Trujillo liegt im Nordosten Perus, nahe der Pazifik Küste. Sie ist Hauptstadt der Region „la Libertad“ und mit mehr als 700.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt in Peru. Durch ihre Nähe zu der archäologischen Stätte Chan Chan und dem beliebten Badeort Huanchaco ist Trujillo idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.
Die Stadt belegt mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern den 7. Platz auf der Liste der großen Städte Brasiliens. Curitiba liegt im Südosten des Landes, 90 km entfernt von der Hafenstadt Paranaguá. Der Name „Curitiba“ kommt von „Cure Tuba“ aus der Tubi-Sprache und bezieht sich auf die für die Region typischen Araukarien. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Baumart der brasilianischen Regenwälder, die bis 40m hoch werden können. Die Tubi, aus deren Sprache der Begriff entstammt, waren eine Ethnie, die vor der portugiesischen Kolonialzeit an der Küste Brasiliens siedelte.
Lokale Leute sprechen den Namen „Awaadan“ aus. „Awara“ ist eine kleine, orange, essbare Frucht. „Dam“ ist das Wort für „Stromschnelle“. Awarradam liegt im Fluss „Gran Río“, in Suriname. Die kleine Insel ist ca. 225 km von der Hauptstadt Paramaribo entfernt. Die Region rund um Awarradam gehört zum Saramaccaner Gebiet. Die Saramaccaner sind die älteste Gemeinschaft von geflüchteten Sklaven, die ehemals aus Afrika stammten und nach Suriname verschleppt wurden. 2009 bekamen die Saramaccaner den Umweltschutzpreis „Goldmann Environmental Prize“. Der Grund: die Saramaccaner waren 1997 in einen jahrelangen Kampf mit ausländischen Unternehmen getreten, die groß angelegte Tropenholz-Einschläge im Wohngebiet der Saramaccaner vornehmen wollten. 2007 entschied der Internationale Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten der Saramaccaner.
¡Bienvenido a Eccuador! Willkommen in Ecuador! 30km südlich von Quito, der Hauptstadt des Landes, liegt der Vulkan Pasochoa im Naturschutzgebiet Pasochoa. Der Vulkan ist mit seinen 4200m zwar nicht der höchste Vulkan Ecuadors, trotzdem, oder gerade deswegen, eignet er sich hervorragend für Wanderungen zur Akklimatisierung an die Höhe. Der Pasochoa gehört zu der „Straße der Vulkane“, wie die Gegend rund um Quito genannt wird.
Hier gibt es zwei große Bergketten, die westliche und östliche Kordillerie, entlang derer viele Vulkane, aktive und erloschene, zu finden sind. Der höchste Berg der östlichen Kordillerie ist der Cotopaxi mit 5897m, der höchste der westlichen Kordillerie der Chimborazo mit 6310m. Die „Straße der Vulkane“ ist ein beliebtes Ziel für Wander- und Trekkingfans.
Die winzige „Isla Mocha“ liegt 32km von der chilenischen Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Die sagenumwobene Insel war früher ein Versteck und Anlaufpunkt für Piraten. Der berüchtigte Pirat Francis Drake hat sich in einer Schlacht auf der Insel einer seiner berühmten Narben im Gesicht zugezogen. Die Insel bezaubert mit schneeweißen Sandstränden und unberührten Naturwäldern.
Den Namen „Mocha“ erhielt die Insel von den Ureinwohnern. Es handelte sich bei ihnen um einen Mapuchestamm, der die Insel „amuchra“ nannte. Das bedeutet soviel wie „Auferstehung der Seelen“. Nach Glaubensvorstellung des Mapuchevolkes stellt die Insel das Nirwana der Verstorbenen dar.
Wer sich für südamerikanische Filme begeistert, dem müsste Cochabamba sehr bekannt vorkommen: Die Stadt war Haupthandlungsort des Films „Und dann der Regen“ (Originaltitel: „También la lluvia“). Sie liegt im westlichen Teil Boliviens, bzw. in der „Cordillera Oriental“, den östlichen Anden. Mit ca. 630.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt des Landes. Der Name „Chochamba“ stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „sumpfige Ebene“. Die geografische Lage bietet einige Eigenheiten: Während das Stadtzentrum eher flach ist, sind die äußeren Bereiche teilweise sehr hügelig. Im Norden und Westen der Stadt fließt der Río Rocha, der in den Anden im Osten von Cochabamba entspringt. Wegen ihrer vielen Parks und Gärten trägt die Stadt auch den Beinamen „Ciudad Jardín“ („Gartenstadt“).
Der Name des Tals „Valle de Cocora“ stammt angeblich von einer Prinzessin des Volkes der Quimbayan und bedeutet soviel wie “Stern des Wassers”. Heute gehört das Tal zu dem Nationalpark Los Nevados, seine Ausmaße belaufen sich auf ca. 58000 ha.
Auf einer Reise durch den Westen Kolumbiens ist Salento ein idealer Anlaufpunkt für Kaffeeliebhaber und Freunde von Outdoor-Aktivitäten. Die kleine Stadt liegt umgeben von grünen Weiten auf knapp 2000 m Höhe. Salento hat sich bis heute die traditionelle Architektur der Kaffeezone behalten. So sind die Straßen nach dem Prinzip des Schachbrettmusters angeordnet. Im Zentrum von Salento befindet sich der Plaza Bolívar mit der Kirche Nuestra Señora del Carmen. Von dem Platz zweigt die Calle Real ab, auf der sich uralte Häuser, kleine Restaurants und zahlreiche Artesanía-Geschäfte tummeln. Ein Geheimtipp ist das Restaurant „Alegra“, in dem man fabelhaften Schokokuchen bekommen kann. Eine andere Spezialität des Ortes sind die frischen Bachforellen („trucha“), die auf allerlei Arten zubereitet werden.
Taganga ist kleines typisches von grünen Hügeln, Kakteen und großen Sandstränden umgebenes Fischerdorf des Departamento Magdalena an der karibischen Küste Kolumbiens zwischen der Stadt Santa Marta und dem Naturpark Tayrona und hat nur 3.000 Einwohner.
Durch seine bizarre Fels- und Erosionslandschaft beeindruckt der Talampaya Nationalpark im Nordwesten Argentiniens. Er liegt in der Provinz La Rioja im Mittelgebirge der Sierra los Colorados und der Sierra Sañogasta, nahe der Kleinstadt Villa Unión und umfasst circa 215.000 Hektar. Neben der außergewöhnlichen Wüstenlandschaft enthält der Talampaya Nationalpark zudem noch archäologische Fundstätten und eine faszinierende Flora und Fauna. Aufgrund seiner bedeutenden Tragweite für die Wissenschaft wurde er gemeinsam mit dem Nationalpark Ischigualasto im Jahre 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt.