhaupt zu diesem seltsamen Namen? Eine Geschichte zur Namengebung des Getränks besagt, dassim Jahr 1900 Pedro Montt die Präsidentschaftswahlen gegen Germán Riesco verlor und das nur aufgrund eines sehr geringen Vorsprungs. Dieser knappe Vorsprung wurde dann als “Cola de Montt” (Schwanz des Montt) bezeichnet. Riesco mischte zum Anstoßen auf seiner Siegesfeier ein Getränk aus Milch, Zucker, Weinbrand, Kaffee und Zimt und gab diesem den Namen “Cola de Montt”. Mit der Zeit wurde daraus dann allerdings “Cola de Mono” (Affenschwanz). Bis heute ist es der beliebteste Cocktail in Chile, besonders zur Weihnachtszeit.

Falls Sie jetzt Lust auf den Cola de Mono mit den weihnachtlichen Zutaten bekommen haben, dann probieren Sie ihn doch einfach mal selber aus! Es geht ganz einfach:

0,5 l Pisco (alternativ Wodka oder weißer Rum)
1,5 l Milch
1 Tasse starker Kaffee
2 Gewürznelken
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
Zucker nach Belieben
1 Prise Muskat

Zunächst den Zucker, Vanille, Zimt und Nelken in die Milch einrühren und das
Ganze kurz aufkochen. Danach die Milch abkühlen lassen und den Kaffee
dazugeben. Alles noch mal rund fünf Minuten ziehen lassen und dann den Pisco
dazugeben. Mit einer Prise Muskat würzen. Anschließend die Zimtstange, die
Vanilleschote und die Nelken entfernen und servieren. Wer möchte, kann den
Cocktail auch mit Eis trinken. Bei Bedarf einfach nachsüßen. Salud!

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Chile Kulturelles Südamerika

08.12.2015 – A las Doce de la Noche – traditionelle Weihnachtsklänge aus Chile

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A las Doce de la Noche ist ein traditionelles Weihnachtslied aus Chile und gehört zu den “Villancicos de Navidad“, die die chilenischen Familien an Weihnachten singen.

 

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Aymara – ein Volk der Anden

Im Rahmen der Montagsorte haben wir Ihnen schon viele geheimnisvolle und wunderschöne Orte in Lateinamerika vorgestellt. Wir berichteten über das mit Rhythmen durchzogene Havanna, dem mystischen Machu Picchu und die gewaltigen Iguazu-Wasserfälle.
Doch wir haben selten über die Menschen des Kontinentes berichtet. Wir haben nicht oft die geheimnisvollen, indigenen Völker des Hochlandes oder des Amazonasgebietes in unseren Berichten erwähnt.

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Chile Reiseberichte Südamerika

Spanischkurs und Work&Travel im faszinierenden Land Chile

Rebecca berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt in Chile über die Agentur ChileVentura. Nach dem Abitur ging es auf ins Abenteuer nach Südamerika:

“Die Zeit in der Sprachschule in Chile war eine super Erfahrung. Ich habe dort zwei Wochen verbracht und auch im Haus der Sprachschule gewohnt. Wir waren eine sehr internationale Gruppe und haben uns auf Anhieb alle gut verstanden und extrem viel unternommen in diesen (leider nur) zwei Wochen. Ich hatte schon ein relativ hohes Spanischniveau (5 Jahre in der Schule), aber genau für die Lücken, die ich noch so hatte, hat die Sprachschule super geholfen, da wir immer nur so 5 Leute in einer Klasse waren. Die Lehrer und Angestellten der Sprachschule waren wahnsinnig nett und ich habe auch nach der Sprachschulzeit noch einiges mit ihnen und der Lehrerin, die die Aktivitäten und Ausflüge veranstaltet, gemacht. Alles in allem kann ich die Sprachschule in Santiago nur weiterempfehlen.

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Chile Südamerika

Osorno: Vulkan, Seenland & chilenische Schweiz entdecken

Osorno liegt im grünen Süden Chiles – dort, wo Vulkane, Seen, Wälder und deutsche Einwanderungsgeschichte eine ganz eigene Mischung ergeben. Viele Reisende fahren auf dem Weg nach Puerto Varas, Chiloé oder Patagonien an der Stadt vorbei. Schade eigentlich, denn Osorno ist ein spannender Ausgangspunkt, um das chilenische Seengebiet intensiver kennenzulernen.

