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Brasilien Südamerika

Die Urwaldmetropole Manaus

Manaus ist die größte Stadt im brasilianischen Amazonasgebiet und zugleich das wichtigste Eingangstor in das riesige Regenwaldbecken. Ihre Lage ist einzigartig: Mitten im tropischen Grün trifft hier moderne Urbanität unmittelbar auf die Natur. Vor den Toren der Stadt fließen der dunkel schimmernde Rio Negro und der helle Rio Solimões nebeneinander her, bevor sie sich zum Amazonas vereinen – ein weltweit bekanntes Naturphänomen. Diese besondere Position macht Manaus zu einem Startpunkt für Flussfahrten, Dschungel-Lodges und Expeditionen in den Regenwald, bietet aber gleichzeitig überraschend viel Geschichte und Kultur im Stadtinneren.

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Costa Rica Mittelamerika Reiseberichte

Sprachreisen Costa Rica

Wer träumt nicht davon die Welt zu entdecken, sich zu entspannen und dabei gleichzeitig auch noch die spanische Sprache zu lernen? Wer diese Aspekte miteinander verbinden möchte, für den ist eine Sprachreise das Mittel der Wahl. Aber wohin soll diese Reise gehen? Die meisten Menschen denken bei „spanisch“ automatisch und unmittelbar an Spanien. Spanisch wird jedoch in insgesamt 22 Ländern als Amtssprache gesprochen. Es gibt also noch eine Viehlzahl weiterer Länder, die zur Auswahl stehen. Die meisten dieser Länder befinden sich in Mittel- und Südamerika.

Eine der beliebtesten Destinationen für Spanisch Sprachreisen außerhalb Europas ist definitiv Costa Rica, welches im übrigen als sicherstes Reiseland innerhalb Lateinamerikas gilt. Im Norden grenzt das Land an Nicaragua und im Süden an Panama. Costa Rica besitzt eine eine überwältigende Naturvielfalt mit unzähligen exotischen Pflanzen und Tieren. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Artenvielfalt auf so kleinem Raum. Darüber hinaus wird die Landschaft durch zahlreiche, zum Teil noch aktive Vulkane geprägt. Die beliebtesten und angesehensten Sprachschulen des Landes befinden sich in San José, der Hauptstadt des Landes, die sich mit ca. 340.000 Einwohnern auf knapp 1.200 Metern Höhe befindet.

Spanisch wird hier von Muttersprachlern unterrichtet und bei den Kursen besteht die Möglichkeit zwischen Einzel- oder Gruppenunterricht zu wählen. Die Sprachlehrer der Sprachschulen sind sehr um das allgemeine Wohl jedes einzelnen bemüht und versuchen auch auf individuelle Problematiken einzugehen. So kommt es zu schnellen und effektiven Lernerfolgen. Die meisten Kurse dauern 4-6 Stunden pro Tag, wodurch genügend Zeit bleibt, um Land und Leute kennenzulernen. Von den Sprachschulen werden regelmäßig Ausflüge organisiert, aber natürlich können Sie die Umgebung auch auf eigene Faust erkunden.

Während einer Costa Rica Sprachreise besteht die Möglichkeit der Unterbringung in einer Gastfamilie oder in einer Gemeinschaftswohnung, welche Sie mit anderen internationalen Sprachschülern teilen. Der Benefit einer Unterbringung in einer Gastfamilie ist jedoch eindeutig: Costa-Ricaner sind überaus gastfreundlich und ein Aufenthalt in einer Familie ist eine optimale Ergänzung um die Spanischkenntnisse während der Sprachreise weiter zu verbessern.

Costa Rica ist immer eine Sprachreise wert! Unter www.studylingua.de findet man viel Informatives über Sprachreisen nach Costa Rica und auf der ganzen Welt.

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Faszinierende Orte Honduras Mittelamerika

Río Plátano

Das Biosphärenreservat Río Plátano liegt in Honduras und beinhaltet einen der wenigen verbliebenen tropischen Regenwälder Zentralamerikas. Es erstreckt sich mit seinen ungefähr 830.000 Hektar am Río Plátano von der Nordostküste ins Innere des Landes bis auf eine Meereshöhe von über 1.300 Metern.

Hier finden sich Lagunen, Mangrovenwälder, Küstensavannen mit Sumpfpflanzen sowie Palmen und Tieflandkiefern. Der unberührte Lebensraum bietet einer Vielzahl von Tieren einen geeigneten Lebensraum. Aras, Pumas sowie Tapire nennen das Biosphärenreservat Río Plátano ihr Zuhause. Nur einige Tausend Menschen besiedeln dieses Gebiet, dabei handelt es sich um die indigenen Miskito, Pech, Tawahka und Garifuna, die hier die Möglichkeit sehen, ihren traditionellen Lebensweisen nachzugehen.

Neben der faszinierenden Flora und Fauna finden sich in dem Reservat archäologische Siedlungen der Maya sowie einiger anderer prähispanischer Kulturen, die einen Ausflug unvergesslich machen.

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Chile Faszinierende Orte Südamerika

Temuco

Die Stadt Temuco liegt im Süden Chiles und ist vor allem ein Zentrum der Mapuche. Unter den ca. 270.000 Einwohnern leben aber auch viele deutschsprachige Chilenen, womöglich weil das Klima dem deutschen sehr ähnelt. Mitunter weisen auch viele Firmenbezeichnungen auf die deutsche Sprache hin.

Insbesondere wer sich für Kunsthandwerk interessiert, ist auf dem Markt von Temuco gut aufgehoben. Aber auch Naturliebhaber kommen in dem rund 6 Hektar großen Zoologischen Garten mit den vielen Tierarten auf ihre Kosten. In der näheren Umgebung finden sich auch wundervolle ausgedehnte Seenlandschaften, die zu Wanderungen und Fahrradtouren einladen, sowie viele aktive Vulkane. 80 Kilometer von Temuco entfernt befindet sich der Conguillio Nationalpark, für den sich die Stadt ebenfalls als idealer Ausgangspunkt eignet.

Mapuche Frau (© Sernatur)

Nach Temuco führen Sie folgende unserer Reisen Mietwagentour Seenregion Chile & ArgentinienChiles begeisternde Landschaften  und vielen anderen.

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Allgemein

Südamerika – ein Kontinent der Gegensätze

Zwischen den beiden Ozeanen Pazifik und Atlantik erstreckt sich einer der schönsten Kontinente auf der Welt. Südamerika war schon zur Zeit der Entdeckungsreisen eine der Regionen auf unseren Planeten, die durch eine spannende Geschichte und facettenreiche Kultur die Menschen faszinierte und in ihren Bann zog.

Heute spiegelt sich dieses Interesse in den unternommenen Reisen wieder, die nach Südamerika durchgeführt werden. Egal ob per Flugzeug, Bahn oder Auto, jeder Urlauber möchte so viele Eindrücke wie möglich von dem riesigen Kontinent erleben. Durch die direkte Nähe zum Meer entwickelte sich in den letzten Jahren ein zunehmender Trend in Richtung Kreuzfahrten, die den gesamten Kontinent umrunden.

Kreuzfahrten bieten einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Reisevarianten; der größte darunter ist die verhältnismäßig schnelle Entdeckung der vielen, in sich unterschiedlichen Ländern innerhalb kürzester Zeit. Da die Schiffe den gesamten Kontinent einmal umfahren, besteht immer die Möglichkeit, auf eines der Schiffe aufzusteigen und die Schönheit Südamerikas von einem anderen Blickwinkel aus zu erleben.

So ist es kein Problem, sich beispielsweise sowohl in Rio de Janeiro also auch in Buenos Aires auf die Kreuzfahrtriesen zu begeben und eine atemberaubende Reise beginnen zulassen.

Auf den Panoramadecks kann die salzige Luft auf der Haut gespürt und von der Ferne aus auf das südamerikanische Festland eine unbeschreibliche Aussicht genossen werden. Die Reisen mit den modernen Hochseeschiffen sind so aufgebaut, dass jeweils nach einem Tag auf See an der Küste Südamerikas angelegt wird. Neben den interessanten Ausflügen in den großen Metropolen legen die Schiffe vor den schönsten Regionen Argentiniens, Perus oder auch Panamas Anker und laden zu einem Ausflug auf dem Festland ein. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, zum einen die legendäre Inka-Welt zu entdecken, oder lieber bei einem Badetag den Atlantik oder Pazifik an einem der langen Sandstrände zu genießen.

