
Chichén Itzá ist eine der bekanntesten Ruinenstätten der Welt. Der Name bedeutet “Mund am Rande des Brunnens der Itzá”, die Sprache ist die der Maya, die damals auf der Halbinsel Yucatan, wo sich Chichén Itzá auch befindet, heimisch waren.

Chichén Itzá ist eine der bekanntesten Ruinenstätten der Welt. Der Name bedeutet “Mund am Rande des Brunnens der Itzá”, die Sprache ist die der Maya, die damals auf der Halbinsel Yucatan, wo sich Chichén Itzá auch befindet, heimisch waren.

Chan Chan, die einstige Hauptstadt der Chimú, war eine der größten präkolumbischen Städte Amerikas und befand sich an der Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo. Ihre Bauten sind fast ausschließlich aus luftgetrockneten Lehmziegeln, der sogenannten Adobe-Bauweise, errichtet worden. Die vollständig von reichverzierten Mauern umgebene Anlage beeindruckt nicht nur durch ihre Bauweise, sondern auch durch ihre Aufteilung in “Ciudadelas” – abgeschlossene Unterbezirke in der alten Metropole.
Am südlichen Ende Argentiniens liegt ein Ort, der allein durch seine Lage fasziniert: Ushuaia. Das Ende der Welt und doch der Anfang von Allem.
Eigebettet zwischen schneebedeckten Bergen und dem rauen Beagle-Kanal entsteht hier eine ganz eigene Atmosphäre. Der Name Ushuaia geht auf die Sprache der Yámana, die Ureinwohner Feuerlands, zurück und bedeutet so viel wie “Die zum Sonnenaufgang hin gewandte Bucht”.
Die Stadt ist für viele Reisende ein idealer Endpunkt ihrer Tour durch Chile oder Argentinien, gleichzeitig aber ein Ausgangspunkt für neue Abenteuer.
Es ist einer der wenigen Orte, an denen Natur unmittelbar spürbar wird.

Die Idee einer Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik am Isthmus von Panama ist so alt wie die Entdeckung der Landenge durch Vasco Núñez de Balboa; doch erst die technischen Möglichkeiten des 19. Jahrhunderts ließen eine Realisierung dieses Traums in greifbare Nähe rücken. Nachdem eine amerikanische Gesellschaft 1855 die erste Eisenbahnverbindung zwischen Colón und Panama-City eingerichtet hatte, nahmen auch die Pläne für den Kanalbau konkrete Formen an. Bestärkt durch den Erfolg des 1869 fertiggestellten Sueskanals gelang es dem französischen Ingenieur Ferdinand de Lesseps, mit Hilfe einer neugegründeten Aktiengesellschaft ein Kapital von umgerechnet 240 Millionen Goldmark für den Bau des Panamakanals zusammenzubringen. Der erste Spatenstich erfolgte 1879. Doch hatte Lesseps die technischen Probleme und den enormen Aufwand an Zeit, Geld und Arbeitskräften unterschätzt. 1889 musste die Kanalgesellschaft Konkurs anmelden. Noch gab Lesseps aber nicht auf. Er setzte eigenes Kapital ein, um das Projekt weiterzuführen. Doch als er 1894 starb, galt das Unternehmen als gescheitert; vier Jahre später wurden die Arbeiten schließlich eingestellt.
“Saccharum officinarum” lautet die botanische Bezeichnung jener Pflanze, die der kleinen Stadt Trinidad wie der gesamten Insel Kuba einst zu Reichtum verhalf. Das unter dem Namen Zuckerrohr bekannte Süßgras wurde durch spanische Konquistadoren in die Karibik gebracht, wo das Klima für den Anbau besonders günstig war. Santísima Trinidad wurde 1514 als eine der ersten europäischen Siedlungen in ganz Lateinamerika gegründet. Die Stadt liegt malerisch zu Füßen der Sierra del Escambray nahe der mittleren Südküste Kubas.

In nur fünf Jahren solle Brasilien den Fortschritt von fünf Jahrzehnten erleben, prophezeite Juscelino Kubitschek seinen Landsleuten. Zum Symbol des rasanten Aufstiegs wähle Kubitschek, der das Amt des Staatspräsidenten anstrebte, die geplante Hauptstadt Brasilia, deren zügiger Bau zum zentralen Wahlkampfthema aufrückte. Als die neue Kapitale am 21. April 1960 eingeweiht wurde, blickte die Welt mit ungläubigem Staunen auf den lateinamerikanischen Staat, der unter beträchtlichen Anstrengungen in kurzer Zeit eine Meisterleistung vollbracht hatte.
“Wer Bäume absägt, wie es ihm gefällt, der sägt an seinem eigenen Lebensbaum.” Nirgendwo bewahrheitet sich das Sprichwort der Maya heute mehr als in Guatemalas Nordbezirk El Petén, dem einstigen Kernland der Maya. Das ausgedehnte Tropenwaldgebiet an der Grenze zu Mexiko und Belize birgt mit den Ruinen von Tikal die größte und bedeutendste archäologische Stätte dieser Kultur. Da ist es nur konsequent, dass weite Teile des Tropenwaldes 1990 zum Biosphärenreservat erklärt wurden.
Unendliche Weiten und hohe Berge, überbordender Dschungel und ewiges Eis – die Gegensätze des südamerikanischen Kontinents ziehen Reisende seit Jahrhunderten an. Der TiPP 4 Verlag hat in seiner Reihe Fotografeneditionen nun den faszinierenden Bildband Mittel- und Südamerika – die Natur-Highlights veröffentlicht, in dem diese Großlandschaften vereinigt sind.
Am 16. Juli 2007 war es endlich soweit – ich durfte dank eines Stipendiums der deutschen Post nach Südamerika fliegen. Mit meinen damals erst 16 Jahren war ich sehr aufgeregt, was mich in diesem exotischen Land alles erwarten würde. Also machte ich mich auf die Reise…
Fahrradreisen sind mit Sicherheit kein neues Thema, ganz im Gegenteil, sie sind sehr bekannt und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Eher selten wird diese Reiseart aber mit Fernreisen nach Lateinamerika in Verbindung gebracht. Dabei bietet sich das Rad als Verkehrsmittel für überwältigende Strecken in der Wildnis, die Bergmassive der Anden oder aber auch traumhaft gelegene Küstenstraßen geradezu an.