Kategorien
Faszinierende Orte Peru Südamerika

Colca Cañon – Heimat der Kondore

Der Colca Cañon ist eine beeindruckende Schlucht in Peru, die rund 100 km nördlich von Arequipa liegt.

Während der Grand Canyon einem schon mit einer Tiefe von ungefähr 1.800 Metern den Atem raubt, schafft der Colca Cañon dies an der tiefsten Stelle mit spektakulären mehr als 3.000 Metern. Die Landschaft des Cañon bietet Kondoren und Riesenkolibris ein Zuhause und somit ist die Chance, frühmorgens am Cruz del Condor einen Kondor mit einer Spannweite von 3 Metern zu Gesicht zu bekommen, der über den Rand des Cañon aufsteigt, sehr groß. Am besten lässt sich die Landschaft und das Panorama während einer Wanderung oder einer Rafting-Tour genießen.

Blick in den Colca Canyon (PromPeru, Juan Manuel Olivera)
Blick in den Colca Canyon (PromPeru, Juan Manuel Olivera)

Vor mehreren hundert Jahren wurden die oberen Hänge des Colca Cañon von Menschenhand zu Terrassen umstrukturiert, die von den heutigen Bewohnern für die Landbebauung genutzt werden. Eine bewundernswerte Konstruktion, die man sich bei einem Peru-Aufenthalt nicht entgehen lassen sollte.

Die Möglichkeit, den imposanten Colca Canyon zu besuchen, vom Aussichtspunkt Cruz del Condor einen Einblick in die Tiefen des Canyons zu erhalten und den morgendlichen Gleitflug des »Königs der Anden«, des Kondors zu bewundern, haben Sie auf vielen unserer Reisen, unter anderem Magie der Anden, Auf den Spuren der Inkas und vielen anderen.

Kategorien
Belize Faszinierende Orte Karibik Mittelamerika

Das Blue Hole in Belize

Das Blue Hole (das Blaue Loch), ein Naturwunder knapp 80 Kilometer östlich von Belize City gelegen, gehört zum Lighthouse Reef von Belize. Dieses ist mit einer Länge von rund 300 Kilometern das zweitgrößte Korallenriff der Welt – nach dem Great Barrier Reef in Australien. Seit 1996 ist es UNESCO-Welterbe. 2009 wurde es außerdem in die Liste des gefährdeten Weltnaturerbes aufgenommen.

Vor mehreren zehntausend Jahren war das Blue Hole eine Höhle, die noch über dem Wasser lag. Irgendwann stürzte diese ein, der Meeresspiegel stieg an und das Land versank im Meer. Heute misst das Blaue Loch eine Tiefe von 125 und einen Durchmesser von 274 Metern. Betrachtet man das Blaue Loch von oben, aus einem Flugzeug heraus, erkennt man es deutlich: Ein dunkler, fast kreisrunder Fleck hebt sich deutlich vom restlichen Wasser ab

Das Blue Hole gehört zu den beliebtesten Tauch-Spots der Karibik, ist aber nur für geübte Taucher geeignet, die sich trauen weit in die Tiefen des unterirdischen Höhlensystems vorzudringen. Bei einem solchen Tauchgang bieten sich in ca. 35 Metern Tiefe faszinierende Blicke auf die enormen Stalaktiten an den Wänden – Zeugen vergangener Tage, als die Höhle noch nicht unter dem Meeresspiegel lag und kalkhaltiges Wasser von der Decke herabtropfte. Schon ab ungefähr 30 Metern Tiefe ist das Blue Hole finster.

Oder sehen Sie sich diese Videos an: Gehen Sie auf Tauchgang oder Überfliegen Sie das Gebiet (englisch).

Kategorien
Faszinierende Orte Kolumbien Südamerika

Cartagena de Indias

Die erste Siedlung wurde 1533 von Pedro de Heredia gegründet. Zur besseren Unterscheidung vom spanischen Namenspatron der Stadt erhielt sie erst den Zusatz „Cartagena de Poniente“ (des Westens) und später „Cartagena de Indias“ (der Indien).

