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Chile Südamerika Tiere Lateinamerikas

Der Degu

Der „Degu“ oder auch „gewöhnlicher Degu“ ist in Chile beheimatet. Es handelt sich um eine Nagetierart. In Europa werden diese Tiere seit dem 20. Jahrhundert als Haustiere gehalten. Degus können eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 17 cm erreichen. Dazu kommt noch mal ein 8-13 cm langer Schwanz. Degus können bis zu 300 g schwer werden, wobei die Männchen meist größer sind als die Weibchen. Ihr Fell ist an der Oberseite gelblich-braun gefärbt, die Unterseite und die Füße sind weißlich.

Das Verbreitungsgebiet der Degus liegt in den Westabhängen der Anden. Sie können in Höhen von bis zu 1200 m überleben. Ihr Lebensraum ist halbtrockenes Strauchland mit mediterranem Klima.

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Mittelamerika Südamerika Tiere Lateinamerikas

Der Tagschläfer

Die Tagschläfer (Nyctibius) gehören zu einer Vogelgattung, die ihr Zuhause in den Wäldern und offenen Waldgebieten in Mittel- und Südamerika und auf den Antillen gefunden haben. Sie haben eine neotropische Verbreitung von Mexiko bis Argentinien, mit der größten Vielfalt im Amazonasbecken. Sie werden in jedem mittel- und südamerikanischen Land außer Chile gefunden, kommen aber auch auf drei Karibischen Inseln vor: Jamaika, Hispaniola und Tobago.

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Argentinien Chile Reisen Südamerika

Geführte Mietwagenreise durch Patagonien

Seit kurzem hat das Südamerika Reiseportal eine neue Reise der besonderen Art im Angebot. Es handelt sich hierbei um eine Mietwagenreise, bei der Sie und die anderen Teilnehmer gleichzeitig von einer fachkundigen Reiseleitung begleitet werden. In diesem Artikel geht es um die Vorteile einer solchen geführten Mietwagenreise Reise und wir werfen einen kurzen Blick auf die wunderschöne Route durch Patagonien.

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Argentinien Länderinformationen Südamerika

Huella Andina-Die Andenfährte

Dieser Fernwanderweg durch Argentinien schlängelt sich auf einer Gesamtlänge von aktuell 570 Kilometern an den Anden entlang. Bei der Planung dieses Wanderwegs werden bereits vorhandene Pfade verwendet, um bestehende Unterkünfte und kulturell interessante Orte mit einzubinden und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Die Strecke wurde zudem in insgesamt 42 Etappen unterteilt, von denen der Großteil sehr leicht und angenehm zu bewandern ist.

Für detaillierte Informationen zu allen Teilstrecken empfiehlt sich Seite barilochetrekking. Dort finden Sie ebenfalls eine Karte, welche Ihnen einen perfekten Überblick der gesamten Route bietet. Außerdem sei erwähnt, dass für alle Etappen eine Anmeldung/Registrierung nötig ist. Die „Huella Andina“ verläuft durch drei Provinzen, namentlich Neuquén, Río Negro und Chubut.

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Ecuador Länderinformationen

Ecuador: Land der Vulkane

Ecuador ist übersät mit Vulkanen. 73 sind es an der Zahl, von denen allerdings heute „nur“ noch 17 als aktiv gelten. Für die Bewohner Ecuadors ist das Fluch und Segen zugleich. Denn einerseits müssen sie ständig damit rechnen, dass einer dieser schlafenden Riesen aufwacht. Andererseits profitieren die Anwohner von einem äußerst fruchtbaren Boden. Das haben sie der mineralhaltigen Asche zu verdanken, welche sich nach einem Ausbruch über den umliegenden Boden verteilt. Aber warum genau gibt es eigentlich so viele Vulkane in Ecuador? Und welche Feuerspucker kann man als Tourist gefahrlos besuchen? In diesem Artikel erläutern wir einiges über die Vulkane und ihre Entstehung, so dass Sie Ihren Ecuadorurlaub entsprechend planen können.

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Argentinien Chile Reiseziele Südamerika

Mapuche – „Menschen der Erde“

Llaguepulli Mapuche Frau (© Sernatur)

Weiter geht es mit unserer Reihe, in der wir indigene Kulturen aus Lateinamerika vorstellen. Heute sind die Mapuche an der Reihe.

Menschen der Erde“, so bezeichnen sich die Mapuche selbst, so wie viele andere indigene Völker auch. Mapu bedeutet Erde und Che so viel wie Mensch. Ihre Heimat ist in Chile und Argentinien.

