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Südamerika – ein Kontinent der Gegensätze

Zwischen den beiden Ozeanen Pazifik und Atlantik erstreckt sich einer der schönsten Kontinente auf der Welt. Südamerika war schon zur Zeit der Entdeckungsreisen eine der Regionen auf unseren Planeten, die durch eine spannende Geschichte und facettenreiche Kultur die Menschen faszinierte und in ihren Bann zog.

Heute spiegelt sich dieses Interesse in den unternommenen Reisen wieder, die nach Südamerika durchgeführt werden. Egal ob per Flugzeug, Bahn oder Auto, jeder Urlauber möchte so viele Eindrücke wie möglich von dem riesigen Kontinent erleben. Durch die direkte Nähe zum Meer entwickelte sich in den letzten Jahren ein zunehmender Trend in Richtung Kreuzfahrten, die den gesamten Kontinent umrunden.

Kreuzfahrten bieten einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Reisevarianten; der größte darunter ist die verhältnismäßig schnelle Entdeckung der vielen, in sich unterschiedlichen Ländern innerhalb kürzester Zeit. Da die Schiffe den gesamten Kontinent einmal umfahren, besteht immer die Möglichkeit, auf eines der Schiffe aufzusteigen und die Schönheit Südamerikas von einem anderen Blickwinkel aus zu erleben.

So ist es kein Problem, sich beispielsweise sowohl in Rio de Janeiro also auch in Buenos Aires auf die Kreuzfahrtriesen zu begeben und eine atemberaubende Reise beginnen zulassen.

Auf den Panoramadecks kann die salzige Luft auf der Haut gespürt und von der Ferne aus auf das südamerikanische Festland eine unbeschreibliche Aussicht genossen werden. Die Reisen mit den modernen Hochseeschiffen sind so aufgebaut, dass jeweils nach einem Tag auf See an der Küste Südamerikas angelegt wird. Neben den interessanten Ausflügen in den großen Metropolen legen die Schiffe vor den schönsten Regionen Argentiniens, Perus oder auch Panamas Anker und laden zu einem Ausflug auf dem Festland ein. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, zum einen die legendäre Inka-Welt zu entdecken, oder lieber bei einem Badetag den Atlantik oder Pazifik an einem der langen Sandstrände zu genießen.

Unsere Kreuzfahrten finden Sie hier http://www.suedamerika-reiseportal.de/kategorien/kreuzfahrten/.

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Faszinierende Orte Honduras Mittelamerika

La Ceiba – Tor zu den Islas de la Bahía

La Ceiba ist eine Hafenstadt an der Karibikküste von Honduras und hat mehr als 200.000  Einwohner. Seinen Ursprung hat der Name der Stadt in einem riesigen Ceiba-Baum, der nahe dem Strand gelegen den Hafenarbeitern und auch der restlichen Bevölkerung Schatten spendete.

La Ceiba in Honduras ©Central America Tourism Agency
La Ceiba in Honduras ©Central America Tourism Agency

Gelegen zwischen dem bedeutenden Nationalpark Pico Bonito, dem Wildtierreservat Cuero y Salado und dem Meeresreservat Cayos Cochinos wird die Stadt als Hauptstadt des Ökotourismus bezeichnet. Und auch nicht unbegründet wird La Ceiba als Stadt des Vergnügens betitelt, da sie für ihr vielfältiges Nachtleben berühmt ist.

Aber auch zum Erholen am Strand ist La Ceiba ein geeignetes Plätzchen. Der idyllische Karibik-Strand lädt gerade dazu ein, gemütliche Stunden im Liegestuhl zu verbringen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Es gibt dementsprechend genügend Gründe, der freundlichen und genauso abwechslungsreichen Hafenstadt in Honduras einmal einen Besuch abzustatten.

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Allgemein Bolivien Chile Reiseberichte Südamerika

Bolivien – Salar de Uyuni-Tour

Ich habe während meiner vielen Reisen nach Lateinamerika schon so manches Tolle gesehen und erlebt, aber einer der absoluten Höhepunkte war – und wird wohl immer bleiben – die dreitägige Tour vom bolivianischen Uyuni über die Grenze zu Chile bis nach San Pedro de Atacama.

Gegen Mittag startete ich zusammen mit einigen anderen Reisenden aus aller Welt voll freudiger Erwartung in Uyuni. Unser erstes Ziel war der Salar de Uyuni, einer der größten Salzseen der Erde. Welch unendliche Weite an weißem Salz! Auf dem Weg über den Salar – das Salz ist so fest, dass sogar Lastwagen darauf fahren können – passierten wir ein Hotel, das komplett aus Salz erbaut ist. Am frühen Nachmittag kamen wir zur Isla de Pescadores. Auf dieser Insel mitten im weißen Nichts wachsen riesige Kakteen, von denen ein Teil sogar blühte. Wenn man auf den höchsten Punkt der Insel hinaufsteigt, hat man einen fantastischen Blick auf die Kakteen im Vordergrund, dahinter der strahlend weiße Salzsee und am Horizont die Berggipfel der Anden.

Nachdem wir uns von diesem Anblick losreißen konnten, ging es weiter noch ein Stück über den Salar und anschließend in das kleine Dorf  San Juan, wo wir übernachteten. Das Dorf liegt mitten in der Wüste, umgeben von Vulkanen und um das Dorf herum weiden Lamaherden. Hier konnten wir abends den immer wieder unglaublichen Sternenhimmel bewundern, der uns Mitteleuropäern fast unwirklich vorkommt.

Isla de Pescadores
Isla de Pescadores

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der faszinierenden Landschaft des Altiplano. Tolle Vulkane, kleinere Salare, schroffe Felsformationen und farbenprächtige Lagunen mit zahllosen Flamingos ergaben immer wieder tolle Fotomotive und Ausblicke. Höhepunkt ist die Laguna Colorada, an der wir dann auch unser zweites Nachquartier aufschlugen. Das Wasser dieser Lagune ist rot gefärbt durch die in ihr lebenden Mikroorganismen. Die dazwischen liegenden weißen Salzflächen erzeugen einen tollen Farbkontrast. Hier war wieder gucken und genießen angesagt!

Am nächsten Morgen hieß es schon um 4:00 aufstehen – aber es lohnte sich! Wir fuhren zum Thermalgebiet Sol de Mañana, wo aus unzähligen Löchern im Boden heißer Dampf aufsteigt – mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund mal wieder eine Augenweide. Anschließend ging es weiter zu den Termas de Chalviri, eine etwa badewannenwarme Thermalquelle. Ein Genuss, nach dem kalten Morgen in dem warmen Wasser zu liegen! Das nächste und letzte Ziel auf der Tour war die Laguna Verde, vorbei an in allen Farben schillernden Bergen. Die Laguna ist aufgrund der in ihr gelösten Kupfersedimente grün gefärbt und spiegelt den dahinter liegenden Vulkan Licancabur. Wieder mal ein spektakulärer Anblick!
Nun ging es noch weiter nach San Pedro de Atacama, wo diese wirklich empfehlenswerte Tour endet.

Wenn auch Sie nun Lust auf Bolivien bekommen haben, empfehlen wir beispielsweise die Reise Aus allen Perspektiven

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Peru Reiseziele Südamerika

Cuys – mehr als nur ein Schmusetier

Mit einer Anzahl von rund 6,3 Millionen[1] Meerschweinchen, die in Deutschland als Haustier gehalten werden, erfreut sich der niedliche Nager einer großen Beliebtheit und gilt als liebenswerter Spielkamerad und treuer Freund für Kinder.