Seit ihrer Gründung war die Stadt ein sehr bedeutender Hafen in der Karibik. Früher verließen hier Gold und Silber die Neue Welt und wurden Richtung Spanien und Europa verschifft. Damals wurde eine Befestigungsmauer errichtet, um die Schifffahrt und den Sklavenhandel zu beschützen. Der Reichtum der Stadt ließ sie nämlich mehrfach zum Ziel von Piratenüberfällen werden. 1544, 1560 und 1586 wurde sie von den Freibeutern des legendären Sir Francis Drake verwüstet.

Auch heute noch ist Cartagena ein überaus interessanter Flecken Erde: Jedes Jahr kommen Touristen, um die koloniale Vergangenheit des Ortes zu entdecken, sein Nachtleben zu erkunden und das angenehme Wetter zu genießen. Seit 1984 gehört Cartagena zum UNESCOWeltkulturerbe.

© Diana Quintero

Ein exzellenter Ausgangspunkt für eine Tour durch die Stadt ist die Casa de Marqués Valdehoyos, in der Straße Calle Factoría, da es beispielhaft zeigt, wie Cartagena früher aussah. Außerdem bietet die Touristen-Information im Inneren Straßen- und Stadtkarten und erteilt Auskünfte.
Las Bóvedas sind Kerker, die ursprünglich für militärischen Zwecke erbaut worden waren und heute Boutiquen und Touristen-Läden behausen. Das Castillo de San Felipe de Barajas ist die größte zahlreicher Festungen, die man zum Schutz der Stadt vor Piratenangriffen gebaut hatte. Unbedingt sollten Sie das Tunnelsystem, das der Versorgung und Evakuierung der Festung diente, gesehen haben.

Auch die Kathedrale Cartagena, deren Bau 1575 begonnen wurde, ist vor allem aufgrund ihres Verteidigungscharakters sehenswert. Die Iglesia de Santo Domingo wurde seit der Kolonialzeit wenig verändert. Wie die Kathedrale wurde auch die älteste Kirche der Stadt errichtet, um sich vor Eindringlingen zu schützen.

Das Museo de Oro y Arqueloguía auf dem Plaza Bolívar zeigt eine Sammlung von Gold- und Töpferwaren der Sinú. Der Palacio de la Inquisicíon, ein Beispiel kolonialer Architektur,  befindet sich auf dem gleichen Platz. Im Inneren werden Folterinstrumente ausgestellt.

Kathedrale Santa Catalina de Alejandria in Cartagena (© PROEXPORT COLOMBIA)
Kathedrale Santa Catalina de Alejandria in Cartagena (© PROEXPORT COLOMBIA)

Vom Kloster Convento de la Popa aus können Sie atemberaubende Aussichten auf Cartagena genießen – ganz besonders bei Sonnenuntergang. Früher ebenfalls zu Verteidigungszwecken genutzt, beherbergt das Kloster heute ein Museum und die Kapelle der „Virgen de la Candelaria“ (Maria Reinigung), Cartagenas Schutzpatronin.

In den neueren Stadtteilen Bocagrande und El Laguito findet man gehobenere Hotels, Restaurants und moderne Geschäfte. In der ganzen Stadt gibt es unzählige Clubs, in denen die ganze Nacht durchgetanzt wird.

Interessantes über Cartagena der Indias finden Sie hier: Kurzportrait der Stadt.

Der wohl schönsten Kolonialstadt an der Karibikküste sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Überzeugen Sie sich selbst von der Schönheit dieser Karibikperle auf unseren Kolumbien-Reisen: Kolumbien – Kaffeearoma und KaribikfeelingKolumbien-Rundreise und vielen anderen.

Kategorien
Argentinien Südamerika

Mendoza – Stadt des Weinbaus

Mendoza ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Argentinien und hat mitsamt aller Vororte rund 1,1 Millionen Einwohner. Auf 707 Metern gelegen, ist die hübsche Stadt trotz des eher trockenen Klimas vor allem für seinen Weinbau bekannt, was durch ein ausgeklügeltes System an künstlichen Bewässerungsanlagen ermöglicht wird.

Mendoza - Weinbau (© Staatssekretariat für Tourismus der Republik Argentinien)
Mendoza – Weinbau (©visitargentina)

Die Landschaft bietet besonders für Wanderer, Trecker und Reiter eine perfekte Anlaufstelle, aber durch die vier hindurchfließenden Flüsse auch für Wassersportbegeisterte. Wer hier ein paar Tage verbringt, sollte jedoch nicht nur dem Abenteuer-Tourismus nachgehen, sondern auch das Natureservat Villavicencio besucht haben, um die große Vielfalt der Tierwelt zu genießen wie beispielsweise die Berglöwen und -pumas.

Panorama in Puente del Inca (© Staatssekretariat für Tourismus der Republik Argentinien)
Panorama in Puente del Inca (©visitargentina)

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die “Puente del Inka” (Brücke des Inkas), welche in dem gleichnamigen Ort in der Provinz Mendoza zu finden ist und nicht, wie der Name vermuten lässt, von Inkas erbaut wurde, sondern sich durch Erosion natürlich gebildet hat.

Ein Besuch in Mendoza während einer Argentinien-Reise ist einfach immer eine Reise wert und wird mit vielen faszinierenden Eindrücken in Flora und Fauna und einem erlebnisreichen Aufenthalt belohnt.

Einen Abstecher in die Provinz Mendoza wird auf folgenden Reisen gemacht: Argentinien: Von Mendoza nach Salta auf der Routa 40 und Weinreise Argentinien.

Kategorien
Faszinierende Orte Kolumbien Südamerika Venezuela

Das Fluss-System des Orinoco

Das FlussSystem des Orinoco wird von über 200 Zuflüssen gespeist und ist eines der größten Südamerikas. Er ist weit über 2.000 km lang und entspringt ungefähr an der Süd-Grenze Venezuelas mit Brasilien. Von dort aus fließt er erst nach Westen, dann, wo die Grenze Venezuelas mit Kolumbien verläuft, nach Norden und anschließend nach Osten/Nordosten gen Atlantik. Der Orinoco ist zu einem großen Teil schiffbar. Bei San Rafael de Barrancas schwillt der Fluss während der Regenzeit, die von April bis Oktober/November dauert, auf eine Breite von bis zu 22 km und eine Tiefe von 100 Metern an.

Ein Großteil der Ureinwohner Venezuelas leben am Orinoco. Die wichtigsten sind die Guaica (Waica), auch bekannt als die Guaharibo, und die Maquiritare (Makiritare) im südlichen Hochland, die Warrau (Warao) im Delta, sowie die Guahibo und Yaruro in den Llanos.

Kind auf Pferd am Orinoco
Kind auf Pferd am Orinoco

Das Orinoco-Delta erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 30.000 Quadratkilometer und reicht über ca. 275 km an der Atlantikküste entlang. Das Delta ist riesig und besteht aus einem einzigen, weit verzweigten Labyrinth von Flussläufen. Das Gebiet ist dünn besiedelt, traditionell sind die Pfahlbauten der Warao-Indianer, die seit vielen Generationen an den Flussläufen und –ufern des Orinocos leben. Das Klima ist tropisch und feucht-heiß.

Die Landflächen des Orinoco- Deltas sind dicht bewaldet. Das Delta ist sehr reich an Papageien, Tukanen, Hoatzinvögel und Kaimane. Die Wasserwege unterliegen einem steten Wandel. Je nach Wassermenge sind die Inseln größer oder kleiner. Die Hauptverkehrswege sind gut befahrbar und nicht zugewachsen. Die Neben-Kanäle allerdings, wo es teils auch Mangroven gibt, können völlig überwuchert und undurchdringlich sein.

Video von National Geographic (englisch)

Kategorien
Ecuador Reiseziele Südamerika

Quito: Kulturhauptstadt und Welterbe

Erstes Weltkulturerbe

1978 wurde Quito, die Hauptstadt Ecuadors, zum Weltkulturerbe ernannt – und war somit die erste Stadt, die von der UNESCO auf diese Liste gesetzt wurde. Das hat die Stadt ihrem wunderschönen, kolonialen Altstadtkern zu verdanken, der als der größte, best erhaltene und am wenigsten beeinträchtigte Amerikas gilt und mehr als 130 monumentale Gebäude umfasst.

Kategorien
Aktuelles Allgemein Costa Rica Mittelamerika

Die Meeresschildkröten Costa Ricas

Überlebende aus dem Zeitalter der Dinosaurier: In all den Millionen Jahren haben sie ihre Gestalt kaum verändert. Angetrieben von ihren mächtigen Flossen legen die Meeresschildkröten große Entfernungen zurück – oft durchqueren sie ganze Ozeane, um sich zu ernähren, zu paaren und Eier abzulegen. Die Männchen verbringen ihr ganzes Leben auf offener See, während die Weibchen in zwei- oder dreijährigem Zyklus den Niststrand ansteuern, auf dem sie einst selbst zur Welt kamen.

In Costa Rica sind einige der weltweit wichtigsten Strände der Eiablage, wo es noch möglich ist, diesen tausendjährigen Überlebensritus zu beobachten. Fünf der weltweit sieben Arten Meeresschildkröten kommen zur Eiablage an die Küstengebiete Costa Ricas. Hier eine Übersicht der Brutstrände auf der Karibik– (K) und der Pazifikseite (P):

Grüne Meeresschildkröte (Suppenschildkröte) > Tortuguero Nationalpark (K) > Nistzeit: Juni-Nov
Grüne Meeresschildkröte (Suppenschildkröte ) > Playa Grande (P) > Mai-Aug
Echte Karettschildkröte > Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge (K) > März-Aug
Lederschildkröte > Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge (K) > Feb-Apr
Lederschildkröte > Playa Grande (P) > Okt-Apr
Unechte Karettschildkröte > Tortuguero Nationalpark (K) > das ganze Jahr über
Oliv-Bastardschildkröte > Playa Ostional und Playa Nancite (P) > Apr-Dez

Der Nationalpark Tortuguero (span. tortuga – Schildkröte) an der nordöstlichen Karibikküste ist weltweit einer der wichtigsten Orte für den Schutz der Meeresschildkröten. Seit den 50iger Jahren wurde in Tortuguero Forschung an den Meeresschildkröten betrieben. Der amerikanische Biologe Archie Carr gründete die Caribbean Conservation Corporation (CCC), die sich bis heute dem Überleben der Meeresschildkröten durch Forschung, Aufklärung und den Erhalt ihres natürlichen Lebensraums widmet. Nach der Eiablage kümmern sich Forscher um die Markierung und Vermessung der Schildkröten, z. T. werden DNS – Proben entnommen. Darüber hinaus werden einzelne Nester markiert, Eier gezählt und die Schlüpfrate bestimmt.

Kategorien
Ecuador Faszinierende Orte Südamerika

Erholung im ecuadorianischen Papallacta

Gerade einmal 800 Einwohner hat das auf 3.220 Meter Höhe liegende Dorf Papallacta,  in der ecuadorianischen Provinz Napo und da es rund 67 km von der Hauptstadt Quito entfernt ist, eignet sich der Besuch auch gut für einen Tagesausflug.

Aber weshalb sollte sich der Abstecher zu diesem kleinen Ort überhaupt lohnen?

Papallacta liegt zwischen den Vulkanen Cayambe und Antisana, weshalb es  in diesem Gebiet reichlich hydrothermales Wasser gibt. Diese heißen Thermalquellen sind reich an Mineralien und dienen somit der Erholung und auch der Heilung einer Reihe von Beschwerden wie beispielsweise ausgelöst durch rheumatische Erkrankungen. Für Wechselbäder stehen des weiteren Pools mit kaltem Quellwasser zur Verfügung.

Wer vor hat, sich der Entspannung für einen längeren Zeitraum hinzugeben, dem bietet der Kurort “Termas de Papallacta” Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel oder einer Reihe von Bungalows.

