Reisen ist wie ein Buch: Ist die erste Seite gelesen, ist an ein Aufhören gar nicht mehr zu denken. Wer an diesen Satz denkt, während er im El Ateneo Grand Splendid steht, wird entweder überfordert oder begeistert sein, in jedem Falle aber überwältigt – dort, in er wohl schönsten Bibliothek der Welt.
Chile – das sind 4.300 Kilometer von Nord nach Süd und eine durchschnittliche Breite von 190 Kilometern. Diese besonderen Maße tauften es zum längsten Land der Welt. Wer hierhin eine Reise plant, dann wohl in erster Linie, weil er durch die Atacamawüste, den Torres del Paine Nationalpark oder auf der Osterinsel wandern möchte. Doch die Berge auf Schneepisten hinunter gleiten?
Robinson Crusoe ist nicht nur eine Romanfigur. Seine Geschichte basiert auf dem Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkrik, der 1704 vor der Küste Chiles inmitten des Pazifik ausgesetzt wurde – auf einer kleinen Insel namens Más a Tierra, die heute unter Isla Robinson Crusoe bekannt ist. Wer sich auf den Weg zur Robinson Crusoe Insel im Juan-Fernández-Archipel macht, wird voller Vorfreude auf das sein, was ihn dort erwartet: Umringt von nichts als Wasser, türmt sich schlagartig eine Landschaft aus Bergen, sanften grünen Tälern und tiefen Wäldern auf. Der Gedanke, hier vor über 300 Jahren ausgesetzt zu werden und auf sich allein gestellt zu sein, nicht wissend, was einen erwartet, bereitet einem hingegen eher Unbehagen. Aber ohne das, was Alexander Selkrik widerfahren ist, gäbe es nicht den Abenteurer Robinson Crusoe und erst recht keine Insel, die nach ihm benannt ist.
Oasen haben sich nicht nur in Afrika geformt, auch wenn der Begriff von den alten Ägyptern geprägt wurde. Auch in anderen trockenen Gebieten der Welt haben sich die “grünen Inseln im Sandmeer”, wie sie übersetzt heißen, gebildet. Ein besonders schönes Exemplar ist die peruanische Oase Huacachina – die einzig echte Oase auf dem amerikanischen Kontinent.
Im einen unscheinbaren Steinbruch einer Zementfabrik verbirgt sich 68 Millionen Jahre alte Geschichte. Der Fundort Cal Orcko nahe Sucre im südamerikanischen Bolivien ist eine einzigartige paläontologische Stätte mit über 4500 Dinosaurierspuren.
Mit fast drei Millionen Einwohnern ist Guayaquil doppelt so groß wie die Hauptstadt Quito. Seine Lage an der Pazifikküste und dem Fluss Guaya macht es zu einem perfekten Ausgangspunkt, um Ecuador zu entdecken.
Etwa 150 Kilometer südwestlich von Rio de Janeiro, liegt ein Juwel vor der Küste Brasiliens: Die Ilha Grande. Eine Insel im atlantischen Ozean, die mit 193 Quadratkilometern nicht wirklich groß ist, aber auf einer Fläche – etwa fünfmal so klein wie Rügen – eine Menge zu bieten hat.
Haben Sie schon mal einen Winter in Chile oder Argentinien erlebt? Wir möchten Ihnen gerne Tipps und Anregungen liefern, welche Sportaktivitäten sich in dieser Zeit besonders anbieten und welche Events stattfinden.
In Patagonien finden jährlich viele verschiedene Events statt, die unzählige Besucher anlocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt dort etwa 6,5°C.
Desto weiter man in den Süden reist, desto niedriger sind die Temperaturen.
Eines dieser Events ist die sogenannte Winter Aysen Challenge, welche einzigartig in Südamerika und daher sehr populär ist. Es müssen Aufgaben wie Trekking, Mountainbiken und Kajakfahren so schnell wie möglich zusammen mit der eigenen Gruppe bewältigt werden. Die Teams müssen jedoch physisch und psychisch in ausgezeichneter Verfassung sein und alle notwendigen Ausrüstungen mit dabei haben, um an dieser Challenge teilzunehmen, denn die Wetterbedingungen in Aysen sind oftmals sehr rau. Die Temperaturen können zwischen -15 und -5°C schwanken! Fehler darf man sich hier nicht erlauben, wenn man gewinnen will.
Ein weiteres Highlight in dieser Region ist das Patagonia Fest im El Fraile Ski Center. Dort finden Workshops statt, zu denen alle Ski- und Snowboardfahrer eingeladen sind, um Tipps und Tricks über Freestyle zu lernen. Am Ende der Workshops müssen sie ihr neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen und vorführen.
Dieses Jahr, Ende September, findet das sogenannte Tetra Coyhaique-Rennen statt. Mit diesem Event wird alljährlich die Winter-Saison in Aysen, Patagonien beendet und der “World Tourism Day” zelebriert. Um das Rennen erfolgreich zu bestreiten, muss ein Weg mit Skiern, dem Mountainbike und einem Kayak zurückgelegt werden. Hat man dies geschafft, so steht noch ein 13km-Lauf bevor. Wie auch bei allen anderen Events steht jedoch der Spaß und das Zusammensein im Vordergrund. Es lohnt sich, einmal dabei gewesen zu sein.
Argentinien steht Chile aber in nichts nach. Auch dieses wunderschöne Land weiß, wie man einen Winter aufregend gestaltet.
Bereits seit 1970 findet jährlich das National Snow Festival in San Carlos de Bariloche, einer atemberaubenden Stadt am Fuße der Anden, statt. Jedes Jahr werden viele verschiedene Ski-und Snowboardwettkämpfe am Mount Catedral organisiert, um den Einheimischen und Touristen ein spektakuläres Erlebnis zu ermöglichen. Auch Après-Ski, mit Schokoladeverkostungen, Cocktail-Wettkämpfen, Live-Musik und beeindruckenden Feuerwerken darf dabei nicht fehlen.
In Cerro Catedral, knapp 20km von Bariloche entfernt, befindet sich eines der größten und bedeutendsten Wintersportzentren Südamerikas. Pro Jahr zieht es dort von weltweit ca. 1 Mio. Menschen hin, denn das Zentrum ist das ganze Jahr über geöffnet. Die atemberaubende Panoramablick zum Nahuel Huapi See und zu den schneebedeckten Anden verzaubert die Einheimischen und Touristen immer wieder aufs Neue.
Zwischen dem Kap Hoorn und der Antarktis liegt eine der berühmtesten Meeresstraßen: Die Drake Passage. Bis zu 6000m tief, lässt sie jedes Nautikerherz höher schlagen.
Das südamerikanische Land Bolivien feiert heute seine Unabhängigkeit. Seit 189 Jahren ist das Land nun, dank dem Nationalhelden Simón Bolivar, von Spanien befreit. Gefeiert wird mit traditionellen Tänzen und Musik. In dem Land stehen auch bald wieder die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Am 12. Oktober tritt der aktuelle Präsident Evo Morales wiederholt zur Wiederwahl an.