Unsere Kreuzfahrten finden Sie hier http://www.suedamerika-reiseportal.de/kategorien/kreuzfahrten/.

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Faszinierende Orte Honduras Mittelamerika

La Ceiba – Tor zu den Islas de la Bahía

La Ceiba ist eine Hafenstadt an der Karibikküste von Honduras und hat mehr als 200.000  Einwohner. Seinen Ursprung hat der Name der Stadt in einem riesigen Ceiba-Baum, der nahe dem Strand gelegen den Hafenarbeitern und auch der restlichen Bevölkerung Schatten spendete.

La Ceiba in Honduras ©Central America Tourism Agency
La Ceiba in Honduras ©Central America Tourism Agency

Gelegen zwischen dem bedeutenden Nationalpark Pico Bonito, dem Wildtierreservat Cuero y Salado und dem Meeresreservat Cayos Cochinos wird die Stadt als Hauptstadt des Ökotourismus bezeichnet. Und auch nicht unbegründet wird La Ceiba als Stadt des Vergnügens betitelt, da sie für ihr vielfältiges Nachtleben berühmt ist.

Aber auch zum Erholen am Strand ist La Ceiba ein geeignetes Plätzchen. Der idyllische Karibik-Strand lädt gerade dazu ein, gemütliche Stunden im Liegestuhl zu verbringen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Es gibt dementsprechend genügend Gründe, der freundlichen und genauso abwechslungsreichen Hafenstadt in Honduras einmal einen Besuch abzustatten.

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Allgemein Bolivien Chile Reiseberichte Südamerika

Bolivien – Salar de Uyuni-Tour

Ich habe während meiner vielen Reisen nach Lateinamerika schon so manches Tolle gesehen und erlebt, aber einer der absoluten Höhepunkte war – und wird wohl immer bleiben – die dreitägige Tour vom bolivianischen Uyuni über die Grenze zu Chile bis nach San Pedro de Atacama.

Gegen Mittag startete ich zusammen mit einigen anderen Reisenden aus aller Welt voll freudiger Erwartung in Uyuni. Unser erstes Ziel war der Salar de Uyuni, einer der größten Salzseen der Erde. Welch unendliche Weite an weißem Salz! Auf dem Weg über den Salar – das Salz ist so fest, dass sogar Lastwagen darauf fahren können – passierten wir ein Hotel, das komplett aus Salz erbaut ist. Am frühen Nachmittag kamen wir zur Isla de Pescadores. Auf dieser Insel mitten im weißen Nichts wachsen riesige Kakteen, von denen ein Teil sogar blühte. Wenn man auf den höchsten Punkt der Insel hinaufsteigt, hat man einen fantastischen Blick auf die Kakteen im Vordergrund, dahinter der strahlend weiße Salzsee und am Horizont die Berggipfel der Anden.

Nachdem wir uns von diesem Anblick losreißen konnten, ging es weiter noch ein Stück über den Salar und anschließend in das kleine Dorf  San Juan, wo wir übernachteten. Das Dorf liegt mitten in der Wüste, umgeben von Vulkanen und um das Dorf herum weiden Lamaherden. Hier konnten wir abends den immer wieder unglaublichen Sternenhimmel bewundern, der uns Mitteleuropäern fast unwirklich vorkommt.

Isla de Pescadores
Isla de Pescadores

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der faszinierenden Landschaft des Altiplano. Tolle Vulkane, kleinere Salare, schroffe Felsformationen und farbenprächtige Lagunen mit zahllosen Flamingos ergaben immer wieder tolle Fotomotive und Ausblicke. Höhepunkt ist die Laguna Colorada, an der wir dann auch unser zweites Nachquartier aufschlugen. Das Wasser dieser Lagune ist rot gefärbt durch die in ihr lebenden Mikroorganismen. Die dazwischen liegenden weißen Salzflächen erzeugen einen tollen Farbkontrast. Hier war wieder gucken und genießen angesagt!