Demnach ist der Besuch des ecuadorianischen Dorfes Papallacta in jedem Falle vor allem für diejenigen lohnenswert, die während oder auch nach einer spannenden Ecuador-Entdeckungsreise ein bisschen Zeit zum Relaxen und Erholen benötigen.

Papallacta besuchen und in seinen Thermalquellen entspannen, können Sie unter anderem auf folgenden Reisen: Große Ecuador Rundreise, Ecuador Erlebnisreise, Naturparadies hautnah und vielen anderen.

Kategorien
Brasilien Costa Rica Ecuador Guatemala Kolumbien Kulturelles Mexiko Mittelamerika Peru Südamerika

Ostern & Semana Santa in Lateinamerika erleben – Reiseziele & Traditionen

Wenn du Lateinamerika rund um Ostern bereist, kannst du vielerorts ganz besondere Traditionen und Rituale erleben. Die Semana Santa, die Karwoche von Palmsonntag bis Ostersonntag, gehört in vielen Ländern zu den wichtigsten Festzeiten des Jahres. Prozessionen, Musik, traditionelle Speisen und große Familienfeiern prägen diese Tage. Für Reisende ist das eine besondere Gelegenheit, Kultur und Alltag sehr unmittelbar zu erleben.

Wichtig ist dabei: Die Osterwoche ist meist nicht der alleinige Grund für eine Reise, kann eine Route aber wunderbar bereichern. Wer ohnehin im Frühjahr nach Lateinamerika reist, kann auch intensive Einblicke in die Traditionen rund um das christliche Fest erhalten.

Kategorien
Faszinierende Orte Karibik Südamerika Venezuela

Los Roques Archipel (Venezuela)

Die Inselgruppe des Los Roques Archipels ist eine Ansammlung vieler Korallenriffe. Die knapp 50 dazugehörigen Inseln und unzähligen Sandbänke befinden sich in der Karibik, ungefähr 150 km vor der venezolanischen Küste. Die Korallenriffe erstrecken sich über eine Fläche von 36 Kilometern Breite und 24 Metern Länge (insgesamt 225153 ha). Seit 1972 steht das empfindliche Ökosystem dieses Gebiets unter Schutz: Es wurde zum Nationalpark erklärt.

Die Hauptinsel, die einzige bebaute und – seit Gründung des Nationalparks – auch die einzige bewohnte Insel, heißt El Gran Roque. Die Straßen der Insel bestehen aus Sand, die Häuser sind karibisch-bunt.Manch einer nennt Los Roques „die Malediven der Karibik“, weil die Inselgruppe paradiesisch wirkt: die Sonnenuntergänge hier sind magisch, die Strände aus feinstem weißen Sand und die Lagunen schimmern und glitzern im Sonnenlicht.

Kirstallklares Wasser
Kristallklares Wasser

Die unglaubliche Vielzahl an exotischen Fischen lockt zahlreiche Schnorchler und Taucher an. Einmalige Taucherlebnisse sind in Chichiriviche de la Costa, bei der Isla Larga und Isla del Sapo vor der Küste von Puerto Cabello und im Nationalpark Morrocoy geboten. Auch Vogelbeobachter kommen im Los Roques Archipel voll auf ihre Kosten. Die enorme Biodiversität des Archipels ist einfach atemberaubend: Neben ungefähr 60 verschiedenen Schwammarten gibt es z. B. 280 Fisch- und rund 80 verschiedene Vogelarten. Seltene Meeresschildkröten legen regelmäßig ihre Eier im Archipel ab und in den Mangroven sind Pelikane zuhause.

An die Westküste verlaufen sich weniger Touristen als an die Ostküste. Jedoch hat auch jene Gegend mit dem Nationalpark Henri-Pittier, dem Hafen Puerto Colombia, den Feuchtwäldern, Mangroven und Sanddünen ihren Reiz.

An den Stränden Playa Grande und Playa Escondida kann man sich vom anstrengenden Aktivurlaub prächtig erholen. Mehrtägige Ausflüge, z. B. von Isla Margarita oder vom Festland Venezuelas bieten sich an, um diesen wunderbaren Flecken Erde kennenzulernen.