Die Mapuche teilen sich in drei Volksgruppen auf. Picunche, Huiliche und die Pehuenche sind die bekanntesten und bilden die größte Gruppe.

Bei den vorkolonialen Mapuche handelte es sich um Halbnomaden, die nur in geringem Maße Land- und Viehwirtschaft betrieben. Ihr Gebiet erstreckte sich ursprünglich vom Rio Choapa im Norden bis zur Insel Chiloé.

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Allgemein Paraguay Reisen Südamerika

Sopa Paraguaya – Maisbrot aus Paraguay

Heute haben wir für Sie ein typisches Rezept aus Paraguay.

Anders als der Name vielleicht ahnen lässt – wörtlich übersetzt heißt dieses Gericht “Paraguayische Suppe” – handelt es sich hierbei nicht etwa um eine flüssige Brühe, sondern vielmehr um eine Art herzhaften Kuchen aus Maismehl, Eiern, Zwiebeln, Milch und Käse.

Zutaten (4 Personen)

2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
Öl
60 g Butter
1 Dose Maiskörner (abgetropft)
200 g Magerquark
2 EL geriebener Hartkäse (Edamer, Parmesan)
250 g Maismehl
200 ml Milch
Salz
5 Eier

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Bolivien Reiseziele Südamerika

Laguna Colorada – Die rote Lagune

Heute wollen wir ihnen einen ganz besonderen See in den bolivianischen Anden vorstellen, der mit seinem roten Wasser weltbekannt ist und Jahr für Jahr tausende Touristen anlockt.

Bei der Laguna Colorada, oder auch “gefärbte Lagune“, handelt es sich um einen 60 km² großen See, der sich neben zwei anderen Seen im südlichen Teil des bolivianischen Altiplanos – genauer gesagt im Nationalpark “Eduardo Avaroa” erstreckt. Neben dem roten See, der seinen Namen aufgrund der außergewöhnlichen Wasserfarbe hat, liegen die Seen Laguna Verde und Laguna Blanca, welche ebenfalls faszinierende Farben aufweisen.

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Brasilien Südamerika

Die Indianer von Tocantins

Nun ist es wieder soweit: Nachdem wir Ihnen in den letzten 24 Tagen im Rahmen unseres Adventskalenders viel über die verschiedensten Weihnachtstraditionen in Südamerika erzählt haben, wollen wir Ihnen heute wieder einmal eine indigene Volksgruppe vorstellen.

Bei dem indigenen Volk handelt es sich um die Ureinwohner von Tocantins. Trocantins ist ein im Norden von Brasilien gelegener Bundesstaat, der die Heimat von ca. 6.000 Indianern ist.

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Ecuador Südamerika

23.12.2015 – Auf dem Lama zur Kirche

Weihnachtsbanner

Weckt die Weihnachtszeit nicht in jedem von uns schöne Erinnerungen aus vergangenen Zeiten? Wie man in seiner Kindheit mit dem Schlitten die Hügel hinuntergerast ist, den Weihnachtsbaum mit den schönsten Christbaumkugeln geschmückt hat oder am Weihnachtsabend in die Christmette gegangen ist. Doch machen nicht auch genau diese Erinnerungen und die damit einhergehenden Traditionen, die man seit Kindestagen vorgelebt bekommt, dieses Fest so besonders?
Dabei gibt es so viele verschiedene Arten, das Weihnachtsfest zu würdigen und zu genießen. Eine wunderbare Art und Weise haben wir in Ecuador gefunden. Denn in Ecuador gibt es seit jeher eine ganz besondere Weihnachtsprozession. Diese Prozession besteht daraus, dass die Landarbeiter, die sogenannten „Campesinos“ am Weihnachtstag mit ihren buntgeschmückten und mit Nahrungsmitteln bepackten Lamas in die Andentäler ziehen. In den Tälern angekommen, betten die Menschen ihre mitgebrachten Güter in Krippen, die vor den Kirchen stehen, und bitten um den Segen Gottes für die Familie und die Tiere.
Nach diesem traditionellen Festzug beginnt ein großes Fest, bei dem die Menschen zusammen tanzen, singen und das Weihnachtsfest am Lagerfeuer mit einem gebratenen Lamm und unter dem funkelnden Sternenhimmel ausklingen lassen.
Wir finden, dass diese Tradition eine wunderbare Art ist, den Heiligen Abend zu feiern.