Am nächsten Morgen hieß es schon um 4:00 aufstehen – aber es lohnte sich! Wir fuhren zum Thermalgebiet Sol de Mañana, wo aus unzähligen Löchern im Boden heißer Dampf aufsteigt – mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund mal wieder eine Augenweide. Anschließend ging es weiter zu den Termas de Chalviri, eine etwa badewannenwarme Thermalquelle. Ein Genuss, nach dem kalten Morgen in dem warmen Wasser zu liegen! Das nächste und letzte Ziel auf der Tour war die Laguna Verde, vorbei an in allen Farben schillernden Bergen. Die Laguna ist aufgrund der in ihr gelösten Kupfersedimente grün gefärbt und spiegelt den dahinter liegenden Vulkan Licancabur. Wieder mal ein spektakulärer Anblick!
Nun ging es noch weiter nach San Pedro de Atacama, wo diese wirklich empfehlenswerte Tour endet.

Wenn auch Sie nun Lust auf Bolivien bekommen haben, empfehlen wir beispielsweise die Reise Aus allen Perspektiven

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Peru Reiseziele Südamerika

Cuys – mehr als nur ein Schmusetier

Mit einer Anzahl von rund 6,3 Millionen[1] Meerschweinchen, die in Deutschland als Haustier gehalten werden, erfreut sich der niedliche Nager einer großen Beliebtheit und gilt als liebenswerter Spielkamerad und treuer Freund für Kinder.

Auch in ihrem Ursprungsland Südamerika sind diese Kleintiere nicht weniger populär – doch während sie sich bei uns weit oben auf der Liste der gehaltenen Haustiere platziert haben, hat man in Ländern wie Peru schon lange den Nutzen erkannt, den man aus den dort als cuys bekannten Tierchen ziehen kann.

Cuys werden als unterschiedlich einsetzbares Nutztier verwendet. Die Haltung ist unaufwendig und wenig kompliziert; hinzu kommt, dass sich die Vierbeiner perfekt ihrer natürlichen Umgebung anpassen und sowohl in Wüsten oder Berglandschaften als auch auf Dachböden oder in der Küche leben können. Sie vermehren sich schnell und haben keine großen Ansprüche an ihre Nahrung.

Cuy-Fleisch gilt seit Zeiten der Inka als kulinarische Spezialität: es stellt den wichtigsten Lieferanten an Proteinen dar, gilt aber gleichzeitig als cholesterinarm und besonders schmackhaft und gehaltvoll. Geschmacklich lässt sich das cuy als eine Mischung aus Hühnchen- und Kaninchenfleisch beschreiben. Allein in Peru werden jedes Jahr etwa 65 Millionen Meerschweinchen verspeist.

In der alternativen Medizin haben sich die cuys ebenfalls –wenn auch vermutlich nicht ganz freiwillig- einen festen Platz verschaffen können. Naturheiler oder Schamanen benutzen die quirligen Kleintiere zur Diagnose verschiedener Krankheiten. Dabei werden die Vierbeiner über den Körper des Patienten bewegt; an der Stelle, wo das Tierchen zu quieken beginnt, soll die Krankheit zu finden sein. Eine genaue Diagnose wird auf den Innereien der Tiere gelesen, was manche an die Verwendung der Meerschweinchen als Opfertier für religiöse Rituale zu Inka-Zeiten erinnern mag.

Weiterhin werden cuys in manchen ländlichen Gegenden und Provinzen nach wie vor als Tausch- und Zahlungsmittel angesehen und gelten als Zeichen für ewige Fruchtbarkeit. Für viele Peruaner ist es aus diesem Grund nicht unüblich, ein Meerschweinchenpaar als Basis für eine langjährige, solide Ehe als Hochzeitsgeschenk dienen zu lassen.

Aber trotz der Multifunktionalität der cuys werden diese nicht nur mit dem Begriff „Nutzen“ assoziiert – auch in Peru ist das Meerschweinchen nach wie vor ein liebenswürdiger Spielgefährte und beliebtes Haustier.


[1] http://www.sueddeutsche.de/geld/statistik-haustiere-in-zahlen-1.246805

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

La Antigua Guatemala

Rund 35.000 Menschen leben in der Stadt Antigua, gelegen im zentralen Hochland Guatemalas. Einst war sie die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika. Jedoch zerstörte ein Erdbeben im Juni 1773 die Stadt völlig, so dass diese neu aufgebaut werden musste. Es dauerte lange, bis sich die Stadt von dieser Katastrophe erholt hatte. Inzwischen wurde Antigua noch von einigen weiteren Naturkatastrophen heimgesucht, woran auch die Mischung aus Ruinen und liebevoll restaurierten Bürgerhäusern erinnert.

