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Karibik Rezepte

22.12.2015 – Ein Weihnachtspudding auf karibische Art…

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Sie haben noch nie etwas von dem karibischen Weihnachtspudding gehört, dann müssen Sie ihn auf jeden Fall einmal ausprobieren. Denn dieser Pudding ist ein richtiges Highlight und verführt Sie für einen kleinen Moment in das Paradies der karibischen Inseln.

Für diese weihnachtliche Geschmacksreise benötigen Sie folgende Zutaten:
• 125 g Sultaninen
• 125 g Korinthen
• 125 g trockene Datteln, entsteint und gewürfelt
• je 50 g gewürfeltes Zitronat und Orangeat
• 60 g kandierte Kirschen, geviertelt
• 1/2 TL gemahlener Zimt
• 1 Prise Muskatnuss
• 120 g frisches gewürfeltes Weißbrot ohne Kruste
• 225 g Weizenmehl
• 1 TL Backpulver
• 120 g Zucker
• 125 g geschmolzene Butter
• 150 ml Brandy oder Rum
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 3 Tropfen Mandelaroma
• 3 – 4 EL Orangensaft
• 125 ml Milch
• 80 g gemahlene Mandeln
• 40 g gemahlene Cashewnüsse
• 6 Eier

Zubereitung:
Im ersten Schritt werden die Sultaninen, Korinthen, Datteln, das Zitronat und Orangeat, die Kirschen, der Zimt, der Muskat und die Brotwürfel in eine Rührschüssel gegeben und vermischt. Dann geben Sie das Mehl, das Backpulver, den Zucker und die Butter hinzu und untermischen alles gründlich.
Im nächsten Schritt sind der Brandy, der Vanillezucker, das Mandelaroma und der Orangensaft an der Reihe und werden ebenfalls in die Rührschüssel gegeben und untergemischt.
Ist die Masse gut durchgerührt, wird sie zugedeckt und über Nacht stehen gelassen.
Am nächsten Tag wird dann noch die Milch mit Mandeln, Nüssen und Eiern verquirlt und unter den Teig gerührt.
Anschließend wird die Masse in eine Backform gefüllt, die mit einer doppelten Lage Alufolie verschlossen wird und in einen Topf mit kochendem Wasser gesetzt wird.
So wird der Pudding nun bei mittlerer Hitze für 3 Stunden geköchelt.
Nach den 3 Stunden wird der mittlerweile fest gewordene „Pudding“ aus der Form gestürzt und mit Schlagsahne serviert.

Wir wünschen Ihnen einen Guten Appetit!

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Argentinien Südamerika

21.12.2015 – Vamos Vamos Pastorcitos – weihnachtliche Vorfreude aus Argentinien

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Vamos Vamos Pastorcitos ist ein äußerst beliebtes “Villancicos” aus Argentinien. Villancicos de Navidad sind Weihnachtslieder und versüßen die Zeit vor Weihnachten.

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Kolumbien Südamerika

20.12.2015 – Die Weihnachtskönigin

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Die Weihnachtszeit ist für die Mädchen in Kolumbien eine ganz besondere Zeit. Denn neben dem Weihnachtsfest, das zusammen mit der Familie und Freunden zelebriert wird, gibt es in vielen Gemeinden eine sehr nette Tradition.
Nach dieser Tradition wird jedes Jahr um die Weihnachtszeit eine „Weihnachtskönigin“ gewählt. Die aufgestellten Mädchen bereiten sich schon lange im Voraus vor. Denn die Weihnachtskönigin soll nicht nur wie eine Königin aussehen, im Gegenteil, sie soll vor allem ihr soziales Engagement beweisen, indem sie sich ein kleines Wahlprogramm überlegt, das vor allem Kindern mit Problemen zugute kommen soll.
So kommt es, dass sich die Weihnachtskönigin für ein ganzes Jahr um Kinder der Gemeinde kümmert, die nichts zu essen haben oder zu arm sind, um in die Schule gehen zu können. Dabei arbeitet sie eng mit Lehrern und Pfarrern zusammen.
Wir finden, dass diese Tradition, welche den Schwächsten Hilfe bietet und den Weihnachtszauber mit Hilfe der Weihnachtskönigin über das ganze Jahr trägt, ein sehr schöner Brauch ist!

