Gestern Delfine und Wale, morgen Wüsten, wie sie schon im Wilden Westen vorkamen – das ist Baja California. Die Halbinsel Mexikos ist für Abenteurer, Entdeckungslustige, für Menschen, die die Natur schätzen.
Die Kontraste Baja Californias erstrecken sich auf nahezu 1.300 Kilometern von Tijuana bis Cabo San Lucas. Tijuana ist vor allem bei Touristen aus den USA ein beliebtes Reiseziel, denn es liegt nur wenige Kilometer hinter der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Cabo San Lucas hingegen liegt ganz im Süden der Halbinsel. Der hier befindliche und markante El Arco ist ein 62 Meter hoher Felsbogen, der aus dem Ozean ragt. Allerdings ist die Besiedlung in Baja sonst sehr dünn – noch jedenfalls. Der Ausbau, vor allem in touristischen Regionen, bedroht das fragile Ökosystem. Doch zur Zeit beschränkt sich die Größe der meisten Ortschaften auf kleine Dörfer. In einem jeden sollte das bekannteste Getränk des Landes zu finden sein: Tequila. Es ist eine Form des Mezcal, eine mexikanische Spirituose und wird aus Agaven gewonnen.
Haben Sie schon mal einen Winter in Chile oder Argentinien erlebt? Wir möchten Ihnen gerne Tipps und Anregungen liefern, welche Sportaktivitäten sich in dieser Zeit besonders anbieten und welche Events stattfinden.
In Patagonien finden jährlich viele verschiedene Events statt, die unzählige Besucher anlocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt dort etwa 6,5°C.
Desto weiter man in den Süden reist, desto niedriger sind die Temperaturen.
Eines dieser Events ist die sogenannte Winter Aysen Challenge, welche einzigartig in Südamerika und daher sehr populär ist. Es müssen Aufgaben wie Trekking, Mountainbiken und Kajakfahren so schnell wie möglich zusammen mit der eigenen Gruppe bewältigt werden. Die Teams müssen jedoch physisch und psychisch in ausgezeichneter Verfassung sein und alle notwendigen Ausrüstungen mit dabei haben, um an dieser Challenge teilzunehmen, denn die Wetterbedingungen in Aysen sind oftmals sehr rau. Die Temperaturen können zwischen -15 und -5°C schwanken! Fehler darf man sich hier nicht erlauben, wenn man gewinnen will.
Ein weiteres Highlight in dieser Region ist das Patagonia Fest im El Fraile Ski Center. Dort finden Workshops statt, zu denen alle Ski- und Snowboardfahrer eingeladen sind, um Tipps und Tricks über Freestyle zu lernen. Am Ende der Workshops müssen sie ihr neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen und vorführen.
Dieses Jahr, Ende September, findet das sogenannte Tetra Coyhaique-Rennen statt. Mit diesem Event wird alljährlich die Winter-Saison in Aysen, Patagonien beendet und der “World Tourism Day” zelebriert. Um das Rennen erfolgreich zu bestreiten, muss ein Weg mit Skiern, dem Mountainbike und einem Kayak zurückgelegt werden. Hat man dies geschafft, so steht noch ein 13km-Lauf bevor. Wie auch bei allen anderen Events steht jedoch der Spaß und das Zusammensein im Vordergrund. Es lohnt sich, einmal dabei gewesen zu sein.
Argentinien steht Chile aber in nichts nach. Auch dieses wunderschöne Land weiß, wie man einen Winter aufregend gestaltet.
Bereits seit 1970 findet jährlich das National Snow Festival in San Carlos de Bariloche, einer atemberaubenden Stadt am Fuße der Anden, statt. Jedes Jahr werden viele verschiedene Ski-und Snowboardwettkämpfe am Mount Catedral organisiert, um den Einheimischen und Touristen ein spektakuläres Erlebnis zu ermöglichen. Auch Après-Ski, mit Schokoladeverkostungen, Cocktail-Wettkämpfen, Live-Musik und beeindruckenden Feuerwerken darf dabei nicht fehlen.
In Cerro Catedral, knapp 20km von Bariloche entfernt, befindet sich eines der größten und bedeutendsten Wintersportzentren Südamerikas. Pro Jahr zieht es dort von weltweit ca. 1 Mio. Menschen hin, denn das Zentrum ist das ganze Jahr über geöffnet. Die atemberaubende Panoramablick zum Nahuel Huapi See und zu den schneebedeckten Anden verzaubert die Einheimischen und Touristen immer wieder aufs Neue.
Im Norden Ecuadors versteckt sich eine der schönsten Lagunen des Landes. Am Fuße des erloschenen Vulkans Cotacachi, in dessen Krater sie sich auf 3.200 Höhenmetern erstreckt.
Zwischen dem Kap Hoorn und der Antarktis liegt eine der berühmtesten Meeresstraßen: Die Drake Passage. Bis zu 6000m tief, lässt sie jedes Nautikerherz höher schlagen.
Managua – das bedeutet, “dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt”. Durch die Lage am gleichnamigen See und anderen Gewässern, wie auch Lagunen, ist die Hauptstadt Nicaraguas so benannt worden. Mit 1,5 Millionen Menschen, die hier leben, macht das ein Drittel der gesamten Bevölkerung dieses mittelamerikanischen Landes aus.