Auch in ihrem Ursprungsland Südamerika sind diese Kleintiere nicht weniger populär – doch während sie sich bei uns weit oben auf der Liste der gehaltenen Haustiere platziert haben, hat man in Ländern wie Peru schon lange den Nutzen erkannt, den man aus den dort als cuys bekannten Tierchen ziehen kann.

Cuys werden als unterschiedlich einsetzbares Nutztier verwendet. Die Haltung ist unaufwendig und wenig kompliziert; hinzu kommt, dass sich die Vierbeiner perfekt ihrer natürlichen Umgebung anpassen und sowohl in Wüsten oder Berglandschaften als auch auf Dachböden oder in der Küche leben können. Sie vermehren sich schnell und haben keine großen Ansprüche an ihre Nahrung.

Cuy-Fleisch gilt seit Zeiten der Inka als kulinarische Spezialität: es stellt den wichtigsten Lieferanten an Proteinen dar, gilt aber gleichzeitig als cholesterinarm und besonders schmackhaft und gehaltvoll. Geschmacklich lässt sich das cuy als eine Mischung aus Hühnchen- und Kaninchenfleisch beschreiben. Allein in Peru werden jedes Jahr etwa 65 Millionen Meerschweinchen verspeist.

In der alternativen Medizin haben sich die cuys ebenfalls –wenn auch vermutlich nicht ganz freiwillig- einen festen Platz verschaffen können. Naturheiler oder Schamanen benutzen die quirligen Kleintiere zur Diagnose verschiedener Krankheiten. Dabei werden die Vierbeiner über den Körper des Patienten bewegt; an der Stelle, wo das Tierchen zu quieken beginnt, soll die Krankheit zu finden sein. Eine genaue Diagnose wird auf den Innereien der Tiere gelesen, was manche an die Verwendung der Meerschweinchen als Opfertier für religiöse Rituale zu Inka-Zeiten erinnern mag.

Weiterhin werden cuys in manchen ländlichen Gegenden und Provinzen nach wie vor als Tausch- und Zahlungsmittel angesehen und gelten als Zeichen für ewige Fruchtbarkeit. Für viele Peruaner ist es aus diesem Grund nicht unüblich, ein Meerschweinchenpaar als Basis für eine langjährige, solide Ehe als Hochzeitsgeschenk dienen zu lassen.

Aber trotz der Multifunktionalität der cuys werden diese nicht nur mit dem Begriff „Nutzen“ assoziiert – auch in Peru ist das Meerschweinchen nach wie vor ein liebenswürdiger Spielgefährte und beliebtes Haustier.


[1] http://www.sueddeutsche.de/geld/statistik-haustiere-in-zahlen-1.246805

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Faszinierende Orte Guatemala Mittelamerika

La Antigua Guatemala

Rund 35.000 Menschen leben in der Stadt Antigua, gelegen im zentralen Hochland Guatemalas. Einst war sie die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika. Jedoch zerstörte ein Erdbeben im Juni 1773 die Stadt völlig, so dass diese neu aufgebaut werden musste. Es dauerte lange, bis sich die Stadt von dieser Katastrophe erholt hatte. Inzwischen wurde Antigua noch von einigen weiteren Naturkatastrophen heimgesucht, woran auch die Mischung aus Ruinen und liebevoll restaurierten Bürgerhäusern erinnert.

Jedoch ist vermutlich gerade dieses Stadtbild dafür verantwortlich, dass Antigua ein so beliebter Anlaufpunkt für Touristen geworden ist. Die historischen Gebäude, Denkmäler, Brunnen und Ruinen verleihen der Stadt etwas Einzigartiges. Aber auch die in Sichtweite liegenden Vulkane Agua, Fuego und Acatenango machen den Flair dieses symphatischen Kolonialstädtchens aus.

Auf den folgenden Reisen können Sie La Antigua einen Besuch abstatten: Individualreise Guatemala und BelizeWunderwelt der Maya und vielen anderen.