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Allgemein

19.12.2015 Weihnachtsklänge aus Puerto Rico

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Heute haben wir für Sie weihnachtliche Klänge aus Puerto Rico, die zu 100% gute Laune versprechen. Also hören Sie rein und haben Sie Spaß!

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Argentinien Südamerika

18.12.2015 – Alfajores – süße Versuchung aus Argentinien

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Alfajores de Maizena

Heute wollen wir Ihnen mal wieder eine leckere Sünde aus Südamerika vorstellen, die Sie einfach nachmachen können und so Ihr eigenes Stück Argentinien zuhause haben. Alfajores sind sehr bekannte Plätzchen, die in Argentinien äußerst beliebt sind. Auch wenn es in dem Sinne keine Weihnachtsplätzchen sind, so schmecken sie natürlich dennoch auch im Dezember köstlich!

Alfajores
Alfajores ©visitargentina

Milchkonfitüre ist “Dulce de leche” oder “Manjar”. Mittlerweile gibt es diese Karamellcreme schon in einigen Supermärkten zu kaufen. Sie können aber auch einfach eine Konservendose mit gesüßter Kondensmilch in einem Topf voll Wasser eine Stunde kochen. Erst nach dem Abkühlen öffnen! 

Zutaten:

• 250 g Maisstärke
• 200 g Mehl
• ½ TL Natron
• 2 TL Backpulver
• 150 g Zucker
• 200 g Margarine
• 3 Eigelb
• 1 EL Vanille-Extrakt
• 1 EL Cognac
• Zitronenschale einer Zitrone
• Milchkonfitüre

Die Maisstärke, das Mehl, das Natron und das Backpulver mischen. Anschließend die Margarine, den Zucker und das Eigelb verrühren und den Cognac, das Vanilleextrakt und die Zitronenschale dazugeben.
Daraufhin können Sie die zähe Masse ausrollen, mit einem runden Ausstecher ausstechen und für 10 bis 15 Minuten bei 180° C backen. Sind die gebackenen Plätzchen ausgekühlt, werden sie auf einer Seite mit der Milchkonfitüre bestrichen und zusammengeklappt, sodass die Milchkonfitüre in der Mitte zweier Plätzchen ist. Abschließend werden – wenn gewünscht – die fertigen Plätzchen am Rand mit Kokosflocken bestreut und fertig ist der argentinische Traum.

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Kolumbien Länderinformationen Südamerika

17.12.2015 – Lichterglanz – Ein Land erstrahlt im Kerzenschein

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Wie viele kleine Sternchen funkeln die Kerzen und Laternen in den Straßen und Hauseingängen Kolumbiens. Denn sobald es dunkel wird, erstrahlen am 7. Dezember alle Dörfer und Städte im goldenen Schein abertausender Lichter, die die Menschen durch die „Noche de las velitas“, übersetzt die Nacht der Kerzen, geleitet.
Die „Noche de las velitas“ ist eine wichtige kolumbianische Tradition, denn das Fest, das sozusagen das Pendant zum europäischen Nikolausfest ist, kündigt in Kolumbien den Beginn der Weihnachtszeit an.
So kommt es, dass die Kolumbianer ihre Straßen, Hauseingänge und Balkone jedes Jahr aufs Neue für die „Noche de las Velitas“ mit vielen Kerzen und wunderschön verzierten Laternen schmücken. Ist es dann endlich dunkel, zünden die Familien ihre Lichter an, um der Jungfrau Maria den Weg zu den Häusern zu weisen, damit sie diese segnen kann. Wurden alle Lichter angezündet, genießen die Menschen im Kreise der Familie ein ausgiebiges Mahl und machen sich im Anschluss auf den Weg, die Straßen der Nachbarschaft zu bestaunen und um den Beginn der Weihnachtszeit zu feiern.

Das  Video gibt einen Einblick in diese ganz besondere Nacht:

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Mexiko Mittelamerika

16.12.2015 – Eine kleine Geschichte zur „Piñata“

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Das Weihnachtfest steht vor der Tür, doch irgendwas fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine geliebte Person handelt oder um eine altehrwürdige Tradition, die man im Weihnachtsstress komplett vergessen hat. Ohne diese Personen oder Dinge ist das Weihnachtsfest schlichtweg nicht das, was es ist.
Auch auf unserer Suche nach den verschiedensten Weihnachtsbräuchen in Lateinamerika sind wir auf eine Tradition gestoßen, ohne die das Weihnachtfest in Mexiko nicht komplett ist.

Bei diesem besonderen Brauch handelt es sich um das Schlagen der Piñata, der schon zu Zeiten der Azteken existierte und bis heute noch existiert. Zu Zeiten der Azteken wurde das Gefäß, das in ähnlicher Form von dem Entdecker Marco Polo aus China nach Europa gebracht wurde, am Geburtstag des Kriegsgottes Huitzilopochtil an einem Pfosten aufgehängt. In dem Gefäß waren Gaben, die dem Gott durch das Zerschlagen durch menschliche Hand zu seinen Füßen fielen.

Wie sieht eine traditionelle Piñata überhaupt aus?

Traditionell handelt es sich bei der Piñata um ein rundes Gefäß mit sieben hornartigen Ausbeulungen. Diese Hörner sollen der Legende nach die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Heutzutage werden die Piñatas aber nicht mehr aus Ton hergestellt, sondern aus Pappmaché.
So schlagen die Menschen aus Mexiko jedes Jahr an Weihnachten eine Piñata, um das Böse, das das Gefäß verkörpern soll, zu zerschlagen und zunichte zu machen. So beginnt für die Bevölkerung Mexikos am Heiligen Abend eine Zeit ohne Böses. Mit verbundenen Augen, was den Glauben symbolisieren soll, wird mit einem Stock, der die Kraft symbolisiert, die Gott gibt, auf die Piñata eingeschlagen, bis sie aufbricht und die enthaltenen Süßigkeiten herabregnen.

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Brasilien Südamerika

15.12.2015 – Bolo de maca – brasilianischer Apfelkuchen

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Weihnachten bedeutet unter anderem Kerzenlicht, Glühwein und vielerlei Schleckereien. Doch nicht alle Menschen lieben die unzähligen Plätzchen. Für diese Menschen haben wir eine leckere Alternative. Denn der brasilianische Apfelkuchen ist fruchtig und saftig.

Zutaten:

• 3 Tassen Mehl
• 1 Tasse Zucker
• 4 EL Rosinen
• 1 Prise Salz
• 5 mittelgroße Äpfel (gehackt)
• 4 EL Nüsse
• 1 EL Zimt
• 3 EL Margarine
• 1 EL Backpulver
• 4 Eier
• ½ Tasse Milch

Margarine auf kleiner Hitze zerlaufen lassen. Anschließend die zerlassene Margarine mit den anderen Zutaten vermischen, in eine gefettete Kastenform geben und für 30 – 40 Minuten bei 180 – 200°C backen.
Am Schluss können Sie den Apfelkuchen noch mit Puderzucker bestreuen und die brasilianische Leckerei genießen.

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Peru Südamerika

14.12.2015 – Wird eine Tradition untergehen…?

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Während keiner Zeit des Jahres spielen Traditionen so eine wichtige Rolle wie zur Weihnachtszeit. Doch von Jahr zu Jahr geraten immer wieder einige dieser von Generationen weitergegebenen Bräuche in Vergessenheit oder verlieren an Bedeutung.
In diesem Sinne möchten wir ihnen heute eine kleine peruanische Geschichte über eine Tradition erzählen, die in ganz Peru zwar noch sehr wichtig ist, jedoch neben anderen Weihnachtstraditionen unterzugehen droht.