Jedoch ist vermutlich gerade dieses Stadtbild dafür verantwortlich, dass Antigua ein so beliebter Anlaufpunkt für Touristen geworden ist. Die historischen Gebäude, Denkmäler, Brunnen und Ruinen verleihen der Stadt etwas Einzigartiges. Aber auch die in Sichtweite liegenden Vulkane Agua, Fuego und Acatenango machen den Flair dieses symphatischen Kolonialstädtchens aus.

Auf den folgenden Reisen können Sie La Antigua einen Besuch abstatten: Individualreise Guatemala und BelizeWunderwelt der Maya und vielen anderen.

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Faszinierende Orte Kolumbien Südamerika

Popayán

Popayán wurde 1537 am Fuße des Vulkans Puracé von Sebastián de Belalcázar gegründet. Zu Kolonialzeiten war die Stadt im Südwesten Kolumbiens, 646 km von Bogotá entfernt und auf dem Weg von Cartagena nach Quito (Ecuador) gelegen, ein wichtiges religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum.

Das ganzjährig angenehme Klima der Stadt lockte zahlreiche Großgrundbesitzer an. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden daher viele Herrenhäuser, Schulen, Klöster und Kirchen. Die Spanier, die nach Popayán kamen, betrieben Land- und Viehwirtschaft, zum Teil auch Minenwirtschaft. Aus der Heimat brachten sie Tiere und Pflanzen, sowie Bilder und Schätze. So erklärt sich die prunkvolle Kolonialzeit der „Weißen Stadt“.

Der wirtschaftliche Glanz verflog irgendwann. Seine religiöse Bedeutung hat Popayán aber bis heute aufrechterhalten. Im Museum für Religiöse Kunst der Erzdiöse gibt es eine Sammlung von 12 Kunstwerken, die sich durch eine detailreiche Verarbeitung und den Reichtum an verwendeten Materialien, insbesondere von Edelsteinen kennzeichnet.

Die Karwoche, deren Prozessionen seit 2009 Teil des Meisterwerks des Mündlichen und Geistigen Welterbes der UNESCO sind, ist eine der wichtigsten Zeremonien. Alljährlich gibt es sechs Prozessionen: von Palmsonntag  bis Karsamstag täglich eine. An den sog. Kleinen Prozessionen nehmen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren teil. Außerdem gibt es ein Festival der Religiösen Musik.

Die “weiße Stadt” Popayan

Die Kirche von La Ermita ist die älteste der Stadt, in der Kirche von Santo Domingo gibt es ein Bildnis der Jungfrau von El Rosario, die Kirche von San Agustín ist heute eine Mädchenschule des Augustinerordens und die Kirche von San Francisco ist bekannt für ihre Seitenaltare. Weiterhin gibt es die Kirchen von La Compañía, San José, Belén, El Carmen, La Encarnación oder der Nonnen, die Basilika Nuestra Señora de la Asunción.

Das koloniale Stadtbild war bis 1983 intakt, als ein verherendes Erdbeben große Teile der Stadt zerstörte. In einem aufwändigen Projekt zum Wiederaufbau wurden die Gebäude damals wieder hergestellt.

Im Casa Museo Mosquera gibt es eine koloniale Kunstsammlung zu bestaunen. Nordöstlich von Popayán, in Silvia, findet jeden Dienstag ein traditioneller Markt der indigenen Gemeinschaft der Guambianos statt. Dort kann man landestypische Kleidung, Kunsthandwerk, sowie Obst und Gemüse kaufen.

Ganz in der Nähe liegt die archäologische Stätte von San Augustín, die wir Ihnen an einem anderen Montag vorstellen werden.

Nach Popayán bringen Sie die folgenden Reisen: Mythos Eldorado: Kultur, Kaffee und Karibik, Individualreise Kolumbien intensiv sowie Kolumbien – Kaffeearoma und Karibikfeeling.