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Faszinierende Orte Kolumbien Südamerika

Popayán

Popayán wurde 1537 am Fuße des Vulkans Puracé von Sebastián de Belalcázar gegründet. Zu Kolonialzeiten war die Stadt im Südwesten Kolumbiens, 646 km von Bogotá entfernt und auf dem Weg von Cartagena nach Quito (Ecuador) gelegen, ein wichtiges religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum.

Das ganzjährig angenehme Klima der Stadt lockte zahlreiche Großgrundbesitzer an. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden daher viele Herrenhäuser, Schulen, Klöster und Kirchen. Die Spanier, die nach Popayán kamen, betrieben Land- und Viehwirtschaft, zum Teil auch Minenwirtschaft. Aus der Heimat brachten sie Tiere und Pflanzen, sowie Bilder und Schätze. So erklärt sich die prunkvolle Kolonialzeit der „Weißen Stadt“.

Der wirtschaftliche Glanz verflog irgendwann. Seine religiöse Bedeutung hat Popayán aber bis heute aufrechterhalten. Im Museum für Religiöse Kunst der Erzdiöse gibt es eine Sammlung von 12 Kunstwerken, die sich durch eine detailreiche Verarbeitung und den Reichtum an verwendeten Materialien, insbesondere von Edelsteinen kennzeichnet.

Die Karwoche, deren Prozessionen seit 2009 Teil des Meisterwerks des Mündlichen und Geistigen Welterbes der UNESCO sind, ist eine der wichtigsten Zeremonien. Alljährlich gibt es sechs Prozessionen: von Palmsonntag  bis Karsamstag täglich eine. An den sog. Kleinen Prozessionen nehmen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren teil. Außerdem gibt es ein Festival der Religiösen Musik.

Die “weiße Stadt” Popayan

Die Kirche von La Ermita ist die älteste der Stadt, in der Kirche von Santo Domingo gibt es ein Bildnis der Jungfrau von El Rosario, die Kirche von San Agustín ist heute eine Mädchenschule des Augustinerordens und die Kirche von San Francisco ist bekannt für ihre Seitenaltare. Weiterhin gibt es die Kirchen von La Compañía, San José, Belén, El Carmen, La Encarnación oder der Nonnen, die Basilika Nuestra Señora de la Asunción.

Das koloniale Stadtbild war bis 1983 intakt, als ein verherendes Erdbeben große Teile der Stadt zerstörte. In einem aufwändigen Projekt zum Wiederaufbau wurden die Gebäude damals wieder hergestellt.

Im Casa Museo Mosquera gibt es eine koloniale Kunstsammlung zu bestaunen. Nordöstlich von Popayán, in Silvia, findet jeden Dienstag ein traditioneller Markt der indigenen Gemeinschaft der Guambianos statt. Dort kann man landestypische Kleidung, Kunsthandwerk, sowie Obst und Gemüse kaufen.

Ganz in der Nähe liegt die archäologische Stätte von San Augustín, die wir Ihnen an einem anderen Montag vorstellen werden.

Nach Popayán bringen Sie die folgenden Reisen: Mythos Eldorado: Kultur, Kaffee und Karibik, Individualreise Kolumbien intensiv sowie Kolumbien – Kaffeearoma und Karibikfeeling.

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Aktuelles Südamerika Venezuela

Die Tanzenden Teufel von Yare – Fronleichnam in Venezuela

Jedes Jahr findet am neunten Donnerstag nach Gründonnerstag in dem kleinen Städtchen San Francisco de Yare in Venezuela das Fronleichnamsfest statt. Seine Ursprünge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Dabei feiert der ganze Ort ein rauschendes Fest, das regelmäßig Hunderte von Touristen anzieht.

Die Männer von Yare verwandeln sich in die Diablos Danzantes, die Tanzenden Teufel. Sie kleiden sich dazu komplett in Rot: sie tragen rote Hemden und Hosen, Socken und sogar rote Schuhe. Auf ihren Köpfen sitzen kunstvolle Teufelsmasken, die in bunten Farben bemalt sind, oft die Zähne blecken und Furcht einflößend auf die Zuschauer hinabblicken. Der Oberteufel, „diablo mayor“ genannt, darf auf seiner Maske vier Hörner tragen, seine Hilfsaufseher drei, und die einfachen Teufel ohne Rang nur zwei. Diese Teufel heißen „promeseros“ und sind Männer, die sich für einige Jahre oder sogar für ihr ganzes Leben verpflichten, zu Ehren Gottes mit den Teufeln zu tanzen. Meist tun sie das, um Gott für den guten Ausgang einer Sache zu danken. Zum Schutz gegen das Böse hängen sich die Männer Kruzifixe, Rosenkränze und Medaillons von Heiligen um. Außerdem tragen sie in der rechten Hand die so genannte Maraca, eine Art Rassel, die oft die Form eines Teufelskopfes hat, und in der linken eine Peitsche.

So ziehen sie am Tag vor Fronleichnam tanzend durch die Straßen und schütteln ihre Rasseln im Takt. Sie werden vom Bischof gesegnet und klopfen an die Türen, wo sie kleine Gaben erhalten. Die Frauen dürfen nicht an diesem Umzug teilnehmen, sondern die Männer nur mit Getränken oder Essen versorgen. Dabei tragen sie traditionell eine weiße Bluse und einen roten Rock, sowie ein rotes oder weißes Kopftuch. Lediglich die „Capataz“, die höchste der Frauen, ist komplett in rot gekleidet, besitzt jedoch keine Maske.

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Faszinierende Orte Mittelamerika Nicaragua

Isla de Ometepe – die “zwei Hügel”

Die Insel Ometepe liegt im Nicaragua See und ist ein wirklich interessantes Ziel für Nicaragua-Besucher. Mit einer Größe von ca. 270 km² ist sie die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee, auf der ungefähr 30.000 Menschen leben.

Der Name Ometepe bedeutet “zwei Hügel”, was sich auf die beiden Vukane Concepción und Maderas bezieht, die die Insel kennzeichnen. Sie bieten auch die größten Attraktionen auf der Insel: Einen Kratersee sowie einen riesigen Wasserfall am Vulkan Maderas und eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Affen hangeln sich über die Köpfe hinweg, während man Schmetterlinge, Kolibris und Orchideen bewundert.

Wer die Faszination der Insel Ometepe selbst erleben möchte, erreicht diese dann am besten mit dem Boot oder der Fähre von Grenada, San Jorge oder San Carlos aus.

Folgende Reisen führen Sie auf die Vulkaninsel Ometepe: Zwischen Palmen und Vulkanen, Nicaragua – Costa Rica und viele andere.

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Aktuelles Bolivien Peru Südamerika

Willakakuti und Inti Raymi – Traditionelle Feste in den Anden

In den Anden gibt es zwei große Feste, die zu den schönsten und wichtigsten in ganz Südamerika zählen: Das Fest zur Sonnenwende in Bolivien und das Inti Raymi Fest in Peru.

In Bolivien wird am 21. Juni das Neujahrsfest der Aymara, einer indigenen Gruppe gefeiert. Dieses ist so wichtig, dass der Tag zu einem landesweiten Feiertag ausgerufen wurde, und bei Verstößen gegen dieses Gesetz Geldstrafen drohen. So will man die Kultur und die Traditionen dieses Volkes schützen und bewahren. Das Fest, Willakakuti genannt, findet in Tiwanaku statt. Diese antike Tempelstadt der Aymara befindet sich mitten in den Anden, auf über 4.000 Metern Höhe.