Der kleine Ort Fortuna de San Carlos ist erst kürzlich zu einem sehr beliebten Reiseziel geworden. Die Stadt liegt in der Provinz von Alajuela, in Costa Rica und wird hauptsächlich als schöner Ausgangsort, von dem man schnell viele schöne Exkursionen unternehmen kann, genutzt. Die Stadt liegt zu Füßen des Vulkans Arenal, der sich zu einem beliebten Touristenziel entwickelt hat. Er ist der aktivste Vulkan
Das südamerikanische Land Bolivien feiert heute seine Unabhängigkeit. Seit 189 Jahren ist das Land nun, dank dem Nationalhelden Simón Bolivar, von Spanien befreit. Gefeiert wird mit traditionellen Tänzen und Musik. In dem Land stehen auch bald wieder die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Am 12. Oktober tritt der aktuelle Präsident Evo Morales wiederholt zur Wiederwahl an.
Die schöne Kolonialstadt Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und befindet sich inmitten der atemberaubenden Anden auf einer Höhe von bis zu 2.600 Metern. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Azuay und ihre Altstadt wurde im Jahr 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
Die Stadt ist sehr facettenreich und hat einiges zu bieten. Auf dem bedeutenden Platz, der Plaza Abdón Calderón, kann man unter anderem eine sehr alte Kathedrale besichtigen, deren Bau bereits Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen hatte. In dieser sogenannten Catedral Vieja befindet sich die älteste Orgel Ecuadors.
Generationen von Traditionen
Cuenca ist bekannt für eine traditionelle Handwerkskunst, die von indigenen und kolonialen Einflüssen geprägt ist. Noch heute werden die gleichen Methoden wie vor vielen Jahren angewendet, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Besonders sehenswert ist die Keramikmanufaktur Encalada oder das traditionsreiche Stadtviertel El Vado.
Von Cuenca aus kann man gut mehrere Überreste ehemaliger Inkastätten erreichen. Die Ruinen von Ingapirca zählen als bedeutendste Inka-Fundstätte Ecuadors und sind ein absolutes Highlight. Die Ausgrabungsstätte befindet sich nur 80 Kilometer nördlich von Cuenca entfernt und ragt aus einem 3.100 Meter hohen Felsvorsprung hervor. Besonders beeindruckend ist der elliptisch geformte Sonnentempel, aus dessen Mitte ein großer Vulkanbrocken empor ragt. Anders als vermutet, waren die Inkas nicht die ersten Bewohner dieses Ortes. Es stellte sich heraus, dass er zuvor für die Ureinwohner Kañari bereits eine heilige Stätte darstellte.
Vor dem Kolonialismus
Auch die Stadt Cuenca war damals sowohl für die Kañari-Indianer als auch für die Inka ein wichtiger Ort des Geschehens. Die Stadt wurde Tomebamba genannt und diente den Kañari bis zur Eroberung durch die Inka-Armee als Ortschaft. Noch heute finden sich an vielen Orten die Überreste der ehemaligen Stadt.
Um die schöne Kolonialstadt Cuenca selber kennen zu lernen und sich auf die Suche nach den Spuren der Inkas und der Kañari-Indianer zu begeben, stöbern Sie einfach ein bisschen durch unsere Reisen: Von Galápagos nach Machu Picchu und Große Ecuador-Rundreise
Uruguay ist eines der ursprünglichsten und landschaftlich unberührtesten Länder Südamerikas. Kantige Felsen und sattes Grün im Mix mit weiten, cremeweißen Stränden neben wilder Brandung. Der kleinste spanischsprachige Staat Südamerikas ist ein Paradies für Surfer und Naturliebhaber, das allmählich auch andere international Reisende mit einem Hang für unberührte Landschaft, außergewöhnliche Architektur und zeitgenössische Kunst für sich entdecken.
Der kleine Ort José Ignacio im Westen Uruguays liegt etwa 40 km vom berühmten Punta del Este entfernt. Auf einer kleinen Halbinsel, die sich 2km lang und 800m breit in den Atlantik schiebt, ist die Stadt angesiedelt. Ein idyllischer Badeort, der von Anbeginn wohlhabende Montevideaner und Argentinier, die auf der Suche nach Ruhe und Privatsphäre waren, faszinierte. Mittlerweile entwickelt sich das einst verschlafene kleine Fischerdorf zu einer der exklusivsten Adressen Uruguays. Obwohl die Straßen aus Lehm sind, es keine großen Geschäfte, grellen Reklameschilder und nicht mal einen Geldautomaten gibt, wird José Ignacio als einer der “schicksten Flecken Lateinamerikas” bezeichnet.
Chikungunya ist eine Infektionskrankheit, die vom Chikungunya-Virus verursacht wird. Die Erkrankung äußert sich akut in Fieber, Kopfschmerzen, Hautausschlag und schweren Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Gelenkschmerzen zeichnen die Infektion aus und können monate- bis jahrelang anhalten. Schwerwiegende Komplikationen und ein tödlicher Ausgang sind allerdings sehr selten.
Übertragen wird das Virus von tagaktiven Stechmücken der Gattung Aedes, unter anderem von der Gelbfiebermücke und der Asiatischen Tigermücke.