Peruanische Krippe (© Andreas Gieschen)
Peruanische Krippe (© Andreas Gieschen)

Wie auch bei uns beginnt für die Peruaner die Vorweihnachtszeit mit dem 1. Advent. Doch damit fängt nicht nur die besinnliche Zeit des Jahres an, und sondern vor allem das große Schmücken der Häuser und das Herrichten der Weihnachtskrippen, die in Peru „El Nacimientos“ genannt werden. Die „El Nacimientos“ sind in Peru ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtszeit. Weshalb die Menschen auch sehr großen Wert auf eine präzise und detailgetreue Darstellung Bethlehems und dessen Umgebung legen. Doch trotz der Genauigkeit fehlt in den Krippen bis zum Heiligen Abend das Wichtigste überhaupt. Denn wie in vielen anderen Gesellschaften wird auch in Peru das Christuskind erst am Weihnachtsabend in sein Strohbettchen gelegt.
Doch mit der Geburt des Jesuskindes hat das Weihnachtsfest in Peru noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. Neben dem großen Festmahl, das es erst Mitten in der Nacht gibt, wird Weihnachten auch mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Das und die sommerlichen Temperaturen lassen Weihnachten zu einem ganz anderen Erlebnis werden, als wir es im dunklen und winterlichen Mitteleuropa gewohnt sind.
Doch zurück zu den Krippen: wie vieles andere, sind auch nach Peru weitere Bräuche aus Amerika und Europa hinübergeschwappt. Weihnachtsbäume, Lametta und Kunstschnee finden nun auch ihren Weg in peruanische Haushalte. Wir hoffen aber, dass sich die wirklich tollen Krippen dennoch behaupten können und nicht, wie schon so mancher befürchtet, als Tradition untergehen.

Abschließend haben Sie hier die Möglichkeit dem Blog von Andreas Gieschen einen Besuch abzustatten: http://www.tuxpi-volunteering.com/

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Mittelamerika Panama

13.12.2015 – Die Geschichten der Weihnachtsmolas

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Kennen Sie folgendes Szenario: man schlendert in der Vorweihnachtszeit durch die Geschäfte der Einkaufsstraßen und Shoppingmalls und in jedem zweiten Geschäft sind die Kleiderstanden voll mit den kitschigsten Weihnachtsklamotten, die mit Rentieren oder Schneemännern geschmückt sind.
Auch auf unserer Suche nach den schönsten Weihnachtstraditionen in Lateinamerika sind wir an dem Phänomen Weihnachtsmode nicht vorbeigekommen. Doch im Gegensatz zu der Mode, die wir bei uns in den Geschäften finden, handelt es sich bei folgendem Modebrauch um eine traditionelle und sehr tiefgründige Variante der Weihnachtsbekleidung.

Aber von was ist überhaupt die Rede? Die Rede ist von dem Brauch der „Weihnachtsmola“. Doch was ist überhaupt eine „Mola“? Im Allgemeinen wird als Mola die Nähkunst der Kuna-Indianer aus Panama bezeichnet. Dabei handelt es sich vor allem um ein meist rechteckiges Motivbild, das die traditionelle Welt mit der modernen Welt verbindet und nach Fertigstellung die Blusen der Indianerfrauen schmückt.
Doch an Fest- und Feiertagen werden ganz besondere Molas angefertigt. So beispielsweise auch zur Weihnachtszeit. Denn zu dieser besinnlichen Zeit stellen die Kuna-Frauen ausschließlich Molakunstwerke her, die die Geschichte von Maria und Joseph nach Bethlehem darstellen. So wollen die Kuna-Indianer die Offenheit und Empfänglichkeit der heutigen Menschheit versinnlichen.
Wir finden diesen Brauch aus Panama einfach wunderbar, denn die Symbolik der Kunstwerke lässt die Menschen nachdenken und prägt uns den eigentlichen Grund von Weihnachten ein.