Der Nationalpark Tayrona befindet sich im Norden von Kolumbien, verläuft ca. 35 km zwischen der kolumbianischen Karibikküste und dem Gebirge Sierra Nevada bis hin zur Mündung des Rio Piedras im Osten. Der Park umfasst eine Fläche von 15.000 Hektar, wovon ca. 3.000 Hektar maritim sind. Er wurde 1960 gegründet und zählt zu den bekanntesten Nationalparks Südamerikas. Das hektische Santa Marta ist nur 35 km entfernt.
Mit dem Bau des Panamakanals 1914 entstand durch Aufstauung eine künstliche Insel, mit 15 km² die größte im Gatúnsee. Der See ist Teil des Kanals und befindet sich im zentralen Landesinneren von Panama.
Der Name Barro Colorado bedeutet so viel wie Roter Ton, er beschreibt Bodenfarbe und Bodenart auf der Insel.
Anfangs war Barro Colorado ein kleiner Hügel namens West Hill und lag im Chagres-Flusstal. Als 1914 der Panamakanal errichtet wurde, entstandt dort der Gatúnsee. Durch Aufstauung
wurde der Fuß des West Hügels überschwemmt, zurück blieb die Spitze, die zu Barro Colorado wurde.
Seit 1946 wird die Insel von der Smithsonian Institution verwaltet. Da sie vollständig von tropischen Regenwald bedeckt ist, gilt Barro Colorado heutzutage als besterforschtes tropisches Ökosystem auf der Welt, ist als Naturdenkmal geschützt und beherbergt lediglich einen Polizeiposten und eine Forschungsstation des Smithsonian Tropical Research Institution, die wöchentlich Touren zur Insel anbietet.
Die 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärte Stadt inmitten des Río Magdalena glänzt nicht nur durch ihre einzigartige Goldschmiedekunst, sie beeindruckt auch durch ihre historische und strategische Bedeutung in der kolumbianischen Geschichte.
Schon Alexander von Humbold verfiel auf seiner Südamerika-Reise dem geheimnisvollen Zauber dieser Stadt, umgeben von Sumpf und Moor, sodass er sich 1801 für einen einmonatigen Aufenthalt dort entschied.
Neiva ist die Hauptstadt des Departamento Huila, eine Provinz im Südwesten Kolumbiens. Mit über 489.314 Einwohner ist Neiva einer der wichtigsten Städte im Süden. Die Stadt liegt zwischen der Zentral – und Ostkordillere der Anden und durch die Lage am Ufer des oberen Río Magdalena auf 442 Meter Höhe ist das Klima feuchtwarm. Die Stadt weist das ganze Jahr über eine angenehme Temperatur von 28° C auf.
Belize City liegt im Nordosten von Belize in der Region Belize District an der Mündung des Belize River am Karibischen Meer und obwohl sie nicht die Hauptstadt des Landes ist, ist sie die größte mit rund 70.000 Einwohnern und hat den Haupthafen von Belize.
Die Stadt wurde als “Belize Town” in der Mitte des 17. Jahrhunderts von britischen Arbeitern gegründet und war bis 1970 die Hauptstadt des damaligen Britisch-Honduras. Nachdem die Stadt 1961 vom Hurrikan Hattie fast vollständig zerstört wurde, beschloss die Regierung, den Regierungssitz zu verlegen und begann mit der Errichtung einer neuen Hauptstadt im Landesinneren. 1975 wurde der Regierungssitz dann nach Belmopan verlegt.
Französisch Guyana ist ein Überseedépartement und eine Region Frankreichs. Das Land liegt im Norden von Südamerika am Atlantischen Ozean zwischen Brasilien und Suriname. Da Französisch Guayana ein vollintegrierter Teil des französischen Staates ist, ist das Land auch Teil der Europäischen Union und der Euro ist sein gesetzliches Zahlungsmittel.
Cayenne ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Französischen Überseedépartements mit circa 58.000 Einwohner. Die Stadt liegt auf einer gleichnamigen Halbinsel in der Mündung des Rio Cayenne in den Atlantik.
Die Bahía de las Águilas, auf deutsch Adlerbucht, ist ein sieben Kilometer langer, wunderschöner Sandstrand am karibischen Meer, die sich in der Mitte der Insel La Española befindet. Die Insel La Española teilt sich auf in zwei Staaten: Haiti und die Dominikanische Republik.
Die Bahía de las Águilas gehört zur Provinz Pedernales in der Dominikanischen Republik und zum National Park Jaragua. Dieser ist Teil des von der UNESCO ausgewiesenen Biosphärenreservates Jaragua-Bahoruco-Enriquillo.
Die Bahía zählt zu den schönsten Stränden der Welt, wo man viele Korallenriffe finden, Tiere wie Karettschildkröte, Seekuh und grünen Leguan beobachten und den an Flora reichen Trockenwald genießen kann.
Die Lederschildkröten und Karettschildkröten zählen zu den beliebtesten Attraktionen für Touristen. Im Juni kommen die Lederschildkröten und ein paar Monate später die Echte Karettschildkröte, um ihre Eier an der Bahía de las Águilas abzulegen. Die Adlerbucht zählt dabei zu einem der wichtigsten Eiablageplätze weltweit. Die jungen Schildkröten schlüpfen ungefähr zwei Monate nach der Eiablage.
Bahía de las Águilas kann man entweder mit einem Boot oder mit einem Auto erreichen. Wenn man mit dem Auto fahren möchte, braucht man einen Führer, der den Weg gut kennt.
Pico de Orizaba oder Citlaltépetl (Berg des Sterns) ist der höchste Vulkan Nordamerikas sowie der höchste Berg Mexikos mit einer Höhe von 5.636 Metern. Er liegt an der Grenze der mexikanischen Bundesstaaten Veracruz und Puebla nördlich von Orizaba in dem Nationalpark Pico de Orizaba.
Die natürliche Vielfalt ist durch den Höhenunterschied außerordentlich groß, deswegen wird in dem Nationalpark die Vegetation, die zu 85% aus primärem Tropenwald besteht, geschützt. Der höchste Gipfel, der “Pico Bonito”, erreicht stolze 2.436 Meter und ist damit der dritthöchste Berg des Landes. Der Park bietet ein Zuhause für eine Vielzahl an Tierarten, wie z.B. Tapir, Waschbär, Puma, Klammer- und Brüllaffe. An den Rändern des Parks wird Ackerbau und Forstwirtschaft betrieben. Für die Einwohner hat der Nationalpark eine eminent wichtige Bedeutung: er sichert die Trinkwasserversorgung, da Nebelwälder Wasserspeicher sind.
Leticia ist eine Stadt im Süden von Kolumbien und die Hauptstadt des Departments Amazonas, das hier mit einem schmalen Sporn vom Rio Putumayo bzw. Içá nach Süden bis zum Amazonenstrom ragt. Die Stadt hat circa 37.000 Einwohner und liegt am Dreiländereck Kolumbien- Brasilien-Peru, wird daher auch Tres Fronteras genannt. Sie ist die südlichste Stadt Kolumbiens und ihre Durchschnittstemperatur liegt bei 27 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit.