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Brasilien Feste und Feiertage Südamerika

07.12.2015 – Hausgemachter Weihnachtszauber

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„Alle Jahre wieder…“ Weihnachten steht vor der Tür und man weiß nicht, was man Schönes verschenken soll. Doch das ist ab heute vorbei, denn mit folgendem Rezept verschenken Sie Samba aus dem Glas!
Bei diesem hausgemachten Weihnachtszauber handelt es sich um einen brasilianischen Kaffeelikör, der mit seiner Mischung jeden umhaut!

Zutaten:
• 4 Esslöffel brasilianische Kaffeebohnen
• 350 gr. extrafeinen Zucker
• 0,5 Stück Vanilleschotenschale
• 2 Stück Orangen/ Apfelsinen
• 750 ml trockenen Rotwein
• 125 ml weißen Rum

Zunächst müssen Sie die Orangen hauchdünn schälen und anschließend geben Sie alle Zutaten inklusive der Orangenschalen in ein Gefäß und lassen das Gemisch 2 Tage unter regelmäßigem Umrühren stehen. Nach den 2 Tagen füllen Sie den Likör in schöne Flaschen ab und fertig ist der hausgemachte Weihnachtszauber.

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Feste und Feiertage Mexiko Mittelamerika

01.12. 2015 – Die Legende des Christsterns

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Seit vielen Jahren ist der Weihnachtsstern ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration und darf in vielen Haushalten nicht fehlen. Doch wie wurde die Pflanze mit ihren tiefroten Blättern überhaupt zum Weihnachtssymbol?
Einer Legende aus Mexiko nach gab es einmal einen kleinen, indigenen Jungen, der dem Christkind etwas schenken wollte. Doch der Junge war zu arm um ein Geschenk zu kaufen. So entschied er sich zu beten und kniete sich an die Wand einer Kirche. Als sich der Junge wieder aufrichtete, wuchs zu seinen Füßen eine kleine Pflanze mit roten Blättern, die die winzigen gelben Blüten wie ein Stern umrahmten. Glücklich beobachtete er Kleine das Wunder, das sich vor seinen Augen abspielte und entschied, dass diese Pflanze sein Geschenk für das Christuskind sein soll.
Ob der Christstern wirklich das Ergebnis dieser Legende ist, weiß niemand. Doch was man weiß ist, dass diese Pflanze, die zu den Wolfsgewächsen gehört, ihren Ursprung in Mexiko hat. Dort wurde die weiße Milch der „Cuetlaxóchitl“, was übersetzt so viel „Gute Nacht“ bedeutet, von den Azteken als Medizin verwendet.
Heutzutage ist der Weihnachtsstern auf vielen Kontinenten beheimatet, was vor allem den nordamerikanischen Gesandten Joel Poinsett zu verdanken ist, der den Christstern 1833 nach Nordamerika brachte, von wo aus sich die rotblättrige Pflanze in der ganzen Welt einen Namen machte.

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Aktuelles Bolivien Feste und Feiertage Südamerika

Bolivien feiert am 6. August seine Unabhängigkeit

Kathedrale in Santa Cruz
Kathedrale Santa Cruz de la Sierra © M. Kuss

Das südamerikanische Land Bolivien feiert heute seine Unabhängigkeit. Seit 189 Jahren ist das Land nun, dank dem Nationalhelden Simón Bolivar, von Spanien befreit. Gefeiert wird mit traditionellen Tänzen und Musik. In dem Land stehen auch bald wieder die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Am 12. Oktober tritt der aktuelle Präsident Evo Morales wiederholt zur Wiederwahl an.

 

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Feste und Feiertage Mittelamerika Südamerika

Mariä Himmelfahrt in Lateinamerika

Mit rund 80% der Bevölkerung ist der größte Teil der in Lateinamerika lebenden Menschen katholisch. Anlässlich des Mariä Himmelfahrt Feiertags am 15. August verwandeln sich die belebten Straßen Südamerikas und werden zu farbenfrohen Schauplätzen für zahlreiche Paraden, Umzüge und Festlichkeiten.

Mexiko

Gefeiert wird im ganzen Land – Mariä Himmelfahrt stellt einen beliebten religiösen Feiertag dar, der ganze Massen aus allen Regionen anzieht. Auffällig groß sind dabei die Feierlichkeiten in Huamantla, in der Nähe von Puebla, südlich von Mexiko City.
Besonders beliebt sind während der Fiestas in Mexiko die aufwendigen Werke einheimischer Künstler, die bis zu 7 km lange Straßen mit Blumen und bunt gefärbtem Sägemehl verzieren und daraus Bilder oder geometrische Formen zaubern. Auf diesen Straßen finden dann Prozessionen zu Ehren der Heiligen Maria statt.
Die Feierlichkeiten dauern etwa zwei Wochen und beinhalten ein breites Spektrum an Musik, Tanz und traditionellen Speisen. Das Finale stellt das Freilassen der Stiere dar, bei denen Läufer versuchen, die durch die Straßen rennenden Tiere zu überholen.

Peru

Um die Heilige Jungfrau zu ehren, wird ihr Abbild an Mariä Himmelfahrt durch die Straßen der Provinz Chachapoyas in Peru getragen. Auch hier sind die Straßen, ähnlich wie in Mexiko, mit regelrechten Teppichen aus kunstvollen Blumenarrangements ausgelegt. Verschiedene kulturelle Aktivitäten, Tänze, Darbietungen der „Paso Peruano“ (südamerikanische Pferderasse) und Märkte mit Kunsthandwerk und Essensständen sorgen für die Unterhaltung und das leibliche Wohl der Besucher.

Die Legende um die heilige Jungfrau von Chacas

Im Dorf Chacas in der Provinz Asunción wird die heilige Jungfrau bis heute noch„Mama Ashu“ genannt, und eine interessante Legende rankt sich um diesen Namen. Man erzählt sich, dass sich die erste Siedlung von Chacas an einem Ort namens Mushoj Marca („kleines Dorf“) befand, ca. 2 km von dem heutigen, von den Spaniern gegründeten Ort entfernt. Eine alte Hirtin Namens Ashu, die in einer unweit von Mushoj Marca entfernten Hochebene lebte, wurde eines erstaunlich warmen Morgens von der Erscheinung einer schönen Frau überrascht, die sich zurechtmachte, mit schneeweißer Haut und feinen Händen. Sie hatte ein Kind auf ihrem Schoss und saß am Ufer eines kleinen Sees. Die schöne Frau sagte Ashu, sie möchte, dass man ihr an diesem Ort einen Tempel errichte. Jeden Morgen machte sich die schöne Frau, die heute mit der Jungfrau Maria gleichgesetzt wird, auf dem Weg zum kleinen See, und nachdem sie an den Weizen- und Kartoffelfeldern vorbei geschritten war, ruhte sie sich in der Anhöhe des Chucpin aus – diese Stelle bekam dadurch den Namen Mamita Hamanan („wo die Jungfrau sich hinsetzte“). Jeden Abend fanden die Bewohner von Mushoj Marca die schöne Jungfrau am See. Als die Hirtin Ashu ihnen vom Wunsch der Jungfrau erzählte, ihr hier einen Tempel zu errichten, entwässerten sie den kleinen See und über das Seebett legten sie den Grundstein für den Tempel. Später gaben sie der Jungfrau den Namen Mama Ashu, man vermutet zu Ehren der Hirtin. Bis heute wird sie – vor allem an Mariä Himmelfahrt – verehrt. Wie so oft in Lateinamerika, vermischen sich im Glauben der Menschen alte Legenden mit dem Katholizismus.

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Ostern & Semana Santa in Lateinamerika erleben – Reiseziele & Traditionen

Wenn du Lateinamerika rund um Ostern bereist, kannst du vielerorts ganz besondere Traditionen und Rituale erleben. Die Semana Santa, die Karwoche von Palmsonntag bis Ostersonntag, gehört in vielen Ländern zu den wichtigsten Festzeiten des Jahres. Prozessionen, Musik, traditionelle Speisen und große Familienfeiern prägen diese Tage. Für Reisende ist das eine besondere Gelegenheit, Kultur und Alltag sehr unmittelbar zu erleben.

Wichtig ist dabei: Die Osterwoche ist meist nicht der alleinige Grund für eine Reise, kann eine Route aber wunderbar bereichern. Wer ohnehin im Frühjahr nach Lateinamerika reist, kann auch intensive Einblicke in die Traditionen rund um das christliche Fest erhalten.

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Aktuelles Chile Feste und Feiertage Südamerika

Tapati – Das größte Fest der Osterinsel

Das Tapatifest findet jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar statt. Gäste aus aller Welt kommen zu dieser Zeit auf die Isla de Pascua, um das Ereignis, das eine einzigartige Mischung aus Folklore und sportlichem Wettkampf bietet, mitzuerleben.

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Mate – DAS Kulturgetränk in Südamerika

D

u sitzt in einem Park in Buenos Aires. Neben dir reicht dir jemand wortlos einen kleinen Becher mit silbernem Trinkhalm. Niemand erklärt etwas, niemand fragt. Du nimmst einen Schluck. Herb. Intensiv. Anders.

Und plötzlich bist du kein Zuschauer mehr – sondern Teil einer Gemeinschaft. Mate ist kein Getränk. Mate ist ein Ritual. Wer Südamerika wirklich verstehen möchte, sollte dieses Ritual kennen.

Der Mate-Tee ist ein Stück Tradition in Südamerika. Wer durch die Länder Südamerikas reist, wird früher oder später über Menschen mit einem ausgehöhltem Kürbis in der einen und einer Thermoskanne mit heißem Wasser in der anderen Hand stolpern. Wir erzählen Euch, was sich dahinter verbirgt.