Die Region wird nicht ohne Grund manchmal als „chilenische Schweiz“ bezeichnet: gepflegte Orte, sattgrüne Weiden, klare Seen und dahinter die perfekte Silhouette des Vulkans Osorno. Wenn Du Natur liebst, gerne etwas abseits der ganz bekannten Routen unterwegs bist und ein Gefühl für den Alltag im Süden Chiles bekommen möchtest, lohnt sich ein genauerer Blick.

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Chile Südamerika

Pucón – die Stadt zwischen Vulkan, See und Abenteuer

Man muss in Pucón nicht lange suchen, um zu verstehen, warum dieser Ort so besonders ist. Der Blick geht fast automatisch nach oben, hin zum perfekt geformten, oft schneebedeckten Villarrica Vulkan, der ein einzigartiges Panorama schafft.

Gleichzeitig kann man die Spiegelung des Vulkans in dem ruhigen Lago Villarica bestaunen, der eingerahmt wird von Wäldern, Bergen und wunderschöner Natur, die sich hier nicht in den Hintergrund drängt, sondern den Ton angibt.

Pucón ist eben kein klassischen Reiseziel, das man einfach „besichtigt“. Es ist ein Ort, an dem man aktiv wird, draußen unterwegs ist und die Landschaft wirklich erlebt. Gleichzeitig bietet die Region genug Möglichkeiten, um das Tempo herauszunehmen und einfach nur die besondere Atmosphäre zu genießen.

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Chile Reiseberichte Südamerika

Reisebericht: Unsere Chile-Reise mit Besuch der Osterinsel

Allende Statue in Santiago
Allende Statue in Santiago

Unsere Kunden S. sind begeistert von Ihrer Chilereise zurückgekehrt und haben uns diesen tollen Reisebericht geschickt:

Wir begannen unsere Reise am 1. 4. mit einer Stadtbesichtigung von Santiago. Die Innenstadt erkundeten wir zu Fuß mit unserer netten Führerin Isabella, die als Tochter eines Chilenen in Berlin geboren war, perfekt Deutsch sprach und sich engagiert um uns kümmerte.  Auch ein Besuch auf dem Fischmarkt mit einem Fischimbiss in einem kleinen Restaurant fehlte nicht.

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Isla Mocha in Chile

Die winzige „Isla Mocha“ liegt 32km von der chilenischen Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Die sagenumwobene Insel war früher ein Versteck und Anlaufpunkt für Piraten. Der berüchtigte Pirat Francis Drake hat sich in einer Schlacht auf der Insel einer seiner berühmten Narben im Gesicht zugezogen. Die Insel bezaubert mit schneeweißen Sandstränden und unberührten Naturwäldern.

Den Namen „Mocha“ erhielt die Insel von den Ureinwohnern. Es handelte sich bei ihnen um einen Mapuchestamm, der die Insel „amuchra“ nannte. Das bedeutet soviel wie „Auferstehung der Seelen“. Nach Glaubensvorstellung des Mapuchevolkes stellt die Insel das Nirwana der Verstorbenen dar.

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Die heißen Quellen von Chile

Badende in heißen Quellen beim Tatio Geysir (© Sernatur)

Chile gilt aufgrund seiner besonderen Form als längstes Land der Welt. Auf seinen nahezu 4.300 Kilometern von Nord nach Süd sind immer wieder Orte zu finden, an denen sich die unglaubliche Vielfalt der geothermischen Aktivitäten zeigt – an der Pazifikküste, in über 4.000 Metern Höhe, im tiefsten Regenwald oder auf Hochebenen: Die Natur Chiles erleben und dabei im warmen Wasser entspannen.

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Auf Skiern durch Chile – die besten Skigebiete

Valle Nevado bei Santiago (© Sernatur)

Chile – das sind 4.300 Kilometer von Nord nach Süd und eine durchschnittliche Breite von 190 Kilometern. Diese besonderen Maße tauften es zum längsten Land der Welt. Wer hierhin eine Reise plant, dann wohl in erster Linie, weil er durch die Atacamawüste, den Torres del Paine Nationalpark oder auf der Osterinsel wandern möchte. Doch die Berge auf Schneepisten hinunter gleiten?