Das friedvolle La Serena mit seiner neokolonialen Architektur, schattigen Straßen und goldenen Sandstränden verwandelt sich im Sommer zu einem trendigen Badeort. Die 1544 gegründete Stadt ist die zweitälteste Chiles. Von hier aus ist es nur eine kleine Spritztour zu vor Charme nur so strotzenden Dörfern, sonnendurchtränkten Pisco – Weinbergen und internationalen Sternwarten. Das nahe gelegene Coquimbo ist etwas rauer und wilder, aber ein gutes Gegenstück zu La Serena.
Kategorie: Chile
Caleta Pan de Azúcar

Fast 500km nördlich von Santiago liegt der kleine Ort Caleta Pan de Azúcar mit seinem beeindruckenden gleichnamigen 44.000 ha großen Nationalpark. Caleta ist eine kleine Siedlung von Fischerleuten, die sich des lokalen Tourismus angenommen haben. Früher wurde hier Kupfer verarbeitet und verschifft. Heute besteht die Siedlung noch aus ein paar kleinen Fischerhütten, in denen man auch essen und picknicken kann.
Die Atacama-Wüste liegt im trockenen Norden Chiles und gilt als einer der trockensten Orte der Welt. In der Wüste befindet sich der Nationalpark “Huasco” mit seinem faszinierenden Salzsee etwa 180 km östlich von der Stadt Iquique. Der leuchtende Salzsee ist von Vulkanen umgeben und befindet sich auf einer Höhe von ca. 3.700m über dem Meerespiegel.
Colchagua-Tal, Chile
Eines der beliebtesten Weinparadiese der Welt findet sich in Chile – das Colchagua-Tal. Die gleichnamige Provinz liegt in der Region del Libertador General Bernardo O’Higgins ca. 50 km südlich von Santiago de Chile und besitzt rund 208.000 Einwohner. Jährlich zieht das 20.000 Hektar große “Weintal” um die 150.000 Besucher und Weinliebhaber an.
Die Atacama Wüste in Chile
Die Atacama Wüste in Chile gilt als eines der trockensten Gebiete der Welt und erstreckt sich über weite Teile des chilenischen Nordens im Andenhochland. Ihre klimatischen Bedingungen, geologischen Strukturen und außergewöhnliche Klarheit der Atmosphäre machen sie zu einem der ungewöhnlichsten Naturräume Südamerikas. Die Region ist nicht nur ein bedeutendes Forschungsgebiet für die Astronomie, sondern auch ein Ziel für Reisende, die Landschaften in ihrer extremsten Form erleben möchten.
Santiago de Chile
Santiago de Chile liegt in der Region Metropolitana und ist die Hauptstadt Chiles, die einen enormen Aufschwung erlebt hat. Zudem ist Santiago das Kulturzentrum von Chile. Die pulsierende Stadt zieht Musiker und Tänzer aus dem ganzen, rund 4300 km lang gezogenen Land an. Daher bietet die Hauptstadt eine große Vielfalt an Konzerte, Museen (Nationalmuseum der Schönen Künste oder Museum der Visuellen Künste), Theater und Veranstaltungen sowie verschiedene Festivals.
Obwohl eine Reise nach Chile eine lange Anreise mit sich bringt, reisen immer mehr Familien in die südamerikanische Destination. Sicherheit, europäischer Einfluss und eine ausgezeichnete Infrastruktur in dem wohl längsten und schmalsten Land der Welt sprechen dafür.
Eine Stiftung hat eine Internetseite für Familienreisen in Chile erstellt. Hier finden Familien zahlreiche Tipps und Empfehlungen zur Planung, Unterkunft und zu Touren für Reisen mit Babys und Kleinkindern in Chile. Touristische Leistungsträger können mit dem Siegel „Bienvenidos Niños“ ihre Angebote als kinderfreundlich auszeichnen.
Weitere Informationen zum Familienprogramm der Stiftung finden sie unter: http://www.trekkingchile.com/chile-kids/de/
Der Queulat Nationalpark liegt im Süden Chiles in der Region Aysen. Seine Hauptattraktion ist der Colgante-Gletscher, ein Hängegletscher. Immer wieder brechen Eisstücke ab und fallen donnernd in die Tiefe – ein beeindruckendes Schauspiel und eine ebenso beeindruckende Geräuschkulisse! Besonders, wenn man die Nacht auf dem nationalparkeigenen Campingplatz verbringt, denn dieser liegt recht nah am Gletscher und immer wieder denkt man, dass ein Gewitter heranzieht, weil man meint, den Donner schon zu hören… Aber auch die Wasserfälle, die sich aus dem Gletscher bilden, beeindrucken mit Ihrer Größe.

„El infinito pueblo de los cerros“ oder Eine ideale Stadt für Landmatrosen
Schön im klassischen Sinne ist Valparaíso nicht, aber die „Perla del Pacífico“ hat das flirrende gewisse Etwas, das Künstler und Intellektuelle schon immer anzog.
Wenn es stimmt, dass ein Gedicht „der kürzeste Weg zur Wahrheit“ ist, dann ist Pablo Neruda, dieser chilenische Metapherngott und vielgereiste Mann, ein idealer Wegbegleiter für diese Stadt. Denn der leidenschaftliche Poet und „Landmatrose“ setzte ihr literarische Denkmäler, die trotz der kontinuierlichen Veränderungen den besonderen Charakter und widerborstigen Charme treffend einfangen.
Eine rote Lagune, umgeben von gelben und grünen sprudelnden Seen – dieser Ort sprüht nur so von Mystik. Und tatsächlich ist die rote Lagune, die auf einer Höhe von 3500m in Nordchile liegt, ein Jahrhunderte lang gut behütetes Geheimnis der Bewohner des kleinen Städtchens Mamiña.