Die Festung von Sacsayhuaman (© César Vega/ PromPerú)
Die Festung von Sacsayhuaman (© César Vega/ PromPerú)

Jährlich versammeln sich hier viele Tausend Menschen, sowohl Aymara, wie auch andere Bolivianer und Besucher aus aller Welt, um an diesem magischen Spektakel teilzuhaben. Die ganze Nacht über wird gefeiert, es gibt Tänze und Zeremonien, und das bei Temperaturen zwischen -15º und -20º Celsius. Schließlich versammeln sich alle Teilnehmer kurz vor Sonnenaufgang vor der Puerta del Sol, dem „Tor zur Sonne“.

Sie strecken ihre klammen Finger in die Höhe und warten, bis die ersten Sonnenstrahlen erscheinen und durch die obere Ecke des Tores brechen. Sobald die Strahlen die Finger berühren, beginnen die durchfrorenen Körper der Besucher aufzutauen, und mit Beginn des neuen Jahres fühlt man sich tatsächlich wie neu geboren. Das Jahr 2011 wird im Kalender der Aymara das Jahr 5019 sein.

Das Inti Raymi Fest wird in der Stadt Cusco gefeiert und hat seine Ursprünge noch in der Kultur der Inka, die dieses Fest zur Wintersonnwende in der südlichen Hemisphäre zu ehren der Sonne abhielten. An diesem Tag ist die Sonne am weitesten von der Erde entfernt, und so baten die Inka durch die Feierlichkeiten um ihre Rückkehr.

Inti Raymi Festival Sacsayhuamán ©Heinz Plenge Pardo / PromPerú

Gleichzeitig war es auch ihr Neujahrsfest und dauerte damals neun Tage lang. Für die Inka galt die Sonne als der wichtigste Gott, und so errichteten sie auf dem Hauptplatz von Cusco einen Tempel, in dem sie den Sonnengott zu Inti Raymi mit Gebeten und Tänzen huldigten und ihm zahlreiche Opfer darbrachten. Die ersten Sonnenstrahlen nach der Sonnwende wurden durch ein Loch im Dach des Tempels empfangen, und durch einen Spiegel entzündeten sie ein Feuer, mit dem anschließend alle vorher gelöschten Feuer der Stadt von neuem entfacht wurden.

1536 wurde das Fest dann schließlich durch die Spanier verboten, und erst im Jahr 1944 wiederbelebt und in Aufführungen nachgestellt. Heute wird das Fest nicht mehr in Cusco selbst, sondern in einer ehemaligen Inkafestung nahe der Stadt, in Sacsayhuaman, zelebriert. Es dauert insgesamt sechs Tage und erreicht seinen Höhepunkt am 24. Juni.

In der vorangehenden Woche finden Folkstänze, Ausstellungen, Konzerte der besten Musiker Perus, bunte Märkte und andere Feierlichkeiten statt. Bei der Aufführung am 24. Juni gibt es eine lange Prozession der festlich und prächtig gekleideten Inkas und Priester über ein Meer aus Blumen, der oberste Priester ruft die Sonne an, es gibt rituelle Tänze und ein weißes Lama wird sehr realistisch geopfert. Die Menschen strömen nicht nur aus ganz Peru, sondern aus der ganzen Welt zu diesem einzigartigen Fest, sie versammeln sich auf Plätzen und in Straßen, essen und trinken, und feiern gemeinsam und ausgelassen das Sonnenfest.

Wenn Sie diese Feierlichkeiten unbedingt einmal hautnah erleben möchten, können Sie im kommenden Jahr mit dabei sein. Wir bringen Sie gerne dorthin, fragen Sie uns einfach nach Angeboten.

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Karibik Kuba Reiseberichte

Kuba – Rundreise im Land der Lebenskünstler

Was gibt es auf einer Rundreise durch Kuba zu entdecken? Es ist wohl das einzige Land der Welt, das es geschafft hat einen „tropischen Sozialismus“ so gewinnbringend zu vermarkten.
Vor allem charmant wirken die inzwischen mehr als nur leicht verfallenen Kolonialstädte Havanna, Trinidad und Santiago de Cuba.